BFKDO Korneuburg

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit
Katastropheneinsatz in Nordmazedonien
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Auch Kräfte der Feuerwehren aus dem Bezirk Korneuburg befinden sich im Einsatz.

Über Anforderung der Regierung in Nordmazedonien wurden Kräfte aus dem Bezirks-
feuerwehrkommando Korneuburg zum Waldbrandbekämpfung alarmiert. Nach derzeitigem
Stand brennen im Bundesgebiet von Nordmazedonien rund 400ha Wald pro Tag.

Aus diesem Grund wurden bereits am Donnerstag, dem 05.08.2021 Kräfte aus dem Land
Niederösterreich, mit spezieller Ausbildung zur Waldbrandbekämpfung nach Nordmazedonien
entsendet.

Nach einer Anfahrt von fast rund 24 Stunden begangen die Feuerwehrkräfte unverzüglich
mit der Bekämpfung der Waldbrände.

Da diese schweißtreibende Arbeit nicht auf lange Sicht durchführbar ist, wurden bereits
am 07.08.2021 Ersatzkräfte für die im Einsatz befindlichen Feuerwehrfrauen und -männern
alarmiert. Die Einsatzkräfte rund um Landesbranddirektor Dietmar FAHRAFELLNER,
Landesbranddirektor-Stellvertreter Martin BOYER und dem Landesfeuerwehrrat, Bezirksfeuer-
kommandant Wilfried KRAGL wurden per Charterflug am 07.08.2021, um 22:00 Uhr durch
Austrian Airlines nach Nordmazedonien verbracht. Derzeit befinden sich Mitglieder der
Freiwilligen Feuerwehren Ernstbrunn und Stockerau im Einsatz bzw auf der Anreise.

Nach derzeitigem Stand ist ein Ende des Einsatzes nicht in Sicht.

Wir wünschen auf diesem Wege allen eingesetzten Feuerwehrmitgliedern alles Gute im Einsatz
und eine unfallfreie und gesunde Rückreise.

Am Foto zu sehen: V.l.n.r.: FRIDRICHOVSKY Daniel, SAILER Jakob, LUDWIG Stefan,
OSTOJIC Denis, LUDWIG Christian der FF Ernstbrunn, MEIER Michael, KASTNER Roman,
BAYERL Dominik, ZIPFINGER Roland, KURZMANN Manuel der FF Stockerau

Ableben von FKUR Tomasz Iwandowski
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In tiefer Trauer teilt das BFKDO Korneuburg das Ableben von Tomasz Iwandowski mit.

Mit dem Ableben des langjährigen Feuerwehrkuraten verliert das Bezirksfeuerwehrkommando
Korneuburg ein wichtiges Mitglied sowie einen guten Freund!

Tomasz hinterlässt eine große Lücke… So die ersten Worte des Bezirksfeuerwehrkommandanten
LFR Wilfried Kargl!

Wir wünschen Tomasz alles Gute auf seiner letzten Reise!

Erneut heftige Unwetter im Bezirk Korneuburg
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In den Abendstunden des 28. Juli gingen im Bezirk Korneuburg heftige Regenfälle nieder.
Besonders betroffen war der nördliche Bereich im Gemeindegebiet von Sierndorf.

In den meisten Fällen handelte es sich um kleinräumige Überflutungen. Das von den
umliegenden Äckern kommende Regenwasser schwemmte auch Erdreich mit, welches
Straßenabläufe und Hauseinfahrten verlegte.

In Unterparschenbrunn, Senning, Höbersdorf und Untermallebarn wurden Straßen-
abschnitte und die Landesstraßen überschwemmt. Es kam auch zu Wassereintritt in
einigen Kellern und Garageneinfahrten, welche von den Feuerwehren abgepumpt und
vom Schlamm befreit wurden.

In Oberhautzental füllte sich das Rückhaltebecken, seitens der Feuerwehr wurde der
Wasserstand permanent kontrolliert.

In Herzogbirbaum schlug der Blitz in einen Baum ein. Ein aufmerksamer Anrainer
entdeckte den Rauch und schlug Alarm. Die Feuerwehren Herzogbirbaum, Nursch und
Ottendorf konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen, bis nach Mitternacht wurde
noch eine Brandwache gehalten.

In Summe waren im gesamten Bezirk 12 Feuerwehren mit ca. 150 Kräften bis in die Nacht-
stunden im Einsatz.

Einsatzwelle für die Feuerwehr Korneuburg
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In der Nacht von 24. auf den 25. Juli  wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg zu insgesamt
10 Einsätzen alarmiert. Dazu gehörten mehrere Auspumparbeiten, ein Fehlalarm einer Brandmelde-
anlage sowie ein Flurbrand.

Um ca. 22 Uhr kam es in der Nähe des Bahnhofs zu einem Flurbrand bei dem eine Böschung und ein
Baum in Vollbrand standen. Der Brand konnte mittels zweier C-Leitungen bekämpft und nach
ca. 20 Minuten „Brand aus“ gegeben werden.

Weiters kam es zu mehreren gleichzeitigen  Auspumparbeiten, bei denen vereinzelte Keller sowie eine
Straße unter Wasser standen. Auch die Brandmeldeanlage eines Firmengebäudes löste aufgrund der
Wassermassen der vergangen Nacht einen Fehlalarm aus.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Korneuburg standen für die Auspumparbeiten bis 25. Juli ca. 11:00 Uhr
im Einsatz.

Umweltalarm in Oberrussbach
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Ausgelaufener Diesel verschmutzte Bach.

Am 23.07.2021, um 18:51 Uhr wurden die Feuerwehren Oberrußbach und Stetteldorf am Wagram zu einem Einsatz der Alarmierungsstufe S1 gerufen. Grund für den Einsatz war ein ausgelaufener Diesel, der den durch die Ortschaft fließenden Bach „Hundsgraben“ verschmutzte. Unverzüglich wurde begonnen mit den vorhandenen Ölsperren das Weiterlaufen des Treibstoffes zu verhindern.

Aufgrund der Thematik wurde der BH Journaldienst von der am Einsatz beteiligten Polizei in Kenntnis gesetzt. Dieser entsandte einen Sachverständigen der Wasserbehörde um die Ursache zu bestimmen bzw das kontaminierte Wasser zu beurteilen.

LKW-Bergung stellte sich als Verkehrsunfall heraus
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Am Donnerstagnachmittag den 22.07.2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn und die Freiwillige Feuerwehr Klement zu einer LKW-Bergung mit dem Zusatz „Bergung eines Postbusses“ nach Klement alarmiert.

Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass eine Dame ein stehendes E-Postauto übersehen und dieses mit ihrem Wagen touchiert hatte.

Die Fahrerin, selbst Mitglied bei einer Freiwilligen Feuerwehr im Bezirk Mistelbach, wurde bereits vom Rotes Kreuz Bezirksstelle Korneuburg versorgt. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Klement das Absichern der Einsatzstelle und die Polizei die Unfallaufnahme abschloss, konnte die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn die Bergung der beiden PKWs durchführen. Das Auto der Lenkerin wurde gesichert am Parkplatz des Sportplatzes in Klement abgestellt und von dort auch privat abgeschleppt. Das Elektrofahrzeug der Post wurde mit dem Wechsellader geborgen und am Ernstbrunner Bauhof gebracht. Dort wurde es in eine extra dafür bereitstehende Betonbucht für E-Fahrzeuge gesichert abgestellt.

Nach der Fahrbahnreinigung konnten beide Wehren wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person in Gaisruck
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Am 21. Juli 2021 um 13:58 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Pettendorf, Gaisruck, Hausleiten und Seitzersdorf-Wolfpassing mittels Sirene, Pager und Blaulicht-SMS zu einem Verkehrsunfall (PKW gegen Motorrad) mit vermutlich eingeklemmter Person nach Gaisruck in die Wagramstraße gerufen.

Am Einsatzort angekommen wurde die Einsatzstelle abgesichert. Der verunfallte Motorradfahrer wurde durch den Notarzt und die Rettung versorgt. Nach Freigabe durch die Polizei wurde die Einsatzstelle gereinigt und das Motorrad gesichert abgestellt.

Unwetter und Dauerregen forderten 29 Feuerwehren
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Besonders betroffen waren die Gemeindegebiete Gerasdorf, Langenzersdorf und Hausleiten.  

In den frühen Abendstunden des 17.Juli wurden die Feuerwehren Langenzersdorf und Gerasdorf
zu den ersten Unwettereinsätzen alarmiert.
Aufgrund der enormen Wassermengen wurde zusätzliche
Unterstützung der Feuerwehren Bisamberg, Korneuburg Harmannsdorf-Rückersdorf und Seyring
angefordert.
 

Am Vormittag des 18.Juli traf die Wetterfront erneut den Bezirk Korneuburg und die Freiwilligen
Feuerwehren Gerasdorf und Langenzersdorf mussten nach nur wenigen Stunden erneut ausrücken.
Diverse Keller und das Flutbecken hinter dem Feuerwehrhaus mussten ausgepumpt werden.
 

Aufgrund der Prognosen des Pegelstandes der Donau wurde in den frühen Morgenstunden die
Hochwasservorwarnstufe ausgelöst. Unverzüglich begann die Feuerwehr Korneuburg mit dem
Aufbau des Hochwasserschutzes im Bereich des Hafens.
 

Da zahlreiche Radfahrer im Bereich des Treppelweges in Korneuburg die Gefahr des bereits am
Ufer stehenden Wassers nicht erkannt haben musste die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg mit
dem A-Boot ausrücken, um die Radfahrer zu retten.
 

Am Nachmittag zog eine weitere Wetterfront über den Bezirk und überflutete Bereiche des
Gemeindegebietes von Hausleiten und abermals Gerasdorf. Dazu waren auch die Großpumpe
SPA 900 aus Laa/Thaya und ein Pumpanhänger SPA 200 aus Harmannsdorf-Rückersdorf
im Einsatz.
 

Insgesamt wurden am 18.Juli 91 Einsätze von 29 Feuerwehren und 725 Mann mit 106 Fahr-
zeugen abgearbeitet.
Während des gesamten Wochenendes wurden die Feuerwehren des
Bezirkes zu 199 Einsätzen alarmiert!
 

Kleines Details am Rande  – es wurden 7740 Meter Feuerwehrschläuche verlegt. 

Der Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirkes Korneuburg, Landesfeuerwehrrat Wilfried
Kargl bedankt sich bei allen eingesetzten Feuerwehrkameradinnen und Kammeraden für die
hervorragende erbrachte Einsatzbereitschaft. Weiters unterstrich er die Freiwilligkeit jedes
einzelnen, seine Freizeit zu opfern, um seinen Nächsten zu helfen.
 

Zimmerbrand (B2) in Niederhollabrunn
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Aus ungeklärter Ursache war es in einem Regal im Technikraum eines Einfamilienhauses zu einer Brandentwicklung gekommen. Personen kamen keine zu Schaden. Der Brand wurde unter Atemschutz mittels Kleinlöschgeräten gelöscht, das glosende Brandgut ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Mittels Druckbelüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht.

Gemäß Alarmplan waren neben der FF Niederhollabrunn auch die FF Niederfellabrunn und
FF Bruderndorf im Einsatz.

Wie aus einer achtlos weggeworfenen Zigarette ein Brand entsteht
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Die Feuerwehren Eggendorf am Wagram und Stetteldorf am Wagram wurden am 13.07.2021, um 13:23 Uhr mittels Sirene zu einem Flurbrand entlang der L14 am östlichen Ortsende von Eggendorf am Wagram gerufen.

Bei Eintreffen der FF Eggendorf (Einsatzleiter BI Harald GRUBAUER) standen rund 25 Meter des Straßenrandes in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der acht Feuerwehrmänner konnte Schlimmeres verhindert werden und der Brand wurde unverzüglich gelöscht. Aufgrund der derzeit vorherrschenden Dürre war nicht zu denken, was passieren hätte können, wenn die Feuerwehr nicht so rasch eingegriffen hätte.

Im Zuge der Nachlöscharbeiten konnte von den Feuerwehrmännern ein Rest eines Zigarettenstummels vorgefunden werden. Der Verdacht der Brandursache konnte vom herbeigerufenen Bezirksbrandermittler der Polizei bestätigt werden.

Nach kurzer Zeit konnten die Feuerwehren wieder einrücken. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt und weitere Sachen beschädigt.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg möchte Sie nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass achtlos weggeworfene, brennende Zigaretten aufgrund der vorherrschenden Dürre, Brände auslösen können. Es werden dadurch vermehrt Feuerwehreinsätze ausgelöst. Des Weiteren sollte man unbedingt bedenken, dass man sich mit solchen “Aktionen” strafbar macht.

Eine Übertretung der Waldbrandverordnung wird von der BH Korneuburg mit einer Strafe bis zu € 7.270,- bestraft.

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