BFKDO Korneuburg

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit
Einen Tag wie die Großen – 24h Einsatztag der FJ Gerasdorf
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„Ein Tag wie bei der Aktivmannschaft der Feuerwehr.“ So war das Motto bei der Feuerwehrjugend der Freiwilligen Feuerwehr Gerasdorf beim 24 Stundentag am 10. und 11. Juli. Pünktlich um 10:00 Uhr fanden sich zehn Jungflorianis beim Feuerwehrhaus ein. Nach dem verpflichtenden Covid 19 Test und der Begrüßung des Kommandanten besetzten die Jungfeuerwehrmänner das Feuerwehrhaus und durften erleben, wie es im aktiven Feuerwehrdienst so ist. Nach kurzem Vertraut machen mit den zugeteilten Fahrzeugen standen rund um die Uhr– natürlich unangekündigte – Einsätze am Programm. Zu Beginn galt es nach einer Gasexplosion bei einer Baufirma eine Menschenrettung vom Dach zu meistern und eine unter einer Metallplatte eingeklemmte Person zu retten. Ein weiteres Einsatzszenario war, eine eingeklemmte Person mit dem hydraulischen Rettungssatz nach einem PKW-Unfall zu retten. Natürlich stand auch ein Brandeinsatz am Programm. Mit Außen- und Innenangriff wurde der simulierte Zimmerbrand aber rasch gelöscht und es konnte auch die Handhabung der Wärmebildkamera in der Praxis geübt werden. Ein weiteres Highlight war als in der Nacht zu einer Personensuche in der vernebelten Waschbox alarmiert wurde. Natürlich musste auch für die Versorgung der Geräte und die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft gesorgt werden. Zwischen den Einsätzen gab es aber auch genug Zeit, um sich mit Karten- und Ballspielen die Zeit zu vertreiben und sich beim Grillen und mit einem ausgiebigen Frühstück zu stärken.

Vielen Dank gilt den Feuerwehrjugendführern OFM Thomas Gilg und OFM Raphael Loinger und allen mitwirkenden Kameraden für die tatkräftige Unterstützung bei diesem interessanten und abwechslungsreichen 24 Stundenprogramm für unsere Feuerwehrjugend.

Brandeinsatz B3 (Scheunenbrand) in Niederrußbach
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In den Morgenstunden des 14.07.2021 wurde die FF-Niederrußbach mittels Pager, Blaulicht-SMS und Pager zu einem Scheunenbrand (B3) in Niederrußbach gerufen.

Auf Grund der Alarmierungsstufe wurden gleichzeitig die Feuerwehren des UA-Rußbach (Oberrußbach, Stranzendorf, Stetteldorf, Eggendorf) sowie die Feuerwehren Hausleiten und Seitzersdorf/Wolfpassing zum Brandeinsatz hinzualarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Scheune, die zu einem landwirtschaftlichen Besitz gehörte, in Vollbrand.

Die FF-Niederrußbach begann mit der Schnellangriffseinrichtung des RLF-A die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. In der Zwischenzeit wurden von den weiteren Einsatzkräften Zubringerleitungen der nächstgelegenen Hydranten gelegt und in weiterer Folge zusätzliche Löschleitungen aufgebaut und gemeinsam der Brand bekämpft.

Die Löscharbeiten gestalteten sich etwas schwieriger, da sich mehrere Anhänger, als auch ein altes KFZ in der Scheune befanden.

Die weiter eintreffenden Einsatzkräfte wurden abgestellt um ein Übergreifen der Flammen auf den umliegenden Getreideacker zu verhindern. Gott sei Dank war die Scheune etwas freistehend, somit bestand keine Gefahr, dass die Flammen auf Wirtschafts- oder Wohngebäude überspringen könnten.

Desweiteren wurde ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet und mittels des neuen Atemschutzkompressors des UA-Rußbach die Flaschen der Atemschutztrupps wieder befüllt.

Nach einiger Zeit konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.

Während den Löscharbeiten stürzte dann die Scheune teilweise ein. Mittels Kranfahrzeug der FF-Niederrußbach wurde dann der vordere Giebel ebenfalls zu Fall gebracht um einen unkontrollierten Einsturz zu verhindern.

Nachdem sich der Rauch und Qualm etwas gelegt hat, konnten die Florianis einen ersten Blick auf die wahrscheinliche Brandursache werfen.
In den direkt neben der Scheune befindlichen Baum hatte auf Grund des vorangegangenen Gewitters ein Blitz eingeschlagen.
Der Einschlag war deutlich zu erkennen.

Zur Zeit der Erstellung dieses Berichts konnte noch nicht Brand-Aus gegeben werden, es wurden mittels angefordertem Bagger Trümmer beseitigt um weiter zu eventuell noch vorhandenen Glutnestern vorzudringen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte für die professionelle, schnelle und gute Zusammenarbeit.
Ein besonderer Dank gilt auch der Straßenmeisterei Sierndorf für die zur Verfügungstellung des Baggers als auch der Abstellung von Einsatzkräften und den Anrainern für die Unterstützung und Verpflegung.

Dachstuhlbrand (B3) nach Blitzschlag in Hagenbrunn
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In den frühen Morgenstunden des 9. Juli wurde die Freiwillige Feuerwehr Hagenbrunn per Sirene und
„blaulichtSMS“ zu einem Dachstuhlbrand (B3) alarmiert. Auf der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutz-
trupp aus, welcher nach Erkundung mit den Löscharbeiten begann.

Während das Gebäude von außen gekühlt wurde konnten die weiteren Atemschutztrupps der
Feuerwehren Klein Engersdorf,  Flandorf,  Königsbrunn und der Enzersfeld mittels Wärmebildkamera
nach weiten Brandherden suchen.

Auch eine glosende Stelle in einem Schacht wurde gefunden, die Schlussendlich wie alle Brände
abgelöscht werden konnte.

Während der Arbeiten kümmerte sich ein Team vom Roten Kreuz um die Bewohner des Hauses
und deren Nachbarn. Die Polizei sorgte für die Verkehrsregelung auf der Anfahrtsstrecke.

Nach knapp 2 ½ Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden und die Feuerwehren konnten wieder
in das Feuerwehrhaus einrücken. Nach Versorgung der Fahrzeuge, konnte auch die Einsatzbereitschaft
wieder an „Florian Stockerau“ gemeldet werden.

Die Feuerwehr Hagenbrunn bedankt sich bei Polizei, Rotem Kreuz, FF Klein Engersdorf, FF Flandorf,
FF Königsbrunn und FF Enzersfeld für die gewohnt gute Zusammenarbeit beim Einsatz.

13 neue Florianis in den Unterabschnitten Rußbach und Höbersdorf
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Am 25. – 26. Juni 2021 fand im Bereich der Unterabschnitte Rußbach und Höbersdorf die Grundausbildung für 13 Jungflorianis statt. Diese wurden in zwei Tagen in den diversen Geräten der Feuerwehren eingeschult.

Die Geräte wurden nicht nur in der Theorie gelehrt, sondern wurden gleich praktisch angewandt, sodass nach den beiden Tagen die Jungfeuerwehrfrauen und -männer ihr Erlerntes bereits bei diversen Einsätzen unter Beweis stellen konnten.

Am Ende der beiden Tage mussten die Feuerwehrmitglieder der Feuerwehren Eggendorf (2 Mitglieder), Höbersdorf (4 Mitglieder), Oberrußbach (1 Mitglied), Senning (1 Mitglied), Stranzendorf (1 Mitglied), Stetteldorf (4 Mitglieder) eine Wissenskontrolle ablegen, die von allen Mitgliedern erfolgreich absolviert wurde.

Somit konnte für diesen Grundausbildungslehrgang die “weiße Fahne” gehisst werden. Die Ausbildungsleiter wünschen allen Absolventen gutes auf ihren weiteren Weg in den diversen Feuerwehren und vor allem ein ständiges gesundes Einrücken von den diversen Einsätzen.

KHD-Einsatz nach Unwetter in Schrattenberg (MI)
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Bei dem verheerenden Unwetter, das am 24. Juni 2021 über der Ortschaft Schrattenberg
(Bezirk Mistelbach) niederging, sind fast alle Häuser durch den Hagel stark beschädigt worden.
Seit dem stehen die Feuerwehren aus dem Bezirk Mistelbach täglich im Einsatz um die Dächer
provisorisch zu sichern und abzudichten.

Nachdem am 28. Juni ein KHD-Zug aus dem Bezirk Gänserndorf die örtlichen Kräfte unterstützte,
wurden am 29. Juni Spezialfahrzeuge aus dem Bezirk Korneuburg zur Unterstützung des KHD
Mistelbach angefordert. Unter der Führung von KHD-Bereitschaftskommandant HBI Alfred
Kiesling (FF Gerasdorf) wurde ein Zug aus drei WLFA-K (Ernstbrunn, Korneuburg, Sierndorf)
sowie eine DLK (Gerasdorf) zusammengestellt, welcher sich bereits frühmorgens in Schrattenberg
traf.

Der Auftrag war, mit Hilfe der Arbeitskörbe der WLFA-K und der DLK, Dachdecker und Spengler
auf die Dächer zu bringen und sie dort während der Sicherungs- und Abdeckarbeiten zu sichern.

In Zusammenarbeit mit den Feuerwehren um Laa a. d. Thaya wurden im Laufe des Tages 31 Einsatz-
stellen abgearbeitet. Im Zuge dieses Einsatzes kam es zu keinerlei Zwischenfällen, sodass alle
Kameraden gegen 18:00 Uhr wieder einrücken konnten.

Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in Niederhollabrunn
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Am 17. Juni absolvierte eine Gruppe der FF Niederhollabrunn die Ausbildungsprüfung
Technischer Einsatz. Dies war nach den Ausbildungsprüfungen Löscheinsatz und Atemschutz
innerhalb von 2 Monaten bereits das dritte Antreten zur einer Ausbildungsprüfung – rekordverdächtig!

Das Prüferteam unter der Leitung von BI Georg Hammerschmidt konnte sich von den praktischen
Fähigkeiten und dem theoretischen Wissen überzeugen. Die Gruppe unter dem Kommando von
VI Martin Kogler war bestens darauf vorbereitet. Somit konnte auch diese Ausbildungsprüfung
erfolgreich abgeschlossen werden.

Unter den Beobachtern waren auch BFKDT-STV BR Hannes Holzer, AFKDT BR Manfred Kreitmayer
und BGM Jürgen Duffek, die im Anschluss der Gruppe gratulieren konnten.

Menschenrettung nach Verkehrsunfall
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Mittels Sirene und Blaulicht SMS wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn um 02.49Uhr zu einer Menschenrettung aus dem Schlaf gerissen.
Nur zweieinhalb Minuten später rückten die Florianis mit 4 Fahrzeugen und 23 Mann zum Einsatzort aus.
Auf der L28 zwischen Ernstbrunn und Naglern kam ein junger Fahrzeuglenker mit seinem Kleinwagen kurz vor Naglern in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Baum.
Der Fahrer wurde bereits vom anwesenden First Responder und vom Roten Kreuz medizinisch versorgt.
Die Feuerwehr schaffte einen Zugang über die Fahrertüre und konnte mit dem Anwesenden Notarzt- und Rettungsteam eine schonende Menschenrettung durchführen. Anschließend wurde der Patient mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 in das Universitätsklinikum Krems geflogen.
Nach der Bergung des Unfallwagens und der Straßenreinigung konnte die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Modul Grundlagen Führung
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Am 29. Und 30. Mai fand im Feuerwehrhaus Sierndorf das Modul Grundlagen Führung statt.
Dieses Modul ist Voraussetzung für die weitere Führungsausbildung in den Feuerwehren.

27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich am Samstag bereits um 6 Uhr in Sierndorf ein,
um einen Coronatest zu machen. Auch alle Ausbilder und die Kameraden der FF Sierndorf, die
die Verpflegung der Teilnehmer übernahmen, wurden getestet. Nach dem alle Tests ein negatives
Ergebnis lieferten, konnte die Ausbildung mit der Eröffnung durch Modulleiter OBI Franz Tittler
beginnen.

Die erste Unterrichtseinheit – die Feuerwehr Organisation und Struktur – wurde ebenfalls im
Lehrsaal durchgeführt, bevor es zu den praktischen Stationen „Brandeinsatz Einfamilienhaus“,
„Technischer Einsatz“, „Brandeinsatz Gewerbebetrieb“ und „Schadstoffeinsatz Gasaustritt“ ging.

In insgesamt 4 Durchgängen wurden von den Teilnehmern die einzelnen Stationen absolviert.
Am Nachmittag standen dann noch 2 weitere Theorieeinheiten im Lehrsaal auf dem Programm.

Am Sonntag wurden ebenfalls wieder alle Teilnehmer, alle Ausbilder sowie die Kameraden für die
Verpflegung einem Coronatest unterzogen. Auch dieser war bei allen wieder negativ.

Im Lehrsaal arbeiteten die Teilnehmer verschiedene Einsatzszenarien auf vorgegebenen Bildern ab.
Danach stellten die Teilnehmer  vor dem Prüferteam das Gelernte unter Beweis bevor das Modul
abgeschlossen werden konnte. Erfreulicherweise konnten alle 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
das Modul erfolgreich abschließen.

Modul Atemschutz in Stockerau
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Am 15. und 16. Mai fand im Feuerwehrhaus Stockerau das Modul Atemschutz statt.
Insgesamt 29 Teilnehmer nahmen an der Ausbildung teil und konnten diese auch erfolgreich abschließen.
Somit können die Feuerwehren im Bezirk wieder auf neue Atemschutzgeräteträger zählen.
Hervorzuheben war laut Modulleiter HBI Harald Plattner und ABI Josef Haselberger die Disziplin
aller Teilnehmer an beiden Tagen.

Zahlreiche Einsätze nach Sturmschäden in Gerasdorf
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Tief Daniel fegte seit den frühen Morgenstunden mit Sturmböen von bis zu 100 km/h über Gerasdorf.
Ab 9:21 Uhr war die FF Gerasdorf bei zahlreichen Einsätzen durch Sturmschäden im Einsatz.

Abgedeckte Carboards und umgestürzte Bäume, die Straßen versperrten waren an der Tagesordnung.
Besonders tragisch war ein Einsatz wo das Dämmmaterial eines bereits fertig gestellten Flachdachs
samt der am Dach montierten Klimaanlage durch den Sturm davon geschleudert wurde. Eine Person
wurde von einem Teil der Dämmung so stark getroffen, dass sie mit dem Notarzt ins Krankenhaus
gebracht werden musste.
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