Übungen

Unterabschnittsübung in Hagenbrunn 
800 533 BFKDO Korneuburg

Am Donnerstag, den 03. November 2022 um 19:00 Uhr, wurden die vier Freiwilligen Feuerwehren des Unterabschnittes 4 zu einer Einsatzübung nach Hagenbrunn alarmiert. 

Übungslage war jene, die hoffentlich nie eintreten wird: Ein Zimmerbrand im ersten Obergeschoss der Volksschule, in der sich Kinder der Nachmittagsbetreuung und der Musikschule befinden.  

Beim Eintreffen der Wehren Enzersfeld, Flandorf, Hagenbrunn und Königsbrunn waren das Stiegenhaus und der erste Stock bereits stark verraucht. Der Dachstuhl zeigte ebenfalls an mehreren Stellen Rauchentwicklung an, weshalb umgehend mit dem Innenangriff durch einen Atemschutztrupp begonnen wurde.  

Der Hagenbrunner Einsatzleiter EL-CHICHAKLI Omar ordnete zudem umgehend den Schutz der umliegenden Gebäude sowie die Kühlung der Volksschule von außen an. Weiters delegierte er die Herstellung eines Atemschutz Sammelplatzes, bei dem sich weitere Reservetrupps auf den Einsatz vorbereiten sollten.  

Kurz nachdem alle Positionen besetzt waren, konnten bereits die ersten zwei vermissten Kinder aus dem Gebäude gerettet werden. Ein weiterer Trupp konnte wenige Augenblicke später auch die dritte und letzte, abgängige Person finden und an die frische Luft bzw. an die bereits eingetroffenen Rettungskräfte übergeben!  

Während zwei Trupps mit der Personensuche beschäftigt waren, stellte Hagenbrunn weitere drei Geräteträger, die die Rolle des Rettungstrupps einnahmen und sich um die Lüftung kümmerten. 

Nach der Personenrettung wurde die Belüftung mittels Überdruckbelüfters durch den Einsatzleiter angeordnet und durchgeführt. Um sicher zu stellen, dass sich keine weiteren Personen in dem Gebäude befinden, wurde ein weiterer Atemschutztrupp zur Kontrolle in die verwinkelte Schule geschickt. Glücklicherweise blieb es bei einem reinen Kontrollgang.  

Nach genau einer Stunde erklärte der Übungsleiter EIDHER Martin die Übung für beendet und teilte dies allen Feuerwehren per Funk-Gruppenruf mit. 

Anschließend lud die Freiwillige Feuerwehr Hagenbrunn in das direkt angrenzende Feuerwehrhaus auf eine Stärkung und eine anschließende Nachbesprechung ein!  

Neben dem Übungsleiter EIDHER Martin und dem Einsatzleiter EL-CHICHAKLI Omar waren auch der Unterabschnittskommandant des Unterabschnittes 4 – HERMANN Bernhard, der Abschnittskommandant des Abschnittes Korneuburg – NEBENFÜHR Christoph sowie der Bürgermeister von Hagenbrunn – OBERSCHIL Michael und der Vizebürgermeister der Marktgemeinde Enzersfeld – SCHMIDT Johann vor Ort.  

Im Zuge einer kurzen Ansprache wurden besonders die hervorragende Zusammenarbeit und der koordinierte bzw. verständliche Funkverkehr erwähnt. Ebenso gab es ein großes Dankeschön an die “vermissten Kinder”, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind.  

An diesem Abend übten rund 70 Kameradinnen und Kameraden für den Ernstfall! 

KHD-Übung in Haselbach
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Am Samstag, 29.10.2022, hat der 3. KHD-Zug des Bezirks Korneuburg gemeinsam mit dem Waldbrandzug Ost eine Großübung zur Waldbrandbekämpfung in Haselbach abgehalten.  Die Übungsannahme war ein brennendes Waldstück am Fuße des Michelbergs.  Den Einsatzleiter des KHD-Zuges übernahm ABI Roland Richentsky und den des Waldbrandzuges Ost OBI Manfred Trauner. Während der Waldbrandzug Ost die Lage erkundete und erste Löschversuche unternahm, hat der KHD-Zug eine ca. 660 Meter lange Relaisleitung gelegt.  Danach wurde mit für den Waldbrand konzipierte spezielle Feuerwehrfahrzeuge der Löschangriff vorgenommen.  

Die Übungsbeobachter, unter der Leitung von Bezirkskommandant-Stv. BR Hannes Holzer, waren mit den gezeigten Leistungen zufrieden.   

Insgesamt nahmen an der Übung rund 86 Personen teil: 

->KHD-Zug: rund 40 Personen mit 7 Fahrzeugen 

->Waldbrandzug Ost: 38 Personen mit 7 Fahrzeugen 

-> SID Ost: 2 Personen mit 1 Fahrzeug 

-> BFKDO Korneuburg Presseteam: 6 Personen mit 3 Fahrzeugen 

  

Übung im Tunnel Kreuzenstein
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Gemeinsam mit dem Roten Kreuz Korneuburg, der Polizei und dem Betreiber der S1 Wiener Außenring-Schnellstraße fand am Donnerstagabend eine intensive Tunnelübung für die Feuerwehren der Stadt Korneuburg (Einsatzleitung), Enzersfeld, Königsbrunn, Langenzersdorf, Leobendorf und Stockerau statt. 

Treffpunkt für alle Übungsbeobachter, denen auch zwei Mitglieder des BFKDO Korneuburg Presseteams angehörten, war 19:30 Uhr bei der Überwachungszentrale Eibesbrunn. 

Nach einer kurzen Unterweisung durch einen Mitarbeiter der Bonaventura Services GmbH und einem Gesprächsaustausch zwischen Kameradinnen und Kameraden, fuhren wir kurz vor Übungsbeginn gesammelt zur vorbereiteten “Unfallstelle”. 

Die Schnellstraße war zu diesem Zeitpunkt bereits ab der Ausfahrt Hagenbrunn in Richtung Korneuburg für den Verkehr gesperrt! 

Wenige Minuten nach 21:00 Uhr wurden die zuständigen Feuerwehren via Funk von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) alarmiert. Auch die Statisten, die Insassen und Ersthelfer darstellten, nahmen ihre Positionen ein.  

Übungsszenario 

Annahme war eine Kollision zwischen einem PKW und einem Gefahrguttransporter im Tunnel Kreuzenstein, Auffahrt A22 Donauufer Autobahn. Im Zuge dessen wurde auch ein weiteres KFZ gerammt, welches schlussendlich auf der Auffahrtsrampe der A22 in Richtung Stockerau zum Stehen kam. Der Gefahrguttransport, der auf der Rampe Richtung Wien seine Endposition fand, hatte laut Funkspruch Chlor (UN 1017, Gefahrnummer 265) geladen. Der Beifahrer sowie der Fahrer standen unter Schock und gestikulierten wild umher! 

Durch den vorangegangenen Aufprall hatten sich Teile der Ladung gelockert, weshalb rund um den LKW zahlreiche Gasflaschen lagen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge begannen einige bereits stark zu rauchen, weshalb man sich rasch für den Einsatz von Atemschutz und Chemieschutzanzügen entschied! 

Während sich die Korneuburger Kameradinnen und Kameraden um den Gefahrguttransporter kümmerten, beschäftige sich die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf mit dem ersten PKW. Es handelte sich hierbei um einen Kombi auf der linken Fahrspur, kurz vor der Tunnelausfahrt. 

Die insgesamt vier Insassen wurden umgehend betreut, wobei eine bewusstlose Person auf der Rückbank und ein Mann im Kofferraum lag. Glücklicherweise trafen einige Minuten später die dringend benötigten Rettungskräfte ein! 

Im Übungsverlauf wurden die Freiwilligen Feuerwehren Leobendorf und Stockerau nachalarmiert, um mit speziell geschulten Mitgliedern in Chemieschutzanzügen der Stufe 3 zu unterstützen! 

Während die Leobendorfer Kameraden die erste Kontrolle im kontaminierten Bereich rund um den Transporter übernahmen, stellte der Trupp des GTLF 8000-400-250 (Großes Tanklöschfahrzeug) der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau zu Beginn einen Ausfalltrupp bereit und übernahm im Anschluss die Endkontrolle! 

Die, aufgrund der etwas längeren Anfahrtsstrecke später eingetroffene, Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld kümmerte sich um die Bereitstellung einer Dekontaminations-Zone.
Es wurde in Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren ein abgesperrter Bereich mittels rot-weißem Absperrband errichtet, eine Deko-Wanne mit Podest aufgebaut und eine C-Leitung mit Hohlstrahlrohr mit einem Mann besetzt.  

Alle, von dem kontaminierten Bereich zurückkehrenden Einsatzkräfte, wurden von oben bis unten gewaschen und teilweise abgebürstet, sodass sich das Chlor größtenteils von den Schutzanzügen lösen sollte. 

Die ebenfalls an der Übung beteiligte Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn unterstützte die Kameradinnen und Kameraden aus Korneuburg beim Verladen des verunfallten Kombis auf das Abschleppfahrzeug.  

Die Freiwillige Feuerwehr Hochleithen war ebenso mit einigen Kameraden als Übungsbeobachter vor Ort! 

Aufgrund der sehr hohen Mannschaftsstärke aller Einsatzkräfte, fanden sehr viele Tätigkeiten gleichzeitig statt. So wurden natürlich auch die Insassen und ebenfalls unter Schock stehenden Personen des zweiten PKWs betreut. Hier kam hinzu, dass in dem Kleinwagen ein Kind in einer Babyschale vorgefunden wurde.  

Verpflegung und Nachbesprechung 

Im Anschluss an die Übung kümmerte sich das Rote Kreuz um die Getränke- und Essensausgabe im Feuerwehrhaus Korneuburg. Alle Gruppenkommandanten wurden anschließend zu einer Nachbesprechung einberufen.  

Rund um Mitternacht konnte die eingesetzte Ausrüstung in den jeweiligen Feuerwehrhäusern versorgt werden. Es wurden Druckluftflaschen gefüllt, Schläuche zum Trocknen aufgelegt und vieles mehr erledigt! 

Staffelübung in Enzersfeld
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Unter dem Titel „Staffelübung“ fanden am Samstag, den 08. Oktober, mehrere groß angelegte Einsatzübungen in Enzersfeld statt!

Verteilt über den herbstlichen, aber sehr sonnigen Nachmittag wurden insgesamt drei Unterübungen mit unterschiedlichen Einsatzszenarien vom Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld geplant und koordiniert.

Den Kameradinnen und Kameraden der Wehr stand es frei, bei allen Übungen teilzunehmen, zwischendurch einzusteigen oder aber auch nur bei einer Einsatzübung mit zu wirken. Denn auch im Alltag und bei reellen Einsätzen wird sehr oft die private Tätigkeit umgehend unterbrochen, um Personen in Not zu helfen!

Nach der Besetzung der Gruppenkommandanten und der Einteilung der Mannschaft, wurde gegen 13:30 Uhr via Tablet, die in den beiden Fahrzeugen RLFA und HLFA installiert sind, alarmiert.

Teil 1 – 13:30 Uhr

Übung 1 – Person in Notlage

Als die freiwilligen Helfer wenige Augenblicke nach der Alarmierung bei der Volksschule Enzersfeld eingetroffen waren, fanden sie eine verletzte Person vor, dessen Finger in einer Blechdose steckte. Da die Kanten des Lochs, in der der Finger steckte, sehr scharfkantig waren, blutete die Dame bereits stark und Stand unter Schock.

Die Person wurde umgehend betreut, die Dose stabilisiert und mittels Blechschere aus der Dose befreit.
Zwischenzeitlich hatte der Einsatzleiter einen Funkruf zu einem Folgeeinsatz erhalten. Eine Person hätte sich bei Arbeiten auf einem Garagendach Verletzungen zugefügt und der Rettungsdienst benötige unsere Hilfe beim Retten des Betroffenen.

Martin Swoboda, der eingeteilte Einsatzleiter, reagierte umgehend und besetzte das Rüstlöschfahrzeug mit verfügbaren Kräften.

Nachdem die Person, dessen Finger in der Dose steckte, an den Rettungsdienst zur weiteren Abklärung übergeben wurde, fuhr auch das zweite Fahrzeug die neue Einsatzadresse auf der Manhartsbrunnerstraße an – wo es jedoch nicht lange sein sollte!

Übung 2 – Person auf Garagendach

Auf dem Dach einer Garage fand die Enzersfelder Mannschaft einen Mann vor, der sich bei Arbeiten einen Nagel durch den Schuh genagelt bzw. geschossen hatte. Da der Betroffene über starke Schmerzen klagte und unter Schock stand, wurde die Sicht durch eine Decke beschränkt und anschließend der Nagel unterhalb der Sohle mittels Eisensäge vorsichtig abgesägt.

Schlussendlich wurde der verletzte Mann sicher von dem ca. drei Meter hohen Dach gerettet und an die Rettungskräfte übergeben.

Übung 3 – Eingeklemmte Person

Geplant als Unterstützung der bereits auf der Manhartsbrunnerstraße im Einsatz stehenden Mannschaft, wurde das Hilfeleistungsfahrzeug 1 kurz nach dem Eintreffen zu einem Technischen Einsatz in die verlängerte Pfarrgasse gerufen.

Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes wurde aus unbekannter Ursache eine Person unter dem linken Vorderreifen eines PKWs eingeklemmt.
Ein Kamerad, der vor kurzem seine Zeit beim Zivildienst beendet hatte, kümmerte sich umgehend um die Betreuung der Person.

Währenddessen wurde das etwas schief auf einer kleinen Schräge stehende Fahrzeug gegen ein unkontrolliertes Rollen gesichert.

Anschließend wurde das Fahrzeug Stück für Stück mittels Wagenheber angehoben und der Verletzte vorsichtig auf das Spineboard (stabile Kunststofftrage mit seitlichen Greifmöglichkeiten) gehoben.

Nachbesprechung

Nach Beendigung aller Einsätze wurden die Fahrzeuge im Feuerwehrhaus versorgt und wieder einsatzbereit gemeldet. Im Anschluss wurden Erfahrungen ausgetauscht und auf die insgesamt drei, teilweise parallel verlaufenden, Einsätze eingegangen.

Teil 2 – 15:00 Uhr

In einer kurzen Pause bestand einerseits die Möglichkeit, in den Übungsnachmittag einzusteigen und andererseits gab es die Möglichkeit, sich zu erholen bzw. sich mit Getränken und Mehlspeise zu stärken.

Übung 4 – Brand in Gewerbebetrieb

Übungsannahme war, dass bei der Fleischerei Scheiterer „die Selch durchgegangen“ war.

Sofort teilte sich die Mannschaft auf zwei Fahrzeuge auf und fuhr die Einsatzstelle von beiden Seiten – Hauptstraße und Mühlengasse – an. Da auf der Vorderseite des Geschäftes nichts zu sehen war, entschied auch das zweite Fahrzeug, ebenfalls die Hintereinfahrt anzufahren.

Bereits bei der Anfahrt konnte man große Rauchschwaden erkennen – somit wurde umgehend mit der Absicherung der Einsatzstelle begonnen. Die Mannschaft des RLFs kümmerte sich einstweilen um die Bereitstellung eines Atemschutztrupps, der Herstellung einer Löschleitung und der Aufgabe, sich Zugang zu den brennenden Objekten zu verschaffen.

Kurze Zeit später wurde erkannt, dass ein LKW unter Brand stand. Da die Löschleitung zu diesem Zeitpunkt natürlich bereits vollständig hergestellt war, konnte das Feuer schnell gelöscht werden!

Während der Brandursachensuche wurde bekannt, dass eine Person auf dem Gelände vermisst wird.
Schnell wurde die angrenzende Selchkammer ins Visier genommen, bei der sich der Verdacht auch bewahrheitete. Der Reserve-Atemschutztrupp des HLFs begann umgehend mit dem Innenangriff und konnte eine reglos am Boden liegende Person in den Verarbeitungsräumen auffinden und sofort an die frische Luft bringen.

Anschließend wurde der Brandherd, nämlich der Ofen der Selchkammer, aufgesucht und ausgeräumt bzw. gelöscht.

Die größte Erkenntnis dieser Übung war, dass das Um und Auf bei einem Einsatz dieser Dimension die Kommunikation ist! Ohne direkte Sicht und durch viele aufeinanderfolgende Ereignisse verliert man sehr schnell den Überblick. Dank der bereits in den Fahrzeugen besetzten Funkgeräte, konnte der Austausch zwischen dem Einsatzleiter, der Gruppenkommandanten und der Mannschaft dennoch aufrecht erhalten werden und so Schlimmeres verhindert werden!

Teil 3 – 16:30 Uhr

Auch hier kamen wieder nun verfügbare Kameraden hinzu, um an dieser Großübung teilzunehmen.

Apropos Großübung – der letzte Teil der heurigen Staffelübung hatte es in sich!

Übung 5 – Verkehrsunfall mit drei PKWs und mehreren eingeklemmten Personen

An der Einsatzstelle, der Kirchengasse, angekommen, fanden die Kameraden der Feuerwehr Enzersfeld ein Horrorszenario vor:

  • Ein angefahrener Radfahrer, liegend am Boden
  • Ein PKW mit vier Insassen, wobei die Beifahrerin durch die Windschutzscheibe zur Hälfte auf der Motorhaube lag
  • Ein PKW, mit einer eingeklemmten Person der mit einem Baum kollidiert war und senkrecht zum Stehen gekommen war
  • Ein PKW, ebenfalls mit einer eingeklemmten Person, der bereits anfing zu brennen.

Bei einem Einsatz dieser Art wird, sofern der Alarmgeber das Geschehen korrekt weitergibt, automatisch mindestens eine zweite Feuerwehr (eine „zweite Schere“, wie es im Fachjargon heißt) mitalarmiert. Diese „zweite Schere“ bezieht sich auf das hydraulische Rettungsgerät bestehend aus Schere, Spreizer und Stempel. So gilt das zweite Gerät als Ausfallhilfe bzw. die zweite Feuerwehr als Unterstützung!

Auch bei dieser Übung fand die Mannschaft echte Personen, geschminkt mit Verletzungen und in den Fahrzeugen eingeklemmt, vor. Die realen Verletzten konnten so im Vergleich zu sonst eingesetzten Übungspuppen Rückantworten auf Fragen geben, gaben Schreie von sich bzw. konnten sich nur eingeschränkt bewegen.

Wovon die Mannschaft nichts wusste ist, dass das Rote Kreuz – anders als bei den vorherigen Übungen nur angenommen – wirklich mit zwei Fahrzeugen an der Einsatzstelle eintraf. Auch der, in Enzersfeld wohnender, First Responder war umgehend vor Ort.

Der Einsatzleiter und die Gruppenkommandanten gaben umgehend nach der ersten Erkundung die Befehle zur Personenbetreuung, zur Brandbekämpfung mittels C-Rohr sowie der Bereitstellung des hydraulischen Rettungssatzes.
Bei einer so großen Anzahl an gleichzeitig ablaufenden Handlung ist höchste Konzentration bei allen Beteiligten gefordert. Glücklicherweise traf in der Zwischenzeit auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn ein, die sich um die Rettung der eingeklemmten Person im senkrecht stehenden PKW kümmerte – eine riesen Unterstützung für die ortsansässige Mannschaft!

Nachdem eine Person nach der anderen befreit werden konnte, wurden sie je nach Schweregrad der Verletzungen von Feuerwehrkameraden betreut oder direkt von der Rettung versorgt.

Der Ablauf seitens Rotes Kreuz wurde von Daniela Panek, Sanitätsmeister und Übungskoordinatorin beim Roten Kreuz Korneuburg, genauestens beobachtet.
Während die Rettungskräfte die Unfallstelle verließen und die Verletzten in das nächste „Krankenhaus“ fuhren, kümmerten sich die Feuerwehren um das Freimachen der Verkehrsflächen und die anschließende Reinigung.

Resümee & Danksagung! – 18:00 Uhr

Ein anstrengender, ereignisreicher Tag mit vielen individuellen Einsätzen, Herausforderungen, Erkenntnissen und tollem, kameradschaftlichem Zusammenhalt.

Zu Beginn mit eher kleinen, schnell durchführbaren Einsätzen, steigerte sich die Intensität zum Ende hin immer mehr. Einen professionellen Ablauf, ein eingespieltes Team und das Know-How aus den vielen Übungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte erkannte man jedoch durchwegs.
Bei einem abschließenden Essen im Feuerwehrhaus mit der Kameradin und den Kameraden aus Königsbrunn, den Kräften des Roten Kreuzes, den Darstellerinnen und Darstellern sowie den Helferinnen und Helfern bedankte sich Kommandant Christof Eichberger bei allen Beteiligten für den professionellen Ablauf recht herzlich!

Auch bei Thomas Knie, der mit seiner Kamera vor Ort war, bedankte man sich recht herzlich. Bei so vielen Eindrücken und gleichzeitig abgehaltenen Übungen wären eine Kamera bzw. ein Fotograf zu wenig gewesen.

Weitere interessante Fotos finden Sie auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld

Atemschutz-Unterabschnittsübung in der Kläranlage Sierndorf
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Die Feuerwehren Sierndorf, Oberolberndorf, Oberhautzental, Unterhautzental und Unterparschenbrunn übten am 7. Oktober gemeinsam in der Kläranlage in Sierndorf.

Von der FF Sierndorf wurden zwei Übungsszenarien vorbereitet, beim ersten Einsatzort mussten aus einem verrauchten Raum mehrere Personen gerettet werden. Dabei konnten alle eingesetzten Trupps auch mit der Wärmebildkamera der FF Sierndorf arbeiten.

Beim zweiten Szenario musste eine bewusstlose Person aus einem Schacht gerettet werden. Dabei stellte der enge Raum mit zahlreichen Rohren und Leitungen eine große Herausforderung an die Atemschutztrupps. Mit Hilfe der Korbschleiftrage konnte schließlich von jedem Trupp die Person ins Freie gebracht werden.

Auch die Feuerwehrjugend der FF Sierndorf schaute bei der Übung der größeren Kameraden über die Schultern. Einige Kinder spielten dabei gleich die vermissten Personen.

Mit jedem Trupp wurde unmittelbar nach der Übung eine Nachbesprechung durchgeführt. Als Übungsbeobachter waren ABI Josef Haselberger, OBI Franz Tittler HBI Albert Kainzbauer und HBI Markus Schauhuber bei der Übung dabei.

Im Anschluss war im Feuerwehrhaus Sierndorf noch für das leibliche Wohl gesorgt. Seitens der Gemeinde war der Sierndorfer Ortsvorsteher und Gemeinderat Marcus Dostal anwesend.

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

Unterabschnittsübung in Leitzersdorf
799 533 BFKDO Korneuburg

Am Freitag, dem 7. Oktober fand am Abend in Leitzersdorf die Unterabschnittsübung des UA2 am Gelände der Firma Reijnders statt. Übungsannahme war ein Vollbrand der Halle des Reifenlagers mit mehreren vermissten Personen im angrenzenden Aufenthaltsraum sowie drei unter Schock geflüchtete Jugendliche in Richtung Waschberg. Die Feuerwehren Hatzenbach, Kleinwilfersdorf, Leitzersdorf, Spillern, Wiesen und Wollmannsberg führten gemeinsam mit der Drehleiter und dem GTLF Stockerau die Menschenrettung, die Verhinderung der Brandausbreitung und die Brandbekämpfung durch. Sehr erfreulich war, dass die vorher errechneten 3000 Liter/Minute Löschwasser vom örtlichen Wasserversorgungsnetz problemlos bereitgestellt werden konnten. Gemeinsam mit der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) Staffel Korneuburg und dem Landeseinsatzleiter mit der mobilen Einsatzzentrale konnten die geflüchteten und zum Teil schwer verletzten Jugendlichen ebenfalls zeitnah gefunden werden. Alle verletzten Personen, welche professionell geschminkt wurden, konnten vom Feuerwehrmedizinischen Dienst erstversorgt werden und danach dem Rettungsteam übergeben werden.
In der nachfolgenden Übungsnachbesprechung fand Fr. Bürgermeister Sabine Hopf viele lobende Worte und war über die Tatsache beruhigt, dass die Wasserversorgung entsprechend ausreicht.
Besonders hervorgehoben wurde auch die gute Zusammenarbeit mit der Rettungshundestaffel und die klare Kommunikation zwischen deren Landeseinsatzleiter und der Einsatzleitung Feuerwehr.

Als Übungsbeobachter waren seitens des AFKDO Stockerau Abschnittskommandant Manfred Kreitmayer, die UA-Kommandanten Markus Glassl, Herbert Schabel und Werner Braun sowie die Sachbearbeiter Peter Gamsjäger, Gernot Mattausch und Gottfried Helfer vor Ort, welche ebenfalls wertvolles Feedback zur Übung gaben.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau

Unterabschnittsübung in Senning
800 533 BFKDO Korneuburg

Am 30. September fand die jährliche Übung des UA5 – Höbersdorf in Senning statt.

Übungsannahme war ein Brand in einer großen, für landwirtschaftliche Zwecke genutzte Halle, welche etwas außerhalb des Ortsgebietes liegt. Zusätzlich wurden noch fünf Personen vermisst.

Über Funk wurden die Feuerwehren aus dem Unterabschnitt Höbersdorf (Senning, Höbersdorf, Untermallebarn, Obermallebarn) und die FF Sierndorf alarmiert.

Vom ersteintreffenden HLFA2 der FF Senning wurde sofort ein Atemschutztrupp mit einem Strahlrohr zur Personensuche gestellt. Die nach der Reihe eintreffenden Wehren bekamen vom Einsatzleiter OBI Jakob Peintner die Aufgabe, die Wasserversorgung zum Brandobjekt sicherzustellen. Weitere Atemschutztrupps wurden zur Personensuche und Brandbekämpfung in den Innenangriff geschickt. Bereits nach kurzer Zeit konnten die vermissten Personen gerettet werden, auch die Zubringerleitung vom ca. 250m entfernten Hydranten war rasch aufgebaut.

In der anschließenden Nachbesprechung wurden die Aufgaben der einzelnen Gruppen besprochen.

Als Übungsbeobachter waren seitens des AFKDO Stockerau ABI Josef Haselberger, HBI Markus Glassl und OBI Franz Tittler vor Ort, welche ebenfalls wertvolles Feedback zur Übung gaben.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau

Unterabschnittsübung in Perzendorf
800 533 BFKDO Korneuburg

Am Freitag, 30. September fand die alljährliche Unterabschnittsübung des UA7 Hausleiten in Perzendorf statt.
Die Übung wurde in 5 Einsatzszenarien unterteilt:

Szenario 1 – Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person

Ein Traktoranhänger stürzte um und blieb dabei auf einem PKW liegen. Eine Person im PKW wurde dabei eingeklemmt. Die Feuerwehren Hausleiten und Seitzersdorf-Wolfpassing mussten diesen Einsatz abarbeiten. Mit der Seilwinde des RLF Hausleiten wurde zunächst der Anhänger vom PKW gezogen. Danach wurde die Menschenrettung über die Beifahrerseite durchgeführt. Nach kurzer Zeit konnte die Person auch schon dem Rettungsdienst zur weiteren Betreuung übergeben werden.

Szenario 2 – Menschenrettung auf einem stehenden Gewässer

Eine Person trieb mit dem Gesicht nach oben rund 15 Meter vom Ufer entfernt in einem Teich. Die Kameraden der FF Zaina waren mit der Zille zum Übungsort ausgerückt. Die Zille wurde zu Wasser gebracht und anschließend die Person in die Zille gehoben und den wartenden Kameraden am Ufer übergeben. Diese führten schließlich die lebensrettenden Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch.

Szenario 3 – Tierrettung aus einem verrauchten Gebäude

Der FF Gaisruck wurde die Rettung eines Tieres aus einem verrauchten Gebäude zugeteilt. Dabei wurde ein Traktoranhänger mittels Plane, Kisten und Nebelmaschine in ein Gebäude umgebaut. Ein Atemschutztrupp machte sich sofort nach dem Ausrüsten auf dem Weg in das Gebäude. Das Tier konnte nach kurzer Zeit auch schon gefunden und sicher ins Freie gebracht werden.

Szenario 4 – Menschenrettung von einem Hochstand

Eine Person wurde von Hornissen auf einem Hochstand angegriffen und blieb dann bewusstlos im Hochstand liegen. Die FF Zissersdorf konnte mit Hilfe des Notrettungssets die Person vom Hochstand retten und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben. Das Hornissennest wurde dann noch fachgerecht entfernt.

Szenario 5 – Flurbrand nahe einem Waldstück

Nahe einem Waldstück war ein Flurbrand ausgebrochen. Die Feuerwehren Pettendorf und Schmida führten danach die Löscharbeiten durch. Als Wasserentnahmestelle konnte ein Brunnen für die Bewässerung der Felder verwendet werden. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Nach der Übung und der Versorgung der Gerätschaften wurde vor Ort die Übungsnachbesrpechung durchgeführt. Kommandant OBI Reinhard Ecker von der FF Perzendorf konnte dabei Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Manfred Kreitmayer sowie die Übungsbeobachter HBI Werner Braun, HBI Markus Schauhuber und EHBM Gottfried Helfer begrüßen.
Alle Gruppenkommandanten hatten danach die Gelegenheit, ihre Eindrücke von den gestellten Aufgaben zu berichten.
Insgesamt nahmen an der Übung 8 Feuerwehren mit 56 Kameradinnen und Kameraden mit 12 Fahrzeugen teil. Danach war im Feuerwehrhaus Perzendorf noch für Speis und Trank gesorgt.

Fotos und Bericht
Privatpersonen und Presseteam BFKDO Korneuburg

Gemeindeübung der Unterabschnitte 8 und 9 in Ringendorf
800 533 BFKDO Korneuburg

Am 16. September fand in Ringendorf die Gemeindeübung der Unterabschnitte Großmugl und Herzogbirbaum statt.

Insgesamt drei Übungsszenarien mussten dabei von den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Großmugl, Herzogbirbaum, Geitzendorf, Ringendorf, Füllersdorf, Steinabrunn, Roseldorf und Ottendorf bewältigt werden.

In einem Obstgarten war ein Brand ausgebrochen, welches nahe an einem Waldstück lag. Die FF Herzogbirbaum führte mit dem HLF3 die ersten Löscharbeiten durch. Die Feuerwehren Füllersdorf und Ottendorf bauten die Zubringerleitung zum HLF auf. Hierfür wurde vom Löschteich eine rund 600m lange Leitung gelegt. Ziel dieser Station war genügend Löschwasser zu dem abgelegenen Ort zu bringen.

Als weitere Übungsannahme musste unter schweren Atemschutz eine Person aus einem verrauchten Keller gerettet werden. Zusätzlich wurden von den Feuerwehren Steinabrunn und Großmugl neben der Menschenrettung auch insgesamt 4 Gasflaschen aus dem Keller geborgen und ins Freie gebracht.

Bei einem Verkehrsunfall mit einem LKW wurde ein Transformator des Energieversorgers beschädigt und einen Person unter dem Anhänger eingeklemmt. Die Feuerwehren Großmugl, Roseldorf und Geitzendorf sicherten den Kreuzungsbereich, in dem sich der Unfall ereignete, ab und bauten den Brandschutz auf. Der Fahrer des LKW’s wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr versorgt. Mittels Hebekissen wurde der Anhänger des LKW angehoben um die darunter eingeklemmte Person befreien zu können.

Die Ausarbeitung der Übung sowie die Übungsleitung übernahm der FF Ringendorf.

Im Anschluss an die Übung fand die Übungsbesprechung vor Ort statt. Übungsbeobachter HBI Herbert Schabel, HBI Werner Braun und OBI Franz Tittler waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Ein großer Dank an die FF Ringendorf für die Ausarbeitung der Gemeindeübung.

Insgesamt nahmen an der Übung 8 Feuerwehren mit 64 Kameradinnen und Kameraden teil. Die Gemeinde Großmugl lud alle Teilnehmer zu Speis und Trank nach der Übung ein.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau

Unterabschnittsübung in Ottendorf
800 533 BFKDO Korneuburg

Am 19. August fand in Ottendorf eine Übung des UA9 – Herzogbirbaum statt.
Übungsannahme war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Traktor mit Anhänger, in weiterer Folge ereignete sich ein Unfall mit einer bewusstlosen Person in unmittelbarer Nähe zum ersten Einsatzort.

Die Feuerwehren Herzogbirbaum, Ottendorf und Nursch rückten zu den Einsatzorten aus und begannen mit der Menschenrettung vor Ort. Insgesamt mussten 4 verletzte Personen aus dem PKW gerettet werden. Ein weiterer Trupp baute den Brandschutz auf.

Die bewusstlose Person vom Traktor wurde mittels Spineboard gerettet und danach medizinisch versorgt.

Nach der Übung fand die Nachbesprechung statt. Als Übungsbeobachter waren seitens des AFKDO Stockerau ABI Josef Haselberger, VI Gerald Pany und OBI Franz Tittler vor Ort. Die Feuerwehren Ottendorf, Herzogbirbaum und Nursch nahme mit 24 Kameradinnen und Kameraden an der UA-Übung teil.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau

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