Übungen

Großangelegte Einsatzübung im S1-Tunnel Stetten
Großangelegte Einsatzübung im S1-Tunnel Stetten 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Großangelegte Einsatzübung im S1-Tunnel Stetten

Am Donnerstagabend, dem 8. Oktober 2026, fand im Tunnel Stetten auf der S1 eine großangelegte Einsatzübung statt. Vier Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Korneuburg übten gemeinsam mit dem Roten Kreuz und weiteren beteiligten Organisationen den Ernstfall bei einem schweren Verkehrsunfall mit anschließendem Fahrzeugbrand in einem Straßentunnel. Organisiert wurde die Übung vom Straßenerhalter Bonaventura in Zusammenarbeit mit der EGIS Operations Austria GmbH.

An der Übung nahmen die vier zuständigen Tunnelfeuerwehren Enzersfeld, Königsbrunn, Korneuburg und Langenzersdorf sowie das Rote Kreuz aus dem Bezirk Korneuburg teil. Ebenfalls eingebunden waren die Autobahnpolizei, die Tunnelüberwachungszentrale und Mitarbeiter des Straßenerhalters.

Umfangreiche Vorbereitungen für ein realistisches Übungsszenario

Bereits vor dem eigentlichen Übungsbeginn trafen sich die Übungsverantwortlichen, Übungsbeobachter, Unfalldarsteller und Vertreter der Presse bei der EGIS Operations Austria GmbH in Eibesbrunn. Dort wurden alle Anwesenden über den geplanten Übungsablauf, die Sicherheitsbestimmungen und die geltenden Verhaltensregeln informiert.

Für die Durchführung der Übung musste die S1 zwischen den Anschlussstellen Hagenbrunn und Korneuburg Nord in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Nach erfolgter Sperre konnten die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten im Tunnel beginnen. Mehrere Unfallfahrzeuge wurden positioniert und die zahlreichen Unfalldarsteller auf ihre vorgesehenen Plätze gebracht. Anschließend bezogen die Übungsbeobachter ihre zugewiesenen Positionen im Tunnel.

Mit der Auslösung eines technischen Alarms in der Tunnelüberwachungszentrale um 21:00 Uhr begann schließlich die Übung. Über die Bezirksalarmzentrale wurden die zuständigen Freiwilligen Feuerwehren zum angenommenen Brand- und Verkehrsunfall im Tunnel Stetten alarmiert.

Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand und zahlreichen Verletzten

Das Übungsszenario stellte die Einsatzkräfte vor eine besonders herausfordernde Situation. In der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Korneuburg war es zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Durch den Zusammenstoß wurden zahlreiche Personen verletzt, einige davon waren in ihren Fahrzeugen eingeschlossen und konnten diese nicht mehr selbstständig verlassen.

Erschwerend kam hinzu, dass durch die Kollision ein PKW in Brand geraten war. Im entstandenen Rückstau ereignete sich zudem ein weiterer Auffahrunfall, bei dem ebenfalls mehrere Personen verletzt wurden.

Damit mussten die Einsatzkräfte gleich mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen. Neben der Brandbekämpfung galt es, die verletzten und eingeschlossenen Personen möglichst rasch aus dem Gefahrenbereich zu retten, die Tunnelröhre nach weiteren Personen abzusuchen und die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen.

Brandbekämpfung und Menschenrettung unter schwierigen Bedingungen

Als erste Feuerwehr traf die Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld am Einsatzort ein. Unmittelbar nach der Erkundung wurde vor dem Tunnel die Einsatzleitung eingerichtet. Gleichzeitig begannen die Einsatzkräfte mit ihrem Tunnellöschfahrzeug die ersten Maßnahmen zur Brandbekämpfung.

Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge der beteiligten Freiwilligen Feuerwehren sowie des Roten Kreuzes ein. Die nachrückenden Mannschaften erhielten ihre Einsatzaufträge und unterstützten die bereits laufenden Maßnahmen.

Nachdem der Fahrzeugbrand erfolgreich bekämpft worden war, lag der Schwerpunkt auf der Rettung der zahlreichen verletzten und teilweise eingeschlossenen Personen. Mehrere Atemschutztrupps arbeiteten sich durch die betroffene Tunnelröhre vor, um die Unfalldarsteller aus den Fahrzeugen und dem Gefahrenbereich zu bringen.

Die besonderen Bedingungen in einem Straßentunnel stellen dabei hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte. Lange Anmarschwege, eingeschränkte Platzverhältnisse und die notwendige Koordination zahlreicher Einsatztrupps erschweren die Arbeiten erheblich. Umso wichtiger sind eine funktionierende Einsatzleitung, klare Kommunikation und die Zusammenarbeit der eingesetzten Organisationen.

Parallel zu den laufenden Rettungsmaßnahmen wurde die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Korneuburg von zwei weiteren Atemschutztrupps systematisch nach möglicherweise vermissten Personen abgesucht.

Versorgung der Verletzten in der zweiten Tunnelröhre

Auch für das Rote Kreuz stellte das umfangreiche Schadensszenario eine besondere Herausforderung dar. In der benachbarten Tunnelröhre in Fahrtrichtung Wien wurde ein Triageplatz eingerichtet, an dem die geretteten Personen entsprechend der Schwere ihrer angenommenen Verletzungen gesichtet und priorisiert wurden.

Anschließend erfolgte die weitere medizinische Versorgung durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.

Besonders wichtig war dabei die laufende Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst. Die geordnete Übergabe der geretteten Personen und die Koordination der weiteren Versorgung waren wesentliche Bestandteile der Übung.

Nachdem sämtliche vermissten Personen gefunden, aus dem Gefahrenbereich gerettet und medizinisch versorgt worden waren, konnten die wesentlichen Übungsziele als erreicht betrachtet werden. Nach rund zwei Stunden intensiver Übungsarbeit wurde das Übungsende bekannt gegeben.

Zahlreiche Übungsbeobachter verfolgten den Einsatzablauf

Die großangelegte Übung wurde von zahlreichen Beobachtern begleitet, die das Vorgehen der Einsatzorganisationen aus unterschiedlichen Bereichen des Tunnels mitverfolgten.

Seitens des Abschnittsfeuerwehrkommandos Korneuburg waren Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter ABI Wolfgang Unterberger und V Dominik Jiras vor Ort. Ebenso verfolgten Vertreter der Abschnittsfeuerwehrkommanden Mistelbach und Wolkersdorf aus dem Bezirk Mistelbach sowie Vertreter umliegender Freiwilliger Feuerwehren aus dem Bezirk Korneuburg das Übungsgeschehen.

Auch Vertreter des Roten Kreuzes, der Autobahnpolizei und des Straßenerhalters beobachteten die umfangreichen Einsatzmaßnahmen.

Die Übungsbeobachter zeigten sich mit der erbrachten Leistung und der Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzorganisationen sehr zufrieden. Besonders die Bewältigung der zahlreichen gleichzeitig anfallenden Aufgaben verdeutlichte, wie wichtig regelmäßige gemeinsame Übungen für derartige Einsatzszenarien sind.

Auch Bonaventura und die EGIS Operations Austria GmbH nutzten die Übung, um wichtige Erkenntnisse für den Betrieb und die Sicherheit der Tunnelanlagen sowie für die Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen zu gewinnen. Die Verantwortlichen bedankten sich bei allen Beteiligten für die engagierte Mitwirkung.

Gemeinsame Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Korneuburg

Nach Abschluss der Übung und der Räumung des Tunnels begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg.

Dort wurden alle Anwesenden vom Roten Kreuz Korneuburg mit einer Stärkung versorgt. Im Anschluss fand eine gemeinsame Übungsnachbesprechung statt, bei der die Verantwortlichen der beteiligten Organisationen den Übungsablauf nochmals Revue passieren ließen.

Dabei wurden die gewonnenen Erkenntnisse besprochen und Erfahrungen aus den unterschiedlichen Einsatzbereichen ausgetauscht. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage, um bestehende Abläufe weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit für zukünftige Einsätze zu optimieren.

Die Übung im Tunnel Stetten zeigte einmal mehr, wie anspruchsvoll Einsätze in Straßentunneln sein können und wie entscheidend eine gut abgestimmte Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen ist.

Ein besonderer Dank gilt dem Straßenerhalter Bonaventura und der EGIS Operations Austria GmbH für die Organisation und Durchführung dieser umfangreichen Übung, dem Roten Kreuz Korneuburg für die anschließende Verpflegung sowie allen Einsatzkräften, Übungsverantwortlichen, Darstellern und Beobachtern für ihre Mitwirkung.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg

Unterabschnittsübung in der Arche Stockerau
Unterabschnittsübung in der Arche Stockerau 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwoch, den 30. September 2026, fand die Unterabschnittsübung des Unterabschnittes Stockerau in der Arche Stockerau statt.

An der Übung beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehren Stockerau, Unterzögersdorf und Oberzögersdorf. Aus den benachbarten Unterabschnitten nahmen außerdem die Feuerwehren Sierndorf und Spillern teil.

Als Übungsannahme wurde zunächst ein ausgelöster Brandmelder angenommen. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte wurde über Funk ein bestätigter Brand mit starker Rauchentwicklung in einer Bettenstation gemeldet.

Aufgrund der geänderten Lage wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Die Arche Stockerau stellt für die Feuerwehr aufgrund der zahlreichen dort betreuten, teilweise bettlägerigen Personen im Ernstfall eine besondere Herausforderung dar. Ein Schwerpunkt der Übung lag daher auf der Menschenrettung unter Atemschutz.

Da die reale Bettenstation während der Übung selbstverständlich belegt war, wurde das Übungsszenario im Kellerbereich des Gebäudes dargestellt. Insgesamt mussten 16 Statisten aus dem Kellerbereich gerettet werden. Mehrere Atemschutztrupps gingen dazu zur Personensuche und Menschenrettung vor.

Insgesamt nahmen 83 Feuerwehrmitglieder an der Übung teil. Zusätzlich waren mehrere Übungsbeobachter aus dem Bezirk Korneuburg vor Ort, um den Übungsablauf und die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte zu beobachten.

Durch das gemeinsame Üben mehrerer Feuerwehren konnten insbesondere die Zusammenarbeit, die Koordination der Einsatzkräfte sowie die Durchführung von Menschenrettungen bei einem angenommenen Brandereignis in einem Pflege- und Betreuungsobjekt trainiert werden.

Nach Abschluss der Übung fand im Speisesaal der Arche Stockerau ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem der Übungsabend in kameradschaftlicher Atmosphäre ausklang.

Bericht und Fotos: FF Stockerau

Unterabschnittsübung der Gemeinde Hausleiten
Unterabschnittsübung der Gemeinde Hausleiten 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag dem 25. September 2026 fand die Unterabschnittsübung des UA7 aus dem Abschnitt Stockerau in Zaina statt. Als Übungsszenario diente ein Verkehrsunfall, an dem ein Traktor und zwei PKW beteiligt waren – weiters entstand durch den Unfall ein Flurbrand, der sich auf einen angrenzenden Stadel ausbreitete, in dem gerade eine Feier stattfand. Beim Verkehrsunfall waren insgesamt 5 Personen in den Fahrzeugen eingeschlossen und teilweise nicht ansprechbar – im Stadel wurden 6 Personen im dichten Rauch vermisst. Für die Übung zeichnete Zainas FKDT-Stv. BI Sebastian Pegrisch verantwortlich, als Einsatzleiter fungierte UA-KDT OBI Franz Mayer. An der Übung nahmen die Feuerwehren Hausleiten, Seitzersdorf-Wolfpassing, Pettendorf, Gaisruck, Perzendorf, Schmida, Zissersdorf, Zaina und Oberrussbach teil. Als Übungsbeobachter waren AFKDT BR Markus Schauhuber, AFKDT-STV ABI Werner Braun, der Leiter des Verwaltungdienstes im Abschnitt Stockerau VI Michael Hambeis, HBI Alexander Muth aus Nursch sowie die Abschnittssachbearbeiter ASB Julian Hofmann und V Fabian Hambeis anwesend. Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Hausleiten, Andreas Neubauer, überzeugte sich von der Schlagkraft seiner Feuerwehren. Vizebürgermeister DI Johannes Planer nahm selbst in seiner Feuerwehr an der Übung teil. Insgesamt beteiligten sich knapp 90 FF-Mitglieder.

Die abschließende Übungsbesprechung fand am Sportplatz in Zaina statt – dabei hatten alle Gruppenkommandanten Gelegenheit, Ihre Aufgaben zu erklären und den Übungsablauf aus Ihrer Sicht darzustellen. Im Anschluss lud Bürgermeister Andreas Neubauer alle Beteiligten noch zu einer Stärkung in das Feuerwehrhaus Zaina ein.

Die FF Zaina bedankt sich an dieser Stelle besonders bei Familie Wunderlich für das zur Verfügung stellen von Stroh zur Darstellung des Flurbrandes, bei Tobias Bauer für die Mithilfe beim Vorbereiten der Unfallfahrzeuge und deren Transport von und zur Übungsstelle, bei Rudolf Aigner für die benötigte Ackerfläche sowie bei den Übungsdarstellern – sie alle haben ein realistisches Szenario möglich gemacht! Ein großer Dank geht auch an die Kameraden der FF Oberrussbach, die mit ihrem Atemluftkompressor dafür sorgten, dass alle Feuerwehren gleich nach der Übung ihre Atemluftflaschen wieder füllen konnten!

Fotos: Gerald Aigner, Sebastian Pegrisch (FF Zaina), Markus Schauhuber, Michael Hambeis (AFKDO Stockerau)
Bericht: Karl Lindner (FF Zaina)

Unterabschnittsübung 2026 des Unterabschnitts 4 
Unterabschnittsübung 2026 des Unterabschnitts 4  1024 698 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 19.09.2026 fand die jährliche Unterabschnittsübung des Unterabschnitts 4 (Enzersfeld, Flandorf, Hagenbrunn, Königsbrunn) statt. Übungsannahme war ein Brand in einer Autowerksatt mit vier vermissten Personen. 

Nach Positionierung der Einsatzfahrzeuge und Erkundung durch Einsatzleiter und Gruppenkommandanten, konnte der Einsatzbefehl an die Mannschaft weitergegeben werden. Neben der Suche der in der verrauchten Werkstatt vermissten Personen, musste ebenso eine Wasserversorgung hergestellt, ein Stapel brennender Reifen gelöscht, das angrenzende Gebäude geschützt und ein Atemschutzsammelplatz, sowie eine Einsatzleitung aufgebaut werden.  

Die eingesetzten Feuerwehren arbeiteten die zugeteilten Aufgaben rasch und erfolgreich ab, sodass nach etwa einer Stunde das Übungsende bekannt gegeben worden konnte und mit dem Aufräum- und Belüftungsarbeiten begonnen werden konnte.  

Anschließend an die Übung fand die Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Königsbrunn mit einer kleinen Stärkung, kühlen Getränken und einem netten Zusammensitzen statt.  

UA-Atemschutzübung des UA3 in Bruderndorf
UA-Atemschutzübung des UA3 in Bruderndorf 1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Abend des 18. September fand in Bruderndorf eine Atemschutz-Unterabschnittsübung des UA3 Niederhollabrunn statt. Übungsannahme war ein Brand im Keller eines Wohnhauses mit mehreren vermissten Personen. Dazu wurde der Keller stark verraucht, um ein möglichst einsatzgerechtes Szenario abzubilden.

Die Feuerwehr Bruderndorf baute umgehend eine Einsatzleitung im Kommandofahrzeug der FF Niederhollabrunn-Streitdorf auf, weiters wurde ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet.
Ein Atemschutztrupp der FF Niederfellabrunn begann umgehend mit der Suche nach den vermissten Personen im Keller. Die erste Person konnte rasch gefunden und ins Freie gebracht werden. Nach und nach wurden Atemschutztrupps der Feuerwehren Niederfellabrunn, Niederhollabrunn-Streitdorf und Haselbach zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Die Aufzeichnung der eingesetzten Trupps erfolgt direkt beim Eingang in das Objekt.

Nach rund 45 Minuten konnten alle Personen aus dem Gebäude gerettet werden.

In der nachfolgenden Übungsbesprechung wurde vom Einsatzleiter BI Benjamin Lederbauer das Übungsszenario nochmals erklärt. Im Anschluss hatten die Gruppenkommandanten und eingesetzten Atemschutztrupps Gelegenheit, ihre Eindrücke von der Übung zu schildern.

Abschließend richteten Feuerwehrkommandant OBI Peter Lederbauer, Unterabschnittskommandant HBI Martin Kogler und Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber noch Dankeswort an die Kameradinnen und Kameraden der 4 Feuerwehren des Unterabschnittes Niederhollabrunn. Die Übungsbeobachter HBI Otto Wohlmuth und ASB Julian Hofmann waren mit dem Übungsablauf ebenfalls sehr zufrieden. Bürgermeister Jürgen Duffek dankte ebenfalls allen anwesenden Teilnehmern und lud im Anschluss zu Speis und Trank ins Feuerwehrhaus Bruderndorf ein.

Insgesamt nahmen rund 50 Kameradinnen und Kameraden an der Übung in Bruderndorf teil.

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg / BR Markus Schauhuber

Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl in Geitzendorf
Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl in Geitzendorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, dem 18. September 2026, fand in Geitzendorf die gemeinsame Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl statt. Dazu waren die Feuerwehren der beiden Unterabschnitte 8 und 9 des Feuerwehrabschnittes Stockerau eingeladen. Rund 70 Feuerwehrmitglieder nahmen an der Übung teil.

Um 18:00 Uhr fanden sich die teilnehmenden Feuerwehren bei der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf ein. Von der dort eingerichteten Einsatz- und Übungsleitung wurden die einzelnen Feuerwehren zu insgesamt vier unterschiedlichen Übungsszenarien entsandt. Nach der Abarbeitung eines Szenarios meldeten sich die eingesetzten Kräfte wieder bei der Einsatzleitung und erhielten von dort ihren nächsten Auftrag.

Vier unterschiedliche Einsatzszenarien

Bei der ersten Station wurde ein ausgedehnter Wohnhausbrand angenommen. Zwei Personen wurden im stark verrauchten Gebäude vermisst, gleichzeitig bestand die Gefahr einer Brandausbreitung auf ein unmittelbar angrenzendes Gebäude. Neben der Menschenrettung unter Atemschutz mussten eine Wasserversorgung aufgebaut und weitere Maßnahmen zur Brandbekämpfung gesetzt werden.

Das zweite Szenario stellte die Einsatzkräfte vor einen Schadstoffaustritt. Ein IBC-Behälter mit einer angenommenen gefährlichen Flüssigkeit war beim Abladen von einem LKW gestürzt und leck geworden. Zusätzlich drohte die Flüssigkeit über den Regenwasserkanal in einen Bach zu gelangen. Neben der Menschenrettung aus dem Gefahrenbereich galt es daher, den Austritt einzudämmen sowie den Kanaleinlauf und den Bach entsprechend zu sichern.

Bei der dritten Station musste ein technischer Einsatz in einer Montagegrube abgearbeitet werden. Eine Person war nach Arbeiten unter einem PKW mit einer Hand zwischen Fahrzeug und Boden eingeklemmt. Während der technischen Rettungsmaßnahmen verschlechterte sich der Zustand der Person, wodurch die eingesetzten Kräfte zusätzlich gefordert wurden.

Ein Vegetationsbrand im Bereich eines Windschutzgürtels bildete das vierte Übungsszenario. Dabei wurde eine rasche Brandausbreitung durch trockene Vegetation und Wind angenommen. Die Einsatzkräfte mussten die weitere Ausbreitung entlang des Windschutzgürtels und auf angrenzende Flächen verhindern.

Gemeinsame Nachbesprechung

Nach mehr als zwei Stunden konnte die Übung beendet werden. Bei der anschließenden gemeinsamen Nachbesprechung ließ der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf, OBI Josef Lehner, die vier Szenarien nochmals Revue passieren. Dabei wurden die Gruppenkommandanten der eingesetzten Feuerwehren um ihre Erfahrungen und Rückmeldungen zu den einzelnen Stationen gebeten. Auch die Übungsbeobachter brachten ihre Wahrnehmungen und Verbesserungsvorschläge ein.

Seitens des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau waren Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Werner Braun und Leiter des Verwaltungsdienstes VI Michael Hambeis bei der Übung anwesend.

Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Großmugl, Gerhard de Witt, nahm als Feuerwehrmitglied aktiv an der Übung teil. Im Anschluss dankte er den zahlreichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihre Teilnahme und ihren Einsatz bei der gemeinsamen Übung.

Zu guter Letzt bedankte sich Unterabschnittskommandant HBI Christoph Oberschlick bei allen anwesenden Feuerwehrmitgliedern für die Teilnahme an der gemeinsamen Übung. Ein besonderer Dank galt der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf für die Ausarbeitung und Durchführung der umfangreichen Übung sowie für die anschließende Versorgung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Teilnehmende Feuerwehren: FF Ringendorf, FF Füllersdorf, FF Steinabrunn, FF Ottendorf, FF Nursch, FF Roseldorf, FF Großmugl, FF Herzogbirbaum und Geitzendorf.

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg, ABI Braun, VI Hambeis

UA-Übung des UA2 in Leitzersdorf
UA-Übung des UA2 in Leitzersdorf 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 18.09. fand in Leitzersdorf die diesjährige UA-Übung des UA2 Leitzersdorf statt.
Die Übung wurde von BI Manuel Kurzmann, BM Bernhard Osrael und BM Bernhard Teufer ausgearbeitet und auf zwei leerstehende Objekte aufgeteilt. In den beiden Wohnhäusern kam es jeweils zu einem Brand, wobei auch Personen vermisst waren. Durch die Aufteilung wurde sichergestellt, dass alle eingesetzten Feuerwehren voll beschäftigt wurden.

Die FF Leitzersdorf richtete sofort nach dem Eintreffen eine Einsatzleitung ein, wo sich die ankommenden Fahrzeuge meldeten, um ihre Einsatzaufträge zu erhalten.
Das RLFA-2000 Leitzersdorf wurde zum ersten Objekt beordert, um die Brandbekämpfung unter Atemschutz im Inneren des Gebäude durchzuführen. Die Kameraden wurden durch das RLFA-2000 Spillern und die Mannschaft der FF Wiesen unterstützt. Mittels Schiebeleiter und Korbschleiftrage wurde eine Person aus dem 1. Stock gerettet.

Beim zweiten Übungsszenario waren die FF Hatzenbach, die FF Kleinwilfersdorf und die FF Wollmannsberg eingesetzt. Während vom KLF Wollmannsberg die Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten aufgebaut wurde, errichtete das KLF Hatzenbach einen Atemschutzsammelplatz und stellte den ersten Atemschutztrupp, der zur Personensuche in das Gebäude vorging. Die Kameraden der FF Kleinwilfersdorf führten die Brandbekämpfung im Außenbereich durch. Zwei weitere Atemschutztrupps unterstützten bei der Personensuche und -rettung, welche aufgrund der Lage im Dachboden und Keller recht anspruchsvoll war. Übungsbeobachter HBI Thomas Florian und HBI Franz Mayer, sowie OV Franz Helfer vom Abschnittsfeuerwehrkommando Stockerau hoben die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Wehren und die gemeinsame Umsetzung der Einsatzbefehle hervor. Bürgermeisterin Mag. Sabine Hopf und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR  Manfred Kreitmayer, der bei dieser Übung in die Rolle des GRKDT des RLFA-2000 Leitzersdorf schlüpfte, bedankten sich für die zahlreiche Teilnahme und luden im Anschluss ins FF-Haus Leitzersdorf ein, wo die Kameradinnen und Kameraden bei einem hervorragenden Imbiss den Abend ausklingen ließen.

Fotos: Feuerwehren UA2 und HBI Thomas Florian
Bericht: HBI Thomas Florian / AFKDO Stockerau

UA-Übung des UA4 Sierndorf in Oberolberndorf
UA-Übung des UA4 Sierndorf in Oberolberndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 11.09. fand in Oberolberndorf die UA-Übung des UA4 Sierndorf statt.
Übungsannahme war ein ausgedehnter Flurbrand im Bereich des Lagerhauses, Ziel der Übung war die Wasserentnahme aus dem Göllersbach sowie ein Testlauf mit einer alternativen Wasserversorgung durch ein 18.000 l Vakuumfass.

Nach der Alarmierung traf die FF Oberolberndorf als erste Wehr ein und begann nach der Erkundung sofort mit der Errichtung einer Einsatzleitung und einer Wasserversorgung aus dem Göllersbach mit einer A-Unterwasserpumpe, die die Tragkraftspritze und in weiterer Folge 2 Löschleitungen speisen sollte.
Unmittelbar darauf trafen die weiteren Feuerwehren aus dem Unterabschnitt ein und erhielten ihre Aufträge. Die FF Unterparschenbrunn baute ebenfalls eine Wasserentnahme aus dem Göllersbach mittels Tragkraftspritze auf und versorgte zwei weitere Löschleitungen.
Die FF Unterhautzental stellte die Wasserversorgung aus dem Göllersbach mittels Tragkraftspritze für das RLFA-2000 Sierndorf sicher, die Mannschaften von RLFA-2000 Sierndorf und VRF Sierndorf nahmen ebenfalls Löschleitungen vor.
Die FF Oberhautzental bereitete eine weitere B-Löschleitung vor, die Tragkraftspritze wurde vom kurze Zeit später eintreffenden 18.000 l Vakuumfass eines Oberhautzentaler Kameraden gespeist.

Interessant war der direkte Vergleich zwischen der Wasserentnahme mittels A-UWP und der klassischen Saugleitung mit Tragkraftspritze, sowie der Einsatz des Vakuumfasses, welches im Unterabschnitt in Zeiten von vorherrschender Waldbrandverordnung einsatzbereit steht.

Übungsbeobachter HBI Martin Gruber und Unterabschnittskommandant HBI Thomas Florian zeigten sich äußerst zufrieden mit der technischen Umsetzung der Aufträge, die zum gewünschten Erfolg dieser Übung führten. Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Stockerau BR Markus Schauhuber und Bürgermeister Ernst Kreuzinger bedankten sich bei den 50 Kameradinnen und Kameraden für die Teilnahme an dieser Übung und deren Engagement.
Die Übung ging im Feuerwehrhaus Oberolberndorf auf Einladung der Gemeinde bei Speis und Trank zu Ende.

Fotos: Feuerwehren des UA4 Sierndorf
Bericht: HBI Thomas Florian

Unterabschnittsatemschutzübung des Unterabschnittes 6, des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau
Unterabschnittsatemschutzübung des Unterabschnittes 6, des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 11.09.2026 fand die diesjährige Unterabschnittsatemschutzübung des Unterabschnittes 6 (die Feuerwehren der Gemeinden Rußbach und Stetteldorf), des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau statt.

Die Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf war für die Ausarbeitung des Übungsszenarios verantwortlich. Unter der Übungsleitung von BI Stefan TRÄXLER wurde ein brennender Stadel mit einer vermissten Person als Übung angenommen. Im Zuge dieser Übung wurden auch „Notfälle“ eingebaut, um so die Übungsteilnehmer in ein höheres Stresslevel zu versetzen.

Aufgrund der großen Anzahl an teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern wurde das Szenario mehrfach beübt, sodass die Übung von mehreren Seiten abgearbeitet werden konnte. So konnten die Mitglieder der diversen Feuerwehren, die Trupps der nachbarfeuerwehren beobachten, wie diese an die Sache herangingen, da es bekanntlich immer mehrere Lösungsansätze gibt.

Im Zuge der Nachbesprechung zeigten sich der Übungsleiter, sowie die anwesenden Übungsbeobachter sichtlich begeistert, vom Ausgang der Übung. Der anwesende Unterabschnittskommandant HBI Albert KAINZBAUER bedankte sich einerseits bei der FF Stranzendorf, sowie bei den teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern, für ihre Einsatzbereitschaft, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einzusetzen, um auf einem hohen Niveau zu bleiben und diesen im Ernstfall abzurufen.

Nach Abschluss der Übung lud die Gemeinde Rußbach die teilnehmenden Feuerwehrmitglieder auf Essen und Getränk ins Feuerwehrhaus Stranzendorf ein.

Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Fortbildung „Vorbeugender Brandschutz“ in Korneuburg 
Fortbildung „Vorbeugender Brandschutz“ in Korneuburg  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 09. September fand im Feuerwehrhaus Korneuburg eine Fortbildung im Fachbereich „Vorbeugender Brandschutz“ statt. Themen dieser Fortbildung waren Brandmeldeanlagen im Einsatzdienst. 

Nach der Begrüßung und einer kurzen Vorstellung durch Bezirkssachbearbeiter FT Martin Swoboda, wurde das Wort an den Hauptredner des Abends HBI Ing. Wolfgang Ernst übergeben. HBI Ing. Wolfgang ernst ist Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Himberg und Vorsitzender des Arbeitsausschusses „Vorbeugender Brandschutz“ Ausbildung im Landesfeuerwehrkommando NÖ. 
 
Das Hauptthema des Abends, waren Brandmeldeanlagen im Einsatzdienst. Durch persönliche Erfahrungen aus dem Einsatzdienst und als Mitarbeiter einer Firma welche Brandmeldeanlagen errichtet, konnte HBI ing. Wolfgang Ernst anschaulich zeigen in welche Richtung sich die Technik in diesem Bereich in der Zukunft entwickeln wird. Speziell Brandmeldeanlagen in Feuerwehrhäusern stellten einen großen Bereich dar, da es hier bei vielen Feuerwehren sehr hohen Nachholbedarf gibt. Durch den persönlichen Zugang und den vielfältig mit Beispielen unterlegten Vortrag konnten das Wissen an die rund 45 teilnehmenden Kamerad:innen vermittelt werden 

Nach knapp 2 Stunden interessanten Vortrag, Beispielen und kameradschaftlicher Zusammenarbeit, konnte dir Fortbildung entspannt im Feuerwehrhaus Korneuburg ausklingen. 

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg