Allgemeines

Totengedenken des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau
Totengedenken des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 23. Oktober 2026 fand das diesjährige Totengedenken des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau statt. Im Rahmen dieser Gedenkfeier wurde allen verstorbenen Feuerwehrkameraden gedacht. Stellvertretend für sie wurden die Gräber von Josef ECKER, Josef ELS und Josef HASELBERGER besucht.

Gedenken an verdiente Feuerwehrkameraden

Der erste Halt führte zum Grab von Josef ECKER, dem ersten Kommandanten des damaligen Feuerwehrbezirkes Stockerau, aus dem der heutige Feuerwehrabschnitt hervorging. In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm vom Abschnittsfeuerwehrkommando Stockerau ein Ehrengrab gewidmet.

Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus SCHAUHUBER erinnerte in seiner Ansprache an das Leben und Wirken von Josef ECKER. Besonders hob er hervor, dass ECKER bereits um die Jahrhundertwende ein Vordenker und Visionär seiner Zeit gewesen war.

Anschließend wurde am Grab von Josef ELS innegehalten. Er war langjähriger Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirkes Korneuburg. Auch ihm widmete BR SCHAUHUBER Worte des Gedenkens und erinnerte an sein Wirken für das Feuerwehrwesen.

Danach führte der Weg nach Hausleiten, wo dem 2024 verstorbenen Abschnittsfeuerwehrkommandanten Josef „Sepp“ HASELBERGER gedacht wurde. Sein Nachfolger als Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter und zugleich sein bester Freund, ABI Werner BRAUN, würdigte ihn als besonderen Menschen, der stets für andere da war und jederzeit seine Hilfe anbot.

Kameradschaftliches Beisammensein

Den Ausklang fand der Abend beim Heurigen GOLL in Hausleiten. In kameradschaftlicher Runde wurden zahlreiche Erinnerungen und die eine oder andere Anekdote über die verstorbenen Kameraden ausgetauscht.

Abschließend bedankte sich BR Markus SCHAUHUBER für die zahlreiche Teilnahme am Totengedenken. Sein Dank galt dem Abschnittsfeuerwehrkommando Stockerau, dem Bezirksfeuerwehrkommando unter OBR Manfred KREITMAYER, den anwesenden Kameraden der Reserve – allen voran EOBR Friedrich ZEITLBERGER – sowie dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau unter ABI Roland RICHENTSKY.

Das Totengedenken bot einen würdigen Rahmen, um die Erinnerung an verdiente Feuerwehrkameraden wachzuhalten und ihre Leistungen für das Feuerwehrwesen in Ehren zu bewahren.

Großes Interesse an der Feuerwehrfachlichen Fortbildung Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation
Großes Interesse an der Feuerwehrfachlichen Fortbildung Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagabend, dem 22. Oktober, fand in der Feuerwehrzentrale Ernstbrunn die Feuerwehrfachliche Fortbildung für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg statt. Mit knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Veranstaltung hervorragend besucht und zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert eine gute Öffentlichkeitsarbeit innerhalb unserer Freiwilligen Feuerwehren mittlerweile einnimmt.

Bezirkssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation, OBI Christian Ludwig, durfte gemeinsam mit seinen beiden Abschnittssachbearbeitern, Julia Jugas aus dem Abschnitt Korneuburg und Harald Edelmann aus dem Abschnitt Stockerau, die zahlreichen Gäste begrüßen.

Unter den Anwesenden befanden sich auch der Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Stockerau, BR Markus Schauhuber, sowie sein Stellvertreter ABI Werner Braun. Ebenso konnte der Kommandant der gastgebenden Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn, HBI Mario Liebhart, begrüßt werden, der ebenfalls an der Fortbildung teilnahm.

Neun Themenbereiche rund um die Öffentlichkeitsarbeit

Nach der Begrüßung startete ASB Julia Jugas mit den ersten drei Themenbereichen in die Fortbildung. Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mittels einer interaktiven Slido-Umfrage aktiv eingebunden und zur Mitarbeit eingeladen.

Dabei ging es zunächst um die grundlegenden Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit, die Frage, welche Informationen eine Feuerwehr überhaupt veröffentlichen darf und soll, sowie um die richtige Auswahl von Fotos bei Einsatzberichten.

Anschließend übernahm OBI Ludwig die nächsten vier Themenbereiche. Im Mittelpunkt standen das Recht am eigenen Bild und der Datenschutz, Copyright und Urheberrecht bei Fotos sowie die rechtlichen Herausforderungen bei der Verwendung von Musik auf Social Media. Auch die unterschiedlichen Aufgaben einer Feuerwehrwebsite und der verschiedenen Social-Media-Kanäle wurden ausführlich behandelt. Dabei wurde besonders darauf hingewiesen, dass Schnelligkeit bei der Veröffentlichung niemals wichtiger sein darf als die Richtigkeit der Informationen.

Den Abschluss des fachlichen Teils gestaltete ASB Harald Edelmann. Er beschäftigte sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz in der Feuerwehr-Öffentlichkeitsarbeit sowie mit der Zusammenarbeit mit Medien und dem Bezirksfeuerwehrkommando.

Praxisbeispiele aus dem Bezirk Korneuburg

Ein besonderer Schwerpunkt der Fortbildung lag auf der praktischen Anwendung der verschiedenen Themenbereiche. Dazu wurden zahlreiche Beispiele von tatsächlichen Feuerwehreinsätzen aus dem Bezirk Korneuburg herangezogen und gemeinsam besprochen.

Bereits im Vorfeld wurde die Verwendung dieser Beispiele entsprechend abgeklärt. Dabei wurde ausdrücklich betont, dass es keinesfalls darum ging, einzelne Feuerwehren oder deren Sachbearbeiter zu kritisieren oder Fehler anzuprangern. Vielmehr sollten die Beispiele dazu dienen, verschiedene Situationen aus der täglichen Öffentlichkeitsarbeit aufzuzeigen, gemeinsam darüber nachzudenken und daraus für zukünftige Veröffentlichungen zu lernen.

Auch Bezirkssachbearbeiter Ludwig brachte drei eigene Einsatzbeispiele ein, bei denen die Öffentlichkeitsarbeit im Nachhinein betrachtet nicht optimal verlaufen war. Damit sollte verdeutlicht werden, dass Fehler passieren können und niemand davor gefeit ist. Entscheidend ist, dass man diese erkennt, daraus lernt und die gewonnenen Erfahrungen auch an andere weitergibt.

Neben den rechtlichen Grundlagen standen somit vor allem der Erfahrungsaustausch und die Sensibilisierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen, Fotos und Veröffentlichungen im Vordergrund.

Großes Interesse aus den Feuerwehren des Bezirkes

Besonders erfreulich war die große Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Neben den Sachbearbeitern für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation nutzten auch zahlreiche Mitglieder verschiedener Feuerwehrkommanden sowie weitere interessierte Feuerwehrmitglieder aus dem gesamten Bezirk Korneuburg die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der Öffentlichkeitsarbeit zu informieren.

Nach rund zwei Stunden konnte die Fortbildung wie geplant beendet werden. OBI Christian Ludwig bedankte sich bei allen Anwesenden für das große Interesse und die aktive Mitarbeit und schloss die Veranstaltung mit einem kameradschaftlichen „Gut Wehr“.

Im Anschluss sorgte das Team der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn für eine hervorragende Versorgung der zahlreichen Gäste. Ein besonderer Dank gilt daher den Helfern, die mit ihrer Unterstützung für einen gelungenen Abschluss des Abends sorgten.

Auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer ließ es sich nicht nehmen, der Veranstaltung noch einen Besuch abzustatten. Obwohl er aus terminlichen Gründen nicht an der Fortbildung teilnehmen konnte, nutzte er im Anschluss die Gelegenheit, sich mit den anwesenden Feuerwehrmitgliedern auszutauschen und persönlich Rückmeldungen zur Fortbildung einzuholen.

Das Team Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das große Interesse und freut sich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des Bezirkes.

Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg
Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg und HBI Liebhart

2. Zug der 9. KHD-Bereitschaft stellt sich schlagkräftig auf
2. Zug der 9. KHD-Bereitschaft stellt sich schlagkräftig auf 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Zukunftskonzept bis 2030

Am vergangenen Dienstag, dem 20. Oktober, lud Zugskommandant BI René Kosel zur richtungsweisenden Besprechung des 2. Zuges der 9. KHD-Bereitschaft (Katastrophenhilfsdienst) in das Feuerwehrhaus Würnitz ein. Die Feuerwehrkommandanten sowie deren Stellvertreter der Unterabschnitte Würnitz, Ernstbrunn, Großrußbach, Hagenbrunn und Leobendorf folgten der Einladung, um gemeinsam die strategischen Weichen bis ins Jahr 2030 zu stellen.

Im Mittelpunkt der Ausarbeitung stand die Neugliederung in vier schlagkräftige Einheiten mit klar definierten Aufgabenprofilen. Jeder dieser Züge setzt sich im Ernstfall aus fünf taktischen Einsatzfahrzeugen zusammen:

  • Tanklöschzug
  • Technischer Zug
  • Mannschaftstransportzug
  • Wasserförderzug / Pumpenzug

Besonders erfreulich ist der geschlossene Schulterschluss: Alle fünf Unterabschnitte bringen sich aktiv in die Formationen ein. Ein zentrales Anliegen von Zugskommandant BI René Kosel war es, ausdrücklich allen Feuerwehren – insbesondere auch kleineren Dorffeuerwehren – die Möglichkeit zur Mitwirkung im Katastrophenhilfsdienst zu eröffnen. Dieser Ansatz stieß bei allen Teilnehmern auf durchwegs positive Resonanz.

Eine im Vorfeld durchgeführte Erhebung zur Tageseinsatzbereitschaft unterstrich das hohe Engagement der Mannschaft: Über 170 Mitglieder erklärten sich bereit, sich im Katastrophenfall auch werktags kurzfristig freizunehmen, um überregional Hilfe zu leisten.

Neben der organisatorischen Strukturierung wurde auch der Ausbildungsplan bis 2029 präsentiert. Der nächste gemeinsame Übungstermin steht bereits fest und wird im April 2027 stattfinden.

Bericht und Fotos: Zugskommandant 2. Zug der 9. KHD-Bereitschaft, BI Kosel

Fortbildung der Bezirksfeuerwehrkommandanten und deren Stellvertreter
Fortbildung der Bezirksfeuerwehrkommandanten und deren Stellvertreter 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Die vergangenen zwei Tage standen ganz im Zeichen der Weiterbildung, des fachlichen Austausches und der gemeinsamen Zukunftsgestaltung im Feuerwehrwesen. Im Rahmen der jährlichen Fortbildung kamen die Bezirksfeuerwehrkommandanten sowie deren Stellvertreter am Flughafen Wien-Schwechat zusammen, um sich intensiv mit aktuellen Themen, neuen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen im niederösterreichischen Feuerwehrwesen auseinanderzusetzen.

Neben aktuellen Informationen und Neuerungen aus dem NÖ Landesfeuerwehrverband standen auch geplante Projekte und wichtige Zukunftsthemen auf dem Programm. Die Fortbildung bot den Teilnehmern eine wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, bestehende Kenntnisse zu vertiefen und sich gemeinsam auf kommende Aufgaben und Herausforderungen vorzubereiten.

Auch das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg war bei dieser Veranstaltung vertreten. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer und sein Stellvertreter BR Stefan Hofmann nahmen an der zweitägigen Fortbildung teil und nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Vorhaben im Feuerwehrwesen zu informieren.

Regelmäßige Fortbildungen dieser Art leisten einen wichtigen Beitrag, um die Führungsarbeit innerhalb der Feuerwehren weiterzuentwickeln, den Informationsfluss sicherzustellen und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen des Feuerwehrwesens zu stärken. Damit wird eine wichtige Grundlage geschaffen, um auch künftig bestmöglich auf die vielfältigen Anforderungen im Feuerwehrdienst vorbereitet zu sein.

Erstellung eines bezirksweiten Waldbrand-Einsatzplanes gestartet
Erstellung eines bezirksweiten Waldbrand-Einsatzplanes gestartet 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg setzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung der Einsatzvorbereitung bei Wald- und Vegetationsbränden. Gemeinsam mit dem Forsttechnischen Büro Mayerhofer wird derzeit ein umfassender Waldfachplan für den gesamten Bezirk Korneuburg erstellt. Dieser soll den Feuerwehren künftig als wichtige Informationsgrundlage für eine rasche, sichere und koordinierte Waldbrandbekämpfung dienen.

Im Rahmen dieses Projektes fanden bereits zwei Schulungsabende für Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Korneuburg statt. Die erste Schulung wurde im Feuerwehrhaus Großmugl abgehalten, während die zweite Veranstaltung bei der Freiwilligen Feuerwehr Hagenbrunn stattfand.

Digitale Erfassung wichtiger Einsatzinformationen

Unter der fachkundigen Anleitung von Stefan Mayerhofer vom Forsttechnischen Büro Mayerhofer wurden die teilnehmenden Feuerwehrmitglieder in die digitale Datenerhebung mittels der sogenannten „WaldbrandApp“ eingeschult.

Ziel dieser Schulungen ist es, die Feuerwehren auf die eigenständige Erhebung wichtiger Informationen in ihren jeweiligen Einsatzgebieten vorzubereiten. Dazu zählen insbesondere die Erfassung von Feld- und Waldwegen sowie vorhandener Einsatzinfrastruktur, die im Falle eines Waldbrandes für die Einsatzkräfte von großer Bedeutung sein kann.

Die erhobenen Daten werden anschließend in der WaldbrandApp zusammengeführt und bilden die Grundlage für die Erstellung des bezirksweiten Waldfachplanes. Dabei ist die Mitarbeit sämtlicher Feuerwehren besonders wichtig, da die örtlichen Einsatzkräfte ihre jeweiligen Einsatzgebiete und deren Besonderheiten am besten kennen.

Wichtige Grundlage für zukünftige Waldbrandeinsätze

Nach Abschluss der Datenerhebung erhalten alle Feuerwehren einen detaillierten Einsatzplan für ihr jeweiliges Einsatzgebiet. Dieser soll im Ernstfall einen raschen Überblick über die örtlichen Gegebenheiten ermöglichen und die Einsatzplanung sowie die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren wesentlich erleichtern.

Gerade bei Wald- und Vegetationsbränden stellen schwer zugängliche Einsatzorte, begrenzte Zufahrtsmöglichkeiten und die oftmals aufwendige Löschwasserversorgung besondere Herausforderungen dar. Umso wichtiger ist es, bereits im Vorfeld über möglichst genaue Informationen zu verfügen und diese für die Einsatzkräfte zugänglich zu machen.

Mit der Erstellung des Waldfachplanes wird somit ein wichtiger Beitrag zur weiteren Verbesserung der Einsatzvorbereitung und zur Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrmitglieder im Bezirk Korneuburg geleistet.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg bedankt sich bei Stefan Mayerhofer für die fachkundige Durchführung der Schulungen sowie bei den Freiwilligen Feuerwehren Großmugl und Hagenbrunn für die Bereitstellung ihrer Feuerwehrhäuser. Ein besonderer Dank gilt auch allen teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern, die durch ihre Mitarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung dieses bezirksweiten Projektes leisten.

Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg
Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg, OBR Kreitmayer, BR Thoman

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold – Neun Teilnehmer aus dem Bezirk Korneuburg
Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold – Neun Teilnehmer aus dem Bezirk Korneuburg 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln der bereits 13. Bewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold (FJLA Gold) statt. Auch der Bezirk Korneuburg war bei diesem anspruchsvollen Bewerb mit insgesamt neun Jugendfeuerwehrmännern vertreten.

Das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold stellt die höchste Auszeichnung dar, die ein Mitglied der Feuerwehrjugend im Rahmen eines Leistungsbewerbes erreichen kann. Dabei müssen die Jugendlichen ihr über die Jahre erworbenes Wissen und Können in verschiedenen Bereichen des Feuerwehrwesens unter Beweis stellen.

Neben theoretischem Fachwissen sind auch praktische Fertigkeiten, Geschicklichkeit und ein sicherer Umgang mit den Geräten der Feuerwehr gefragt. Der Bewerb verlangt den Teilnehmern einiges ab und bildet einen besonderen Höhepunkt ihrer Ausbildung in der Feuerwehrjugend. Gleichzeitig stellt er eine wertvolle Vorbereitung auf den späteren aktiven Feuerwehrdienst dar.

Neun Jugendfeuerwehrmänner aus dem Bezirk Korneuburg stellten sich der Herausforderung

Folgende Mitglieder der Feuerwehrjugend aus dem Bezirk Korneuburg nahmen am diesjährigen Bewerb teil:

FF Seitzersdorf-Wolfpassing

  • JFM Matthias Summerer

FF Stockerau

  • JFM Lukas Glocker
  • JFM Moritz Kastner
  • JFM Joel Lindner
  • JFM Matteo Niederkofler
  • JFM Philipp-Joel Reinthaler

FF Harmannsdorf-Rückersdorf

  • JFM Thomas Bajlitz
  • JFM Felix Lehner
  • JFM Jonas Stoßfellner

Nach intensiver Vorbereitung stellten sich die neun Jugendlichen den verschiedenen Bewerbsdisziplinen. Sechs von ihnen konnten das Bewerbsziel erfolgreich erreichen und dürfen nun mit Stolz das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold tragen.

Für drei Jugendfeuerwehrmänner hat es in diesem Jahr leider noch nicht ganz gereicht. Doch auch sie haben mit ihrer Teilnahme, ihrem Engagement und ihrer Bereitschaft, sich dieser besonderen Herausforderung zu stellen, eine beachtliche Leistung erbracht.

Herzliche Gratulation seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg gratuliert den sechs erfolgreichen Jugendfeuerwehrmännern ganz herzlich zum Erwerb des Feuerwehrjugendleistungsabzeichens in Gold. Ihr habt mit eurem Wissen, eurem Können und eurem Einsatz gezeigt, wie viel Engagement und Begeisterung in unserer Feuerwehrjugend steckt.

Den drei Jugendlichen, die das Bewerbsziel diesmal noch nicht erreichen konnten, möchten wir ebenfalls unsere Anerkennung aussprechen. Lasst den Kopf nicht hängen! Nutzt die gesammelten Erfahrungen, arbeitet an den kleinen Fehlern und stellt euch im nächsten Jahr erneut dieser Herausforderung. Wir sind überzeugt, dass auch ihr euer Ziel erreichen könnt!

Ein besonderer Dank gilt auch den Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern sowie allen Ausbildern, die unsere Jugendlichen während der Vorbereitungszeit begleitet, unterstützt und auf diesen anspruchsvollen Bewerb vorbereitet haben.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg ist stolz auf seine Feuerwehrjugend und gratuliert allen neun Teilnehmern zu ihrem Engagement und ihrer erbrachten Leistung!

Weitere Bilder: Team Öffentlichkeitsarbeit NÖFJ
Weitere Informationen und Ergebnisliste: noe122.at

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg

Großangelegte Einsatzübung im S1-Tunnel Stetten
Großangelegte Einsatzübung im S1-Tunnel Stetten 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Großangelegte Einsatzübung im S1-Tunnel Stetten

Am Donnerstagabend, dem 8. Oktober 2026, fand im Tunnel Stetten auf der S1 eine großangelegte Einsatzübung statt. Vier Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Korneuburg übten gemeinsam mit dem Roten Kreuz und weiteren beteiligten Organisationen den Ernstfall bei einem schweren Verkehrsunfall mit anschließendem Fahrzeugbrand in einem Straßentunnel. Organisiert wurde die Übung vom Straßenerhalter Bonaventura in Zusammenarbeit mit der EGIS Operations Austria GmbH.

An der Übung nahmen die vier zuständigen Tunnelfeuerwehren Enzersfeld, Königsbrunn, Korneuburg und Langenzersdorf sowie das Rote Kreuz aus dem Bezirk Korneuburg teil. Ebenfalls eingebunden waren die Autobahnpolizei, die Tunnelüberwachungszentrale und Mitarbeiter des Straßenerhalters.

Umfangreiche Vorbereitungen für ein realistisches Übungsszenario

Bereits vor dem eigentlichen Übungsbeginn trafen sich die Übungsverantwortlichen, Übungsbeobachter, Unfalldarsteller und Vertreter der Presse bei der EGIS Operations Austria GmbH in Eibesbrunn. Dort wurden alle Anwesenden über den geplanten Übungsablauf, die Sicherheitsbestimmungen und die geltenden Verhaltensregeln informiert.

Für die Durchführung der Übung musste die S1 zwischen den Anschlussstellen Hagenbrunn und Korneuburg Nord in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Nach erfolgter Sperre konnten die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten im Tunnel beginnen. Mehrere Unfallfahrzeuge wurden positioniert und die zahlreichen Unfalldarsteller auf ihre vorgesehenen Plätze gebracht. Anschließend bezogen die Übungsbeobachter ihre zugewiesenen Positionen im Tunnel.

Mit der Auslösung eines technischen Alarms in der Tunnelüberwachungszentrale um 21:00 Uhr begann schließlich die Übung. Über die Bezirksalarmzentrale wurden die zuständigen Freiwilligen Feuerwehren zum angenommenen Brand- und Verkehrsunfall im Tunnel Stetten alarmiert.

Schwerer Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand und zahlreichen Verletzten

Das Übungsszenario stellte die Einsatzkräfte vor eine besonders herausfordernde Situation. In der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Korneuburg war es zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Durch den Zusammenstoß wurden zahlreiche Personen verletzt, einige davon waren in ihren Fahrzeugen eingeschlossen und konnten diese nicht mehr selbstständig verlassen.

Erschwerend kam hinzu, dass durch die Kollision ein PKW in Brand geraten war. Im entstandenen Rückstau ereignete sich zudem ein weiterer Auffahrunfall, bei dem ebenfalls mehrere Personen verletzt wurden.

Damit mussten die Einsatzkräfte gleich mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen. Neben der Brandbekämpfung galt es, die verletzten und eingeschlossenen Personen möglichst rasch aus dem Gefahrenbereich zu retten, die Tunnelröhre nach weiteren Personen abzusuchen und die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen.

Brandbekämpfung und Menschenrettung unter schwierigen Bedingungen

Als erste Feuerwehr traf die Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld am Einsatzort ein. Unmittelbar nach der Erkundung wurde vor dem Tunnel die Einsatzleitung eingerichtet. Gleichzeitig begannen die Einsatzkräfte mit ihrem Tunnellöschfahrzeug die ersten Maßnahmen zur Brandbekämpfung.

Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge der beteiligten Freiwilligen Feuerwehren sowie des Roten Kreuzes ein. Die nachrückenden Mannschaften erhielten ihre Einsatzaufträge und unterstützten die bereits laufenden Maßnahmen.

Nachdem der Fahrzeugbrand erfolgreich bekämpft worden war, lag der Schwerpunkt auf der Rettung der zahlreichen verletzten und teilweise eingeschlossenen Personen. Mehrere Atemschutztrupps arbeiteten sich durch die betroffene Tunnelröhre vor, um die Unfalldarsteller aus den Fahrzeugen und dem Gefahrenbereich zu bringen.

Die besonderen Bedingungen in einem Straßentunnel stellen dabei hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte. Lange Anmarschwege, eingeschränkte Platzverhältnisse und die notwendige Koordination zahlreicher Einsatztrupps erschweren die Arbeiten erheblich. Umso wichtiger sind eine funktionierende Einsatzleitung, klare Kommunikation und die Zusammenarbeit der eingesetzten Organisationen.

Parallel zu den laufenden Rettungsmaßnahmen wurde die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Korneuburg von zwei weiteren Atemschutztrupps systematisch nach möglicherweise vermissten Personen abgesucht.

Versorgung der Verletzten in der zweiten Tunnelröhre

Auch für das Rote Kreuz stellte das umfangreiche Schadensszenario eine besondere Herausforderung dar. In der benachbarten Tunnelröhre in Fahrtrichtung Wien wurde ein Triageplatz eingerichtet, an dem die geretteten Personen entsprechend der Schwere ihrer angenommenen Verletzungen gesichtet und priorisiert wurden.

Anschließend erfolgte die weitere medizinische Versorgung durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.

Besonders wichtig war dabei die laufende Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst. Die geordnete Übergabe der geretteten Personen und die Koordination der weiteren Versorgung waren wesentliche Bestandteile der Übung.

Nachdem sämtliche vermissten Personen gefunden, aus dem Gefahrenbereich gerettet und medizinisch versorgt worden waren, konnten die wesentlichen Übungsziele als erreicht betrachtet werden. Nach rund zwei Stunden intensiver Übungsarbeit wurde das Übungsende bekannt gegeben.

Zahlreiche Übungsbeobachter verfolgten den Einsatzablauf

Die großangelegte Übung wurde von zahlreichen Beobachtern begleitet, die das Vorgehen der Einsatzorganisationen aus unterschiedlichen Bereichen des Tunnels mitverfolgten.

Seitens des Abschnittsfeuerwehrkommandos Korneuburg waren Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter ABI Wolfgang Unterberger und V Dominik Jiras vor Ort. Ebenso verfolgten Vertreter der Abschnittsfeuerwehrkommanden Mistelbach und Wolkersdorf aus dem Bezirk Mistelbach sowie Vertreter umliegender Freiwilliger Feuerwehren aus dem Bezirk Korneuburg das Übungsgeschehen.

Auch Vertreter des Roten Kreuzes, der Autobahnpolizei und des Straßenerhalters beobachteten die umfangreichen Einsatzmaßnahmen.

Die Übungsbeobachter zeigten sich mit der erbrachten Leistung und der Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzorganisationen sehr zufrieden. Besonders die Bewältigung der zahlreichen gleichzeitig anfallenden Aufgaben verdeutlichte, wie wichtig regelmäßige gemeinsame Übungen für derartige Einsatzszenarien sind.

Auch Bonaventura und die EGIS Operations Austria GmbH nutzten die Übung, um wichtige Erkenntnisse für den Betrieb und die Sicherheit der Tunnelanlagen sowie für die Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen zu gewinnen. Die Verantwortlichen bedankten sich bei allen Beteiligten für die engagierte Mitwirkung.

Gemeinsame Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Korneuburg

Nach Abschluss der Übung und der Räumung des Tunnels begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg.

Dort wurden alle Anwesenden vom Roten Kreuz Korneuburg mit einer Stärkung versorgt. Im Anschluss fand eine gemeinsame Übungsnachbesprechung statt, bei der die Verantwortlichen der beteiligten Organisationen den Übungsablauf nochmals Revue passieren ließen.

Dabei wurden die gewonnenen Erkenntnisse besprochen und Erfahrungen aus den unterschiedlichen Einsatzbereichen ausgetauscht. Diese Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage, um bestehende Abläufe weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit für zukünftige Einsätze zu optimieren.

Die Übung im Tunnel Stetten zeigte einmal mehr, wie anspruchsvoll Einsätze in Straßentunneln sein können und wie entscheidend eine gut abgestimmte Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen ist.

Ein besonderer Dank gilt dem Straßenerhalter Bonaventura und der EGIS Operations Austria GmbH für die Organisation und Durchführung dieser umfangreichen Übung, dem Roten Kreuz Korneuburg für die anschließende Verpflegung sowie allen Einsatzkräften, Übungsverantwortlichen, Darstellern und Beobachtern für ihre Mitwirkung.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg

Zivilschutz-Probealarm 2026 mittels AT-Alert und Sirene
Zivilschutz-Probealarm 2026 mittels AT-Alert und Sirene 1006 503 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Bundesweite AT-Alert-Testauslösung gleichzeitig mit Sirenenprobe am 3. Oktober 2026.

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12:00 und 12:45 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Die Signale können derzeit über etwa 8.300 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Lagezentrum des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder von den Bezirkswarnzentralen erfolgen.
Neben der Sirenenprobe werden auch heuer während des Zivilschutz-Probealarms zwischen 12:00 und 13:00 Uhr Testauslösungen von AT-Alert durchgeführt.

AT-Alert ist eine Ergänzung des österreichischen flächendeckenden Warnsystems. Dabei können die Behörden regionale oder flächendeckende Warnungen über die Mobilfunkbetreiber verschicken. Das System basiert auf einer eigenständigen Technologie für die Nachrichtenübertragung. Dabei werden Textmeldungen an Mobiltelefone, die im betroffenen Bereich in das Mobilfunknetz eingeloggt sind, versendet. Mögliche Warnhinweise betreffen etwa Gefahren wie Extremwetterereignisse, Naturkatastrophen, drohende Überschwemmungen oder Waldbrände.

Text und Bilder: Bundesministerium Inneres und NÖ Zivilschutzverband

Atemschutzkurs AT20 in Korneuburg
Atemschutzkurs AT20 in Korneuburg 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 26. und 27. September 2026 fand der Atemschutzlehrgang des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg erstmals am neuen Ausbildungsstandort bei der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg statt. Gleich zwei Premieren begleiteten die beiden Ausbildungstage. Neben dem neuen Standort wurde der Lehrgang erstmals nach der neuen Ausbildungsrichtlinie AT20 durchgeführt.

29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirkes Korneuburg stellten sich der anspruchsvollen Ausbildung und konnten diese am Sonntagnachmittag erfolgreich abschließen.

Neuer Ausbildungsstandort für den Bezirk Korneuburg

Nachdem die bisherige Atemschutzübungsstrecke in Stockerau nicht mehr zur Verfügung stand, musste innerhalb kurzer Zeit eine neue Lösung für die Atemschutzausbildung im Bezirk gefunden werden. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg konnte dafür ein neuer Standort geschaffen werden.

Innerhalb von nur rund einem halben Jahr wurde die neue Atemschutz-Übungsstrecke geplant und umgesetzt. Neben der Errichtung musste die Anlage auch sämtliche erforderlichen Voraussetzungen erfüllen und wurde entsprechend zertifiziert. Damit steht den Feuerwehren des Bezirkes Korneuburg wieder eine moderne Ausbildungsstätte für die praktische Atemschutzausbildung zur Verfügung.

Besonders erfreulich ist für das Bezirksfeuerwehrkommando, dass dieses Projekt in so kurzer Zeit umgesetzt werden konnte. Die neue Übungsstrecke stellt einen wichtigen Baustein für eine möglichst praxisnahe und qualitativ hochwertige Ausbildung der Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger im Bezirk dar.

Erster Lehrgang nach der neuen Richtlinie AT20

Auch aus ausbildungstechnischer Sicht brachte dieses Wochenende eine Premiere mit sich. Die 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden erstmals nach der neuen Richtlinie AT20 ausgebildet.

Während der beiden intensiven Ausbildungstage wurden die notwendigen theoretischen Grundlagen vermittelt und in zahlreichen praktischen Ausbildungseinheiten gefestigt. Dabei fanden sowohl die Teilnehmer als auch das Ausbildungsteam im Feuerwehrhaus Korneuburg und auf der neuen Übungsstrecke beste Bedingungen vor.

Den Abschluss der zwei anstrengenden, aber lehrreichen Tage bildete am Sonntagnachmittag die praktische Prüfung. Dabei konnten die Atemschutzanwärter ihr erlerntes Wissen und Können unter Beweis stellen. Besonders erfreulich war, dass alle 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich abschließen konnten.

Zur Abschlussprüfung waren auch Vertreter der beiden Abschnittsfeuerwehrkommanden sowie des Bezirksfeuerwehrkommandos anwesend. Sie nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der neuen Ausbildungsstätte und den Möglichkeiten der neuen Atemschutz-Übungsstrecke zu machen.

Nach der erfolgreichen Prüfung und einem gemeinsamen Gruppenfoto fand der offizielle Abschluss im Lehrsaal der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg statt. Modulleiter und Bezirkssachbearbeiter Atemschutz Gregor Compostella bedankte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Disziplin und die gute Mitarbeit während der beiden Ausbildungstage. Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Lehrbeauftragten, die für die Durchführung des Lehrganges verantwortlich zeichneten, sowie der Unterstützung durch Ausbilder aus dem Bezirk Tulln.

Abschließend richtete Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer seine Worte an die Anwesenden. Neben seinen Glückwünschen an die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer bedankte er sich bei allen, die zur Durchführung des ersten AT20-Lehrganges am neuen Standort beigetragen hatten.

Ein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter und Hausherrn BR Stefan Hofmann sowie dem gesamten Team der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg. Von der Bereitstellung der Räumlichkeiten über die Unterstützung während des gesamten Wochenendes bis hin zur Verpflegung aller Anwesenden wurden perfekte Rahmenbedingungen für die Ausbildung geschaffen.

Mit der neuen Atemschutz-Übungsstrecke in Korneuburg wurde innerhalb weniger Monate eine wichtige Grundlage für die zukünftige Atemschutzausbildung im Bezirk geschaffen. Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg ist besonders stolz auf die erfolgreiche Umsetzung dieses Projektes und bedankt sich bei allen, die daran mitgewirkt haben.

Lange bleibt die neue Ausbildungsstätte nicht ungenutzt. Bereits in zwei Wochen findet der nächste AT20-Lehrgang in Korneuburg statt.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg

Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl in Geitzendorf
Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl in Geitzendorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, dem 18. September 2026, fand in Geitzendorf die gemeinsame Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl statt. Dazu waren die Feuerwehren der beiden Unterabschnitte 8 und 9 des Feuerwehrabschnittes Stockerau eingeladen. Rund 70 Feuerwehrmitglieder nahmen an der Übung teil.

Um 18:00 Uhr fanden sich die teilnehmenden Feuerwehren bei der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf ein. Von der dort eingerichteten Einsatz- und Übungsleitung wurden die einzelnen Feuerwehren zu insgesamt vier unterschiedlichen Übungsszenarien entsandt. Nach der Abarbeitung eines Szenarios meldeten sich die eingesetzten Kräfte wieder bei der Einsatzleitung und erhielten von dort ihren nächsten Auftrag.

Vier unterschiedliche Einsatzszenarien

Bei der ersten Station wurde ein ausgedehnter Wohnhausbrand angenommen. Zwei Personen wurden im stark verrauchten Gebäude vermisst, gleichzeitig bestand die Gefahr einer Brandausbreitung auf ein unmittelbar angrenzendes Gebäude. Neben der Menschenrettung unter Atemschutz mussten eine Wasserversorgung aufgebaut und weitere Maßnahmen zur Brandbekämpfung gesetzt werden.

Das zweite Szenario stellte die Einsatzkräfte vor einen Schadstoffaustritt. Ein IBC-Behälter mit einer angenommenen gefährlichen Flüssigkeit war beim Abladen von einem LKW gestürzt und leck geworden. Zusätzlich drohte die Flüssigkeit über den Regenwasserkanal in einen Bach zu gelangen. Neben der Menschenrettung aus dem Gefahrenbereich galt es daher, den Austritt einzudämmen sowie den Kanaleinlauf und den Bach entsprechend zu sichern.

Bei der dritten Station musste ein technischer Einsatz in einer Montagegrube abgearbeitet werden. Eine Person war nach Arbeiten unter einem PKW mit einer Hand zwischen Fahrzeug und Boden eingeklemmt. Während der technischen Rettungsmaßnahmen verschlechterte sich der Zustand der Person, wodurch die eingesetzten Kräfte zusätzlich gefordert wurden.

Ein Vegetationsbrand im Bereich eines Windschutzgürtels bildete das vierte Übungsszenario. Dabei wurde eine rasche Brandausbreitung durch trockene Vegetation und Wind angenommen. Die Einsatzkräfte mussten die weitere Ausbreitung entlang des Windschutzgürtels und auf angrenzende Flächen verhindern.

Gemeinsame Nachbesprechung

Nach mehr als zwei Stunden konnte die Übung beendet werden. Bei der anschließenden gemeinsamen Nachbesprechung ließ der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf, OBI Josef Lehner, die vier Szenarien nochmals Revue passieren. Dabei wurden die Gruppenkommandanten der eingesetzten Feuerwehren um ihre Erfahrungen und Rückmeldungen zu den einzelnen Stationen gebeten. Auch die Übungsbeobachter brachten ihre Wahrnehmungen und Verbesserungsvorschläge ein.

Seitens des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau waren Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Werner Braun und Leiter des Verwaltungsdienstes VI Michael Hambeis bei der Übung anwesend.

Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Großmugl, Gerhard de Witt, nahm als Feuerwehrmitglied aktiv an der Übung teil. Im Anschluss dankte er den zahlreichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihre Teilnahme und ihren Einsatz bei der gemeinsamen Übung.

Zu guter Letzt bedankte sich Unterabschnittskommandant HBI Christoph Oberschlick bei allen anwesenden Feuerwehrmitgliedern für die Teilnahme an der gemeinsamen Übung. Ein besonderer Dank galt der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf für die Ausarbeitung und Durchführung der umfangreichen Übung sowie für die anschließende Versorgung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Teilnehmende Feuerwehren: FF Ringendorf, FF Füllersdorf, FF Steinabrunn, FF Ottendorf, FF Nursch, FF Roseldorf, FF Großmugl, FF Herzogbirbaum und Geitzendorf.

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg, ABI Braun, VI Hambeis