Monatsarchiv :

Oktober 2021

Brandeinsatzübung im Jugendheim Korneuburg
800 533 BFKDO Korneuburg

Am Donnerstag den 14. Oktober 2021, fand in Korneuburg eine groß angelegte Branddienst Übung im örtlichen Landesjugendheim, statt.

Übungsannahme war eine größere Brand- und Rauchentwicklung in einem Wohnungsgebäude mit mehreren vermissten Personen. Bei der Ankunft am Übungsort waren bereits Hilferufe zu hören und eine verletzte Person an einem Fenster zu sehen.

Daraufhin wurde eine Schlauchleitung bzw. eine Schiebeleiter zum Retten der Person aufgebaut und ein Atemschutztrupp zum Innenangriff in das Gebäude geschickt. Nach Eintreffen weiterer Einsatzkräfte wurden eine weitere Schlauchleitung vom Hydranten, zwei Wasserwerfer, die Drehleiter und eine Einsatzleitung aufgebaut.

Nachdem alle verletzten Person, durch mehrere Atemschutztrupps, aus dem Gebäude gerettet werden konnten, wurde ein elektrischer Druckbelüfter zum Entlüften des Gebäudes aufgebaut und „Brand aus“ gegeben. Nach Absprache mit allen Einsatzkräften wurde diese sehr erfolgreiche Übung für beendet erklärt und zurück ins Feuerwehrhaus gefahren.

Eingesetzte Kräfte waren die Feuerwehr Korneuburg mit zwei Tanklöschfahrzeugen, dem Großtanklöschfahrzeug, dem Kommandofahrzeug, dem Vorausfahrzeug und der Drehleiter.

Fotos und Breicht: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg

Sierndorf – Brand eines Lagerraumes mitten im Ortszentrum
800 533 BFKDO Korneuburg

Mittwoch Abend wurden wir zum zweiten Brand der Alarmstufe B3 innerhalb einer Woche alarmiert.
In einem Lagerraum eines landwirtschaftlichen Gebäudes mitten im Ortszentrum kam es zu einem Brand. Nachbarn wurden auf Explosionsgeräusche aufmerksam und informierten den Hausbesitzer, welcher sofort die Feuerwehr alarmierte und mit Feuerlöschern versuchte den Brand einzudämmen.

Mit der Alarmstufe B2 wurden die Feuerwehren Sierndorf, Oberolberndorf und Unterhautzenthal alarmiert.
Bei der Erkundung konnte ein Brand und dichter Rauch in einem mit Hausrat voll geräumten Lagerraum festgestellt werden. Aufgrund der zu erwartenden Anzahl an Atemschutztrupps und der Lage im Gebäudeverbund mitten im Ortszentrum wurde die Alarmstufe auf B3 erhöht und die Feuerwehren Oberhautzental, Höbersdorf und Stockerau nachalarmiert.

Nach kurzer Zeit konnte zwar „Brand Aus“ gegeben werden, das Ausräumen des Lagerraumes unter schwerem Atemschutz nahm allerdings noch Zeit in Anspruch. Mittels Wärmebildkamera wurde permanent nach Glutnestern gesucht und das Gebäude kontrolliert.

Nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei zur weiteren Ursachenermittlung konnte wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden.
Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Bericht: FF Sierndorf
Fotocredit: FF Sierndorf und Pressedienst BFKDO Korneuburg

Unterabschnittsübung in Höbersdorf – Brand im Kindergarten
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Am 8.10.2021 fand die UA-Übung des UA4 Höbersdorf in Höbersdorf statt!

Übungsannahme war ein Brand in der Küche des Kindergartens. Dadurch war das Stiegenhaus stark verraucht und es konnten nicht alle Kinder und Betreuerinnen ins freie gelangen.

Der Einsatzleiter der FF Höbersdorf OBI Stefan Berger erkundete zunächst die Lage und bekam die Information, dass noch 16 Personen fehlten. Daraufhin wurde sofort mit der Personensuche begonnen.
Ein Atemschutztrupp des HLF2 der FF Senning rüstete sich mit einer Löschleitung aus und startete daraufhin den Innenangriff. Die FF Untermallebarn richtete mittlerweile den Atemschutzsammelplatz nahe dem Kindergarten ein. Die Einsatzleitung wurde inzwischen von der FF Höbersdorf aufgebaut.

Es wurden insgesamt 2 Zubringerleitungen von den Feuerwehren Unter- und Obermallebarn gelegt, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Einige Personen konnten in kürzester Zeit aus dem Gebäude gerettet werden jedoch war eine Betreuerin verletzt und konnte nicht über das Stiegenhaus in Sicherheit gebracht werden. Die nachalarmierte FF Sierndorf übernahm die Rettung der Person mittels Kran des WLF und einer Korbschleiftrage. Nach Aufbau der erforderlichen Ausrüstung wurde die verletzte Betreuerin sicher aus dem ersten Stock des Gebäudes gerettet. Mittlerweile waren auch die letzten Personen aus dem Kindergarten ins Freie gebracht worden und der Brand gelöscht.

An der Übung nahmen die Feuerwehren aus Höbersdorf, Senning, Untermallebarn, Obermallebarn und Sierndorf mit 42 Kameradinnen und Kameraden sowie 9 Fahrzeugen teil.

Anschließend an die Übung fand die Nachbesprechung im Eingangsbereich des Kindergartens statt. Als Übungsbeobachter waren ABI Josef Haselberger, VI Martin Kogler und HBM Gernot Mattausch vor Ort. Ebenfalls der Bürgermeister der Marktgemeinde Sierndorf und der Unterabschnittskommandant HBI Erwin Schreitmeier. Durch die Leiterin des Kindergarten Höbersdorf Margit Kruckner wurde noch der Ablauf bei Einsätzen dieser Art erläutert.

Nach dem die Nachbesprechung beendet war, lud die Gemeinde noch im Feuerwehrhaus zu Speis und Trank ein.

UA-Übung in Großmugl – Schülerbus gegen PKW
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Am Freitag, dem 8.Oktober 2021 fand die UA-Übung des UA8 Großmugl in Großmugl statt.

Da Großmugl ein Drehkreuz verschiedener Buslinien (nach Stockerau, Hollabrunn und Ernstbrunn) ist, wurde die Übung mit einem Busunternehmen durchführen.

Die Übungsannahme war ein Unfall zwischen einem Schulbus und einen PKW.

Vor der Übung wurden die Übungsdarsteller, Busfahrer und Feuerwehrjugendkinder vom Realistik Team vom Roten Kreuz für die Übung geschminkt.

Im Kreuzungsbereich Sonnenzeile/Marienplatz Brücke kam es zu einem Unfall zwischen einen PKW einem Schülerbus, der mit 32 Kindern sowie dem Fahrer besetzt war. Die ersteintreffende FF Steina-brunn übernahm den Einsatzleiter. Die nachkommenden Kräfte von Feuerwehr und Rettung wurden eingeteilt. Viele Kinder mussten aus dem Bus getragen werden und wurden der Rettung übergeben.
Die FF Großmugl übernahem die Rettung der 3 eingeklemmten Personen aus dem PKW. 2 Personen befanden sich noch im Auto und eine Person wurde unter dem Auto eingeklemmt. Zuerst musste die unter dem Auto befindliche Person mittels zu Hilfenahme der Hebekissen befreit werden. Als die Puppe befreit wurde, wurde sie gegen eine Reanimationspuppe des Roten Kreuzes ersetzt, um so eine Reanimation (30 Min.) durchführen zu können. Anschließend wurden die  zwei eingeschlossenen Personen mit dem hydraulischen Rettungsgerät aus dem KFZ befreit werden.  Bei der Rettung der Personen hatte sich noch dazu ein FF Mann eine tiefe Schnittwunde an der rechten Hand zugezogen.

Da nun alle Feuerwehren und Rettungsteams am Übungsort eingetroffen waren, konnte in Zusammen-arbeit der verschiedenen Organisationen die Versorgung der verletzten Personen begonnen werden.

Es stellte sich bald heraus, dass die Menge der Verletzten enorm war. Es wurde ein großes Miteinander, was auch ein Ziel dieser Übung gewesen war. Rettungssanitäter arbeiten Hand in Hand mit den Feuerwehrkräften, verbanden Wunden, reanimierten und versorgten Personen, betreuten Angehörige, wärmten die Kinder, versorgten die Personen mit Wasser, uvm. Zur Erschwernis wurden noch Personen instruiert (Mütter der Kinder), dass Sie nach ihren Kinder suchten und eine Hysterie verbreiten sollten um somit den Rettungskräften die Arbeit zu erschweren.

Nach 1,5 Stunden konnte die Übung beendet werden und im Anschluss die Übungsnachbesprechung im Innenhof des neuen Gebäudes des Wirtschaftshof/Feuerwehrhaus vorgenommen werden.

Übungsbeobachter waren BR Manfred Kreitmayer, HBI Werner Braun, OBI Franz Tittler,  OBI Peter Gamsjäger und HBI Mario Teufelhart Mario sowie der Bürgermeister der Marktgemeinde Großmugl Karl Lehner. Es wurde hervorgehoben, dass die Zusammenarbeit zwischen Rettung und den verschiedenen Feuerwehren hervorragen funktioniert hat.

Es nahmen die Feuerwehren aus Großmugl, Roseldorf, Geitzendorf, Ringendorf und Füllersdorf mit insgesamt 43 Kameradinnen und Kameraden sowie 27 Kinder der Jugendfeuerwehr an der Übung teil. Weiters noch ein Team des Roten Kreuzes aus Hollabrunn mit 3 Fahrzeugen sowie ein Linienbus der Firma Dr. Richard.

Im Anschluss lud die Gemeinde zu Speis und Trank im FF Haus ein.

Bericht/Fotos
Freiwillige Feuerwehr Großmugl

Modul „Grundlagen Führung“ in Sierndorf
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Am 25. und 26. September fand im Feuerwehrhaus Sierndorf das zweite Modul Grundlagen Führung im Jahr 2021 statt. Dieses Modul ist, wie der Name schon sagt, die Grundlage um die weitere Führung-sausbildung durchführen zu können.

Insgesamt 30 Teilnehmer waren bei diesem Termin in Sierndorf dabei. Es werden sowohl praxisbezogene Themenblöcke, wie auch theoretischer Unterricht im Schulungsraum den Kameradinnen und Kameraden vermittelt.

Die Praxisstationen sind der technische Einsatz, Brand einen Einfamilienhauses, Brand in einem Gewerbebetrieb sowie das Verhalten bei Gasaustritt. In der Theorie werden die Schwerpunkte auf das Verhalten bei Einsätzen und das richtige Abschätzen von Gefahren gelegt.

Am zweiten Tag des Modules Grundlagen Führung steht noch der Abschluss auf dem Programm.
Hier müssen die Teilnehmer das Gelernte vor dem Abnahmeteam des BFKDO Korneuburg zeigen.

Erfreulicherweise konnten alle Teilnehmer das Ziel erreichen und die Ausbildung erfolgreich abschließen.

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an die Kameradinnen und Kameraden der FF Sierndorf für sehr gute Verpflegung während des Modules, sowie das Zurverfügungstellen des Feuerwehrhauses.

36. Treffen ehemaliger Funktionäre des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes
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Das traditionelle Treffen ehemaliger Funktionäre des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes fand am 6. Oktober in Schrems statt.

Zum Frühstück konnte Bezirksfeuerwehrkommandant LFR Erich Dangl zahlreiche Gäste aus ganz Niederösterreich begrüßen, danach berichtete Landesfeuerwehrkommandant LBD Dietmar Fahrafellner noch über aktuelle Themen im Landesfeuerwehrverband und dankte den Kameraden für die zahlreiche Teilnahme am 36. Treffen ehemaliger Funktionäre.

Im Laufe des Tages wurde die Brauerei Schrems besichtigt. Danach bestand natürlich die Möglichkeit, das Bier zu verkosten.

In gemütlicher Atmosphäre unterhielt man sich dann noch über vergangene Ereignisse.

Von BFKDO Korneuburg nahmen insgesamt 6 ehemalige Funktionäre sowie Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Josef Haselberger teil.

Am Foto von links nach rechts:
ABI Josef Haselberger, EBR Adolf Huber, EABI Leopold Hofer, ELFR Erich Futschek, ELFR Heinrich Bauer, EBR Johann Riefenthaler, EABI Alfred Franzel

Alarmstufe B3 – Brand einer Werkstätte in Sierndorf
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In der Nacht auf Donnerstag fuhr eine Streife der Polizei aufgrund eines Einbruchalarms zum Lagerhaus Sierndorf und konnte Rauch im Verkaufsraum feststellen, allerdings keinen Brand entdecken.
Die FF Sierndorf wurde daraufhin um 00:30 Uhr zu einem „B1- Brandverdacht“ alarmiert.

Bei der ersten Erkundung war ersichtlich, dass auch der Werkstättenbereich verraucht war. Daraufhin wurde vom Einsatzleiter zur Vorsicht die Alarmstufe erhöht um weitere Kräfte für Atemschutz und die Wasserversorgung zur Verfügung zu haben. Die Feuerwehren aus Oberolberndorf, Unterhautzental und Stockerau rückten daraufhin zum Einsatzort aus.
In der Zwischenzeit wurde bereits nach dem Öffnen eines Tores mit dem Innenangriff begonnen.
Ein PKW in der Werkstätte stand in Vollbrand, welcher mit einer C-Schlauchleitung bekämpft wurde. Zur Belüftung wurde der Überdruckbelüfter in Stellung gebracht.
Parallel dazu wurde begonnen eine Zubringerleitung vom nächstgelegenen Hydranten, welcher sich in der Wienerstrasse befindet, zu legen.
Dank der Unterstützung des GTLF der FF Stockerau mit 8000 l Wasser konnte der Brand entscheidend niedergeschlagen werden.

Nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei zur weiteren Ursachenermittlung konnte um 3:20 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt werden.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Bericht und Fotos:
FF Sierndorf

Unterabschnittsübung in Pettendorf
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Am Freitag den 01.10.2021 fand die diesjährige Unterabschnittsübung des UA Hausleiten in Pettendorf statt.
Folgende Übungsszenarien wurden vorbereitet und von den Feuerwehren abgearbeitet:

Szenario 1: Brand einer Strohtriste

Aus unbekannter Ursache kam es zu einem Brand einer Strohtriste am Gelände eines landwirtschaftlichen Objektes. Vom HLF Pettendorf wurde ein Löschangriff mit der Schnellangriffsleitung gestartet und mittels Mannschaftstransportfahrzeug und Löschanhänger wurde mit den Feuerwehren Hausleiten, Zaina und Schmida 2 Zubringerleitungen vom Hydranten bzw. einer Wasserstelle gelegt.

Szenario 2: Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person

Durch den Brand der Strohtriste kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Traktor. Der PKW stürzte über eine Böschung und der Fahrer sowie der Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Von den Feuerwehren Hausleiten und Seitzersdorf-Wolfpassing sowie dem Roten Kreuz wurden die verletzen Personen versorgt bzw. aus den Fahrzeugen gerettet.

Szenario 3: CO-Unfall

In einem Jugendkeller kam es zu einem CO-Unfall mit mehreren verletzten Personen. Von den Feuerwehren Gaisruck und Schmida wurden die Verletzten unter Atemschutz aus dem Keller gerettet und eine abgängige Person gesucht. Die Versorgung der verletzten Personen erfolgte durch das Rote Kreuz.

Szenario 4: Unterstützung des Roten Kreuzes bei Rettung einer verletzten Person

Eine geschockte Person des Jugendkellers wollte nach Hause gehen und stürzte dabei beim Leeberg ab und bliebt mit Verletzungen auf der Böschung liegen. Das gerufene Rote Kreuz forderte die Feuerwehr zur Unterstützung bei der Rettung der Person an. Von der Besatzung des HLF Pettendorf wurde die Person gemeinsam mit dem Roten Kreuz gerettet.

Als Übungsbeobachter waren BR Hannes Holzer, BR Manfred Kreitmayer, VI Gerald Pany, HBI Erwin Schretzmaier, HBI Werner Braun, OBI Ing. Thomas Schmatz, ASB Gerald Kraus und Bürgermeister der Marktgemeinde Hausleiten Josef Anzböck sowie Übungsbeobachter vom Roten Kreuz vor Ort.

An der Übung nahmen 117 Feuerwehrmitglieder/Mitglieder Rotes Kreuz mit 18 Fahrzeugen teil.

Bericht und Fotos:
Freiwillige Feuerwehr Pettendorf

Unterabschnittsübung des UA6 in Stranzendorf
800 533 BFKDO Korneuburg

Einsatzübung des Unterabschnitts 6 – Wohnungsbrand mit Personenrettung

Am Freitagabend den 1.10.2021 wurden die Feuerwehren Niederrußbach, Oberrußbach, Stetteldorf, Eggendorf und Stranzendorf zu einem Wohnhausbrand in der Hauptstraße in Stranzendorf alarmiert.

Nach Eintreffen der Feuerwehr Stranzendorf und einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter wurde ein Atemschutztrupp zur Suche nach vermissten Personen losgeschickt sowie die Wasserversorgung sichergestellt. Kurz darauf trafen bereits die anderen Feuerwehren des Unterabschnitts zur Unterstützung ein. Gemeinsam wurde ein Außenangriff von Straßen- und Hofseite gestartet und die benachbarten Gebäude geschützt. Weiters wurden ein Atemschutzsammelplatz sowie eine Einsatzleitung eingerichtet. Kontinuierlich durchsuchten Atemschutztrupps das Gebäude nach Personen und dem Brandherd. Im Verlauf der Übung wurden sechs bewusstlose Personen gerettet sowie drei Gasflaschen geborgen. Als übungserschwerend gestaltete sich die Lage des Gebäudes direkt an der Bundesstraße. Zur sicheren Durchführung der Übung musste der Verkehr geregelt und eine Umleitung eingerichtet werden. Insgesamt rückten die Feuerwehren mit 50 Mitgliedern zur Übung aus. Des Weiteren waren 10 Übungsbeobachter sowie der Nachrichtendienst des Abschnitts als auch der Bürgermeister und Ortsvorsteher anwesend.

Die Übung zeigte sehr gut wie ein gleichzeitiges Vorgehen von mehreren Seiten funktionieren kann und welche Herausforderungen sich dabei ergeben. Diese Herausforderungen konnten jedoch durch eine gute Zusammenarbeit aller Feuerwehren bewältigt werden. Da es sich um ein typisches Gebäude in unserer Gegend handelt, ist das Übungsszenario auch auf andere ähnliche Gebäude anwendbar. Bei der anschließenden Nachbesprechung wurde die Übung analysiert und Verbesserungsvorschläge angesprochen. Abschließend gab es einen gemütlichen Ausklang im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Stranzendorf.

 

Fotos und Bericht:
Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf

LKW in Graben gestürzt
1024 768 BFKDO Korneuburg

Am Freitagvormittag, den 1. Oktober 2021 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ernstbrunn, Großmugl und Herzogbirbaum gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hollabrunn und Wullersdorf aus dem Bezirk Hollabrunn zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in den Glasweiner Wald alarmiert.
Ein Sattelzug, beladen mit Zuckerrüben, war nach einer Kurve von der Straße abgekommen und umgekippt.
Nachdem die erst eintreffenden Feuerwehren die Lage erkundet hatten, konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Der vermutlich eingeklemmte Fahrer konnte sich selber befreien, somit konnten die Freiwilligen Feuerwehren Hollabrunn und Wullersdorf zu einem Folgeeinsatz abrücken und die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn wieder in ihr Feuerwehrhaus einrücken.
Vor Ort musste in schweißtreibender Handarbeit durch die Freiwilligen Feuerwehren Großmugl und Herzogbirbaum, der Sattelauflieger entladen werden. Mithilfe der Straßenmeisterei Sierndorf konnte die Ladung in einen Ersatz LKW umgeladen werden.
Nach mehreren Stunden, konnte durch das Rüstlöschfahrzeug der FF Großmugl und dem nachalarmierten Kranfahrzeug der FF Mistelbach Stadt, der Sattelzug wieder aufgerichtet werden.
Nachdem der havarierte LKW mit Auflieger abtransportiert, die restlichen Zuckerrüben verladen und die Straße gesäubert war, konnten alle Wehren wieder ihre Einsatzbereitschaft herstellen.

Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Ernstbrunn, Großmugl, Herzogbirbaum, Hollabrunn Stadt, Mistelbach Stadt und Wullersdorf, die Polizeiinspektion Hausleiten, das Rote Kreuz, der Notarzthubschrauber Christophorus 9 und die Straßenmeisterei Sierndorf

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