Atemschutz

Auszeichnungen für die Lehrbeauftragten Atemschutz in Stockerau
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Am 13. November wurden im Zuge der Atemschutzausbildung Ausbilderverdienstabzeichen in verschiedenen Stufen an die Lehrgangsbeauftragten Atemschutz von LFR Wilfried Kargl und VR Andreas Steuer überreicht

Ausbilderverdienstabzeichen in Bronze

OFM Stephanie Unterberger
SB Gregor Compostella

Ausbilderverdienstabzeichen in Silber

BSB Gerhard Mantlik
LM Rene Novak

Ausbilderverdienstabzeichen in Gold

BM Christian Haas

BSB Jochen Hofmann wurde das Verdienstabzeichen 2. Klasse des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes überreicht.

LFR Kargl  und VR Steuer gratulierten allen Ausgezeichneten.

Gruppenfoto von rechts nach links:
Küstener Roman, Compostella Gregor, Plattner Harald, Hofmann Jochen, Steuer Andreas, Unterberger Stephanie, Novak Rene, Lewandofsky Jucques, Wilfried Kargl, Mantlik Gerhard, Kangyal Julian, Haas Christian, Haselberger Josef

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

Übung im Tunnel Kreuzenstein
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Gemeinsam mit dem Roten Kreuz Korneuburg, der Polizei und dem Betreiber der S1 Wiener Außenring-Schnellstraße fand am Donnerstagabend eine intensive Tunnelübung für die Feuerwehren der Stadt Korneuburg (Einsatzleitung), Enzersfeld, Königsbrunn, Langenzersdorf, Leobendorf und Stockerau statt. 

Treffpunkt für alle Übungsbeobachter, denen auch zwei Mitglieder des BFKDO Korneuburg Presseteams angehörten, war 19:30 Uhr bei der Überwachungszentrale Eibesbrunn. 

Nach einer kurzen Unterweisung durch einen Mitarbeiter der Bonaventura Services GmbH und einem Gesprächsaustausch zwischen Kameradinnen und Kameraden, fuhren wir kurz vor Übungsbeginn gesammelt zur vorbereiteten “Unfallstelle”. 

Die Schnellstraße war zu diesem Zeitpunkt bereits ab der Ausfahrt Hagenbrunn in Richtung Korneuburg für den Verkehr gesperrt! 

Wenige Minuten nach 21:00 Uhr wurden die zuständigen Feuerwehren via Funk von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) alarmiert. Auch die Statisten, die Insassen und Ersthelfer darstellten, nahmen ihre Positionen ein.  

Übungsszenario 

Annahme war eine Kollision zwischen einem PKW und einem Gefahrguttransporter im Tunnel Kreuzenstein, Auffahrt A22 Donauufer Autobahn. Im Zuge dessen wurde auch ein weiteres KFZ gerammt, welches schlussendlich auf der Auffahrtsrampe der A22 in Richtung Stockerau zum Stehen kam. Der Gefahrguttransport, der auf der Rampe Richtung Wien seine Endposition fand, hatte laut Funkspruch Chlor (UN 1017, Gefahrnummer 265) geladen. Der Beifahrer sowie der Fahrer standen unter Schock und gestikulierten wild umher! 

Durch den vorangegangenen Aufprall hatten sich Teile der Ladung gelockert, weshalb rund um den LKW zahlreiche Gasflaschen lagen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge begannen einige bereits stark zu rauchen, weshalb man sich rasch für den Einsatz von Atemschutz und Chemieschutzanzügen entschied! 

Während sich die Korneuburger Kameradinnen und Kameraden um den Gefahrguttransporter kümmerten, beschäftige sich die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf mit dem ersten PKW. Es handelte sich hierbei um einen Kombi auf der linken Fahrspur, kurz vor der Tunnelausfahrt. 

Die insgesamt vier Insassen wurden umgehend betreut, wobei eine bewusstlose Person auf der Rückbank und ein Mann im Kofferraum lag. Glücklicherweise trafen einige Minuten später die dringend benötigten Rettungskräfte ein! 

Im Übungsverlauf wurden die Freiwilligen Feuerwehren Leobendorf und Stockerau nachalarmiert, um mit speziell geschulten Mitgliedern in Chemieschutzanzügen der Stufe 3 zu unterstützen! 

Während die Leobendorfer Kameraden die erste Kontrolle im kontaminierten Bereich rund um den Transporter übernahmen, stellte der Trupp des GTLF 8000-400-250 (Großes Tanklöschfahrzeug) der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau zu Beginn einen Ausfalltrupp bereit und übernahm im Anschluss die Endkontrolle! 

Die, aufgrund der etwas längeren Anfahrtsstrecke später eingetroffene, Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld kümmerte sich um die Bereitstellung einer Dekontaminations-Zone.
Es wurde in Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren ein abgesperrter Bereich mittels rot-weißem Absperrband errichtet, eine Deko-Wanne mit Podest aufgebaut und eine C-Leitung mit Hohlstrahlrohr mit einem Mann besetzt.  

Alle, von dem kontaminierten Bereich zurückkehrenden Einsatzkräfte, wurden von oben bis unten gewaschen und teilweise abgebürstet, sodass sich das Chlor größtenteils von den Schutzanzügen lösen sollte. 

Die ebenfalls an der Übung beteiligte Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn unterstützte die Kameradinnen und Kameraden aus Korneuburg beim Verladen des verunfallten Kombis auf das Abschleppfahrzeug.  

Die Freiwillige Feuerwehr Hochleithen war ebenso mit einigen Kameraden als Übungsbeobachter vor Ort! 

Aufgrund der sehr hohen Mannschaftsstärke aller Einsatzkräfte, fanden sehr viele Tätigkeiten gleichzeitig statt. So wurden natürlich auch die Insassen und ebenfalls unter Schock stehenden Personen des zweiten PKWs betreut. Hier kam hinzu, dass in dem Kleinwagen ein Kind in einer Babyschale vorgefunden wurde.  

Verpflegung und Nachbesprechung 

Im Anschluss an die Übung kümmerte sich das Rote Kreuz um die Getränke- und Essensausgabe im Feuerwehrhaus Korneuburg. Alle Gruppenkommandanten wurden anschließend zu einer Nachbesprechung einberufen.  

Rund um Mitternacht konnte die eingesetzte Ausrüstung in den jeweiligen Feuerwehrhäusern versorgt werden. Es wurden Druckluftflaschen gefüllt, Schläuche zum Trocknen aufgelegt und vieles mehr erledigt! 

Atemschutz-Heißausbildung Stufe 4 in Stockerau
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Von 4. bis 9. Oktober hatten die Feuerwehren der Bezirke Korneuburg, Hollabrunn, Mistelbach und Gänserndorf die Möglichkeit, Atemschutztrupps zur Heißausbildung Stufe 4 anzumelden.

Der Container war dieses Mal bei der Feuerwehr Stockerau stationiert. Bei dieser Ausbildung wird der Container mit Gas befeuert. Die Trupps können bei Temperaturen um die 300 Grad Celsius verschiedene Szenarien im Inneren des Brandcontainers über bzw. trainieren. Bevor ein Trupp allerdings in den Container einmarschieren darf, wird im Freien der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr im Innenangriff geübt. Anschließend steht die sogenannte Gewöhnungsphase auf dem Programm. Dabei wird im Container ein Raum erhitzt um sich an die hohen Temperaturen einigermaßen zu gewöhnen. Dies dauert rund 2-3 Minuten.

Danach können die Trupps im Container üben. Simuliert wird dabei ein Kellerbrand. Nach dem Einstieg ins Innere gilt es einen Brand bei zwei Gasflaschen zu löschen und die Ventile der Flaschen zu schließen. Bei einer Türe kann das richtige Öffnen einer Türe zu einem Brandraum geübt werden. Auch eine Rauchgasdurchzündung (Backdraft) kann simuliert werden. Abschließend müssen noch zwei weitere Brände in einem Raum gelöscht werden.

Alle 3 Truppmitglieder haben die Möglichkeit, jede Position des Trupps einmal zu absolvieren. Nach rund 15 Minuten kann der Trupp wieder ins Freie ausmarschieren, wo im Anschluss mit dem jeweiligen Ausbilder eine Übungsnachbesprechung stattfindet.

Zahlreiche Trupps aus den 4 Bezirken nahmen die Gelegenheit wahr, um bei realistischen Bedingungen einen Atemschutzinnenangriff zu üben.

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

Atemschutz-Unterabschnittsübung in der Kläranlage Sierndorf
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Die Feuerwehren Sierndorf, Oberolberndorf, Oberhautzental, Unterhautzental und Unterparschenbrunn übten am 7. Oktober gemeinsam in der Kläranlage in Sierndorf.

Von der FF Sierndorf wurden zwei Übungsszenarien vorbereitet, beim ersten Einsatzort mussten aus einem verrauchten Raum mehrere Personen gerettet werden. Dabei konnten alle eingesetzten Trupps auch mit der Wärmebildkamera der FF Sierndorf arbeiten.

Beim zweiten Szenario musste eine bewusstlose Person aus einem Schacht gerettet werden. Dabei stellte der enge Raum mit zahlreichen Rohren und Leitungen eine große Herausforderung an die Atemschutztrupps. Mit Hilfe der Korbschleiftrage konnte schließlich von jedem Trupp die Person ins Freie gebracht werden.

Auch die Feuerwehrjugend der FF Sierndorf schaute bei der Übung der größeren Kameraden über die Schultern. Einige Kinder spielten dabei gleich die vermissten Personen.

Mit jedem Trupp wurde unmittelbar nach der Übung eine Nachbesprechung durchgeführt. Als Übungsbeobachter waren ABI Josef Haselberger, OBI Franz Tittler HBI Albert Kainzbauer und HBI Markus Schauhuber bei der Übung dabei.

Im Anschluss war im Feuerwehrhaus Sierndorf noch für das leibliche Wohl gesorgt. Seitens der Gemeinde war der Sierndorfer Ortsvorsteher und Gemeinderat Marcus Dostal anwesend.

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

Ausbildungsprüfung Löscheinsatz in Weinsteig
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Am Sonntag, den 29.05.2022 absolvierten zwei Gruppen, beide in Silber, die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz in Weinsteig.

 

Die beiden Gruppen, welche aus jeweils sechs Personen bestanden, haben einen Theorieteil am eigenen Fahrzeug absolviert. Hier musste die Beladung des Fahrzeuges bei verschlossenen Rolltoren bestimmt werden.

Anschließend wurde ein Einsatzszenario eines Zimmerbrandes nachgestellt und vom Absichern der Einsatzstelle über die korrekte Lagefeststellung bis zur Brandbekämpfung abgearbeitet werden.

Zum Schluss musste die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

Bei der Stufe Silber wurde der Schwierigkeitsgrad durch anfängliches Ziehen der unterschiedlichen Positionen erhöht.

Das Prüferteam um Hauptprüfer OV Martin Zotter von der FF Ernstbrunn war mit der Leistung der Kameraden zufrieden. Bei der Übergabe der Abzeichen waren auch BR Hannes Holzer und BR Christoph Nebenführ unter den Gratulanten.

 

Folgenden Kameraden gratulieren wird zum erfolgreichen Abschluss:

Thomas Aigner, Andreas Grabler, Matthias Horn, Stefan Kriegbaum, Stefan Maisser, Christoph Neumeister sowie zwei Kameraden der FF Wetzleinsdorf Michael Berthold und Dominik Eisenhut.

Fotos und Bericht
FF Weinsteig

Atemschutzausbildung des BFKDO in Stockerau
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Am 9. und 10. April fand im Feuerwehrhaus Stockerau die Atemschutzausbildung des BFKDO Korneuburg statt.

Das Ausbilderteam rund um BSB Jochen Hofmann konnte zum Modul 24 Kameradinnen und Kameraden von umliegende Feuerwehren begrüßen. Den Teilnehmern wurde auf mehreren Stationen der Umgang mit dem Atemschutzgeräte näher gebracht, anschließend standen praktische Übungen auf dem Programm.

Alle Teilnehmer konnten das Modul erfolgreich absolvieren

Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg

Kellerbrand in Großrußbach
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Am 01.12.2021 um 21:16 Uhr wurden die Feuerwehren der Gemeinde Großrußbach zu einem Kellerbrand in Großrußbach alarmiert. Schnell rückten dabei sechs Feuerwehren, Großrußbach, Hipples, Karnabrunn, Kleinebersdorf, Wetzleinsdorf und Weinsteig mit insgesamt 10 Fahrzeugen und 69 Mitgliedern aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Heizraum bereits im Vollbrand und drohte auf die Fassade überzugreifen. Unter schweren Atemschutz konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen verhindert werden. Das Haus wurde unter Schaffung von geeigneten Abluftöffnungen mittels Druckbelüfter entraucht. Um 21:40 Uhr konnte der Einsatzleiter OBI Matthias Lichtenegger der FF Großrußbach „Brand aus“ geben.

Hervorzuheben ist, dass durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr schlimmeres verhindert werden konnte und die gute Zusammenarbeit der sechs Wehren im Unterabschnitt. Weiters wurde um 00:40 Uhr eine Nachkorntrolle veranlasst.

Modul Atemschutz in Stockerau
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Am 15. und 16. Mai fand im Feuerwehrhaus Stockerau das Modul Atemschutz statt.
Insgesamt 29 Teilnehmer nahmen an der Ausbildung teil und konnten diese auch erfolgreich abschließen.
Somit können die Feuerwehren im Bezirk wieder auf neue Atemschutzgeräteträger zählen.
Hervorzuheben war laut Modulleiter HBI Harald Plattner und ABI Josef Haselberger die Disziplin
aller Teilnehmer an beiden Tagen.

Ausbildungsprüfung Atemschutz in Niederhollabrunn
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Nach dem eine Gruppe der FF Niederhollabrunn ein paar Tage zuvor bereits die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz mit Erfolg absolviert hat,
traten 2 Gruppen am Samstag, dem 24. April zur Ausbildungsprüfung Atemschutz an.
Bei dieser Ausbildungsprüfung müssen insgesamt 4 Stationen durchgeführt werden. Die einzelnen
Stationen sind Ausrüsten im Fahrzeug, Personensuche, Löschangriff über eine Hindernisbahn
sowie die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Abschließend muss der Gruppenkommandant
noch einige Fragen beantworten.
Trupp 1 wurde von den Kameraden Martin Kogler, Christian Duffek, Fabian Ullrich und
Nicolas Labschütz gebildet, der zweite Trupp von Norbert Schwarz, Philipp Wolf, Daniel Duffek und
Dominik Kronberger.
Beide Trupps konnten die Ausbildungsprüfung Atemschutz vor dem Prüferteam, unter der Leitung
von Roman Küstner, erfolgreich absolvieren.

Ausbildungsprüfung Atemschutz in Weinsteig
1024 768 BFKDO Korneuburg

Am Samstag, den 24.04.2021 absolvierten drei Trupps, einer in Bronze und zwei in Silber, die Ausbildungsprüfung Atemschutz in Weinsteig.

Die Trupps, welche jeweils aus vier Personen bestanden, wurden in der korrekten und schnellen Ausrüstung für den Atemschutzeinsatz überprüft. Nach dem Suchen und Retten einer Person aus einem verrauchten Raum musste ein Löschangriff über eine Hindernisbahn absolviert werden. Zum Schluss wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Bei der Ausbildungsprüfung in Silber wurde außerdem der Schwierigkeitsgrad durch anfängliches Ziehen der unterschiedlichen Positionen erhöht. Das Prüferteam um Hauptprüfer HLM Roman Küstner von der FF Gerasdorf war mit unserer Leistung zufrieden. Bei der Übergabe der Abzeichen war BR Hannes Holzer unter den Gratulanten, und bedankte sich, dass auch während diesen fordernden Zeiten auf die Ausbildung geachtet wird.

Folgenden Kameraden gratulieren wird zum erfolgreichen Abschluss:

Thomas Aigner, Andreas Grabler, Florian Hofer, Matthias Horn, Martin Kriegbaum, Stefan Kriegbaum, Herbert Lochner, Stefan Maisser, Christoph Neumeister, Christian Schierer, Dominik Vlasits und Franz Wachter.

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