Ausbildung

Auszeichnungen für die Lehrbeauftragten Atemschutz in Stockerau
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Am 13. November wurden im Zuge der Atemschutzausbildung Ausbilderverdienstabzeichen in verschiedenen Stufen an die Lehrgangsbeauftragten Atemschutz von LFR Wilfried Kargl und VR Andreas Steuer überreicht

Ausbilderverdienstabzeichen in Bronze

OFM Stephanie Unterberger
SB Gregor Compostella

Ausbilderverdienstabzeichen in Silber

BSB Gerhard Mantlik
LM Rene Novak

Ausbilderverdienstabzeichen in Gold

BM Christian Haas

BSB Jochen Hofmann wurde das Verdienstabzeichen 2. Klasse des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes überreicht.

LFR Kargl  und VR Steuer gratulierten allen Ausgezeichneten.

Gruppenfoto von rechts nach links:
Küstener Roman, Compostella Gregor, Plattner Harald, Hofmann Jochen, Steuer Andreas, Unterberger Stephanie, Novak Rene, Lewandofsky Jucques, Wilfried Kargl, Mantlik Gerhard, Kangyal Julian, Haas Christian, Haselberger Josef

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

KHD-Übung in Haselbach
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Am Samstag, 29.10.2022, hat der 3. KHD-Zug des Bezirks Korneuburg gemeinsam mit dem Waldbrandzug Ost eine Großübung zur Waldbrandbekämpfung in Haselbach abgehalten.  Die Übungsannahme war ein brennendes Waldstück am Fuße des Michelbergs.  Den Einsatzleiter des KHD-Zuges übernahm ABI Roland Richentsky und den des Waldbrandzuges Ost OBI Manfred Trauner. Während der Waldbrandzug Ost die Lage erkundete und erste Löschversuche unternahm, hat der KHD-Zug eine ca. 660 Meter lange Relaisleitung gelegt.  Danach wurde mit für den Waldbrand konzipierte spezielle Feuerwehrfahrzeuge der Löschangriff vorgenommen.  

Die Übungsbeobachter, unter der Leitung von Bezirkskommandant-Stv. BR Hannes Holzer, waren mit den gezeigten Leistungen zufrieden.   

Insgesamt nahmen an der Übung rund 86 Personen teil: 

->KHD-Zug: rund 40 Personen mit 7 Fahrzeugen 

->Waldbrandzug Ost: 38 Personen mit 7 Fahrzeugen 

-> SID Ost: 2 Personen mit 1 Fahrzeug 

-> BFKDO Korneuburg Presseteam: 6 Personen mit 3 Fahrzeugen 

  

Schnuppertag für Zillenfahrer
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Von der FF Niederrußbach haben sich zwei interessierte Kameraden beim Abschnittssachbearbeiter Wasserdienst – Karl Lindner von der FF Zaina – gemeldet, um das Zillenfahren kennen zu lernen. Am Samstag, 1. Oktober 2022 und Samstag, 22. Oktober 2022 waren die beiden Feuerwehrmänner daher bei der FF Zaina zu Gast, um am dortigen Landschaftsteich eine theoretische und praktische Einschulung am Wasserfahrzeug „Zille“ zu erhalten und selbst erste Versuche beim Rudern und Stangeln zu unternehmen. Bernd Kirchner und Mario Hütt hatten zuvor das Modul WD10 (Grundlagen Wasserdienst) im FSZ absolviert und waren sichtlich begeistert von diesen ersten praktischen Anwendungen. ASB Karl Lindner steht allen Kameraden im Abschnitt Stockerau gerne zur Verfügung, wenn Interesse am Zillenfahren besteht!

Fotos und Bericht
ASB WD – EOBI Lindner

E-Mobilität – Brände und Technische Einsätze bei E-Autos
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Die Anzahl der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben steigt laufend an. Dies stellt natürlich auch die Feuerwehren bei Einsätzen vor immer größere Herausforderungen.

Am 14. Oktober bestand für die Feuerwehren des Bezirkes Korneuburg bei einem Vortrag von HBI Wolfgang Niederauer mehr Informationen zu diesem Thema zu bekommen. HBI Niederauer ist selbst Feuerwehrkamerad und zugleich Kommandant der FF Schwadorf. Beruflich ist er bei der Berufsfeuerwehr Wien tätig. Weiters ist er in verschiedenen Gremien tätig, die sich mit dem Thema alternative Antriebe ausgiebig befasst.

In einem sehr ausführlichen und informativen Vortrag wurden zunächst die unterschiedlichen Varianten der alternativen Antriebe vorgestellt.

– Flüssiggasfahrzeuge – LPG (Liquified Petroleum Gas)
– Erdgasfahrzeuge – CNG (Compressed Natural Gas)
– Antrieb mit verflüssigtem Erdgas – LNG (Liquified Natural Gas)
– Elektrofahrzeuge
– Fahrzeuge mit Brennstoffzelle

Die Funktionsweise der einzelnen Antriebe, sowie die Gefahren, die sich bei Einsätzen für die Feuerwehr ergeben wurde sehr detailliert und mit vielen Beispielen erklärt.
Das Hauptaugenmerk wurde auf E-Fahrzeuge gelegt. Der grundlegende Aufbau der Fahrzeuge sowie die Funktionsweise wurde anhand zahlreicher Bilder den Kameradinnen und Kameraden näher gebracht.

Nach einer kurzen Pause war das taktische Vorgehen bei Einsätzen mit E-Fahrzeugen Thema.
Anhand vieler Einsatzvideos und Bilder konnten die Teilnehmer die richtige Vorgangsweise kennenlernen.

Zum Schluss konnte das Gelernte mit einem Quiz überprüft werden.

Bezirkskommandantstellvertreter BR Hannes Holzer dankte HBI Wolfgang Niederauer für den ausgezeichneten Vortrag und bedankte sich weiters bei FT Martin Swoboda für die Organisation der Veranstaltung.

Im Anschluss hatten alle Teilnehmer noch die Gelegenheit, ein signiertes Buch über den aktiven Feuerwehrdienst von HBI Wolfgang Niederauer zu erwerben.

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

Übung im Tunnel Kreuzenstein
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Gemeinsam mit dem Roten Kreuz Korneuburg, der Polizei und dem Betreiber der S1 Wiener Außenring-Schnellstraße fand am Donnerstagabend eine intensive Tunnelübung für die Feuerwehren der Stadt Korneuburg (Einsatzleitung), Enzersfeld, Königsbrunn, Langenzersdorf, Leobendorf und Stockerau statt. 

Treffpunkt für alle Übungsbeobachter, denen auch zwei Mitglieder des BFKDO Korneuburg Presseteams angehörten, war 19:30 Uhr bei der Überwachungszentrale Eibesbrunn. 

Nach einer kurzen Unterweisung durch einen Mitarbeiter der Bonaventura Services GmbH und einem Gesprächsaustausch zwischen Kameradinnen und Kameraden, fuhren wir kurz vor Übungsbeginn gesammelt zur vorbereiteten “Unfallstelle”. 

Die Schnellstraße war zu diesem Zeitpunkt bereits ab der Ausfahrt Hagenbrunn in Richtung Korneuburg für den Verkehr gesperrt! 

Wenige Minuten nach 21:00 Uhr wurden die zuständigen Feuerwehren via Funk von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) alarmiert. Auch die Statisten, die Insassen und Ersthelfer darstellten, nahmen ihre Positionen ein.  

Übungsszenario 

Annahme war eine Kollision zwischen einem PKW und einem Gefahrguttransporter im Tunnel Kreuzenstein, Auffahrt A22 Donauufer Autobahn. Im Zuge dessen wurde auch ein weiteres KFZ gerammt, welches schlussendlich auf der Auffahrtsrampe der A22 in Richtung Stockerau zum Stehen kam. Der Gefahrguttransport, der auf der Rampe Richtung Wien seine Endposition fand, hatte laut Funkspruch Chlor (UN 1017, Gefahrnummer 265) geladen. Der Beifahrer sowie der Fahrer standen unter Schock und gestikulierten wild umher! 

Durch den vorangegangenen Aufprall hatten sich Teile der Ladung gelockert, weshalb rund um den LKW zahlreiche Gasflaschen lagen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge begannen einige bereits stark zu rauchen, weshalb man sich rasch für den Einsatz von Atemschutz und Chemieschutzanzügen entschied! 

Während sich die Korneuburger Kameradinnen und Kameraden um den Gefahrguttransporter kümmerten, beschäftige sich die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf mit dem ersten PKW. Es handelte sich hierbei um einen Kombi auf der linken Fahrspur, kurz vor der Tunnelausfahrt. 

Die insgesamt vier Insassen wurden umgehend betreut, wobei eine bewusstlose Person auf der Rückbank und ein Mann im Kofferraum lag. Glücklicherweise trafen einige Minuten später die dringend benötigten Rettungskräfte ein! 

Im Übungsverlauf wurden die Freiwilligen Feuerwehren Leobendorf und Stockerau nachalarmiert, um mit speziell geschulten Mitgliedern in Chemieschutzanzügen der Stufe 3 zu unterstützen! 

Während die Leobendorfer Kameraden die erste Kontrolle im kontaminierten Bereich rund um den Transporter übernahmen, stellte der Trupp des GTLF 8000-400-250 (Großes Tanklöschfahrzeug) der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau zu Beginn einen Ausfalltrupp bereit und übernahm im Anschluss die Endkontrolle! 

Die, aufgrund der etwas längeren Anfahrtsstrecke später eingetroffene, Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld kümmerte sich um die Bereitstellung einer Dekontaminations-Zone.
Es wurde in Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren ein abgesperrter Bereich mittels rot-weißem Absperrband errichtet, eine Deko-Wanne mit Podest aufgebaut und eine C-Leitung mit Hohlstrahlrohr mit einem Mann besetzt.  

Alle, von dem kontaminierten Bereich zurückkehrenden Einsatzkräfte, wurden von oben bis unten gewaschen und teilweise abgebürstet, sodass sich das Chlor größtenteils von den Schutzanzügen lösen sollte. 

Die ebenfalls an der Übung beteiligte Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn unterstützte die Kameradinnen und Kameraden aus Korneuburg beim Verladen des verunfallten Kombis auf das Abschleppfahrzeug.  

Die Freiwillige Feuerwehr Hochleithen war ebenso mit einigen Kameraden als Übungsbeobachter vor Ort! 

Aufgrund der sehr hohen Mannschaftsstärke aller Einsatzkräfte, fanden sehr viele Tätigkeiten gleichzeitig statt. So wurden natürlich auch die Insassen und ebenfalls unter Schock stehenden Personen des zweiten PKWs betreut. Hier kam hinzu, dass in dem Kleinwagen ein Kind in einer Babyschale vorgefunden wurde.  

Verpflegung und Nachbesprechung 

Im Anschluss an die Übung kümmerte sich das Rote Kreuz um die Getränke- und Essensausgabe im Feuerwehrhaus Korneuburg. Alle Gruppenkommandanten wurden anschließend zu einer Nachbesprechung einberufen.  

Rund um Mitternacht konnte die eingesetzte Ausrüstung in den jeweiligen Feuerwehrhäusern versorgt werden. Es wurden Druckluftflaschen gefüllt, Schläuche zum Trocknen aufgelegt und vieles mehr erledigt! 

Atemschutz-Heißausbildung Stufe 4 in Stockerau
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Von 4. bis 9. Oktober hatten die Feuerwehren der Bezirke Korneuburg, Hollabrunn, Mistelbach und Gänserndorf die Möglichkeit, Atemschutztrupps zur Heißausbildung Stufe 4 anzumelden.

Der Container war dieses Mal bei der Feuerwehr Stockerau stationiert. Bei dieser Ausbildung wird der Container mit Gas befeuert. Die Trupps können bei Temperaturen um die 300 Grad Celsius verschiedene Szenarien im Inneren des Brandcontainers über bzw. trainieren. Bevor ein Trupp allerdings in den Container einmarschieren darf, wird im Freien der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr im Innenangriff geübt. Anschließend steht die sogenannte Gewöhnungsphase auf dem Programm. Dabei wird im Container ein Raum erhitzt um sich an die hohen Temperaturen einigermaßen zu gewöhnen. Dies dauert rund 2-3 Minuten.

Danach können die Trupps im Container üben. Simuliert wird dabei ein Kellerbrand. Nach dem Einstieg ins Innere gilt es einen Brand bei zwei Gasflaschen zu löschen und die Ventile der Flaschen zu schließen. Bei einer Türe kann das richtige Öffnen einer Türe zu einem Brandraum geübt werden. Auch eine Rauchgasdurchzündung (Backdraft) kann simuliert werden. Abschließend müssen noch zwei weitere Brände in einem Raum gelöscht werden.

Alle 3 Truppmitglieder haben die Möglichkeit, jede Position des Trupps einmal zu absolvieren. Nach rund 15 Minuten kann der Trupp wieder ins Freie ausmarschieren, wo im Anschluss mit dem jeweiligen Ausbilder eine Übungsnachbesprechung stattfindet.

Zahlreiche Trupps aus den 4 Bezirken nahmen die Gelegenheit wahr, um bei realistischen Bedingungen einen Atemschutzinnenangriff zu üben.

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

Staffelübung in Enzersfeld
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Unter dem Titel „Staffelübung“ fanden am Samstag, den 08. Oktober, mehrere groß angelegte Einsatzübungen in Enzersfeld statt!

Verteilt über den herbstlichen, aber sehr sonnigen Nachmittag wurden insgesamt drei Unterübungen mit unterschiedlichen Einsatzszenarien vom Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld geplant und koordiniert.

Den Kameradinnen und Kameraden der Wehr stand es frei, bei allen Übungen teilzunehmen, zwischendurch einzusteigen oder aber auch nur bei einer Einsatzübung mit zu wirken. Denn auch im Alltag und bei reellen Einsätzen wird sehr oft die private Tätigkeit umgehend unterbrochen, um Personen in Not zu helfen!

Nach der Besetzung der Gruppenkommandanten und der Einteilung der Mannschaft, wurde gegen 13:30 Uhr via Tablet, die in den beiden Fahrzeugen RLFA und HLFA installiert sind, alarmiert.

Teil 1 – 13:30 Uhr

Übung 1 – Person in Notlage

Als die freiwilligen Helfer wenige Augenblicke nach der Alarmierung bei der Volksschule Enzersfeld eingetroffen waren, fanden sie eine verletzte Person vor, dessen Finger in einer Blechdose steckte. Da die Kanten des Lochs, in der der Finger steckte, sehr scharfkantig waren, blutete die Dame bereits stark und Stand unter Schock.

Die Person wurde umgehend betreut, die Dose stabilisiert und mittels Blechschere aus der Dose befreit.
Zwischenzeitlich hatte der Einsatzleiter einen Funkruf zu einem Folgeeinsatz erhalten. Eine Person hätte sich bei Arbeiten auf einem Garagendach Verletzungen zugefügt und der Rettungsdienst benötige unsere Hilfe beim Retten des Betroffenen.

Martin Swoboda, der eingeteilte Einsatzleiter, reagierte umgehend und besetzte das Rüstlöschfahrzeug mit verfügbaren Kräften.

Nachdem die Person, dessen Finger in der Dose steckte, an den Rettungsdienst zur weiteren Abklärung übergeben wurde, fuhr auch das zweite Fahrzeug die neue Einsatzadresse auf der Manhartsbrunnerstraße an – wo es jedoch nicht lange sein sollte!

Übung 2 – Person auf Garagendach

Auf dem Dach einer Garage fand die Enzersfelder Mannschaft einen Mann vor, der sich bei Arbeiten einen Nagel durch den Schuh genagelt bzw. geschossen hatte. Da der Betroffene über starke Schmerzen klagte und unter Schock stand, wurde die Sicht durch eine Decke beschränkt und anschließend der Nagel unterhalb der Sohle mittels Eisensäge vorsichtig abgesägt.

Schlussendlich wurde der verletzte Mann sicher von dem ca. drei Meter hohen Dach gerettet und an die Rettungskräfte übergeben.

Übung 3 – Eingeklemmte Person

Geplant als Unterstützung der bereits auf der Manhartsbrunnerstraße im Einsatz stehenden Mannschaft, wurde das Hilfeleistungsfahrzeug 1 kurz nach dem Eintreffen zu einem Technischen Einsatz in die verlängerte Pfarrgasse gerufen.

Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes wurde aus unbekannter Ursache eine Person unter dem linken Vorderreifen eines PKWs eingeklemmt.
Ein Kamerad, der vor kurzem seine Zeit beim Zivildienst beendet hatte, kümmerte sich umgehend um die Betreuung der Person.

Währenddessen wurde das etwas schief auf einer kleinen Schräge stehende Fahrzeug gegen ein unkontrolliertes Rollen gesichert.

Anschließend wurde das Fahrzeug Stück für Stück mittels Wagenheber angehoben und der Verletzte vorsichtig auf das Spineboard (stabile Kunststofftrage mit seitlichen Greifmöglichkeiten) gehoben.

Nachbesprechung

Nach Beendigung aller Einsätze wurden die Fahrzeuge im Feuerwehrhaus versorgt und wieder einsatzbereit gemeldet. Im Anschluss wurden Erfahrungen ausgetauscht und auf die insgesamt drei, teilweise parallel verlaufenden, Einsätze eingegangen.

Teil 2 – 15:00 Uhr

In einer kurzen Pause bestand einerseits die Möglichkeit, in den Übungsnachmittag einzusteigen und andererseits gab es die Möglichkeit, sich zu erholen bzw. sich mit Getränken und Mehlspeise zu stärken.

Übung 4 – Brand in Gewerbebetrieb

Übungsannahme war, dass bei der Fleischerei Scheiterer „die Selch durchgegangen“ war.

Sofort teilte sich die Mannschaft auf zwei Fahrzeuge auf und fuhr die Einsatzstelle von beiden Seiten – Hauptstraße und Mühlengasse – an. Da auf der Vorderseite des Geschäftes nichts zu sehen war, entschied auch das zweite Fahrzeug, ebenfalls die Hintereinfahrt anzufahren.

Bereits bei der Anfahrt konnte man große Rauchschwaden erkennen – somit wurde umgehend mit der Absicherung der Einsatzstelle begonnen. Die Mannschaft des RLFs kümmerte sich einstweilen um die Bereitstellung eines Atemschutztrupps, der Herstellung einer Löschleitung und der Aufgabe, sich Zugang zu den brennenden Objekten zu verschaffen.

Kurze Zeit später wurde erkannt, dass ein LKW unter Brand stand. Da die Löschleitung zu diesem Zeitpunkt natürlich bereits vollständig hergestellt war, konnte das Feuer schnell gelöscht werden!

Während der Brandursachensuche wurde bekannt, dass eine Person auf dem Gelände vermisst wird.
Schnell wurde die angrenzende Selchkammer ins Visier genommen, bei der sich der Verdacht auch bewahrheitete. Der Reserve-Atemschutztrupp des HLFs begann umgehend mit dem Innenangriff und konnte eine reglos am Boden liegende Person in den Verarbeitungsräumen auffinden und sofort an die frische Luft bringen.

Anschließend wurde der Brandherd, nämlich der Ofen der Selchkammer, aufgesucht und ausgeräumt bzw. gelöscht.

Die größte Erkenntnis dieser Übung war, dass das Um und Auf bei einem Einsatz dieser Dimension die Kommunikation ist! Ohne direkte Sicht und durch viele aufeinanderfolgende Ereignisse verliert man sehr schnell den Überblick. Dank der bereits in den Fahrzeugen besetzten Funkgeräte, konnte der Austausch zwischen dem Einsatzleiter, der Gruppenkommandanten und der Mannschaft dennoch aufrecht erhalten werden und so Schlimmeres verhindert werden!

Teil 3 – 16:30 Uhr

Auch hier kamen wieder nun verfügbare Kameraden hinzu, um an dieser Großübung teilzunehmen.

Apropos Großübung – der letzte Teil der heurigen Staffelübung hatte es in sich!

Übung 5 – Verkehrsunfall mit drei PKWs und mehreren eingeklemmten Personen

An der Einsatzstelle, der Kirchengasse, angekommen, fanden die Kameraden der Feuerwehr Enzersfeld ein Horrorszenario vor:

  • Ein angefahrener Radfahrer, liegend am Boden
  • Ein PKW mit vier Insassen, wobei die Beifahrerin durch die Windschutzscheibe zur Hälfte auf der Motorhaube lag
  • Ein PKW, mit einer eingeklemmten Person der mit einem Baum kollidiert war und senkrecht zum Stehen gekommen war
  • Ein PKW, ebenfalls mit einer eingeklemmten Person, der bereits anfing zu brennen.

Bei einem Einsatz dieser Art wird, sofern der Alarmgeber das Geschehen korrekt weitergibt, automatisch mindestens eine zweite Feuerwehr (eine „zweite Schere“, wie es im Fachjargon heißt) mitalarmiert. Diese „zweite Schere“ bezieht sich auf das hydraulische Rettungsgerät bestehend aus Schere, Spreizer und Stempel. So gilt das zweite Gerät als Ausfallhilfe bzw. die zweite Feuerwehr als Unterstützung!

Auch bei dieser Übung fand die Mannschaft echte Personen, geschminkt mit Verletzungen und in den Fahrzeugen eingeklemmt, vor. Die realen Verletzten konnten so im Vergleich zu sonst eingesetzten Übungspuppen Rückantworten auf Fragen geben, gaben Schreie von sich bzw. konnten sich nur eingeschränkt bewegen.

Wovon die Mannschaft nichts wusste ist, dass das Rote Kreuz – anders als bei den vorherigen Übungen nur angenommen – wirklich mit zwei Fahrzeugen an der Einsatzstelle eintraf. Auch der, in Enzersfeld wohnender, First Responder war umgehend vor Ort.

Der Einsatzleiter und die Gruppenkommandanten gaben umgehend nach der ersten Erkundung die Befehle zur Personenbetreuung, zur Brandbekämpfung mittels C-Rohr sowie der Bereitstellung des hydraulischen Rettungssatzes.
Bei einer so großen Anzahl an gleichzeitig ablaufenden Handlung ist höchste Konzentration bei allen Beteiligten gefordert. Glücklicherweise traf in der Zwischenzeit auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn ein, die sich um die Rettung der eingeklemmten Person im senkrecht stehenden PKW kümmerte – eine riesen Unterstützung für die ortsansässige Mannschaft!

Nachdem eine Person nach der anderen befreit werden konnte, wurden sie je nach Schweregrad der Verletzungen von Feuerwehrkameraden betreut oder direkt von der Rettung versorgt.

Der Ablauf seitens Rotes Kreuz wurde von Daniela Panek, Sanitätsmeister und Übungskoordinatorin beim Roten Kreuz Korneuburg, genauestens beobachtet.
Während die Rettungskräfte die Unfallstelle verließen und die Verletzten in das nächste „Krankenhaus“ fuhren, kümmerten sich die Feuerwehren um das Freimachen der Verkehrsflächen und die anschließende Reinigung.

Resümee & Danksagung! – 18:00 Uhr

Ein anstrengender, ereignisreicher Tag mit vielen individuellen Einsätzen, Herausforderungen, Erkenntnissen und tollem, kameradschaftlichem Zusammenhalt.

Zu Beginn mit eher kleinen, schnell durchführbaren Einsätzen, steigerte sich die Intensität zum Ende hin immer mehr. Einen professionellen Ablauf, ein eingespieltes Team und das Know-How aus den vielen Übungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte erkannte man jedoch durchwegs.
Bei einem abschließenden Essen im Feuerwehrhaus mit der Kameradin und den Kameraden aus Königsbrunn, den Kräften des Roten Kreuzes, den Darstellerinnen und Darstellern sowie den Helferinnen und Helfern bedankte sich Kommandant Christof Eichberger bei allen Beteiligten für den professionellen Ablauf recht herzlich!

Auch bei Thomas Knie, der mit seiner Kamera vor Ort war, bedankte man sich recht herzlich. Bei so vielen Eindrücken und gleichzeitig abgehaltenen Übungen wären eine Kamera bzw. ein Fotograf zu wenig gewesen.

Weitere interessante Fotos finden Sie auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld

„Grundlagen Führung“ in Sierndorf
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Am Wochenende vom 24. – 25. September fand das Modul “Grundlagen Führung” für den Bezirk Korneuburg wie gewohnt im Feuerwehrhaus Sierndorf statt. Dieses Modul ist die Ausbildung zum Truppführer und legt den Grundstein für die weiterfolgende Führungsausbildung in der Feuerwehr. 

Modulleiter HBM Gernot Mattausch (Abschnittssachbearbeiter “Ausbildung”) konnte Samstag frühmorgens 29 Teilnehmer begrüßen.
Das Modul besteht aus Theorieeinheiten und Praxisstationen, bei denen die Teilnehmer auf die Verantwortung eines Truppführers sowohl im Einsatz als auch im Dienstbetrieb eingewiesen werden. Die Praxisstationen sind der technische Einsatz, der Brand eines Einfamilienhauses, der Brand in einem Gewerbebetrieb sowie das Verhalten bei Gasaustritt. In der Theorie werden die Schwerpunkte auf das Verhalten im Dienst, bei Einsätzen und das richtige Abschätzen von Gefahren gelegt. 

Am zweiten Tag steht noch der Abschluss auf dem Programm, bei dem die Teilnehmer sich Wissen vor dem Abnahmeteam des BFKDO Korneuburg zeigen müssen. 

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an die Kameradinnen und Kameraden der FF Sierndorf für sehr gute Verpflegung während des Modules, sowie das Zurverfügungstellen des Feuerwehrhauses.

Fotos und Bericht:
Presseteam BFKDO Korneuburg 

Feuerwehrbasiswissen und Abschluss Truppmann in Großmugl
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Von 10. bis 11. September fand im Feuerwehrhaus Großmugl der Block B (feuerwehrübergreifende Ausbildung) der Feuerwehrbasisausbildung für die Unterabschnitte 1 (Stockerau), 2 (Leitzersdorf), 3 (Niederhollabrunn), 4 (Sierndorf), 8 (Großmugl) und 9 (Herzogbirbaum) statt.

Bezirkssachbearbeiter OBI Franz Tittler konnte neben Hausherren HBI Herbert Schabel auch 30 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden am frühen Morgen des ersten Tages begrüßen.

Nach einer kurzen Einweisung stand auch schon das erste Kapitel „Gefahren an der Einsatzstelle“ auf dem Programm. Hier wurden die Teilnehmer auf die Lehrsäle Großmugl und Herzogbirbaum aufgeteilt. Nach diesem Theorieteil folgten mit den Kleinlöschgeräten und dem Verhalten in der Gruppe zwei praktische Stationen. Der letzte Block vor der Mittagspause war das Absichern der Einsatzstelle. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde hier mit 4 Ausbildern und 4 Fahrzeugen gearbeitet, um die Info bestmöglich an die Teilnehmer weiter zu geben.

Nach der Mittagspause war mit dem Feuerwehreinsatz wieder ein theoretischer Teil an der Reihe, bevor mit den Leinen und Knoten der erste Tag am späteren Nachmittag zu Ende war.

Am zweiten Tag des Feuerwehrbasiswissen standen nun die fehlenden praktischen Stationen auf dem Programm. Herstellen einer Saugleitung, Herstellen einer Löschleitung, Arbeiten mit tragbaren Leitern und die Gruppe im technischen Einsatz waren die Themen. Jeweils 2 Unterrichtseinheiten zu je 50 Minuten waren dafür angesetzt.

Gegen 15 Uhr fand schließlich das Abschlussmodul Truppmann statt. Die Teilnehmer wurden wieder auf 2 Gruppen aufgeteilt, wobei eine Gruppen zunächst die Fragen schriftlich beantworten musste und die andere Gruppen auf die 4 praktischen Stationen aufgeteilt wurden. Danach fand der Wechsel statt.

Das Prüferteam HBI Alexander Mattausch, HBI Thomas Florian, EHBI Ernst Landrichter und HBI Markus Schauhuber unter der Leitung von BSB Ausbildung OBI Franz Tittler konnte sich von den gezeigten Leistungen überzeugen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten das Ziel mit Erfolg erreichen und das Modul Abschluss Truppmann mit Erfolg absolvieren. Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Manfred Kreitmayer und Bürgermeisten Christoph Mitterhauser reihten sich ebenso unter den Gratulanten ein.

Ein herzlicher Dank an die Feuerwehr Großmugl für die Organisation der Ausbildung im Feuerwehrhaus sowie den Ausbilderteams der Feuerwehren Großmugl, Niederfellabrunn, Spillern, Herzogbirbaum, Ringendorf, Sierndorf, Hatzenbach, Wiesen, Oberzögersdorf, Oberolberndorf, Bruderndorf , Leitzersdorf und Steinabrunn für die geleisteten Stunden an den beiden Tagen.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau

Unterabschnittsübung in Ottendorf
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Am 19. August fand in Ottendorf eine Übung des UA9 – Herzogbirbaum statt.
Übungsannahme war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Traktor mit Anhänger, in weiterer Folge ereignete sich ein Unfall mit einer bewusstlosen Person in unmittelbarer Nähe zum ersten Einsatzort.

Die Feuerwehren Herzogbirbaum, Ottendorf und Nursch rückten zu den Einsatzorten aus und begannen mit der Menschenrettung vor Ort. Insgesamt mussten 4 verletzte Personen aus dem PKW gerettet werden. Ein weiterer Trupp baute den Brandschutz auf.

Die bewusstlose Person vom Traktor wurde mittels Spineboard gerettet und danach medizinisch versorgt.

Nach der Übung fand die Nachbesprechung statt. Als Übungsbeobachter waren seitens des AFKDO Stockerau ABI Josef Haselberger, VI Gerald Pany und OBI Franz Tittler vor Ort. Die Feuerwehren Ottendorf, Herzogbirbaum und Nursch nahme mit 24 Kameradinnen und Kameraden an der UA-Übung teil.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau

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