Monatsarchiv :

November 2021

Brandverdacht entwickelte sich zu einem Brand eines Lagerraumes
799 533 BFKDO Korneuburg

Am 29. November Nachmittags wurde die FF Sierndorf mittels Pager und SMS zu einem B1 Brandverdacht in die Bachgasse alarmiert.

Beim Eintreffen konnte ein Brand in einem an ein Wohngebäude angrenzenden Lagerraum festgestellt werden. Sofort wurde ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein Ofen dürfte überhitzt haben und das Isolationsmaterial des Abzugsrohres entzündet haben. Aufgrund der ersten Rückmeldung des Truppführers über die Lage im Inneren wurden über die BAZ Stockerau weitere Atemschutztrupps angefordert, worauf mit der Alarmstufe B2 die Feuerwehren Oberolberndorf und Unterhautzenthal nachalarmiert wurden.

Mit dem Überdruckbelüfter wurde der Lagerraum belüftet um dem Atemschutztrupp die Sicht zu erleichtern, später dann auch das Wohngebäude, welches durch einen Durchgang zum Lagerraum ebenfalls leicht verraucht war.

Die Atemschutztrupps der nachalarmierten Wehren unterstützten beim Entfernen von Brandgut um die Brandstelle bzw. dem Ofen.

Nach ca. 1,5 Stunden konnte der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden.

Bericht und Fotos: FF Sierndorf

Info des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg
800 533 BFKDO Korneuburg

Werte Leser,

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg möchte den 1. Adventsonntag zum Anlass nehmen, um Sie über die Gefahren eines brennenden Adventkranzes in Kenntnis zu setzen bzw Ihnen einige Tipps zur Vermeidung von Wohnungs- bzw Wohnhausbränden zu geben.

Allgemein

  • Wenn im Laufe der Zeit die Adventskränze immer trockener werden, steigt die Brandgefahr. Hier gilt: Niemals Kerzen unbeaufsichtigt brennen lassen! Beim Verlassen der Wohnung immer alle Kerzen ausmachen, auch wenn man nur kurz weg ist.
  • Bedenken Sie immer, bei Anwesenheiten von Kindern und Hautieren noch vorsichtiger zu agieren.
  • Stellen Sie in der Nähe eines Adventkranzes einen Kübel mit Wasser auf, um bereits den Entstehungsbrand rasch und sicher zu löschen
  • Stellen Sie Ihren Adventkranz auf eine größere, nicht brennbare Untertasse.

Löschversuche sollten nur unternommen werden, wenn man sich selbst nicht gefährdet

  • Auch bei elektrischer Beleuchtung kann am Leuchtmittel Hitze entstehen, die trockene Äste entzündet.
  • Löschversuche sollten nur gemacht werden, wenn man sich selbst nicht gefährdet. Je früher die Feuerwehr alarmiert wird, desto schneller kann sie vor Ort sein. Auch nach erfolgreichen Löschversuchen sollte die Feuerwehr alarmiert werden, damit sie den gelöschten Brand kontrollieren kann.

Wir hoffen Ihnen mit diesem Schreiben einen kleinen Überblick über die Gefährlichkeit eines brennenden Adventkranzes gegeben zu haben.

Ihr Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Personenrettung nach Verkehrsunfall
800 533 BFKDO Korneuburg

Am Freitag den 26.11.2021 um 17.02 Uhr wurde die FF Pettendorf gemeinsam mit der FF Gaisruck zu einer Personenrettung auf die LH14 Richtung Eggendorf alarmiert. Ein Lenker eines Kastenwagens kollidierte aufgrund der winterlichen Fahrverhältnisse mit einen Zaun und Baum. Die Person wurde nach Absprache mit dem Notarzt aus dem Fahrzeug befreit/gerettet und in das Rettungsfahrzeug verladen. Das verunfallte Fahrzeug wurde auf einen gesichert Platz abgestellt.

Nach 1 1/2 Stunden rückten die beiden Feuerwehren ein. Die FF Pettendorf stand mit 19 Mitgliedern und 2 Fahrzeugen im Einsatz.

Text und Foto: FF Pettendorf

Einsatzreicher Tag für die FF-Ernstbrunn
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Einsatzreicher Tag für die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn.
Der 26.11.2021 fing mit einer technischen Hilfeleistung an. So wie jedes Jahr unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn, mit dem Wechselladefahrzeug und Kran, die freiwilligen Helfer beim Aufstellen und schmücken des Christbaumes am Hauptplatz Ernstbrunn.
Kurz nach Mittag wurden sie zu der ersten Fahrzeugbergung auf die B40 Richtung Hollabrunn alarmiert. Ein Fahrer kam mit seinem PKW von der Straße ab und rutschte in den Graben. Nach nur wenigen Minuten konnte der Lenker, nach der Bergung seines Autos, die Fahrt weiterführen.
Nach nicht einmal zwei Stunden wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn, gemeinsam mit den Kameraden aus Klement, zu dem längsten und aufwendigsten Einsatz auf die B6 zwischen Klement und Eichenbrunn gerufen.
Ein Tankwagengespann kam von der Fahrbahn ab. Das Zugfahrzeug kippte dabei um und kam auf der Beifahrerseite zu liegen. Der Fahrer blieb dabei unverletzt.
Gemeinsam bargen die zwei Wehren den Tankanhänger, der noch mit 3000 Liter Benzin befüllt war. Das Aufrichten des Zugfahrzeuges, das noch 6000 Liter Diesel und 500 Liter Heizöl geladen hatte, machte die nachalarmierte Freiwillige Feuerwehr Mistelbach Stadt mit dem Kranfahrzeug.
Das Abschleppunternehmen Machalek, zog den Tankwagen wieder auf die Straße und übernahm den Abtransport.
Nach fast sechs Stunden bei eisiger Kälte und Schneefall konnten alle eingesetzten Kräfte wieder abrücken.
Während der LKW-Bergung wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn abermals zu einer Fahrzeugbergung alarmiert.
Dieses Mal auf die L3085 beim Kalkwerk Ernstbrunn. Eine bereits anwesende Bereitschaft der Wehr führte die Bergung zweier Kleintransporter durch. Da bei einem Fahrzeug durch den Anprall an eine Betonkannte das linke Vorderrad abgerissen war, war auch diese Bergung nicht ganz einfach.
Nach zwei Stunden konnte die Mannschaft ihren Einsatz beenden und rückte sogar zeitgleich mit der Mannschaft, die mit der LKW-Bergung beschäftigt war, ins Feuerwehrhaus ein.

Schnee fordert auch Feuerwehren im Bezirk Korneuburg
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Am Freitag den 26.11.2021, kam es in Teilen Österreichs zu teilweise schweren und lang andauernden Schneefällen und zu einer Vielzahl an Feuerwehreinsätzen. Auch der Bezirk Korneuburg wurde vom ersten Novemberschnee und zahlreichen Fahrzeugbergungen nicht verschont. Aufgrund der witterungsbedingten Verhältnissen, verloren vermehrt Lenkerinnen und Lenker die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kamen von der Straße ab und mussten von unseren fleißigen Feuerwehrleuten geborgen werden. Über den Tag verteilt standen insgesamt 50 Feuerwehren in ungefähr 30 Einsätzen, unter denen zwei besonders hervorstechen, im Einsatz. Ausgenommen vom folgenden Einsatz, kam es zum Glück nur zu Blechschäden und keine Personen wurden schwerwiegend verletzt!

In den Morgenstunden des heutigen Tages, kam es wie bereits von uns geteilt, zu einem Verkehrsunfall auf der B4 Richtung Horn, bei dem der Lenker eines PKWs im Graben landete und in Folge dessen über Schmerzen im Rückenbereich klagte. Im Einsatz standen die Feuerwehren Seitzersdorf-Wolfpassing, Zissersdorf, Niederrussbach und Stockerau. Doch damit nicht genug wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Klement und Ernstbrunn einige Stunden darauf, zu einer spektakulären Bergung eines Tankwagengespanns auf die B6 gerufen. Da sich die Bergung, aufgrund der Fahrzeuglage, besonders schwierig darstellte, wurde der Kran der Freiwilligen Feuerwehr Mistelbach Stadt nachalarmiert und die Zugmaschine konnte nach stundenlanger Arbeit wieder erfolgreich aufgestellt werden.

Aufgrund dieses einsatzreichen und anstrengenden Tages, appelliert das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg besonders an Sie:

Seien Sie bei Schneefall bitte außerordentlich achtsam und vorsichtig auf unseren Straßen unterwegs, um ihr Leben und das Leben von anderen nicht zu gefährden!

Fahrzeubergung mit einer eingeklemmten Person auf der B4
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Am Freitagvormittag, den 26.11.2021 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Niederrußbach, Seitzersdorf-Wolfpassing, Stockerau und Zissersdorf zu einen Verkehrsunfall auf der B4 bei Straßenkilometer 9 gerufen.
Ein Lenker verlor bei winterlichen Verhältnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und landete im Straßengraben. Da die verletzte Person scheinbar Verletzungen am Rücken hatte, wurde die Person gemeinsam mit dem Roten Kreuz über den Kofferraum aus dem Fahrzeug befreit.
Der verletzte Lenker wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht.
Ein Streifen der B4 war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.

Spendenübergabe an die FF Herzogbirbaum
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Am Sonntag, den 21.11.2021 besuchte Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Minnich die Freiwillige Feuerwehr Herzogbirbaum.
Mit im Gepäck hatte er eine nicht alltägliche Spende.
Ein großer Wunsch der Herzogbirbaumer Florianis war ein sogenanntes Spineboard.
Dieses Hilfsmittel dient zur Rettung verunfallter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist.
Als Zeichen von Dank und Anerkennung überreichte Abgeordneter Minnich den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Herzogbirbaum diese Sachspende und würdigte bei der Übergabe die Arbeit der Wehr zum Wohle der Allgemeinheit.
Er ist sich sicher, dass jetzt noch professioneller den Menschen in Not geholfen werden kann.

Die Freiwillige Feuerwehr Herzogbirbaum bedankt sich herzlichst bei Andreas Minnich für diese großzügige und äußerst willkommene Spende.

Einsatzreicher Tag für die FF Korneuburg
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+++Einsatzreicher Tag mit mehreren Fahrzeugbränden in Korneuburg+++

Am Freitag den 19.11.2021 wurde die Feuerwehr Korneuburg zu insgesamt sechs Einsätzen, wobei ungewöhnlich viele Fahrzeuge involviert waren, alarmiert.

Um ca. 9 Uhr morgens wurden die Korneuburger Einsatzkräfte zu einem Fahrzeugbrand auf die A22 Richtung Stockerau alarmiert. Da sich der zuerst gemeldete Brandverdacht zu einem Vollbrand entwickelte und die Mannschaftstärke uhrzeitbedingt schwächer war, wurde die Feuerwehr Langenzersdorf zur Unterstützung nachalarmiert.

Um etwa 16:30 Uhr folgte der nächste Fahrzeugbrand, ebenfalls auf der A22 Richtung Stockerau. Aus uns unbekannter Ursache kam es im Motorraum des PKWs zu einer kleineren Brandentwicklung, welche rasch niedergeschlagen werden konnte. Beide Fahrzeuge wurden vom Abschleppfahrzeug der FF Korneuburg zum Feuerwehrhaus mitgenommen.

Um 19 Uhr begann dann die planmäßige Branddienstübung der Feuerwehr Korneuburg, während der es ungefähr vier Stunden nach dem letzten Einsatz, aus ebenfalls unbekannter Ursache, zu einem Brandmelderalarm in der Justizanstalt Korneuburg kam. Doch zwei weitere Einsätze ließen nicht lange auf sich warten und unsere Kameraden mussten ein weiteres Mal ausrücken.

In einer ortsansässigen Werkstatt kam es während Schweißarbeiten zu einem Brand in einem PKW. Da jener aber nicht sofort bemerkt wurde, konnte sich der Brand im gesamten Innenraum ausbreiten und diesen zerstören. Zeitgleich kam es auf der S1 Richtung Korneuburg zu einem Verkehrsunfall, bei welchem das Abschleppfahrzeug zur Unterstützung der Feuerwehren Königsbrunn und Enzersfeld benötigt wurde.

Damit ging ein sehr einsatzreicher und intensiver Tag für die Feuerwehr Korneuburg erfolgreich zu Ende.

Bericht und Fotos
FF Korneuburg

Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in Oberrußbach
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Zwei Gruppen, bestehend aus insgesamt 20 Männer und Frauen, der Feuerwehr Oberrußbach traten am Sonntag, den 7. November zur Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz an. Das Prüferteam unter der Leitung von BI Georg Hammerschmidt war von den gezeigten Leistungen beider Gruppen beeindruckt. Die sehr gute Vorbereitung hatte sich bezahlt gemacht.

Die Teilnehmer, allen voran Kommandant OBI Alexander Burger, konnten nach dem Absolvieren der Ausbildungsprüfung die begehrten Abzeichen in Empfang nehmen.

Unter der Gratulanten waren auch Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Manfred Kreitmayer und Unterabschnittsfeuerwehrkommandant HBI Albert Kainzbauer, die ebenfalls von den Leistungen beeindruckt waren.

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold
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Am 6. November fand in Tulln der Bewerb um das Feuerwehrjugenleistungsabzeichen in Gold statt.

Vom Bezirk Korneuburg nahmen Nina Steinhauser, Matthias Kronberger und Lena Tittler von der Feuerwehrjugend Leitzersdorf am Bewerb teil. Gecoacht wurden die 3 von Anton Reiselhuber und Julian Steinhauser.

Die Teilnehmer haben 2 Monate lang Donnerstags und Samstags für das Goldene Feuerwehrjugendleistungsabzeichen geübt. Lena, Nina und Matthias sind die einzigen Bewerber aus dem Bezirk Korneuburg, die daran  teilgenommen haben . Alle 3 haben es bravourös absolviert. Lena Tittler hat sogar den 5. Platz erreicht und ist damit das besten Mädchen beim Bewerb.

Mit Höhen und Tiefen, sowie Schweiß und Tränen, konnten alle 3 Teilnehmer das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold in Empfang nehmen. Bei Stationen wie Geschicklichkeit mussten sie Skulpturen unter Zeitdruck zusammenbauen.

Aber nicht nur das Handwerkliche  stand bei den Jugendlichen im Vordergrund, auch ihr Wissen mussten sie bei den Fragen und den Geräten unter Beweis stellen. Auch die Betreuer haben viel Zeit sowie Lust und Laune investiert. Alle gemeinsam hatten sehr viel Spaß!

Sabrina Zimmel, die Jugendleiterin, hofft dass die drei Absolventen auch zukünftig im Betreuerteam der Feuerwehrjugend mitarbeiten werden.

 

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=fNA7-4KJpcs

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