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ASB EDV Korneuburg - Tobias Neumayer

Abschnittsleistungsbewerb in Sierndorf 
Abschnittsleistungsbewerb in Sierndorf  1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, dem 27. Juni 2026, wurde Sierndorf zum Schauplatz des Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerbs des Feuerwehrabschnitts Stockerau. Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber eröffnete den Bewerb und wünschte allen teilnehmenden Gruppen viel Erfolg und einen fairen Wettkampf. 

Bei sehr heißem Sommerwetter stellten sich knapp 40 Bewerbsgruppen dem sportlichen Vergleich.  

Mit Präzision, Teamgeist und vollem Einsatz kämpften die Gruppen um jede Sekunde und jeden Punkt, ganz im Zeichen der Feuerwehrkameradschaft und Leistungsbereitschaft. 

Zur feierlichen Siegerehrung, die aufgrund der Hitze in verkürzter Form im Festzelt stattfand, durfte BR Markus Schauhuber zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter den Ehrengästen waren etwa Nationalratsabgeordneter Andreas Minnich und Bürgermeister der Gemeinde Sierndorf Ernst Kreuzinger.  

Seitens der Feuerwehr nahmen Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer, das gesamte Abschnittsfeuerwehrkommando Stockerau sowie Vertreter des Abschnittsfeuerwehrkommandos Korneuburg an der Siegerehrung teil. 

Die Ehrengäste nutzten die Gelegenheit, um in kurzen Ansprachen die Leistungen der Bewerbsgruppen zu würdigen und der Freiwilligen Feuerwehr Sierndorf für die gelungene Organisation zu danken. 

Im Anschluss wurden die Siegergruppen des Abschnittsbewerbs mit Pokalen ausgezeichnet. Die Freude über die erbrachten Leistungen war den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutlich anzusehen – ein gelungener Abschluss eines erfolgreichen Bewerbstages. 

Bronze ohne Alterspunkte /Eigene: 

  1. Pettendorf 1 – 462,88 Punkte 
  1. Herzogbirbaum 1 – 458,30 Punkte 
  1. Senning 1 – 449,11 Punkte 

Bronze mit Alterspunkte/Eigene: 

  1. Niederrußbach 3 – 466,25 Punkte 
  1. Wiesen – 450,95 Punkte 
  1. Ringendorf 2 – 435,26 Punkte 

Silber ohne Alterspunkte / Eigene 

  1. Senning 1 – 450,42 Punkte 
  1. Niederrußbach 1 – 450,21 Punkte 
  1. Pettendorf 1 – 448,99 Punkte 

Bronze ohne Alterspunkte / verschiedene Feuerwehren 

  1. Naglern –  418,13 Punkte 
  1. Stockerau 1 – 412,77 Punkte 

Silber ohne Alterspunkte / verschiedene Feuerwehren 

  1. Naglern – 450,00 Punkte 
  1. Stockerau 1 – 407,23 Punkte 
  1. Herzogbirbaum 1 – 383,48 Punkte 

Bronze ohne Alterspunkte / Gäste 1 

  1. Mollmansdorf – 463,45 Punkte 
  1. Stetten – 460,82 Punkte 
  1. Ernstbrunn 1 – 459,15 Punkte 

Silber ohne Alterspunkte / Gäste 1  

  1. Ernstbrunn 1 – 44,64 Punkte 
  1. Simonsfeld 1 – 438,77 Punkte 
  1. Seyring – 437,61 Punkte 

Silber U180 / Eigene 

  1. Ringendorf 1 – 423,23 Punkte 
Ausbildungswochenende Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg 
Ausbildungswochenende Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Pfingstwochenende fand in Korneuburg ein Ausbildungswochenende mit Schwerpunkt Wasserdienst statt. Der Samstag startete mit einem Theorieblock der den Kamerad:innen die Grundlagen des Wasserdienstes näherbrachte und auf die am Nachmittag folgende praktische Übung vorbereitete.  

Die Feuerwehr der Stadt Korneuburg ist für sieben Stromkilometern einsatzmäßig zuständig. Dieses Einsatzgebiet umfasst neben der Donau auch das Naturschutzgebiet Natura 2000 – Au.  

Übungsannahme war eine Bootshavarie im Donauarm mit Ölaustritt, sowie eine treibende Person im Wasser. Neben der Menschenrettung stand besonders, gemäß dem Ölalarmplan, dass Arbeiten mit Ölsperre und Skimmer auf dem Programm. Ein Skimmer dient zum Absaugen des Ölfilms, welcher über eigene Behälter danach verbracht bzw. fachgerecht entsorgt wird.  Die Übungsdarstellung erfolgte mittels Schwimmpuppe, Feuerwehrzille und Sägespänen, welche das Öl augenscheinlich simulierten.  

Nach einem gemeinsamen Abendessen und Nachbesprechung, stand ein Übungsszenario an, bei dem eine Personensuche von Wasser- und Landseite, in unwegsames Gebiet und Dunkelheit vorgenommen wurde. Ziel war die Verbindung von Orts- und Bootsfahrkenntnissen in einsatzmäßigen Rahmen. Die Rettung der Person wurde mittels Drehleiter und Flaschenzug erfolgreich abgearbeitet. 

Am Sonntag standen Übungsstationen zu den Themen Menschenrettung aus Fahrzeugen, sowie das Absichern eines Unfallautos und Personenrettung aus Höhen und Tiefen auf dem Plan. 

Am Ausbildungswochenende standen knapp 30 Mitglieder, fünf Fahrzeuge und zwei Boote für die verschiedenen Übungsszenarien im Einsatz. 
 
Fotos: BFKDO Korneuburg Presseteam und Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg 

Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam 

Branddienstübung Volksschule Stetten
Branddienstübung Volksschule Stetten 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 06.05.2026 fand in der Stettener Volksschule eine Branddienstübung für die Feuerwehren Stetten, Seebarn und die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg statt. Übungsannahme war ein Brand in den Räumlichkeiten der Schule mit mehreren vermissten Personen in verschiedenen Stockwerken. 

Nach Erkundung der Einsatzstelle, wurde vom Einsatzleiter das Ausrüsten eines Atemschutztrupps, sowie das Herstellen einer C-Löschleitung für den Innenangriff angeordnet. Auch die Absicherung der Einsatzstelle, sowie das Herstellen der Löschwasserversorgung waren Aufgaben, welche die Übungsteilnehmer bearbeiten mussten. 
Die beiden Atemschutztrupps konnten von zwei Seiten zu den Klassen vordringen und hier mit der Personensuche beginnen. Mittels Türchecks und Absuchen der Räume konnten alle vermissten Personen im zweiten Stock gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Ebenfalls konnte die „Brandstelle“ erfolgreich abgelöscht werden. Ein Atemschutztrupp beübte ebenfalls einen „Atemschutznotfall“ bei einem Truppmitglied.  

Eine weitere Person befand sich im dritten Obergeschoss und musste aufgrund einer Verletzung möglichst schonend gerettet werden. Durch den Einsatz der Korbschleiftrage, sowie die Rettung per Drehleiter, konnte auch dieses Szenario erfolgreich abgearbeitet werden. 

Das Übungsziel konnte erreicht werden, die Übung zeigte aber auch wie aufwendig und kräftezehrend ein Einsatz in solch einem Gebäude sein kann. 
Die Übungsleiter bedankten sich bei allen Teilnehmern und den anwesenden Vertretern der Gemeinde, allen voran Bürgermeister Thomas Windsor-Seifert. 

Abschließend erfolgte ein kameradschaftlicher Übungsausklang im Feuerwehrhaus Stetten! 
 
Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam  

Florianifeier in Hausleiten mit Fahrzeugsegnung und Zillensegnung 
Florianifeier in Hausleiten mit Fahrzeugsegnung und Zillensegnung  911 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, fand die Florianifeier der Feuerwehren des Unterabschnittes 7 in der Pfarrkirche Hausleiten statt!

Unterabschnittskommandant HBI Ing. Franz Mayer konnte dazu Abordnungen aller Feuerwehren der Gemeinde Hausleiten begrüßen, weiters Vizebürgermeister DI Johannes Planer und Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stv. ABI Werner Braun.

Im Zuge der Feier wurden auch die neuen Feuerwehrmitglieder angelobt und im Anschluss erfolgte die Segnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges der FF Zissersdorf und des neuen Zillenanhängers und der neuen Zille der FF Zaina. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete eine kleine Agape im Pfarrhofgarten, die von der FF Hausleiten organisiert wurde. 

Bericht & Fotos: Karl Lindner

Wohnhausbrand (B3) in Korneuburg 
Wohnhausbrand (B3) in Korneuburg  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Nachmittag des 01. Mai 2026 wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Bisamberg zu einem B3 Wohnhausbrand alarmiert.  In einem Gartenhaus, in einer Kleingartensiedlung, war aus unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehren befand sich das Holzhaus bereits in Vollbrand und Flammen schlugen bereits aus dem Dachstuhl. 
Nach Erkundung der Einsatzstelle wurde entschieden, den ersten Löschangriff unter Atemschutz und mittels drei C-Rohren vorzunehmen, um die Flammen einzudämmen. Hierfür wurde durch den Garten, sowie das Nachbargrundstück ein Zugang geschaffen. Ebenfalls wurde die Wasserversorgung für die Löschleitungen aufgebaut.  
Mittels auf der anderen Seite des Grundstücks platzierten Drehleiter Korneuburg, konnte eine Dachöffnung geschaffen, sowie gezielte Nachlöscharbeiten mit Wasser und Schaum von oben vorgenommen werden.  

Zur Unterstützung wurden ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf, welche Atemschutzgeräteträger, sowie Einsatzmaterialien zur Verfügung stellte.  
Um die große Anzahl an Atemschutzgeräteträgern bewältigen zu können, wurde ebenfalls der Atemluftcontainer der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau angefordert, um Atemluftflaschen direkt an der Einsatzstelle füllen zu können und einen geeigneten Atemschutzsammelplatz aufbauen zu können.  

Die Feuerwehren standen mit 75 Mann, sowie 15 Fahrzeugen bis in die Nachtstunden im Einsatz! Ebenfalls anwesend waren Polizei und Rettungsdient anwesend, um einen sicheren Verlauf des Einsatzes zu gewährleisten.  

Um 21.30 Uhr erfolgte eine Nachkontrolle der Brandstelle, um Glutnester oder weitere Brandherde ausfindig zu machen und abzulöschen.  

 
Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg, BFKDO Korneuburg Presseteam 
Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam  

Abschnittsfeuerwehrtag des Abschnitts Korneuburg 2026 
Abschnittsfeuerwehrtag des Abschnitts Korneuburg 2026  1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, dem 10. April 2026, fand im Feuerwehrhaus Korneuburg der Abschnittsfeuerwehrtag des Abschnitts Korneuburg statt. 

Zu Beginn begrüßte Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Richard Thoman alle anwesenden Kamerad:innen, sowie die Vertreter der Politik, Bürgermeister der Stadtgemeinde Korneuburg und Landtagsabgeordneter Christian Gepp und für die Bezirkshauptmannschaft Korneuburg Dr. Julia Schraml. Seitens der Feuerwehr konnte sowohl das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg als auch das Abschnittsfeuerwehrkommando Stockerau begrüßt werden. EBR Christoph Nebenführ und EABI Karl Böhm folgten ebenfalls der Einladung und konnten bei der Sitzung begrüßt werden. 

Nach der Begrüßung wurde in einer Gedenkminute den verstorbenen Feuerwehrkameraden gedacht. 

Im Anschluss richtete Bürgermeister und Nationalratsabgeordneter Christian Gepp seinen Dank an alle Feuerwehrmitglieder, die unermüdlich ihre Freizeit in den Dienst der Sicherheit stellen. Auch Dr. Julia Schraml bedankte sich bei allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihren Einsatz und hob insbesondere die Wichtigkeit der Feuerwehr für unsere Gesellschaft hervor. 

Im weiteren Verlauf präsentierte VI Thomas Aigner als Leiter des Verwaltungsdienstes seinen Finanzbericht sowie den Bericht der Kassaprüfer. Die Entlastung durch die anwesenden Kameradinnen und Kameraden erfolgte einstimmig. 

Darauf folgten die Jahresrückblicke der Abschnittssachbearbeiter sowie die Berichte des Abschnittsfeuerwehrkommandanten und des Bezirksfeuerwehrkommandanten. Dabei wurden unter anderem Neuerungen in der Organisation des Bezirksfeuerwehrkommandos und Abschnittsfeuerwehrkommandos, sowie kommende Termine an die anwesenden Kamerad:innen weitergegeben. 

Weiters wurde die Ernennung der neuen Abschnittssachbearbeiter durchgeführt. Nähere Infos zu Ihnen auf unserer Website unter Organisation. Ebenfalls wurde BR Stefan Hofmann das Verdienstzeichen 3.Klasse in Bronze des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes verliehen. Weiters wurde Bernhard Hermann zum Ehrenhauptbrandinspektor (EHBI), Christoph Nebenführ zum Ehrenbrandrat (EBR) und Karl Böhm zum Ehrenabschnittsbrandinspektor (EABI) ernannt.  

Zum Abschluss bedankte sich BR Richard Thoman bei allen Anwesenden und beendete den den außerordentlich gut besuchten Abschnittsfeuerwehrtag. Der Ausklang erfolgte bei Schnitzeln und Getränken und gemütlichen Gesprächen.  

Bericht: ASB ÖAuD Korneuburg – Julia Lisa Jugas
Fotos: ASB EDV Korneuburg – Tobias Neumayer

Unfall mit Gefahrguttransport auf der S1 – Auffahrt A22 
Unfall mit Gefahrguttransport auf der S1 – Auffahrt A22  1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 13. März, um die Mittagszeit, ereignete sich auf der S1 bei Korneuburg West auf der Auffahrt auf die A22 ein Unfall mit einem LKW. Der LKW kippte in einer Kurve um und blieb seitlich liegen. Eine kleine Menge des Ladeguts, ein Reststoff aus der Papierverarbeitung, trat daraufhin aus dem Tank aus. Neben der Bezirkshauptmannschaft wurde der Schadstoffzug Gänserndorf, sowie ein Abschleppdienst alarmiert. Parallel dazu wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Der Gefahrenbereich wurde abgesperrt, Brandschutz aufgebaut und die Lage laufend überwacht, um eine mögliche Gefährdung für Einsatzkräfte, Verkehrsteilnehmer und Umwelt auszuschließen. 

Nach einer detaillierten Erkundung des LKW´s durch die Experten des Schadstoffzugs, wurde entschieden, dass der Gefahrenstoff mittels spezieller Pump- und Umfülltechnik in einen geeigneten Transport LKW umgepumpt werden muss, um die Bergung des Fahrzeugs möglich zu machen. Diese Arbeiten erfolgten unter Schutzstufe 2. Die Arbeiten wurden dauerhaft überwacht, um weitere Austritte oder Gefährdungen sofort erkennen und entsprechend auf sie reagieren zu können.  

Knapp 8 Stunden nach Einsatzbeginn konnte mit dem Aufstellen des umgekippten LKW begonnen werden. Die Bergung wurde durch eine spezialisierte Fachfirma durchgeführt. Der beschädigte LKW wurde abtransportiert und entsprechend gesichert abgestellt. Während der Bergungsmaßnahmen blieben die Kräfte des Schadstoffzugs Gänserndorf ebenfalls an der Einsatzstelle, um weiterhin die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten zu können.  

Insgesamt standen rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Straßenverwalter, Bezirkshauptmannschaft, sowie eine Fachfirma für die Bergung von Schwerfahrzeugen seit dem Vormittag im Einsatz. Die Auffahrt blieb bis in die Nachtstunden gesperrt.  

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit bei diesem langwierigen Einsatz!


 

Fotos: BFKDO Korneuburg Presseteam, BFKDO Presseteam Gänserndorf 

Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam 

Führungswechsel nach drei Jahrzehnten in Flandorf
Führungswechsel nach drei Jahrzehnten in Flandorf 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, den 30. Jänner 2026, fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Feuerwehr Flandorf statt. Die Versammlung stand ganz im Zeichen eines besonderen Anlasses, denn 2026 ist ein Wahljahr, das – turnusmäßig alle fünf Jahre – die Neuwahl der Feuerwehrkommanden in Niederösterreich vorsieht. In weiterer Folge werden aus den gewählten Kommandos auch die Funktionäre auf Abschnitts- und Bezirksebene bestimmt.

Für die Mitglieder der Feuerwehr Flandorf war diese Wahl von besonderer Bedeutung: Kommandant Herbert Fischer trat nach 30 Jahren in der verantwortungsvollsten Funktion der Feuerwehr nicht mehr zur Wahl an.

Herbert Fischer übernahm im Jahr 1996 das Kommando von seinem Vater und prägte die Feuerwehr Flandorf über drei Jahrzehnte hinweg entscheidend. Bereits kurz nach seiner Amtsübernahme durfte er als frisch gewählter Kommandant den Kaufvertrag für das TLFA 2000 unterzeichnen – ein wichtiger Meilenstein für die Einsatzbereitschaft der Wehr.

In den darauffolgenden Jahren wurden zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen organisiert und bedeutende infrastrukturelle Projekte umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist der Zubau des Feuerwehrhauses, der in den Jahren 1998–1999 mit großer Eigenleistung realisiert wurde.

Im Jahr 2004 absolvierte Herbert Fischer gemeinsam mit Franz Haller und Josef Schlegel das Goldene Feuerwehrleistungsabzeichen („Feuerwehrmatura“). Seit dem ist er im Ausbildungsteam beim Vorbereitungslehrgang für das FLA tätig – 20 Jahre ! Im selben Jahr wurde noch das KLF durch ein neues Fahrzeug ersetzt.

Auch bei Einsätzen bewährte sich die Feuerwehr unter seiner Führung, etwa bei einem Dachstuhlbrand in Flandorf im Jahr 2007. In den Jahren 2010 und 2011 wurden gemeinsam mit den Feuerwehren Hagenbrunn und Klein-Engersdorf mehrere Ausbildungsprüfungen erfolgreich absolviert. Die Feuerwehr wuchs in dieser Zeit stetig – sowohl personell als auch fachlich.

Ein besonders erfreuliches Jahr war 2022, als bei der Florianimesse neun neue Mitglieder angelobt werden konnten, wodurch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr deutlich gestärkt wurde. Die anschließende Grundausbildung fand in Flandorf gemeinsam mit weiteren Feuerwehren des Bezirkes statt. Der Mannschaftsstand von 29 Mitgliedern im Jahr 1996 wuchs auf 48 Mitglieder.

Ein weiterer prägender Moment folgte im Herbst 2025, als Herbert Fischer nach fast drei Jahrzehnten erneut einen Fahrzeugkaufvertrag unterzeichnen durfte – diesmal für das neue HLFA2 2400.

Nach 30 Jahren unermüdlicher, freiwilliger Arbeit im Zeichen der Feuerwehr spricht die Feuerwehr Flandorf Herbert Fischer ihren aufrichtigen Dank aus. Er hat ein starkes Fundament für die Zukunft gelegt, und es ist der Wunsch aller Kameradinnen und Kameraden, dass er der Feuerwehr noch viele Jahre unterstützend erhalten bleibt.

Im Anschluss an die Wahl wurde Rudolf Simanek jun. zum neuen Kommandanten gewählt, Julian Kangyal übernimmt künftig die Funktion des Kommandant-Stellvertreters. Dem neuen Kommando werden auf diesem Weg alles Gute und viel Erfolg für die kommende Funktionsperiode gewünscht.

Weiters wurden folgende Kameraden befördert bzw. mit Funktionen betraut:

  • Simon Fink – Zeugmeister
  • Adrian Forster – Sachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation & Sachbearbeiter Schadstoff
  • Benedikt Forster – Sachbearbeiter Atemschutz & Sachbearbeiter FMD
  • Markus Haller – Gruppenkommandant
  • Stefan Haller – Gruppenkommandant

Kommandant Herbert Fischer wurde vom neuen Kommando zum Ehrenoberbrandinspektor befördert. Weiters wurde er als Sachbearbeiter für Feuerwehrgeschichte benannt, um die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Flandorf in Evidenz zu halten.

2026 darf die Freiwillige Feuerwehr Flandorf ihr 140 jährige Bestandsjubiläum feiern.

Durch den perfekten Übergang ist der Fortbestand einer gut funktionierenden Feuerwehr sichergestellt.

Bericht & Fotos: Freiwillige Feuerwehr Flandorf

Verkehrsunfall PKW gegen Zug
Verkehrsunfall PKW gegen Zug 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 04.01.2026, um 11:35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stetteldorf am Wagram von der Bereichsalarmzentrale Stockerau zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer Zuggarnitur auf der L1262 zwischen Starnwörth und Neuaigen alarmiert. Aufgrund der Schadensmeldung wurden zeitgleich auch die Freiwilligen Feuerwehren Absdorf, Eggendorf, Neuaigen und Niederrussbach alarmiert. Der Einsatzleiter HBI Albert KAINZBAUER konnte beim Eintreffen feststellen, dass entgegen der Alarmierung der PKW Lenker sich bereits aus dem Unfallfahrzeug befreien konnte. Dieser wurde nach der Erstversorgung von Ersthelfern und Mitgliedern des feuerwehrmedizinischen Dienstes versorgt und anschließend an das Rote Kreuz sowie dem Notarzthubschrauber übergeben. Der Patient wurde mit dem Christophorus 2 ins Landesklinikum Krems geflogen.

Warum es zum Zusammenstoß zwischen der Schnellbahngarnitur und dem PKW kam, ist die Ermittlungsaufgabe der Polizei, die mit Unterstützung einer Drohne die Unfallaufnahme durchführte. Die sich im Zug befundenen neun Fahrgäste wurden durch Feuerwehrkräfte aus dem Zug evakuiert und zu den umliegenden Bahnhöfen bzw. Haltestellen durch die Feuerwehr verbracht.

Die Landesstraße wurde nach Begutachtung des Streckendienstes für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Wie lange die Bahnstrecke gesperrt bleibt, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden, da Teams der ÖBB die Strecke sowie den Zug begutachten müssen. Gleichzeitig konnte mit Hilfe des Krankfahrzeuges der FF Niederrußbach das verunfallte Fahrzeug aus dem Acker geborgen werden. Die sich im Einsatz befundenen Feuerwehrkräfte konnten um 14:00 Uhr wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

Die Freiwillige Feuerwehr Stetteldorf am Wagram wünscht den am Unfall beteiligten Personen alles Gute beim Verarbeiten des Unfallgeschehens.

Bericht & Fotos: FF Stetteldorf

Weitere Fotos: https://www.feuerwehr-stetteldorf.at/

Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn
Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag den 01.11 wurde die Feuerwehr Hagenbrunn zu einer Brandmeldeauslösung, in einem Betrieb alarmiert. Durch die Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr, die das Feuer über eine Kamera gesehen haben, wurde die BAZ Stockerau informiert, dass es sich nicht um eine fehlerhafte Auslösung, sondern um einen bestätigten Brand handelte. Die Alarmstufe wurde somit auf B3 und in weiterer Folge auf B4 erhöht, um ausreichend Kräfte für die Brandbekämpfung, Schutz von weiteren Gebäuden, Wasserversorgung und Versorgung der Kamerad:innen vor Ort zu haben. Um eine bessere Übersicht über das Einsatzgeschehen zu haben, wurde dieser in zwei Einsatzabschnitte geteilt und eine Einsatzleitung eingerichtet. Ebenso wurde ein Atemschutzsammelplatz für die Atemschutzgeräteträger eingerichtet. 

Durch die große Brandlast erfolgte der Löschangriff unter Atemschutz von mehreren Seiten mit mehreren Löschleitungen. Auch Wasserwerfer waren im Einsatz, um das Brandgut zu kühlen. In weiterer Folge wurde das gelagerte Material von Baggern und Radladern zerteilt, um ein Ablöschen von Brandherden und Glutnestern möglich zu machen. Immer wieder entzündete sich durch das Umlagern Brandgut, welches aber durch die Löschtrupps schnell gelöscht werden konnte.

Auch die Versorgung mit Essen und Getränken für alle Kameraden wurde vom Betrieb, sowie Betrieben aus der Umgebung sichergestellt.

Im Einsatz standen bis in die Abendstunden ungefähr 130 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Betriebsfeuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei. 

Nach etwa 5 Stunden aktiver Brandbekämpfung konnte die Einsatzstelle an die Betriebsfeuerwehr übergeben werden. 

Ein großer Dank gilt allen Feuerwehren, die die Brandsicherheitswache und Nachlöscharbeiten in der Nacht über durch rasches Handeln und eine großartige Arbeit eine weitere Brandausbreitung verhindern konnten. 

Anwesende Feuerwehren:
Hagenbrunn, Flandorf, Königsbrunn, Enzersfeld, Klein-Engersdorf, Seyring und Gerasdorf

Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam