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ASB EDV Korneuburg - Tobias Neumayer

Scheunen-/Werkstattbrand in Seyring
Scheunen-/Werkstattbrand in Seyring 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Abend des 29.10.2024 wurden die Feuerwehren Seyring, Gerasdorf, Bisamberg und Hagenbrunn zu einem „B3 Scheunenbrand“ in das Ortsgebiet von Seyring alarmiert.

In einer Scheune war ein Feuer ausgebrochen, welches auf die Nachbargebäude übergreifen zu drohte. Gleich zu Beginn wurde der Einsatz in zwei Abschnitte aufgeteilt, um eine bessere Übersicht über das Geschehen und ein Bekämpfen der Flammen von mehreren Seiten zu ermöglichen.

Mittels mehrerer Löschleitungen im Innenangriff und einem Löschangriff und Schaumangriff über die Drehleiter Gerasdorf, konnten die Flammen rasch unter Kontrolle gebracht und mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Diese gestalteten sich schwierig, da in der Scheune viel Holz gelagert war, welches immer noch glühte und damit ein Risiko für eine erneute Entzündung des Feuers darstellte.

Mittels Benetzung der betroffenen Bereiche und einer großen Zufuhr von Wasser konnten aber auch diese gegen 23:00 Uhr beendet werden und nach mehreren Kontrollen das endgültige „Brandaus“ gegeben werden.  

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg

Staffelübung in Enzersfeld
Staffelübung in Enzersfeld 800 532 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Der 12. Oktober, ein sonniger Samstag im Herbst, stand bei der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld ganz im Zeichen der Feuerwehr!

Bereits zum vierten Mal hatten die Kameraden die Möglichkeit, an insgesamt drei Übungen, die ab 13:30 Uhr stattfanden, teilzunehmen. Dabei stand ihnen frei, an allen Übungen teilzunehmen oder zwischendurch zu den Szenarien um 15:00 bzw. 16:30 Uhr einzusteigen.

Nachdem sich eine Vielzahl der Mannschaft gegen 13:00 Uhr im Feuerwehrhaus eingefunden hatte, begann Oberbrandmeister (OBM) Roman Eichberger – in seiner Position des 1. Zugskommandanten – die Mannschaft grob einzuteilen. Hier wurden z.B. die Maschinisten und Gruppenkommandanten der beiden Fahrzeuge aufgrund ihrer Ausbildung definiert.

Pünktlich um 13:30 Uhr ging die Alarmierung auf die Fahrzeug-Tablets ein!

Teil 1 – 13:30 Uhr

Übung 1 – Gestürzter Radfahrer im Wald

Um dieses Szenario hatte sich die Mannschaft des HLFs zu kümmern. Ein Radfahrer sei im Wald zu Sturz gekommen und benötigt rasche Hilfe. Einsatzadresse lautete „Bründelweg“. Glücklicherweise wurden in der Alarmierung die genauen Koordinaten übermittelt, sodass man sich rasch einen Anfahrtsweg überlegen konnte.

An der Einsatzstelle suchte der Gruppenkommandant Sachbearbeiter (SB) Lukas Niedermayer den genauen Unfallort. In der Zwischenzeit machten sich auch zwei weitere Kameraden auf den Weg, um die undurchsichtige Waldstelle besser abzudecken und schneller reagieren zu können.

Unter anhaltendem Funkverkehr wurde laufend Ausrüstung an die Unglücksstelle gebracht. Da der Radfahrer in einem Graben zum Liegen kam, musste sich die Mannschaft an einem Baum gegensichern.

Anschließend wurde der Verletzte mittels Korbschleiftrage zurück zum Fahrzeug gebracht. Der Abstieg stellte sich aufgrund der unwegsamen Gegebenheiten im Wald als äußerst herausfordernd und schweißtreibend heraus!

Übung 2 – Radfahrer unter PKW

Zu dieser Einsatzadresse wurde das Rüstlöschfahrzeug (RLF) des Fuhrparks alarmiert. Die Kameraden fanden eine eingeklemmte Person unter einem Fahrzeug vor.

Unverzüglich wurde die Unfallstelle abgesichert sowie das Fahrzeug gegen Wegrollen und Einfedern befestigt.

Anschließend wurde die Person rasch durch den Einsatz von Hebekissen befreit!

Teil 2 – 15:00 Uhr

Nach einer kurzen Pause im Feuerwehrhaus, bei dem es die Möglichkeit zur Stärkung gab, ging es mit zwei Brandeinsätzen weiter:

Übung 3 – Fahrzeugbrand am Parkplatz der Volksschule Enzersfeld

Aus unbekannter Ursache kam es zu einem Vollbrand eines PKWs im Bereich der Volksschule Enzersfeld.
Bestens dafür geeignet, rückte das RLF mit seinem 2000 Liter Wasser und 200 Liter Schaummitteltank zum Einsatz aus.

Bereits auf der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus. Begonnen wurde ein Löschangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr und Wasser. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das Fahrzeug aufgrund unterschiedlicher Flüssigkeiten und um ein erneutes Entzünden zu verhindern, mit Schaum geflutet. Hier kam das Mittelschaumrohr zum Einsatz!

Übung 4 – Brand zweier Holzhaufen im Bereich der Kläranlage Enzersfeld

Das Hilfeleistungsfahrzeug (HLF), welches kein Wasser mit sich führt, wurde ebenso zu einem Brand alarmiert. Da sich am Areal der Kläranlage eine ortsfeste Saugstelle befindet, wurde vom Einsatzleiter beschlossen, mittels Tragkraftspritze von dieser anzusaugen.

Anschließend kümmerten sich zwei Atemschutzgeräteträger um das Löschen beider Haufen.

Teil 3 – 16:30 Uhr

Übung 5 – Verkehrsunfall mit einem LKW, zwei PKW und mehreren eingeklemmten Personen

Um halb fünf erfolgte die Alarmierung zu einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Scheunenstraße/Abt-Bonifaz-Straße. Aufgrund des großen Ausmaßes, wurden zu dieser Übung auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn sowie das Rote Kreuz hinzugerufen.

Kurz nach Eingang des Notfalls traf bereits das erste Enzersfelder Fahrzeug an der Unfallstelle ein.
Einsatzleiter OBM Roman Eichberger und sein Gruppenkommandant OBM René Reichmann erkundeten die Fahrzeuge koordiniert und verschafften sich so einen Überblick über die Lage, die Anzahl der beteiligten Personen und die Verletzungen der betroffenen Unfallopfer.

Da es direkt beim Geschehen kräftig rauchte, wurde umgehend einer Löschleitung vom RLF gelegt. Zeitlich kümmerte sich ein weiterer Trupp um die Bereitstellung des hydraulischen Rettungssatzes und der Bestückung der Bereitstellungsplane.

Wenige Augenblicke später traf auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn ein. Bei der Übergabe zwischen dem Einsatzleiter Enzersfeld und den Gruppenkommandanten aus der Nachbarfeuerwehr ging folgende Aufgabeneinteilung hervor:

KLFA-T (Kleines Löschfahrzeug mit Allrad und Tunnelausrüstung):

Da es insgesamt vier verletzte/eingeklemmte Personen gab, unterstützte ein Teil der Königsbrunner Mannschaft mit ihrem hydraulischen Rettungssatz und kümmerte sich um die Betreuung bzw. Rettung der Personen. Zusätzlich wurde auch gemeinsam an Rettungsaktionen gearbeitet!

HLFA-2000/100 (Hilfeleistungsfahrzeug 2 mit 2000 Liter Wasser und 100 Liter Schaummittel):

Die Mannschaft des Hilfeleistungsfahrzeugs 2 musste einen auslaufenden Tank abdichten und die ausgelaufene Flüssigkeit ordnungsgemäß binden. Da das Plastikfass kaum abdichten ging, entschieden sie sich für ein Umpumpen in eine Auffangwanne. Zusätzlich wurde ein Löscheimer untergestellt sowie einen Plane untergelegt.

Bei Verkehrsunfällen mit Personen ist grundsätzlich auch die Rettung fixer Bestandteil der Einsatzorganisationen vor Ort. So auch bei unserer Staffelübung!

Rotes Kreuz der Bezirksstelle Korneuburg

Kurz nach der Alarmierung um 16:30 Uhr traf auch das Rote Kreuz mit zwei Fahrzeugen ein.

Gemeinsam wurde die Rettung der eingeklemmten bzw. verletzten Personen untereinander besprochen. Nachdem die Unfallopfer von den Feuerwehren befreit waren, übernahmen die Helfer des Roten Kreuzes und kümmerten sich professionell um die weitere Betreuung.

Beobachter

Die Ausarbeitung der heurigen Übung lag diesmal beim Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld. Neben Kommandant OBI Christof Eichberger, BI Wolfgang Knie, V Daniel Musil und VM Gerhard Schwarz war auch Unterabschnittskommandant HBI Bernhard Hermann den ganzen Nachmittag über dabei!

Auch das Rote Kreuz hatte bei der letzten Übung eine Beobachterin ausgewählt, die vor allem den Ablauf ihres Teams sehr genau beobachtete.

Resümee & Danksagung – 18:00 Uhr

Nachdem alle Fahrzeuge versorgt waren und die Unfallfahrzeuge von den Fahrbahnen entfernt wurden, versammelten sich die Mannschaften im Feuerwehrhaus Enzersfeld.

Während die Feuerwehren in der Fahrzeughalle Platz nahmen, führte das Rote Kreuz ihre Nachbesprechung im Schulungsraum unseres Hauses durch.

Im Zuge der Feuerwehr-Nachbesprechung kamen die jeweiligen Einsatzleiter/Gruppenkommandanten zu Wort und blickten noch einmal fachlich auf die vergangenen Einsätze bzw. den gemeinsamen Nachmittag zurück.

Besonders hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren und die gute Koordination mit dem Roten Kreuz!

Bei einem gemeinsamen Abendessen aller Beteiligten mit Schnitzel und Salat gab es noch die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und zu plaudern.

Auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld finden sich zahlreiche Fotos des eindrucksvollen Nachmittag: Staffelübung 2024

Bericht & Titelbild: Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld

Rettungstage in Weitra
Rettungstage in Weitra 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 05. und 06.10. fanden die Rettungstage Weitra statt. Insgesamt 27 Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehren Hagenbrunn, Korneuburg und des Roten Kreuzes Korneuburg nahmen an dem Lehrgang teil. Unter dem Motto „Technik – Taktik – Training“ mussten insgesamt acht Stationen mit verschiedenen Einsatzszenarien abgearbeitet werden. Bei den Stationen wurde vor allem die Menschenrettung aus KFZ unter verschiedensten erschwerten Bedingungen beübt, um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein.  

Das lehrreiche Wochenende hat für die Kameradinnen und Kameraden nicht nur einen Zuwachs an Wissen gebracht, sondern auch die Teamfähigkeit und die Zusammenarbeit enorm gefördert. Vielen Dank an das Team der Rettungstage Weitra, die dieses lehrreiche Wochenende organisiert und möglich gemacht haben.  

Zivilschutz-Probealarm am 5. Oktober 2024
Zivilschutz-Probealarm am 5. Oktober 2024 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, den 5. Oktober 2024, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt werden. Zusätzlich werden Mobiltelefon- Benutzer mit Testwarnnachrichten über AT-Alert verständigt. 

Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden. 

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung. 

Die Signale können derzeit über 8.000 Sirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinations-Center des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarn-zentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen. 

https://zivilschutz.at/zivilschutz-probealarm-am-5-oktober-2024/

Unwettereinsätze im Gemeindegebiet Rußbach
Unwettereinsätze im Gemeindegebiet Rußbach 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Aufgrund eines Niederschlages von 60 mm binnen kürzester Zeit wurden die Feuerwehren aus dem westlichen Bezirksteil gestern Abend in das Gemeindegebiet Rußbach gerufen. Neben Oberrußbach zählen die Ortschaften Niederrußbach und Stranzendorf ebenfalls zu dem, vom Unwetter schwer getroffenen, Gebiet.  

Das Unwetter fordert mehr als 100 Einsatzkräfte bei Überflutungen von Häuser, Vermurung der Verkehrswege und umgestürzter Bäume auf Straßen und Dächer. 

Einer der bisher rund 50 Einsätze war ein Dammbruch in Oberrußbach, welcher mittels Sandsäcke provisorisch gedichtet wurde.  

Seit heute 07:00 Uhr morgens stehen die Einsatzkräfte erneut für die Abarbeitung der betroffenen Örtlichkeiten im Einsatz. Die Arbeiten dürften bis in den Nachmittag andauern. 

Fotos: UA 6 

B3 im Industriezentrum Hagenbrunn
B3 im Industriezentrum Hagenbrunn 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Kurz nach 13:00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren des Unterabschnitts 4 (Enzersfeld, Flandorf, Hagenbrunn und Königsbrunn) sowie die Freiwillige Feuerwehr Klein-Engersdorf) zu einem Brandeinsatz der Stufe 3 in das Industriezentrum Hagenbrunn alarmiert.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand ein Auto, das sich zu dem Zeitpunkt auf einer Hebenbühne befand, in Vollbrand. Auch die darüberliegende Dachkonstruktion war bereits Opfer der Flammen geworden.

Umgehend wurde eine Löschleitung mit zwei C-Rohren gelegt und der Brand durch die bereits ausgerüsteten Atemschutztrupps unter Kontrolle gebracht.

Um auslaufende, brennende Flüssigkeiten zu löschen, wurde eine weitere Löschleitung mit Mittelschaumrohr verwendet.

Ein Übergreifen auf die direkt angrenzende Werkstatthalle konnte durch das schnelle Eintreffen und Handeln der Kameraden glücklicherweise verhindert werden. Sie wurde mittels Überdruckbelüfter belüftet, sodass der entstandene Rauch schneller abziehen konnte.

Im Einsatz standen insgesamt 31 Kameraden mit 8 Fahrzeugen.

Nach einer Endkontrolle durch die Wärmebildkamera konnte der Einsatz nach ca. einer Stunde beendet werden.

Bericht & Fotos: BFKDO Korneuburg Presseteam

Unterabschnittsübung UA4 – Umspannwerk APG
Unterabschnittsübung UA4 – Umspannwerk APG 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwoch, den 15.05.2024, fand die jährliche Unterabschnittsübung des Unterabschnitts 4, im Umspannwerk der Austrian Power Grid (APG), in Stetten statt. Übungsannahme war ein brennender Trafo, der unter den strengen Sicherheitsvorkehrungen am Gelände, von außen, mit zwei Löschleitungen gekühlt werden musste. Diese Aufgabe übernahmen vier Atemschutztrupps, die sich immer wieder abwechselten. Ebenfalls wurde eine Zubringleitung aufgebaut, die die Löschfahrzeuge mit Wasser speiste. Nach etwa 1 ½ Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden und es folgte die Nachbesprechung mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr und dem Einsatzleiter der APG, der am Gelände für unsere Sicherheit verantwortlich ist. Neben vielen gelungen Dingen, wurde auch auf die Schwierigkeiten am Gelände, wie etwa die an manchen Plätzen, schlechte Funkverbindung aufmerksam gemacht.
Im Anschluss konnten die Feuerwehrmitglieder noch einige interessante Fakten über das Umspannwerk erfahren und sich gemeinsam eine Aufschaltung, mit einem gewaltigen Lichtbogen, anschauen.  

Zum Abschluss der Übung lud die FF Stetten zu Speis, Trank und einem gemütlichen Ausklang ins Vereinshaus der Werkssiedlung neben dem Werk.

Wir bedanken uns bei den anwesenden Feuerwehren mit ihren über 60 Mitgliedern für die Teilnahme an der Übung. Ebenfalls bedanken wir uns bei der APG, und vor allem bei Teamleiter Ing. Andreas Brandl und Einsatzleiter APG Maximilian Höld, die uns ihren Arbeitsplatz mit all seinen Gefahren für die Unterabschnittsübung 2024 zur Verfügung stellten und uns spannende Fakten und Gefahren über diesen näher brachten. 

 Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg 

30. BFJLB in Spillern
30. BFJLB in Spillern 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Die Freiwillige Feuerwehr Spillern lädt zum 30. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb am Sportplatz Spillern ein!

Datum: 01. Juni 2024
Beginn: 09:00 Uhr
Ende: 16:00 Uhr

Erich Futschek feierte seinen 90. Geburtstag
Erich Futschek feierte seinen 90. Geburtstag 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Der ehemalige Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirks Korneuburg Ehrenlandesfeuerwehrrat Erich FUTSCHEK feierte in den letzten Tagen seinen 90. Geburtstag. 

Natürlich durfte zu diesem Ehrenfest das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg nicht fehlen. Der Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirks Korneuburg Landesfeuerwehrrat Wilfried KARGL überbrachte dem Jubilar einen Geschenkkorb im Namen des Bezirksfeuerwehrkommandos. 

Erich FUTSCHEK trat mit seinem 18. Geburtstag, im Jahre 1951 (vor 72 Jahren) der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg bei. Neben seinen zahlreichen Tätigkeiten wurde er am 05. März 1971 zum Feuerwehrkommandant Stellvertreter der FF Korneuburg gewählt. Nach rund einem Jahr wurde er bereits zum Kommandanten der Feuerwehr der Bezirksstadt. 1976 kam der Abschnittsfeuerwehrkommandant, 1987 der Bezirksfeuerwehrkommandant und 1991 das Mitglied des Landesfeuerwehrrates hinzu. Diese Funktionen übte er bis zu seiner “Feuerwehrpension” im Jahre 1996 aus.  

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg wünscht seinem ehemaligen Bezirksfeuerwehrkommandanten Erich FUTSCHEK alles erdenklich Gute zu seinem 90. Wiegenfest und wünscht ihm viel Gesundheit in den nächsten Jahren. 

Am Bild: Löschmeister Elisabeth Lewandofsky, EOBR Erich FUTSCHEK, LFR Wilfried KARGL 

Quelle: EBR Wolfgang LEHNER/BFKDO Korneuburg Presseteam  

Staffelübung in Enzersfeld
Staffelübung in Enzersfeld 800 534 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 07. Oktober fand in Enzersfeld zum wiederholten Mal eine sogenannte Staffelübung statt. Über den ganzen Samstagnachmittag verteilt fanden Übungen statt. Den Mitgliedern stand es dabei frei, zwischendurch ein- bzw. auszusteigen.

Nachdem die Organisation der letztjährigen Staffelübung beim Kommando lag, waren heuer die Zugs- sowie Zugtruppkommandanten verantwortlich.

Bereits eine halbe Stunde nach der Begrüßung wurden die Kameradinnen und Kameraden zum ersten Szenario alarmiert.

Teil 1 – 13:30 Uhr

Übung 1 – Person in Notlage

Bei Arbeiten hinter einem Presshaus in der Kellergasse kam es zu einem tragischen Unglück:

Auf dem unwegsamen und steilen Hang stürzte der Fahrer eines Traktors von der Landmaschine und wurde unter dem linken Hinterreifen eingeklemmt. Bereits bei der Anfahrt entschieden sich die beiden Maschinisten für unterschiedliche Anfahrtswege. Das RLF nahm die Route über die Hauptstraße und die Ableidingerstraße – das HLF den Weg über die Mühlengasse. Diese Entscheidung kann im Notfall das Risiko erheblich senken, wichtige Minuten zu verlieren, sollte es auf einer der Strecken zu Verzögerungen kommen.

In der Kellergasse kam ihnen bereits ein aufgebrachter Mann entgegen, der von dem Unfall schilderte und merklich unter Panik und Stress stand. Umgehend kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Betreuung des Angehörigen, sicherten die Unfallstelle ab und erkundeten den Bereich um den Traktor.

Der Einsatzleiter traf die Entscheidung, den Traktor mittels Keile zu stabilisieren und anschließend mit der Südbahnwinde anzuheben. Zusätzlich wurde die Möglichkeit geschaffen, das Fahrzeug durch Hebekissen aufzuheben, welche schlussendlich nicht benötigt wurde.

Umgehend konnte die Person befreit, auf das Spineboard gelegt und an die Rettungskräfte übergeben werden.

Übung 2 – Gärgasunfall in der Florianigasse

Noch sichtlich angetan von der ersten Übung, wurden die Kameraden und Kameradinnen via Funk zu einem Folgeeinsatz in die Florianigasse gerufen. Hier sei es zu einem Gärgasunfall in einem Weinkeller gekommen, bei dem ein Vater und sein Sohn vermisst werden würden.

Nachdem zwei Atemschutzgeräteträger eingeteilt wurden, machte sich das HLF direkt auf den Weg zurück in die Ortschaft. Im Bereich der Schüllerkeller hatten Maschinist und Gruppenkommandant einiges zu tun: Aufgrund eines parkenden PKWs und der sehr schmalen Fahrspur, stellte sich das Vorbeikommen mit dem Einsatzfahrzeug als Millimeterarbeit dar.

Allgemeiner Hinweis: Bitte denken Sie stets daran, ausreichend Platz für größere Fahrzeuge zu lassen bzw. die Parkmöglichkeiten zu nutzen, die sich an übersichtlicheren und breiteren Stellen befinden.

An der Unfallstelle angekommen, marschierten die beiden Geräteträger umgehend in den Keller und retteten die verunfallten Personen. Ebenfalls vor Ort war bereits der örtlich ansässiger First Responder Thomas Fessl, der die Nachbetreuung inkl. Reanimation übernahm.

Nach diesen beiden Übungen traf man sich gesammelt im Feuerwehrhaus. Hier wurden die beiden Szenarien nachbesprochen. Anschließend gab es die Möglichkeit, sich bei Kaffee, Kuchen und Getränken zu stärken.

Teil 2 – 15:00 Uhr

Übung 3 – Brandeinsatz in einem Gewerbebetrieb in Königsbrunn

Kurz nach 15:00 Uhr wurden die Mitglieder zu einem Brandeinsatz mit drei vermissten Personen auf die Enzersfelderstraße alarmiert.

Die örtlich zuständige Feuerwehr Königsbrunn war bereits vor Ort und koordinierte gemeinsam mit den Enzersfelder Gruppenkommandanten den Angriff von zwei Seiten. Umgehend wurde ein Atemschutztrupp gestellt, zwei Löschleitungen vorbereitet und eine Versorgungsleitung vom nächstgelegenen Hydranten gelegt.

Nach wenigen Minuten konnte die erste Person von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Königsbrunn aus dem verrauchten Gebäude befreit werden.

Einige Augenblicke später konnten auch die zwei vermissten Kinder gerettet werden.

Mittels Überdruckbelüfter wurde die verrauchte Halle von Rauch befreit. Nach der Versorgung der Fahrzeuge, konnten sich alle Beteiligten ein Bild von den Gegebenheiten machen. Anschließend wurde die Übung im Feuerwehrhaus Königsbrunn nachbesprochen.

Teil 3 – 16:30 Uhr

Übung 4 – Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und mehreren eingeklemmten Personen

Nachdem die vorangegangene Übung etwas länger und intensiver war, blieb den Mitgliedern der beiden Wehren nur eine kurze Verschnaufpause von ca. fünf Minuten.

Pünktlich um 16:30 Uhr kam die Alarmierung via Tablet. Im Bereich Manhartsbrunnerstraße/Kirchengasse kam es zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt sechs PKW, einem Traktor mit Anhänger sowie 12 (7 Statisten & 5 Puppen) Personen.

Realitätsgetreu unterstützte hier die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn mit ihrer Ausrüstung und ihrer Mannschaftsstärke. Auch das Rote Kreuz der Bezirksstelle Korneuburg war vor Ort und hatte alle Hände voll zu tun.

Unverzüglich nahmen sich der Einsatzleiter und die Gruppenkommandanten Zeit, um sich ein Bild von der gewaltigen Lage zu verschaffen. Es wurde begonnen, die verletzten Personen zu zählen bzw. nach Dringlichkeit einzuteilen. Anschließend wurden die verfügbaren Kräfte auf die jeweiligen Unfallfahrzeuge zugewiesen.

Neben einem zentralen Zusammenstoß im Kreuzungsbereich, bei dem vier PKWs und ein Traktor mit Anhänger kollidierten, gab es abseits noch einen weiteren Unfall:

Die Fahrerin eines Kleintransporters krachte in ein parkendes Auto, wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und kam auf der Motorhaube – teilweise in der Windschutzscheibe steckend – zum Liegen. Erschwerend kam hinzu, dass zwischen den beiden Fahrzeugen eine Person eingeklemmt wurde.

Rasch konnten alle eingeklemmten Personen mittels Schere und Spreizer aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Hand in Hand arbeiteten alle Kräfte an der Betreuung, der Rettung und der Nachsorge aller Beteiligten.

Nach ca. 20 Minuten konnte ein Übungsende kommuniziert werden.

Resümee & Danksagung – 18:00 Uhr

Nachdem alle Gerätschaften verstaut waren und die Unfallfahrzeuge zurück hinter das Feuerwehrhaus Enzersfeld geschleppt wurden, traf man sich gesammelt in diesem.

Im Schulungsraum, in dem vor Übungsbeginn auch alle sieben freiwilligen Statisten professionell geschminkt und instruiert wurden, hielt das Rote Kreuz ihre Nachbesprechung ab.

Zur selben Zeit fand in der Fahrzeughalle die Besprechung der Feuerwehren statt.

Über den ganzen Nachmittag hinweg war es für die Übungsorganisatoren wichtig, Daten und Fakten zum Übungsgeschehen mitzuschreiben bzw. etwaige Fehler zu erkennen.

Neben den drei Organisatoren war auch der Unterabschnittskommandant des Unterabschnitts 4, HBI Bernhard HERMANN zu Gast. Als Mitglied der Feuerwehr Königsbrunn und in seiner Rolle des Übungsbeobachters hatte er ein besonders kritisches Auge auf die Mannschaften.

Neben konstruktiver Kritik gab es seinerseits viel Lob an die Kameraden und Kameradinnen der beiden Wehren. Besonders die nahtlose Zusammenarbeit wurde positiv hervorgehoben.

Abschließend bedankte sich Kommandant Christof EICHBERGER bei allen Beteiligten für ihr Erscheinen, ihre tatkräftige Unterstützung sowie das Engagement der Übungsorganisatoren, die etliche Stunden in die Vorbereitung gesteckt hatten.

Bei einem gemeinsamen Abendessen aller Beteiligten mit Schnitzel und Salat gab es noch die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und zu plaudern.

Weitere Fotos finden Sich auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld.