Schulung

Fortbildung für Sachbearbeiter Atemschutz im Bezirk Korneuburg
Fortbildung für Sachbearbeiter Atemschutz im Bezirk Korneuburg 655 401 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 23. Oktober 2026 fand bei der Feuerwehr Flandorf eine Fortbildung für die Sachbearbeiter des Sachgebiets Atemschutz im Bezirk Korneuburg statt. Die Vortragenden BSB Gregor Compostella und ASB Julian Kangyal konnten dazu insgesamt 52 Feuerwehrmitglieder begrüßen.

Im Mittelpunkt der Fortbildung standen die Vorstellung des neuen Ausbildungsstandorts Korneuburg für die AT20-Ausbildung, aktuelle Informationen aus der Zentralen Atemschutzwerkstatt (ZAW) am Standort des NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrums in Tulln sowie die Themen Atemschutznotfall und Einsatzhygiene.

Die AT20-Ausbildung bildet die Basisausbildung für Atemschutzgeräteträger. Voraussetzung dafür ist ein entsprechendes Grundwissen, das durch ein E-Learning-Modul vermittelt wird. Ergänzend dazu erfolgt eine theoretische Ausbildung innerhalb der jeweiligen Feuerwehr. Am neuen Ausbildungsstandort Korneuburg werden die Ausbildungsinhalte weiter vertieft und praktisch umgesetzt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Atemschutznotfall, das als neuer Bestandteil in die AT20-Ausbildung aufgenommen wurde. Dabei wurden unter anderem Maßnahmen zur Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers sowie dessen rasche Entkleidung nach einem Notfall behandelt. Um den Teilnehmern die notwendigen Handgriffe näherzubringen, wurden die entsprechenden Maßnahmen auch praktisch vorgeführt.

Ebenso gewinnt die Einsatzhygiene im Feuerwehrdienst zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der Fortbildung wurde daher ein Hygienekonzept vorgestellt und anhand praktischer Beispiele gezeigt, wie geeignete Hygienemaßnahmen im Einsatz umgesetzt werden können.

Die Fortbildung bot den Sachbearbeitern eine wertvolle Gelegenheit, ihr Fachwissen zu vertiefen, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und wichtige Maßnahmen für einen sicheren Atemschutzeinsatz in der Praxis zu festigen.

Fotos: Ausbildungsteam Atemschutz

Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Großes Interesse an der Feuerwehrfachlichen Fortbildung Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation
Großes Interesse an der Feuerwehrfachlichen Fortbildung Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagabend, dem 22. Oktober, fand in der Feuerwehrzentrale Ernstbrunn die Feuerwehrfachliche Fortbildung für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg statt. Mit knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Veranstaltung hervorragend besucht und zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert eine gute Öffentlichkeitsarbeit innerhalb unserer Freiwilligen Feuerwehren mittlerweile einnimmt.

Bezirkssachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation, OBI Christian Ludwig, durfte gemeinsam mit seinen beiden Abschnittssachbearbeitern, Julia Jugas aus dem Abschnitt Korneuburg und Harald Edelmann aus dem Abschnitt Stockerau, die zahlreichen Gäste begrüßen.

Unter den Anwesenden befanden sich auch der Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Stockerau, BR Markus Schauhuber, sowie sein Stellvertreter ABI Werner Braun. Ebenso konnte der Kommandant der gastgebenden Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn, HBI Mario Liebhart, begrüßt werden, der ebenfalls an der Fortbildung teilnahm.

Neun Themenbereiche rund um die Öffentlichkeitsarbeit

Nach der Begrüßung startete ASB Julia Jugas mit den ersten drei Themenbereichen in die Fortbildung. Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mittels einer interaktiven Slido-Umfrage aktiv eingebunden und zur Mitarbeit eingeladen.

Dabei ging es zunächst um die grundlegenden Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit, die Frage, welche Informationen eine Feuerwehr überhaupt veröffentlichen darf und soll, sowie um die richtige Auswahl von Fotos bei Einsatzberichten.

Anschließend übernahm OBI Ludwig die nächsten vier Themenbereiche. Im Mittelpunkt standen das Recht am eigenen Bild und der Datenschutz, Copyright und Urheberrecht bei Fotos sowie die rechtlichen Herausforderungen bei der Verwendung von Musik auf Social Media. Auch die unterschiedlichen Aufgaben einer Feuerwehrwebsite und der verschiedenen Social-Media-Kanäle wurden ausführlich behandelt. Dabei wurde besonders darauf hingewiesen, dass Schnelligkeit bei der Veröffentlichung niemals wichtiger sein darf als die Richtigkeit der Informationen.

Den Abschluss des fachlichen Teils gestaltete ASB Harald Edelmann. Er beschäftigte sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz in der Feuerwehr-Öffentlichkeitsarbeit sowie mit der Zusammenarbeit mit Medien und dem Bezirksfeuerwehrkommando.

Praxisbeispiele aus dem Bezirk Korneuburg

Ein besonderer Schwerpunkt der Fortbildung lag auf der praktischen Anwendung der verschiedenen Themenbereiche. Dazu wurden zahlreiche Beispiele von tatsächlichen Feuerwehreinsätzen aus dem Bezirk Korneuburg herangezogen und gemeinsam besprochen.

Bereits im Vorfeld wurde die Verwendung dieser Beispiele entsprechend abgeklärt. Dabei wurde ausdrücklich betont, dass es keinesfalls darum ging, einzelne Feuerwehren oder deren Sachbearbeiter zu kritisieren oder Fehler anzuprangern. Vielmehr sollten die Beispiele dazu dienen, verschiedene Situationen aus der täglichen Öffentlichkeitsarbeit aufzuzeigen, gemeinsam darüber nachzudenken und daraus für zukünftige Veröffentlichungen zu lernen.

Auch Bezirkssachbearbeiter Ludwig brachte drei eigene Einsatzbeispiele ein, bei denen die Öffentlichkeitsarbeit im Nachhinein betrachtet nicht optimal verlaufen war. Damit sollte verdeutlicht werden, dass Fehler passieren können und niemand davor gefeit ist. Entscheidend ist, dass man diese erkennt, daraus lernt und die gewonnenen Erfahrungen auch an andere weitergibt.

Neben den rechtlichen Grundlagen standen somit vor allem der Erfahrungsaustausch und die Sensibilisierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen, Fotos und Veröffentlichungen im Vordergrund.

Großes Interesse aus den Feuerwehren des Bezirkes

Besonders erfreulich war die große Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Neben den Sachbearbeitern für Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation nutzten auch zahlreiche Mitglieder verschiedener Feuerwehrkommanden sowie weitere interessierte Feuerwehrmitglieder aus dem gesamten Bezirk Korneuburg die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der Öffentlichkeitsarbeit zu informieren.

Nach rund zwei Stunden konnte die Fortbildung wie geplant beendet werden. OBI Christian Ludwig bedankte sich bei allen Anwesenden für das große Interesse und die aktive Mitarbeit und schloss die Veranstaltung mit einem kameradschaftlichen „Gut Wehr“.

Im Anschluss sorgte das Team der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn für eine hervorragende Versorgung der zahlreichen Gäste. Ein besonderer Dank gilt daher den Helfern, die mit ihrer Unterstützung für einen gelungenen Abschluss des Abends sorgten.

Auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer ließ es sich nicht nehmen, der Veranstaltung noch einen Besuch abzustatten. Obwohl er aus terminlichen Gründen nicht an der Fortbildung teilnehmen konnte, nutzte er im Anschluss die Gelegenheit, sich mit den anwesenden Feuerwehrmitgliedern auszutauschen und persönlich Rückmeldungen zur Fortbildung einzuholen.

Das Team Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das große Interesse und freut sich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des Bezirkes.

Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg
Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg und HBI Liebhart

Fortbildung „Vorbeugender Brandschutz“ in Korneuburg 
Fortbildung „Vorbeugender Brandschutz“ in Korneuburg  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 09. September fand im Feuerwehrhaus Korneuburg eine Fortbildung im Fachbereich „Vorbeugender Brandschutz“ statt. Themen dieser Fortbildung waren Brandmeldeanlagen im Einsatzdienst. 

Nach der Begrüßung und einer kurzen Vorstellung durch Bezirkssachbearbeiter FT Martin Swoboda, wurde das Wort an den Hauptredner des Abends HBI Ing. Wolfgang Ernst übergeben. HBI Ing. Wolfgang ernst ist Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Himberg und Vorsitzender des Arbeitsausschusses „Vorbeugender Brandschutz“ Ausbildung im Landesfeuerwehrkommando NÖ. 
 
Das Hauptthema des Abends, waren Brandmeldeanlagen im Einsatzdienst. Durch persönliche Erfahrungen aus dem Einsatzdienst und als Mitarbeiter einer Firma welche Brandmeldeanlagen errichtet, konnte HBI ing. Wolfgang Ernst anschaulich zeigen in welche Richtung sich die Technik in diesem Bereich in der Zukunft entwickeln wird. Speziell Brandmeldeanlagen in Feuerwehrhäusern stellten einen großen Bereich dar, da es hier bei vielen Feuerwehren sehr hohen Nachholbedarf gibt. Durch den persönlichen Zugang und den vielfältig mit Beispielen unterlegten Vortrag konnten das Wissen an die rund 45 teilnehmenden Kamerad:innen vermittelt werden 

Nach knapp 2 Stunden interessanten Vortrag, Beispielen und kameradschaftlicher Zusammenarbeit, konnte dir Fortbildung entspannt im Feuerwehrhaus Korneuburg ausklingen. 

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg 

FLA-Gold Vorbereitung im Bezirk Korneuburg offiziell gestartet
FLA-Gold Vorbereitung im Bezirk Korneuburg offiziell gestartet 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwochabend, dem 28. Jänner 2026, startete im Bezirk Korneuburg offiziell die Vorbereitung auf das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold (FLA-Gold).

Zu Beginn begrüßte Ehrenoberbrandinspektor Franz Hübl, Leiter des Ausbilderteams FLA-Gold, die insgesamt 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bezirk Korneuburg sowie die anwesenden Ausbilder. In seiner Ansprache gab er einen Überblick über den Ablauf der Ausbildung und die einzelnen Bewerbsdisziplinen.

Auch Bezirkskommandant-Stellvertreter Brandrat Hannes Holzer ließ es sich nicht nehmen, beim ersten Vorbereitungstermin anwesend zu sein. Er wünschte den angehenden „Feuerwehrmaturantinnen und Feuerwehrmaturanten“ viel Erfolg für die kommenden Wochen und Monate und bedankte sich gleichzeitig beim Ausbilderteam für das große Engagement.

Abschließend begrüßte Oberbrandinspektor Christian Ludwig stellvertretend für die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn die Gäste in der Feuerwehrzentrale Ernstbrunn. Dort werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis Ende April wöchentlich auf die sieben anspruchsvollen Disziplinen des FLA-Gold vorbereitet.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Gruppenfoto.

Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold gilt als höchste Ausbildungs- und Wissensüberprüfung im Feuerwehrwesen und stellt hohe Anforderungen an Fachwissen, Taktik und Führungsfähigkeit. Nicht umsonst wird es auch als „Feuerwehrmatura“ bezeichnet.

Wir wünschen allen Bewerbern alles Gute und viel Erfolg beim 68. Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold, das am 09. Mai 2026 im NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln an der Donau stattfinden wird.

Photovoltaik Schulung in Harmannsdorf-Rückersdorf
Photovoltaik Schulung in Harmannsdorf-Rückersdorf 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 29.04.2025 fand eine Schulung zum Thema Photovoltaik im Einsatzfall statt. Als Fachreferent war Andreas Effenberger zu Gast. Der Elektrotechnikmeister teilte sein Fachwissen und seine Erfahrungen mit den Mitgliedern der Feuerwehren des Unterabschnitts. Es wurden diverse Einsatzszenarien besprochen und auf spezifische Gefahren eingegangen. Besonders interessante Punkte des Vortrags waren die Maßnahmen und taktische Vorgehensweisen bei Brand- und Hochwassereinsätzen in Kombination mit PV-Anlagen.

Wir bedanken uns herzlich für den informativen und aktuellen Vortrag und nehmen das Erlernte mit auf kommende Einsätze. Durch solche Schulungen ist es möglich Einsätze besser abzuarbeiten und unsere Einsatzkräfte im Ernstfall besser schützen zu können.

Bericht und Fotos: FF Harmannsdorf-Rückersdorf