Beiträge Von :

ASB EDV Korneuburg - Tobias Neumayer

Explosion in Langenzersdorf
Explosion in Langenzersdorf 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

In Langenzersdorf ereignete sich am Morgen des 29. Jänner 2021 eine Explosion in einem Mehrparteien-Wohnhaus.

Fotos: LFR Wilfried Kargl

Video: FF Langenzersdorf

Fahrzeugbergung
Fahrzeugbergung 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn wurde am frühen Nachmittag des 24. Jänner 2021 zu einer PKW Bergung (T1) auf einem Güterweg zwischen Ernstbrunn und Simonsfeld alarmiert. Nach Rücksprache mit dem Fahrzeuglenker, um den genauen Standort zu lokalisieren, konnte wenige Minuten später eine Gruppenausrückung mit 10 Mitglieder und 3 Fahrzeugen zum Einsatzort erfolgen. Beim Eintreffen am Einsatzort konnte festgestellt werden, dass der PKW ca. 500m in den Güterweg einfuhr und auf Grund der sehr weichen Bodenverhältnisse von diesem abkam, auf einer Böschung abrutschte und danach zum Stillstand kam. Das Einfahren in diesen Güterweg war ausschließlich mit unserem RÜST inklusive Schneeketten möglich. Nachdem das Fahrzeug mit Hilfe der Seilwinde des RÜST von der Böschung gezogen wurde, musste das RÜST-Fahrzeug umgestellt werden, da ein direktes abschleppen des PKW nicht möglich war. Nach neuerlicher Positionierung des RÜST und Verlängerung des Seilwindenseiles konnte der PKW über die nahe der Einsatzstelle befindliche Kuppe gezogen werden. Den danach verbleibenden Güterweg konnte der PKW mittels Abschleppseil und RÜST in Richtung L26 transportiert werden. Anschließend erfolgte mittels HLF3 die Reinigung der Fahrzeuge sowie der Fahrbahn der L26. Nach ca. 4 Stunden konnte die Mannschaft wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Text und Fotos: FF Ernstbrunn

Fahrzeugbergung nach Überschlag
Fahrzeugbergung nach Überschlag 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstagnachmittag 23. Jänner 2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn zu einer Fahrzeugbergung alarmiert.

Der Fahrer war mit seinem PKW von der Fahrbahn abgekommen und hat sich im angrenzenden Feld überschlagen. Er konnte sich zum Glück selbst aus dem Fahrzeug befreien und die Rettungskräfte alarmieren. Beim Eintreffen am Einsatzort hatte die Polizei bereits die Unfallstelle abgesichert und der verletzte Fahrer wurde vom Roten Kreuz versorgt.

Mit Hilfe der Seilwinde vom HLFA-3 wurde der havarierte PKW aufgestellt und mit dem Kran des WLFA geborgen.

Text und Fotos: FF Ernstbrunn

Mitgliederversammlung und Wahlen in Ernstbrunn
Mitgliederversammlung und Wahlen in Ernstbrunn 957 538 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 15. Jänner 2021 fand unter strengen Covid-19 Auflagen die Mitgliederversammlung und die Wahl des Feuerwehrkommandos in der Fahrzeughalle der Feuerwehrzentrale Ernstbrunn statt. Zu Beginn gab es einen Rückblick auf das außergewöhnliche Jahr 2020. Neben den 3 Brand- und 47 technischen Einsätzen, 2 Fehlausrückungen und 4 Brandsicherheitswachen, gab es auch zahlreiche andere Tätigkeiten, Übungen sowie besondere Anlässe wie zum Beispiel eine Feuerwehrhochzeit und die Amtseinführung unseres Feuerwehrkuraten. Nach den Berichten des Kommandanten, Leiter des Verwaltungsdienstes und den Fachchargen fand die Wahl des neuen Kommandos statt. Bei dieser wurde Feuerwehrkommandant Mario Liebhart wieder bestätigt. Der Zugskommandant des 1. Zuges, Roman Meisel, wurde zum Feuerwehrkommandant-Stellvertreter gewählt. Weiters wurde Martin Zotter zum Leiter des Verwaltungsdienstes wieder bestellt. Weitere Beförderungen und Ernennungen: Karlheinz Wolfsberger wurde zum Zugskommandanten des 1. Zuges ernannt und somit zum Brandmeister befördert. Simon Wagerl wurde zum Feuerwehrmann und Christian Lorenz zum Hauptbrandmeister befördert. Ralf Schirmböck wurde zum 1. Gruppenkommandanten des 2. Zuges, Christian Ludwig zum Zugtruppkommandant des 1. Zuges sowie Sachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit und Robert Valisik zum Gehilfen des Zeugmeisters ernannt.

Sturmeinsätze in Ernstbrunn und Umgebung
Sturmeinsätze in Ernstbrunn und Umgebung 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Morgen des 28.12.2020 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn durch die BAZ Stockerau zu einem Sturmschaden in die Badgasse alarmiert. Am Einsatzort angekommen lag ein bereits umgestürzter und entwurzelter Baum über die Garteneinfahrt des Nachbargrundstückes. Ein zweiter Baum war auch schon teilentwurzelt und drohte ebenfalls umzustürzen. Mittels Motorkettensägen und Arbeitskorb vom WLFA-K wurden die Bäume zerkleinert bzw. abgetragen.

Während des Einsatzes in der Badgasse wurde die FF Ernstbrunn von einer Hausbesitzerin aus der Hirschmillerstraße aufmerksam gemacht, das auch bei ihr im Garten ein teilentwurzelter Baum bereits am Schupfendach anlehnte und auf das Haus zu stürzen drohte. Hier konnte das WLFA-K samt Arbeitskorb aufgrund der großen Distanz von der Straße bis zum Baum (28 Meter) nicht zum Einsatz kommen, somit entschied der Einsatzleiter eine sofortige Sicherung des Baumes durch den Greifzug. Die örtliche Dachdeckerfirma erklärte sich bereit, ihren LKW mit Kran inkl. Arbeitskorb für das Abtragen des Baumes zur Verfügung zu stellen. Die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn möchte sich hiermit bei dieser Firma für diese Unterstützung recht herzlich bedanken.

Eineinhalb Stunden nach Beendigung des zweiten Einsatzes wurde die Feuerwehr Ernstbrunn um 12:33 Uhr zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Niederfellabrunn bei einer Klein-LKW Bergung zwischen Maisbirbaum und Bruderndorf alarmiert. Am Einsatzort angekommen lag der Klein LKW in Fahrrichtung Bruderndorf seitlich im Graben. Mittels Seilwinde von HLF-3 Ernstbrunn, RLFA Niederfellabrunn und Manpower wurde der Klein-LKW aus dem Graben geborgen.

Zum vierten Einsatz des heutigen Tages wurde die FF Ernstbrunn telefonisch durch eine Privatperson um 15 Uhr alarmiert. Eine ausgediente 9 Meter hohe Fernsehantenne drohte auf das Nachbarhaus und auf eine Straßenlaterne zu fallen. Mit dem Arbeitskorb vom WLFA-K und einem Winkelschleifer wurde die Antenne und das Halterungsseil abgeflext und sicher auf der Wiese abgelegt.

Text und Fotos: FF Ernstbrunn bzw. Josef Christelli (NÖN)

Wintereinbruch: PKW und LKW-Bergungen in Ernstbrunn
Wintereinbruch: PKW und LKW-Bergungen in Ernstbrunn 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

In den frühen Vormittagsstunden des 03.12.2020 wurde die FF Ernstbrunn durch die BAZ zu einer PKW Bergung (T1) auf der L3085 alarmiert. Bei der Anfahrt stellte sich bereits heraus, dass die PKW Bergung nicht den alleinigen Einsatzgrund auf der L3085 darstellte. Insgesamt kamen auf der Steigung der Landesstrasse 4 LKW und ein PKW auf Grund der Schneeglätte zum Stillstand. Teilweise befanden sich die LKW noch auf der Fahrbahn und teils auf dem Bankett. Eine LKW – Zugmaschine  inklusive Sattelaufleger kam vollbeladen auf das Bankett, wobei dabei ein Reifen des Sattelauflegers beschädigt wurde und dieser abzurutschen drohte. Um mit dem RLFA und HLF 3 Zugang zu diesem LKW zu bekommen, mussten zuerst die anderen 3 LKW abgeschleppt werden. Nachdem dies mittels RLFA und RÜST gelöst werden konnte, war einerseits der Zugang zu der LKW – Zugmaschine inklusive Sattelaufleger frei und andererseits konnte der hängen gebliebene PKW abgeschleppt werden. Anschließend wurde der Sattelaufleger entladen und mittels Seilwinde des RLFA und des HLF 3 geborgen. Nach über dreieinhalb Stunden konnte die FF Ernstbrunn wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Text und Fotos: FF Ernstbrunn

Brandeinsatz und Verkehrsunfall in Zaina
Brandeinsatz und Verkehrsunfall in Zaina 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag den 16. Oktober 2020 wurden die Feuerwehren Zaina, Hausleiten, Seitzersdorf/Wolfpassing, Perzendorf, Schmida und Zisserdorf um 13:12 Uhr laut Alarmplan B3 zu einem Brandeinsatz einer Werkstatt in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Zaina alarmiert. Schon von weitem war eine große Rauchsäule zu sehen. Vom Besitzer und den Nachbarn waren bei Ankunft der Feuerwehr schon Fahrzeuge und Geräte aus dem Gefahrenbereich gebracht worden, es konnte daher sofort mit einem gezielten Löschangriff unter Atemschutz begonnen werden.

Zeitgleich mit dem Brandeinsatz ereignete sich im Kreuzungsbereich bei der Zufahrtsstrasse nach Zaina ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Zum Glück wurden hier keine Personen verletzt, es entstand lediglich Sachschaden. Von den anrückenden Kräften der Feuerwehren aus Hausleiten und Seitzersdorf/Wolfpassing wurde je ein Fahrzeug für die Abarbeitung dieses 2. Einsatzes abgestellt.

Durch das rasche Eingreifen der Wehren und die brandschutztechnischen  Gegebenheiten konnte der Brand umgehend unter Kontrolle gebracht und knapp eine Stunde nach Einsatzbeginn seitens der Einsatzleitung „Brand aus“ vermeldet werden.

Im Einsatz standen 6 Feuerwehren mit 55 Mitgliedern und 9 Fahrzeugen, die Polizei Hausleiten und das Rote Kreuz.

Fotos: FF Hausleiten, FF Zissersdorf, FF Seitzersdorf/Wolfpassing

Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober 2020
Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober 2020 631 892 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 3. Oktober 2020 werden zwischen 12 und 12.45 Uhr nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt werden. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.

Die Signale können derzeit über etwa 8.200 Feuerwehr-Sirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

Die Bedeutung der Signale:

• Sirenenprobe: 15 Sekunden

• Warnung: drei Minuten gleichbleibender Dauerton – herannahende Gefahr! Radio-, TV-Gerät bzw. Internet einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.

• Alarm: eine Minute auf- und abschwellender Heulton – Gefahr! Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio, Fernsehen bzw. im Internet durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

• Entwarnung: eine Minute gleichbleibender Dauerton – Ende der Gefahr! Weitere Hinweise über Radio, Fernsehen bzw. Internet beachten.

Quelle: BMI

Fahrzeugbergung in Thomasl
Fahrzeugbergung in Thomasl 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 25.09.2020 um 17:47 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Thomasl zu einer Fahrzeugbergung auf der B40 vor der Ortstafel Thomasl in Richtung Mistelbach alarmiert. Aus unbekannter Ursache verlor der Lenker des Fahrzeuges, welcher in Richtung Mistelbach unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug und stand am Begleitweg. Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr Thomasl abgesichert. Danach wurde das Fahrzeug mit dem WLFA-K geborgen und abtransportiert.

Einsatzdatum: 25.09.2020 um 17:47 Uhr
Einsatzort: B40 Ortseinfahrt Thomasl
Einsatzcode: T1
Manschaftsstärke: 13
Weitere Einsatzkräfte: FF Thomasl, Polizei Ernstbrunn
Fahrzeuge: VF, RLFA-2000, WLFA-K

Text und Fotos: FF Ernstbrunn

Wohnhausbrand in Pettendorf
Wohnhausbrand in Pettendorf 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Montag, den 14. September, wurden die FF Pettendorf und FF Gaisruck um 14.43 Uhr mittels Sirene, Pager und Blaulicht-SMS zu einen Brandverdacht in Pettendorf alarmiert.

Beim Eintreffen des Hilfeleistungsfahrzeuges am Einsatzort drang bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl, Fenster und Türen.

Sofort wurde mit der Schnellangriffsleitung ein Innenangriff gestartet und die Alarmstufe B3 ausgelöst und die Feuerwehren Eggendorf am Wagram, Hausleiten, Seitzersdorf-Wolfpassing, Schmida, Zaina und Zissersdorf und der Atemluftcontainer der FF Tulln alarmiert

Mittels mehreren Atemschutztrupps wurde ein Innenangriff und ein Außenangriff gestartet. Von außen wurde die Dachhaut, ein Fenster und ein Tor des Gebäudes geöffnet um einen Zugang in den Dachboden bzw in dass Haus zubekommen.

Nach 3,5 Stunden war der Brand soweit gelöscht, dass ein Großteil der eingesetzten Kräfte einrücken konnte.

Der Dachboden des Gebäudes wurde durch die FF Pettendorf komplett in einen Schuttcontainer ausgeräumt und mehrere Löcher in den Zwischenboden geschnitten, Nachlöscharbeiten durchgeführt und das Gebäude mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Danach wurde das WLF der FF Stockerau angefordert um den Container von der B19 zu entfernen.

Es wurde eine Brandwache in zwei Schichten eingeteilt. Der Rest der Mannschaft rückte um 21.30 Uhr ein.

Es waren ingesamt 10 Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 79 Mann/Frau im Einsatz (FF Pettendorf mit 2 Fahrzeugen, Löschanhänger und 32 Mann/Frau)

Text und Fotos: FF Pettendorf