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ATS4

Atemschutz-Heißausbildung Stufe 4 in Stockerau
800 533 BFKDO Korneuburg

Von 4. bis 9. Oktober hatten die Feuerwehren der Bezirke Korneuburg, Hollabrunn, Mistelbach und Gänserndorf die Möglichkeit, Atemschutztrupps zur Heißausbildung Stufe 4 anzumelden.

Der Container war dieses Mal bei der Feuerwehr Stockerau stationiert. Bei dieser Ausbildung wird der Container mit Gas befeuert. Die Trupps können bei Temperaturen um die 300 Grad Celsius verschiedene Szenarien im Inneren des Brandcontainers über bzw. trainieren. Bevor ein Trupp allerdings in den Container einmarschieren darf, wird im Freien der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr im Innenangriff geübt. Anschließend steht die sogenannte Gewöhnungsphase auf dem Programm. Dabei wird im Container ein Raum erhitzt um sich an die hohen Temperaturen einigermaßen zu gewöhnen. Dies dauert rund 2-3 Minuten.

Danach können die Trupps im Container üben. Simuliert wird dabei ein Kellerbrand. Nach dem Einstieg ins Innere gilt es einen Brand bei zwei Gasflaschen zu löschen und die Ventile der Flaschen zu schließen. Bei einer Türe kann das richtige Öffnen einer Türe zu einem Brandraum geübt werden. Auch eine Rauchgasdurchzündung (Backdraft) kann simuliert werden. Abschließend müssen noch zwei weitere Brände in einem Raum gelöscht werden.

Alle 3 Truppmitglieder haben die Möglichkeit, jede Position des Trupps einmal zu absolvieren. Nach rund 15 Minuten kann der Trupp wieder ins Freie ausmarschieren, wo im Anschluss mit dem jeweiligen Ausbilder eine Übungsnachbesprechung stattfindet.

Zahlreiche Trupps aus den 4 Bezirken nahmen die Gelegenheit wahr, um bei realistischen Bedingungen einen Atemschutzinnenangriff zu üben.

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

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