Ringendorf

Unterabschnittsübung in Steinabrunn
Unterabschnittsübung in Steinabrunn 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Im Rahmen einer groß angelegten Unterabschnittsübung wurde am 17. April ein Brandeinsatz der Alarmstufe B3 im bewohnten Turm des Schlosses Steinabrunn simuliert. Übungsannahme war ein ausgedehnter Brand im Turmbereich sowie eine vermisste Person im Gebäude.

Der Innenangriff erfolgte über den Schlosshof. Dabei kam die Drehleiter Hollabrunn gemeinsam mit den Feuerwehren aus Geitzendorf und Roseldorf zum Einsatz. Ziel war es, die Brandbekämpfung in den oberen Stockwerken zu unterstützen und gleichzeitig einen raschen Zugang zu den betroffenen Bereichen sicherzustellen. Die Feuerwehren Geitzendorf und Roseldorf lieferten dabei die notwenige Wasserversorgung für die Drehleiter Hollabrunn aus einem Schlosseigenen Brunnen.

Parallel dazu führte die Feuerwehr Großmugl den Außenangriff mittels Wasserwerfer durch. Aufgrund des hohen Wasserbedarfs musste eine Zubringerleitung über eine Strecke von rund 250 Metern aufgebaut werden, die durch zwei unabhängige Versorgungsleitungen gespeist wurde.

Die Sicherstellung der Wasserversorgung übernahmen die Feuerwehren Ringendorf, Füllersdorf und Senning. Durch ihr koordiniertes Vorgehen konnte eine durchgehend stabile und ausreichende Löschwasserversorgung gewährleistet werden.

Im Inneren des Turms standen mehrere Atemschutztrupps im Einsatz. Unter anspruchsvollen Bedingungen arbeiteten sie sich bis in den vierten Stock vor, um die vermisste Person zu lokalisieren und zu retten. Diese konnte schließlich erfolgreich aufgefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

Die Übung verdeutlichte eindrucksvoll die hohe Einsatzbereitschaft sowie die ausgezeichnete Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren, sowohl auf Unterabschnitts, als auch auf Bezirksebene.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Hollabrunn und der Feuerwehr Senning für ihre Teilnahme und Unterstützung. Solche gemeinsamen Übungen sind von großer Bedeutung, um im Ernstfall eine effiziente und reibungslose Zusammenarbeit sicherzustellen.

Ebenso bedanken wir uns bei Bürgermeister Gerhard de Witt, dem zuständigen geschäftsführenden Gemeinderat für das Feuerwehrwesen in Großmugl, Peter Gamsjäger, dem Abschnittsfeuerwehrkommando BR Markus Schauhuber,ABI Werner Braun, VI Michael Hambeis, OV Franz Helfer, UA-Kommandant HBI Christoph Oberschlick, UA-Kommandant HBI Alexander Muth sowie dem Schlossbesitzer Gregor Koller, die die Übung vor Ort beobachteten.

Bericht und Fotos: FF Steinabrunn

Unterabschnittsübung in Ringendorf
Unterabschnittsübung in Ringendorf 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 26. April fand in Ringendorf die Unterabschnittsübung des UA Großmugl statt.

Übung Nr. 1

Holzschuppen in Vollbrand

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Großmugl erkundete der Gruppenkommandant die Lage und teilte anschließend seine Mannschaft ein. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und anschließend der brennende Holzschuppen mittels 2 C Rohren bekämpft. Die nächstanrückende Feuerwehr Füllersdorf unterstützte die Feuerwehr Großmugl und stellte die Wasserversorgung für das RLF Großmugl her. Bei den Nachlöscharbeiten wurde mittels Wärmebildkamera nachkontrolliert.

Übung Nr. 2

Annahme war ein VU mit zwei eingeklemmten Personen

Diese Übung wurde von den Feuerwehren Steinabrunn, Geitzendorf, Roseldorf und Füllersdorf dann einzelnd durchgespielt. Nach dem Eintreffen der Feuerwehren erkundeten diese die Lage. Ein Traktor fuhr seitlich in einen PKW in dem zwei Insassen verletzt und eingeklemmt waren. Anschließend versuchten die Feuerwehren die Personen so schonend wie möglich aus dem PKW zu retten.

 

An der Unterabschnittsübung nahmen die Feuerwehren Großmugl, Ringendorf, Geitzendorf, Roseldorf, Füllersdorf und Steinabrunn mit ca. 65 Kameradinnen und Kameraden teil.

Nach Abschluss der Übung lud die Gemeinde im Feuerwehrhaus Ringendorf zu Speis und Trank ein.

Bericht und Fotos: Presseteam

Gemeindeübung der Unterabschnitte 8 und 9 in Ringendorf
Gemeindeübung der Unterabschnitte 8 und 9 in Ringendorf 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 16. September fand in Ringendorf die Gemeindeübung der Unterabschnitte Großmugl und Herzogbirbaum statt.

Insgesamt drei Übungsszenarien mussten dabei von den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Großmugl, Herzogbirbaum, Geitzendorf, Ringendorf, Füllersdorf, Steinabrunn, Roseldorf und Ottendorf bewältigt werden.

In einem Obstgarten war ein Brand ausgebrochen, welches nahe an einem Waldstück lag. Die FF Herzogbirbaum führte mit dem HLF3 die ersten Löscharbeiten durch. Die Feuerwehren Füllersdorf und Ottendorf bauten die Zubringerleitung zum HLF auf. Hierfür wurde vom Löschteich eine rund 600m lange Leitung gelegt. Ziel dieser Station war genügend Löschwasser zu dem abgelegenen Ort zu bringen.

Als weitere Übungsannahme musste unter schweren Atemschutz eine Person aus einem verrauchten Keller gerettet werden. Zusätzlich wurden von den Feuerwehren Steinabrunn und Großmugl neben der Menschenrettung auch insgesamt 4 Gasflaschen aus dem Keller geborgen und ins Freie gebracht.

Bei einem Verkehrsunfall mit einem LKW wurde ein Transformator des Energieversorgers beschädigt und einen Person unter dem Anhänger eingeklemmt. Die Feuerwehren Großmugl, Roseldorf und Geitzendorf sicherten den Kreuzungsbereich, in dem sich der Unfall ereignete, ab und bauten den Brandschutz auf. Der Fahrer des LKW’s wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr versorgt. Mittels Hebekissen wurde der Anhänger des LKW angehoben um die darunter eingeklemmte Person befreien zu können.

Die Ausarbeitung der Übung sowie die Übungsleitung übernahm der FF Ringendorf.

Im Anschluss an die Übung fand die Übungsbesprechung vor Ort statt. Übungsbeobachter HBI Herbert Schabel, HBI Werner Braun und OBI Franz Tittler waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Ein großer Dank an die FF Ringendorf für die Ausarbeitung der Gemeindeübung.

Insgesamt nahmen an der Übung 8 Feuerwehren mit 64 Kameradinnen und Kameraden teil. Die Gemeinde Großmugl lud alle Teilnehmer zu Speis und Trank nach der Übung ein.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau