Sturmeinsätze in Ernstbrunn und Umgebung

1024 576 BFKDO Korneuburg

Am Morgen des 28.12.2020 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn durch die BAZ Stockerau zu einem Sturmschaden in die Badgasse alarmiert. Am Einsatzort angekommen lag ein bereits umgestürzter und entwurzelter Baum über die Garteneinfahrt des Nachbargrundstückes. Ein zweiter Baum war auch schon teilentwurzelt und drohte ebenfalls umzustürzen. Mittels Motorkettensägen und Arbeitskorb vom WLFA-K wurden die Bäume zerkleinert bzw. abgetragen.

Während des Einsatzes in der Badgasse wurde die FF Ernstbrunn von einer Hausbesitzerin aus der Hirschmillerstraße aufmerksam gemacht, das auch bei ihr im Garten ein teilentwurzelter Baum bereits am Schupfendach anlehnte und auf das Haus zu stürzen drohte. Hier konnte das WLFA-K samt Arbeitskorb aufgrund der großen Distanz von der Straße bis zum Baum (28 Meter) nicht zum Einsatz kommen, somit entschied der Einsatzleiter eine sofortige Sicherung des Baumes durch den Greifzug. Die örtliche Dachdeckerfirma erklärte sich bereit, ihren LKW mit Kran inkl. Arbeitskorb für das Abtragen des Baumes zur Verfügung zu stellen. Die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn möchte sich hiermit bei dieser Firma für diese Unterstützung recht herzlich bedanken.

Eineinhalb Stunden nach Beendigung des zweiten Einsatzes wurde die Feuerwehr Ernstbrunn um 12:33 Uhr zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Niederfellabrunn bei einer Klein-LKW Bergung zwischen Maisbirbaum und Bruderndorf alarmiert. Am Einsatzort angekommen lag der Klein LKW in Fahrrichtung Bruderndorf seitlich im Graben. Mittels Seilwinde von HLF-3 Ernstbrunn, RLFA Niederfellabrunn und Manpower wurde der Klein-LKW aus dem Graben geborgen.

Zum vierten Einsatz des heutigen Tages wurde die FF Ernstbrunn telefonisch durch eine Privatperson um 15 Uhr alarmiert. Eine ausgediente 9 Meter hohe Fernsehantenne drohte auf das Nachbarhaus und auf eine Straßenlaterne zu fallen. Mit dem Arbeitskorb vom WLFA-K und einem Winkelschleifer wurde die Antenne und das Halterungsseil abgeflext und sicher auf der Wiese abgelegt.

Text und Fotos: FF Ernstbrunn bzw. Josef Christelli (NÖN)

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