Monatsarchiv :

September 2026

Zivilschutz-Probealarm 2026 mittels AT-Alert und Sirene
Zivilschutz-Probealarm 2026 mittels AT-Alert und Sirene 1006 503 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Bundesweite AT-Alert-Testauslösung gleichzeitig mit Sirenenprobe am 3. Oktober 2026.

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12:00 und 12:45 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Die Signale können derzeit über etwa 8.300 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Lagezentrum des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder von den Bezirkswarnzentralen erfolgen.
Neben der Sirenenprobe werden auch heuer während des Zivilschutz-Probealarms zwischen 12:00 und 13:00 Uhr Testauslösungen von AT-Alert durchgeführt.

AT-Alert ist eine Ergänzung des österreichischen flächendeckenden Warnsystems. Dabei können die Behörden regionale oder flächendeckende Warnungen über die Mobilfunkbetreiber verschicken. Das System basiert auf einer eigenständigen Technologie für die Nachrichtenübertragung. Dabei werden Textmeldungen an Mobiltelefone, die im betroffenen Bereich in das Mobilfunknetz eingeloggt sind, versendet. Mögliche Warnhinweise betreffen etwa Gefahren wie Extremwetterereignisse, Naturkatastrophen, drohende Überschwemmungen oder Waldbrände.

Text und Bilder: Bundesministerium Inneres und NÖ Zivilschutzverband

Unterabschnittsübung in der Arche Stockerau
Unterabschnittsübung in der Arche Stockerau 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwoch, den 30. September 2026, fand die Unterabschnittsübung des Unterabschnittes Stockerau in der Arche Stockerau statt.

An der Übung beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehren Stockerau, Unterzögersdorf und Oberzögersdorf. Aus den benachbarten Unterabschnitten nahmen außerdem die Feuerwehren Sierndorf und Spillern teil.

Als Übungsannahme wurde zunächst ein ausgelöster Brandmelder angenommen. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte wurde über Funk ein bestätigter Brand mit starker Rauchentwicklung in einer Bettenstation gemeldet.

Aufgrund der geänderten Lage wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Die Arche Stockerau stellt für die Feuerwehr aufgrund der zahlreichen dort betreuten, teilweise bettlägerigen Personen im Ernstfall eine besondere Herausforderung dar. Ein Schwerpunkt der Übung lag daher auf der Menschenrettung unter Atemschutz.

Da die reale Bettenstation während der Übung selbstverständlich belegt war, wurde das Übungsszenario im Kellerbereich des Gebäudes dargestellt. Insgesamt mussten 16 Statisten aus dem Kellerbereich gerettet werden. Mehrere Atemschutztrupps gingen dazu zur Personensuche und Menschenrettung vor.

Insgesamt nahmen 83 Feuerwehrmitglieder an der Übung teil. Zusätzlich waren mehrere Übungsbeobachter aus dem Bezirk Korneuburg vor Ort, um den Übungsablauf und die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte zu beobachten.

Durch das gemeinsame Üben mehrerer Feuerwehren konnten insbesondere die Zusammenarbeit, die Koordination der Einsatzkräfte sowie die Durchführung von Menschenrettungen bei einem angenommenen Brandereignis in einem Pflege- und Betreuungsobjekt trainiert werden.

Nach Abschluss der Übung fand im Speisesaal der Arche Stockerau ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem der Übungsabend in kameradschaftlicher Atmosphäre ausklang.

Bericht und Fotos: FF Stockerau

Atemschutzkurs AT20 in Korneuburg
Atemschutzkurs AT20 in Korneuburg 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 26. und 27. September 2026 fand der Atemschutzlehrgang des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg erstmals am neuen Ausbildungsstandort bei der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg statt. Gleich zwei Premieren begleiteten die beiden Ausbildungstage. Neben dem neuen Standort wurde der Lehrgang erstmals nach der neuen Ausbildungsrichtlinie AT20 durchgeführt.

29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirkes Korneuburg stellten sich der anspruchsvollen Ausbildung und konnten diese am Sonntagnachmittag erfolgreich abschließen.

Neuer Ausbildungsstandort für den Bezirk Korneuburg

Nachdem die bisherige Atemschutzübungsstrecke in Stockerau nicht mehr zur Verfügung stand, musste innerhalb kurzer Zeit eine neue Lösung für die Atemschutzausbildung im Bezirk gefunden werden. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg konnte dafür ein neuer Standort geschaffen werden.

Innerhalb von nur rund einem halben Jahr wurde die neue Atemschutz-Übungsstrecke geplant und umgesetzt. Neben der Errichtung musste die Anlage auch sämtliche erforderlichen Voraussetzungen erfüllen und wurde entsprechend zertifiziert. Damit steht den Feuerwehren des Bezirkes Korneuburg wieder eine moderne Ausbildungsstätte für die praktische Atemschutzausbildung zur Verfügung.

Besonders erfreulich ist für das Bezirksfeuerwehrkommando, dass dieses Projekt in so kurzer Zeit umgesetzt werden konnte. Die neue Übungsstrecke stellt einen wichtigen Baustein für eine möglichst praxisnahe und qualitativ hochwertige Ausbildung der Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger im Bezirk dar.

Erster Lehrgang nach der neuen Richtlinie AT20

Auch aus ausbildungstechnischer Sicht brachte dieses Wochenende eine Premiere mit sich. Die 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden erstmals nach der neuen Richtlinie AT20 ausgebildet.

Während der beiden intensiven Ausbildungstage wurden die notwendigen theoretischen Grundlagen vermittelt und in zahlreichen praktischen Ausbildungseinheiten gefestigt. Dabei fanden sowohl die Teilnehmer als auch das Ausbildungsteam im Feuerwehrhaus Korneuburg und auf der neuen Übungsstrecke beste Bedingungen vor.

Den Abschluss der zwei anstrengenden, aber lehrreichen Tage bildete am Sonntagnachmittag die praktische Prüfung. Dabei konnten die Atemschutzanwärter ihr erlerntes Wissen und Können unter Beweis stellen. Besonders erfreulich war, dass alle 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich abschließen konnten.

Zur Abschlussprüfung waren auch Vertreter der beiden Abschnittsfeuerwehrkommanden sowie des Bezirksfeuerwehrkommandos anwesend. Sie nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von der neuen Ausbildungsstätte und den Möglichkeiten der neuen Atemschutz-Übungsstrecke zu machen.

Nach der erfolgreichen Prüfung und einem gemeinsamen Gruppenfoto fand der offizielle Abschluss im Lehrsaal der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg statt. Modulleiter und Bezirkssachbearbeiter Atemschutz Gregor Compostella bedankte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Disziplin und die gute Mitarbeit während der beiden Ausbildungstage. Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Lehrbeauftragten, die für die Durchführung des Lehrganges verantwortlich zeichneten, sowie der Unterstützung durch Ausbilder aus dem Bezirk Tulln.

Abschließend richtete Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer seine Worte an die Anwesenden. Neben seinen Glückwünschen an die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer bedankte er sich bei allen, die zur Durchführung des ersten AT20-Lehrganges am neuen Standort beigetragen hatten.

Ein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter und Hausherrn BR Stefan Hofmann sowie dem gesamten Team der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg. Von der Bereitstellung der Räumlichkeiten über die Unterstützung während des gesamten Wochenendes bis hin zur Verpflegung aller Anwesenden wurden perfekte Rahmenbedingungen für die Ausbildung geschaffen.

Mit der neuen Atemschutz-Übungsstrecke in Korneuburg wurde innerhalb weniger Monate eine wichtige Grundlage für die zukünftige Atemschutzausbildung im Bezirk geschaffen. Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg ist besonders stolz auf die erfolgreiche Umsetzung dieses Projektes und bedankt sich bei allen, die daran mitgewirkt haben.

Lange bleibt die neue Ausbildungsstätte nicht ungenutzt. Bereits in zwei Wochen findet der nächste AT20-Lehrgang in Korneuburg statt.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg

Unterabschnittsübung der Gemeinde Hausleiten
Unterabschnittsübung der Gemeinde Hausleiten 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag dem 25. September 2026 fand die Unterabschnittsübung des UA7 aus dem Abschnitt Stockerau in Zaina statt. Als Übungsszenario diente ein Verkehrsunfall, an dem ein Traktor und zwei PKW beteiligt waren – weiters entstand durch den Unfall ein Flurbrand, der sich auf einen angrenzenden Stadel ausbreitete, in dem gerade eine Feier stattfand. Beim Verkehrsunfall waren insgesamt 5 Personen in den Fahrzeugen eingeschlossen und teilweise nicht ansprechbar – im Stadel wurden 6 Personen im dichten Rauch vermisst. Für die Übung zeichnete Zainas FKDT-Stv. BI Sebastian Pegrisch verantwortlich, als Einsatzleiter fungierte UA-KDT OBI Franz Mayer. An der Übung nahmen die Feuerwehren Hausleiten, Seitzersdorf-Wolfpassing, Pettendorf, Gaisruck, Perzendorf, Schmida, Zissersdorf, Zaina und Oberrussbach teil. Als Übungsbeobachter waren AFKDT BR Markus Schauhuber, AFKDT-STV ABI Werner Braun, der Leiter des Verwaltungdienstes im Abschnitt Stockerau VI Michael Hambeis, HBI Alexander Muth aus Nursch sowie die Abschnittssachbearbeiter ASB Julian Hofmann und V Fabian Hambeis anwesend. Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Hausleiten, Andreas Neubauer, überzeugte sich von der Schlagkraft seiner Feuerwehren. Vizebürgermeister DI Johannes Planer nahm selbst in seiner Feuerwehr an der Übung teil. Insgesamt beteiligten sich knapp 90 FF-Mitglieder.

Die abschließende Übungsbesprechung fand am Sportplatz in Zaina statt – dabei hatten alle Gruppenkommandanten Gelegenheit, Ihre Aufgaben zu erklären und den Übungsablauf aus Ihrer Sicht darzustellen. Im Anschluss lud Bürgermeister Andreas Neubauer alle Beteiligten noch zu einer Stärkung in das Feuerwehrhaus Zaina ein.

Die FF Zaina bedankt sich an dieser Stelle besonders bei Familie Wunderlich für das zur Verfügung stellen von Stroh zur Darstellung des Flurbrandes, bei Tobias Bauer für die Mithilfe beim Vorbereiten der Unfallfahrzeuge und deren Transport von und zur Übungsstelle, bei Rudolf Aigner für die benötigte Ackerfläche sowie bei den Übungsdarstellern – sie alle haben ein realistisches Szenario möglich gemacht! Ein großer Dank geht auch an die Kameraden der FF Oberrussbach, die mit ihrem Atemluftkompressor dafür sorgten, dass alle Feuerwehren gleich nach der Übung ihre Atemluftflaschen wieder füllen konnten!

Fotos: Gerald Aigner, Sebastian Pegrisch (FF Zaina), Markus Schauhuber, Michael Hambeis (AFKDO Stockerau)
Bericht: Karl Lindner (FF Zaina)

Unterabschnittsübung 2026 des Unterabschnitts 4 
Unterabschnittsübung 2026 des Unterabschnitts 4  1024 698 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 19.09.2026 fand die jährliche Unterabschnittsübung des Unterabschnitts 4 (Enzersfeld, Flandorf, Hagenbrunn, Königsbrunn) statt. Übungsannahme war ein Brand in einer Autowerksatt mit vier vermissten Personen. 

Nach Positionierung der Einsatzfahrzeuge und Erkundung durch Einsatzleiter und Gruppenkommandanten, konnte der Einsatzbefehl an die Mannschaft weitergegeben werden. Neben der Suche der in der verrauchten Werkstatt vermissten Personen, musste ebenso eine Wasserversorgung hergestellt, ein Stapel brennender Reifen gelöscht, das angrenzende Gebäude geschützt und ein Atemschutzsammelplatz, sowie eine Einsatzleitung aufgebaut werden.  

Die eingesetzten Feuerwehren arbeiteten die zugeteilten Aufgaben rasch und erfolgreich ab, sodass nach etwa einer Stunde das Übungsende bekannt gegeben worden konnte und mit dem Aufräum- und Belüftungsarbeiten begonnen werden konnte.  

Anschließend an die Übung fand die Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Königsbrunn mit einer kleinen Stärkung, kühlen Getränken und einem netten Zusammensitzen statt.  

UA-Atemschutzübung des UA3 in Bruderndorf
UA-Atemschutzübung des UA3 in Bruderndorf 1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Abend des 18. September fand in Bruderndorf eine Atemschutz-Unterabschnittsübung des UA3 Niederhollabrunn statt. Übungsannahme war ein Brand im Keller eines Wohnhauses mit mehreren vermissten Personen. Dazu wurde der Keller stark verraucht, um ein möglichst einsatzgerechtes Szenario abzubilden.

Die Feuerwehr Bruderndorf baute umgehend eine Einsatzleitung im Kommandofahrzeug der FF Niederhollabrunn-Streitdorf auf, weiters wurde ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet.
Ein Atemschutztrupp der FF Niederfellabrunn begann umgehend mit der Suche nach den vermissten Personen im Keller. Die erste Person konnte rasch gefunden und ins Freie gebracht werden. Nach und nach wurden Atemschutztrupps der Feuerwehren Niederfellabrunn, Niederhollabrunn-Streitdorf und Haselbach zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Die Aufzeichnung der eingesetzten Trupps erfolgt direkt beim Eingang in das Objekt.

Nach rund 45 Minuten konnten alle Personen aus dem Gebäude gerettet werden.

In der nachfolgenden Übungsbesprechung wurde vom Einsatzleiter BI Benjamin Lederbauer das Übungsszenario nochmals erklärt. Im Anschluss hatten die Gruppenkommandanten und eingesetzten Atemschutztrupps Gelegenheit, ihre Eindrücke von der Übung zu schildern.

Abschließend richteten Feuerwehrkommandant OBI Peter Lederbauer, Unterabschnittskommandant HBI Martin Kogler und Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber noch Dankeswort an die Kameradinnen und Kameraden der 4 Feuerwehren des Unterabschnittes Niederhollabrunn. Die Übungsbeobachter HBI Otto Wohlmuth und ASB Julian Hofmann waren mit dem Übungsablauf ebenfalls sehr zufrieden. Bürgermeister Jürgen Duffek dankte ebenfalls allen anwesenden Teilnehmern und lud im Anschluss zu Speis und Trank ins Feuerwehrhaus Bruderndorf ein.

Insgesamt nahmen rund 50 Kameradinnen und Kameraden an der Übung in Bruderndorf teil.

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg / BR Markus Schauhuber

Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl in Geitzendorf
Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl in Geitzendorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, dem 18. September 2026, fand in Geitzendorf die gemeinsame Unterabschnittsübung der Gemeinde Großmugl statt. Dazu waren die Feuerwehren der beiden Unterabschnitte 8 und 9 des Feuerwehrabschnittes Stockerau eingeladen. Rund 70 Feuerwehrmitglieder nahmen an der Übung teil.

Um 18:00 Uhr fanden sich die teilnehmenden Feuerwehren bei der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf ein. Von der dort eingerichteten Einsatz- und Übungsleitung wurden die einzelnen Feuerwehren zu insgesamt vier unterschiedlichen Übungsszenarien entsandt. Nach der Abarbeitung eines Szenarios meldeten sich die eingesetzten Kräfte wieder bei der Einsatzleitung und erhielten von dort ihren nächsten Auftrag.

Vier unterschiedliche Einsatzszenarien

Bei der ersten Station wurde ein ausgedehnter Wohnhausbrand angenommen. Zwei Personen wurden im stark verrauchten Gebäude vermisst, gleichzeitig bestand die Gefahr einer Brandausbreitung auf ein unmittelbar angrenzendes Gebäude. Neben der Menschenrettung unter Atemschutz mussten eine Wasserversorgung aufgebaut und weitere Maßnahmen zur Brandbekämpfung gesetzt werden.

Das zweite Szenario stellte die Einsatzkräfte vor einen Schadstoffaustritt. Ein IBC-Behälter mit einer angenommenen gefährlichen Flüssigkeit war beim Abladen von einem LKW gestürzt und leck geworden. Zusätzlich drohte die Flüssigkeit über den Regenwasserkanal in einen Bach zu gelangen. Neben der Menschenrettung aus dem Gefahrenbereich galt es daher, den Austritt einzudämmen sowie den Kanaleinlauf und den Bach entsprechend zu sichern.

Bei der dritten Station musste ein technischer Einsatz in einer Montagegrube abgearbeitet werden. Eine Person war nach Arbeiten unter einem PKW mit einer Hand zwischen Fahrzeug und Boden eingeklemmt. Während der technischen Rettungsmaßnahmen verschlechterte sich der Zustand der Person, wodurch die eingesetzten Kräfte zusätzlich gefordert wurden.

Ein Vegetationsbrand im Bereich eines Windschutzgürtels bildete das vierte Übungsszenario. Dabei wurde eine rasche Brandausbreitung durch trockene Vegetation und Wind angenommen. Die Einsatzkräfte mussten die weitere Ausbreitung entlang des Windschutzgürtels und auf angrenzende Flächen verhindern.

Gemeinsame Nachbesprechung

Nach mehr als zwei Stunden konnte die Übung beendet werden. Bei der anschließenden gemeinsamen Nachbesprechung ließ der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf, OBI Josef Lehner, die vier Szenarien nochmals Revue passieren. Dabei wurden die Gruppenkommandanten der eingesetzten Feuerwehren um ihre Erfahrungen und Rückmeldungen zu den einzelnen Stationen gebeten. Auch die Übungsbeobachter brachten ihre Wahrnehmungen und Verbesserungsvorschläge ein.

Seitens des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau waren Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Werner Braun und Leiter des Verwaltungsdienstes VI Michael Hambeis bei der Übung anwesend.

Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Großmugl, Gerhard de Witt, nahm als Feuerwehrmitglied aktiv an der Übung teil. Im Anschluss dankte er den zahlreichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihre Teilnahme und ihren Einsatz bei der gemeinsamen Übung.

Zu guter Letzt bedankte sich Unterabschnittskommandant HBI Christoph Oberschlick bei allen anwesenden Feuerwehrmitgliedern für die Teilnahme an der gemeinsamen Übung. Ein besonderer Dank galt der Freiwilligen Feuerwehr Geitzendorf für die Ausarbeitung und Durchführung der umfangreichen Übung sowie für die anschließende Versorgung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Teilnehmende Feuerwehren: FF Ringendorf, FF Füllersdorf, FF Steinabrunn, FF Ottendorf, FF Nursch, FF Roseldorf, FF Großmugl, FF Herzogbirbaum und Geitzendorf.

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg, ABI Braun, VI Hambeis

UA-Übung des UA2 in Leitzersdorf
UA-Übung des UA2 in Leitzersdorf 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 18.09. fand in Leitzersdorf die diesjährige UA-Übung des UA2 Leitzersdorf statt.
Die Übung wurde von BI Manuel Kurzmann, BM Bernhard Osrael und BM Bernhard Teufer ausgearbeitet und auf zwei leerstehende Objekte aufgeteilt. In den beiden Wohnhäusern kam es jeweils zu einem Brand, wobei auch Personen vermisst waren. Durch die Aufteilung wurde sichergestellt, dass alle eingesetzten Feuerwehren voll beschäftigt wurden.

Die FF Leitzersdorf richtete sofort nach dem Eintreffen eine Einsatzleitung ein, wo sich die ankommenden Fahrzeuge meldeten, um ihre Einsatzaufträge zu erhalten.
Das RLFA-2000 Leitzersdorf wurde zum ersten Objekt beordert, um die Brandbekämpfung unter Atemschutz im Inneren des Gebäude durchzuführen. Die Kameraden wurden durch das RLFA-2000 Spillern und die Mannschaft der FF Wiesen unterstützt. Mittels Schiebeleiter und Korbschleiftrage wurde eine Person aus dem 1. Stock gerettet.

Beim zweiten Übungsszenario waren die FF Hatzenbach, die FF Kleinwilfersdorf und die FF Wollmannsberg eingesetzt. Während vom KLF Wollmannsberg die Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten aufgebaut wurde, errichtete das KLF Hatzenbach einen Atemschutzsammelplatz und stellte den ersten Atemschutztrupp, der zur Personensuche in das Gebäude vorging. Die Kameraden der FF Kleinwilfersdorf führten die Brandbekämpfung im Außenbereich durch. Zwei weitere Atemschutztrupps unterstützten bei der Personensuche und -rettung, welche aufgrund der Lage im Dachboden und Keller recht anspruchsvoll war. Übungsbeobachter HBI Thomas Florian und HBI Franz Mayer, sowie OV Franz Helfer vom Abschnittsfeuerwehrkommando Stockerau hoben die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Wehren und die gemeinsame Umsetzung der Einsatzbefehle hervor. Bürgermeisterin Mag. Sabine Hopf und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR  Manfred Kreitmayer, der bei dieser Übung in die Rolle des GRKDT des RLFA-2000 Leitzersdorf schlüpfte, bedankten sich für die zahlreiche Teilnahme und luden im Anschluss ins FF-Haus Leitzersdorf ein, wo die Kameradinnen und Kameraden bei einem hervorragenden Imbiss den Abend ausklingen ließen.

Fotos: Feuerwehren UA2 und HBI Thomas Florian
Bericht: HBI Thomas Florian / AFKDO Stockerau

Basisausbildung Block B mit erfolgreichem Abschluss in Großmugl
Basisausbildung Block B mit erfolgreichem Abschluss in Großmugl 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Von 12. bis 13. September 2026 fand im Feuerwehrhaus Großmugl die Basisausbildung Block B für Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Korneuburg statt. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes nahmen an den beiden intensiven Ausbildungstagen teil.

Unter der Leitung von Modulleiter VI Franz Tittler, Stellvertreter des Leiters des Verwaltungsdienstes des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg, wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wesentlichen Grundlagen für den Feuerwehrdienst vermittelt und diese auch praktisch beübt. Unterstützt wurde er dabei von einem erfahrenen Ausbilderteam aus dem Bezirk.

Erfolgreiche Abschlusstruppmannprüfung

Am zweiten Ausbildungstag stand zum Abschluss die Abschlusstruppmannprüfung auf dem Programm. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr in den vergangenen Ausbildungsabschnitten erworbenes Wissen und Können unter Beweis stellen. Erfreulicherweise konnten alle zur Prüfung angetretenen Feuerwehrmitglieder diese erfolgreich abschließen.

Zur erfolgreichen Absolvierung gratulierten seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg der Leiter des Verwaltungsdienstes VR Gerald Pany sowie Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer, der im Anschluss ebenfalls nach Großmugl kam.

Seitens des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau war Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber anwesend, der während der beiden Tage auch selbst als Ausbilder tätig war. Ebenso war das gesamte Team des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau vertreten.

Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Großmugl, Gerhard de Witt, ließ es sich nicht nehmen, den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen persönlich zu gratulieren. Als Feuerwehrmitglied konnte er dabei aus eigener Erfahrung sprechen, denn erst im Vorjahr absolvierte er selbst erfolgreich die Basisausbildung.

Dank für Kameradschaft und Disziplin

In ihren abschließenden Worten bedankten sich VI Franz Tittler, BR Markus Schauhuber und Bürgermeister Gerhard de Witt bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die gelebte Kameradschaft, die Disziplin und die gute Zusammenarbeit während der beiden Ausbildungstage.

Ein besonderer Dank galt auch dem Hausherrn, dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Großmugl und Unterabschnittskommandanten HBI Christoph Oberschlick, für die Gastfreundschaft und die Unterstützung bei der Durchführung der Ausbildung.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur erfolgreich bestandenen Abschlusstruppmannprüfung und wünscht ihnen für ihren weiteren Ausbildungsweg und den Feuerwehrdienst alles Gute.

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg

Feuerwehr für Groß und Klein
Feuerwehr für Groß und Klein 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Sonntag, den 13.09.2026, fand unser Tag der offenen Tür unter dem Namen „Feuerwehr für Groß und Klein“ statt. Alle Besucher konnten an mehreren Stationen zu den Themen technischer Einsatz, Brandeinsatz und Schadstoffeinsatz mehr über unsere Aufgaben und Tätigkeiten erfahren. Außerdem gab es eine Präsentation mit Informationen und Videos über das Feuerwehrwesen in Österreich, Niederösterreich und über die Feuerwehr Seyring. Natürlich durften auch unsere Feuerwehrautos genau unter die Lupe genommen werden, und unsere Kameraden standen stets bereit, alle Fragen zu beantworten. Auch unsere jüngsten Mitglieder der Feuerwehrjugend ermöglichten den Teilnehmern das Zielspritzen bei der Spritzwand mit der Kübelspritze sowie das Spritzen mit einem echten Hohlstrahlrohr, wie es bei einem Brand zum Einsatz kommt, beim Feuerwehrauto- Weitspritzen. Bei der Station „Technischer Einsatz“ gab es mehrere Vorführungen mit Spreizer und Schere an einem PKW, und unsere Wettkampfgruppe zeigte mehrfach einen Standard-Löschangriff, wie er bei einem Bewerb durchgeführt wird, um den Besuchern die Feuerwehrbewerbe näherzubringen. Für Speis und Trank wurde gut gesorgt und eine Hüpfburg im Feuerwehrauto-Design sorgte für Begeisterung bei den Kindern.

Wir hoffen, mit diesem Event den zahlreichen Besuchern unsere Arbeit nähergebracht zu haben und bei dem einen oder anderen das Interesse für die Feuerwehr geweckt zu haben.

Bericht und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Seyring

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