Pony aus Brunnen gerettet – aufwendige Tierrettung in Oberrohrbach

Pony aus Brunnen gerettet – aufwendige Tierrettung in Oberrohrbach 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagvormittag wurden die Freiwilligen Feuerwehren Oberrohrbach und Unterrohrbach zu einer Tierrettung nach Oberrohrbach alarmiert. Ein Pony war in einen etwa drei Meter tiefen Brunnen unterhalb eines Verschlags gestürzt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich eine heikle Situation. Das Tier befand sich im Brunnen und nur noch die Nase ragte aus dem Wasser. Um ein weiteres Absinken zu verhindern und dem Pony etwas Luft zu verschaffen, wurde zunächst mittels Unterwasserpumpe der Wasserstand im Brunnen abgesenkt.

Parallel dazu wurde über die Polizei der Tierarzt Mag. Wolfgang Babinek alarmiert, der kurze Zeit später am Einsatzort eintraf und die Feuerwehrkräfte mit seiner fachlichen Expertise unterstützte.

Da sich rasch abzeichnete, dass für die Rettung Spezialausrüstung erforderlich sein würde, wurde zusätzlich das NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum aus Tulln zum Einsatz gerufen. Drei speziell geschulte Mitarbeiter machten sich umgehend mit entsprechender Ausrüstung auf den Weg nach Oberrohrbach.

Währenddessen begannen die Einsatzkräfte damit, den über dem Brunnen errichteten Verschlag teilweise abzubauen, um ausreichend Platz für die Rettungsarbeiten zu schaffen. In aufwendiger und sorgfältiger Kleinarbeit gelang es schließlich, dem im Brunnen verkeilten Pony geeignete Anschlagmittel anzulegen.

Mithilfe eines Baggers der Firma Erdbau Dam konnte das Tier schließlich behutsam aus dem Brunnen gehoben werden. Direkt danach wurde das Pony vom Tierarzt untersucht und versorgt.

Da das Tier stark unterkühlt war, stellte die Firma Esarom kurzfristig einen IBC-Container mit Warmwasser zur Verfügung, um das Pony langsam wieder aufzuwärmen.

Nach der Versorgung zeigte sich schließlich ein positives Bild. Das Pony konnte selbstständig aufstehen, machte erste Schritte und nahm auch wieder Futter auf.

Gegen Mittag konnten die Einsatzkräfte den Einsatz erfolgreich beenden und wieder einrücken.


Bericht und Fotos: FF Oberrohrbach