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SB ÖA/EDV - Tobias Neumayer

Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn
Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag den 01.11 wurde die Feuerwehr Hagenbrunn zu einer Brandmeldeauslösung, in einem Betrieb alarmiert. Durch die Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr, die das Feuer über eine Kamera gesehen haben, wurde die BAZ Stockerau informiert, dass es sich nicht um eine fehlerhafte Auslösung, sondern um einen bestätigten Brand handelte. Die Alarmstufe wurde somit auf B3 und in weiterer Folge auf B4 erhöht, um ausreichend Kräfte für die Brandbekämpfung, Schutz von weiteren Gebäuden, Wasserversorgung und Versorgung der Kamerad:innen vor Ort zu haben. Um eine bessere Übersicht über das Einsatzgeschehen zu haben, wurde dieser in zwei Einsatzabschnitte geteilt und eine Einsatzleitung eingerichtet. Ebenso wurde ein Atemschutzsammelplatz für die Atemschutzgeräteträger eingerichtet. 

Durch die große Brandlast erfolgte der Löschangriff unter Atemschutz von mehreren Seiten mit mehreren Löschleitungen. Auch Wasserwerfer waren im Einsatz, um das Brandgut zu kühlen. In weiterer Folge wurde das gelagerte Material von Baggern und Radladern zerteilt, um ein Ablöschen von Brandherden und Glutnestern möglich zu machen. Immer wieder entzündete sich durch das Umlagern Brandgut, welches aber durch die Löschtrupps schnell gelöscht werden konnte.

Auch die Versorgung mit Essen und Getränken für alle Kameraden wurde vom Betrieb, sowie Betrieben aus der Umgebung sichergestellt.

Im Einsatz standen bis in die Abendstunden ungefähr 130 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Betriebsfeuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei. 

Nach etwa 5 Stunden aktiver Brandbekämpfung konnte die Einsatzstelle an die Betriebsfeuerwehr übergeben werden. 

Ein großer Dank gilt allen Feuerwehren, die die Brandsicherheitswache und Nachlöscharbeiten in der Nacht über durch rasches Handeln und eine großartige Arbeit eine weitere Brandausbreitung verhindern konnten. 

Anwesende Feuerwehren:
Hagenbrunn, Flandorf, Königsbrunn, Enzersfeld, Klein-Engersdorf, Seyring und Gerasdorf

Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Staffelübung in Enzersfeld
Staffelübung in Enzersfeld 1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 25. Oktober fand – zum bereits fünften Mal – die sogenannte Staffelübung bei der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld statt. Bei hervorragendem Herbstwetter fanden sich rund 20 Kameraden im Feuerwehrhaus ein, um den Nachmittag gemeinsam, ganz im Zeichen der Feuerwehr, zu verbringen.

Die Kameraden hatten die Möglichkeit, an insgesamt drei Übungen, die ab 13:30 Uhr stattfanden, teilzunehmen. Dabei stand ihnen frei, an allen Übungen teilzunehmen oder zwischendurch zu den Szenarien um 15:00 bzw. 16:30 Uhr einzusteigen.

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde durch die diesjährigen Organisatoren, dem 1. Zugskommandanten sowie dem 1. und 2. Zugtruppkommandanten, ging die erste Alarmierung auf den Fahrzeug-Tablets ein.

Teil 1 – 13:30 Uhr

Übung 1 – Verkehrsunfall, PKW gegen Strommast

Gemeinam mit dem Rüstlöschfahrzeug (RLF) wurde das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) zu einem Verkehrsunfall auf Höhe Satzgasse 10 alarmiert. Aus unbekannter Ursache prallte ein PKW gegen einen Strommast. Der Fahrer des Fahrzeugs war bewusstlos und musste umgehend befreit und an die Rettungskräfte übergeben werden.

Der Einsatzleiter entschied sich, den entstandenen Brand mittels Schnellangriffseinrichtung des RLFs zu bekämpfen. Besonders musste hierbei auf den Sicherheitsabstand bei einer Spannung von unter 1000 Volt geachtet werden.

Nachdem es in der Zwischenzeit zu einer Abschaltung der entsprechenden Leitung durch den Netzbetreiber gekommen war, wurde die verletzte Person mittels Schaufeltrage gerettet und aus dem Gefahrenbereich in Richtung Rettung getragen. Bei der Rettung wurde besonders auf die Sicherheit und Betreuung des Fahrers geachtet. So wurde z.B. eine Airbag-Spinne am Lenkrad angebracht. Diese verhindert ein unkontrolliertes Auslösen des Airbags während der Rettung.

Übung 2 – Person in Notlage, medizinischer Notfall – Person auf Hochstand

Zu diesem Geschehen wurde das Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) alarmiert.

Aufgrund der nur ungefähren Ortsangabe im Alarmtext, hatte die Mannschaft bereits bei der Anfahrt Ausschau nach einem Hochstand gehalten. Das Objekt, das sich im Bereich der Maria Lourdes Kapelle befand, war mit dem Einsatzfahrzeug leider nicht direkt erreichbar.

Man entschied daher, die benötigten Ausrüstungsgegenstände zu Fuß an die Einsatzstelle zu tragen.

Um die Person aus dem engen Hochstand zu retten, wurden zwei Teile einer Steckleiter verbunden und an den Hochstand gesichert. Anschließend wurde der Verletzte mittels Korbschleiftrage aus dem Hochstand über die Leitern herunterbefördert.

Teil 2 – 15:00 Uhr

Nach einer kurzen Pause im Feuerwehrhaus, bei dem es die Möglichkeit zur Stärkung gab, folgten zwei weitere fordernde Übungen

Übung 3 – Auslösung Brandmeldeanlage, Volksschule Enzersfeld

Bei dieser Übung hatten das MTF und das HLF mit dem Meldebild „B1 Gefahrenmeldeanlage – Brand, Volksschule Enzerseld“ zu kämpfen. Bereits bei der Ankunft des ersten Fahrzeugs, machte eine Lehrerin winkend auf sich aufmerksam. Sie schilderte, dass insgesamt vier Kinder sowie ein Elektriker, der gerade am Dachboden zu tun hatte, vermisst werden.

Umgehend verschafften sich der Einsatzleiter und der Gruppenkommandant Zugang zum Feuerwehrbedienfeld. Darauf konnten sie auslesen, dass der Melder 78/7 ausgelöst hatte. Nachdem der entsprechende Melder im Brandschutzplan gefunden wurde, wurde mit der Suche der vermissten Personen begonnen. Kurze Zeit später konnten zwei und wenige Minute später, die weiteren zwei Kinder unversehrt gefunden werden. Sie wurden an das Lehrpersonal übergeben.

Als komplizierter stellte sich die Suche nach dem vermissten Elektriker dar. Neben der Orientierung am Dachboden, erschwerte das Gewicht von über 130 kg der verletzten Person den Transport raus aus der Schule.

Nachdem alle Personen gerettet wurden, setzte der Einsatzleiter die Brandmeldeanlage zurück und achtete darauf, ob der Melde erneut ausschlägt – zum Glück nicht!

Zum Schluss wurden noch einige organisatorische Anforderungen abgearbeitet und eine kurze Besprechung, bei der auch die Direktorin der Volksschule answesend war, abgehalten.

Übung 4 – Austritt von Flüssigkeiten, Kläranlage Enzersfeld

Auf der Kläranlage hatte die Mannschaft des RLFs mit einer eingeklemmten Person unter einem Anhänger zu tun. Hinzu kam, das ein Fass undicht war und zusätzlich abgedichtet werden musste.

Da schon etwas Flüssigkeit ausgetreten war, wurde der naheliegende Kanaldeckel ebenso abgedichtet.

Unter Einsatz von Atemschutz, Hebekissen, Holzstaffeln und einigen weiteren Ausrüstungsgegenständen, wurde die Aufgabe professionell gelöst!

Verzögerung aufgrund eines echten Einsatzes

Kurz vor Alarmierung des 3. Teils erreichte den Kommandant ein Anruf, dass es im Bereich der Kirchengasse aus einem Kompost rauche. Wenige Augenblicke später fuhr das RLF die Einsatzadresse an und konnte den kleinen Brand mit Wasser löschen. Da die Besitzer nicht zu Hause waren, konnte durch aufmerksame Nachbarn und ein schnelles Ausrücken der Enzerfelder Feuerwehr, Schlimmeres verhindert werden!

Teil 3 – 16:30 Uhr

Übung 5 – Verkehrsunfall mit mehreren PKW, einem LKW, einem Radfahrer sowie mehreren Verletzten

Der Gedanke hinter dem Übungsnachmittag ist neben dem Wissensaufbau und der Kameradschaftspflege auch der kontinuierliche Anstieg der Komplexität.

Während die ersten beiden Blöcke von kleineren Mannschaften bewältigt werden konnten, war beim letzten Szenario die Anwesenheit aller Kameraden gefordert.

In der Satzgasse, nicht weit vom Feuerwehrhaus entfernt, kam es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren PKWs, einem LKW und mehreren – teils eingeklemmten – Personen. Auch ein Fahrradfahrer war involviert.

Beim Eintreffen der ersteintreffenden Einsatzkräfte erkundeten der Einsatzleiter und die jeweiligen Gruppenkommandanten das Geschehen und weisten den Fahrzeugen ihre Positionen zu.

Bereits während der Ersteinschätzung traf auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn ein. Umgehend wurde eines der Unfallfahrzeuge in die Hände der Nachbarfeuerwehr übergeben.

Die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeugs kümmerte sich unverzüglich um die Betreuung der eingeklemmten Person unter einem Hinterreifen des LKWs. Man setzte auf die bewährte Methode mit Hebekissen und Unterlagsmaterial.

Bei der Rettung der Person aus dem LKW entschied sich die Enzersfelder Mannschaft für die Rettungsplattform, die sie am Dach des RLFs mitführen. Dadurch kann man den Höhenunterschied zwischen Straße und Fahrerkabine problemlos ausgleichen und auf der gleichen Ebene arbeiten. Mittels Spineboard konnte der verletzte Fahrer schlussendlich an die Rettung übergeben werden.

Die Kameraden aus Königsbrunn sowie das zweite Enzersfelder Fahrzeug mussten währenddessen mehrere eingeklemmte Personen aus zwei Fahrzeugen schneiden. Hier kam je ein hydraulischer Rettungssatz zum Einsatz.

Neben diesen Hauptaufgaben gab es noch zahlreiche weitere Tätigkeiten, die von der Mannschaft bewältigt werden mussten. Dazu gehörten die Betreeung und Begleitung der verletzten Personen oder das Binden von ausgetretenen Flüssigkeiten.

Versorgen, aufräumen und Ordnung schaffen

Nachdem alle Personen versorgt waren, kümmerte sich die Mannschaft gemeinsam um den Abtransport der Übungsautos sowie das Versorgen der Fahrzeuge.

Im Feuerwehrhaus versammelt, wurde die letzte Übung gemeinsam nachbesprochen. Neben Dankesworten an die Statisten, Unterstützer und die Mannschaft, hob Unterabschnittskommandant HBI Bernhard Hermann die hervorragende Zusammenarbeit der letzten Jahre zwischen den Feuerwehren Enzersfeld und Königsbrunn hervor. Dies wurde freilich auch von den Kommandanten der beiden Feuerwehren Enzersfeld und Königsbrunn positiv angemerkt.

Ein weiterer Dank ging an die Firma Erdbau & Abbruch Truhetz aus Königsbrunn für das Bereitstellen des LKWs.

18:00 Uhr – Gemeinsames Abendessen und Kameradschaftspflege

Pünktlich traf das Essen – Schnitzel mit Salat – im Feuerwehrhaus ein, sodass sich alle Beteiligten nach einem langen und anstrengenden Tag ausreichend stärken konnten.

Weitere Fotos

Zahlreiche weitere Fotos finden sich auf der Website der Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld!

https://www.ff-enzersfeld.at/staffeluebung-2025

Fotos & Bericht: Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld

Unterabschnittsübung in Hagenbrunn
Unterabschnittsübung in Hagenbrunn 1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, den 11. Oktober 2025, fand die jährliche Unterabschnittsübung des Unterabschnitts 4 in Hagenbrunn statt. Daran teilgenommen haben die Freiwilligen Feuerwehren Enzersfeld, Flandorf, Hagenbrunn und Königsbrunn. 

Übungsannahme war ein Schadstoffeinsatz in der neu eröffneten Volksschule Hagenbrunn, bei dem Gas in einem Technikraum ausgetreten war und mehrere Kinder und eine erwachsene Person vermisst wurden. 

Nachdem gegen 10:00 Uhr die Brandmeldeanlage im Gebäude ausgelöst wurde, fuhr die ortsansässige Feuerwehr Hagenbrunn umgehend zum Einsatzort. Nach einer kurzen Erkundung und Lagefeststellung, entschied der Einsatzleiter die Alarmstufe umgehend zu erhöhen. Laut Zeugenaussagen galten insgesamt vier Kinder und eine erwachsene Person als vermisst. Das Gebäude konnte aufgrund eines deutlich wahrzunehmen Gasaustrittes, nur mit Atemschutz betreten werden. 

Durch die damit verbundene Nachalarmierung, standen wenige Minuten später insgesamt 60 Feuerwehrkameraden mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen zur Verfügung!

Um den „Einsatz“ in einem solch großen und komplexen Gebäude besser koordinieren zu können, wurde eine Einsatzleitung aufgebaut und der „Einsatz“ in zwei Einsatzabschnitte geteilt. Mehrere Atemschutztrupps durchsuchten das gesamte Gebäude und konnten nach kurzer Zeit alle gesuchten Personen ins Freie bringen und Lüftungsmaßnahmen durchführen. 

Durch die Übung konnten wertvolle Erkenntnisse für etwaige zukünftige Einsätze in der Volksschule gewonnen werden. Besonders die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten von mehreren Seiten und die Aufstellflächen für die Fahrzeuge, konnten allen teilnehmenden Feuerwehren näher gebracht werden. 

Die Einsatzübung wurde von den Bürgermeistern der Marktgemeinde Hagenbrunn, Michael Oberschil und der Marktgemeinde Enzersfeld im Weinviertel, Friedrich Vinzens, als auch von Unterabschnittskommandant HBI Bernhard Hermann, Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Karl Böhm sowie der Direktorin der Volksschule Hagenbrunn beobachtet. Hier konnten die Mitglieder die hervorragende Zusammenarbeit und Einsatzschlagkraft beeindruckend unter Beweis stellen.

1. Burgenländischer Landesfeuerwehrwasserdienstleistungsbewerb in Rechnitz 
1. Burgenländischer Landesfeuerwehrwasserdienstleistungsbewerb in Rechnitz  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Vom 12. bis 13. September fand in Rechnitz am dortigen Badesee der 1. burgenländische Landeswasserdienstleistungsbewerb statt. Nachdem es der erste Bewerb im Burgenland war, konnte nur in der Klasse Bronze (zweimännisch) gefahren werden. Aus dem Bezirk Korneuburg waren 3 Zillen am Start: Daniel Senekowitsch mit Mario Kedl (FF Spillern), Mergim Januzi mit Andreas Schirxl (FF Spillern) und Karl Lindner mit Mathias Brennenstuhl (FF Zaina/FF Hausleiten). Alle drei Zillenbesatzungen konnten das Bewerbsziel erreichen und das bronzene Wasserdienstleistungsabzeichen im Burgenland erwerben.

Frauenpower am Wasser
Frauenpower am Wasser 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Die Feuerwehr Seitzersdorf-Wolfpassing war am 3. September bei Abschnittssachbearbeiter Wasserdienst Karl Lindner in Zaina zu Gast, um das Zillenfahren auszuprobieren! Mit dabei waren gleich drei Feuerwehrfrauen, die den Umgang mit Ruder und Schubstange erlernen wollen. Nach einer kurzen theoretischen Einschulung wurden schon die Rettungswesten angelegt und es ging mit den Zillen auf den Teich. Nach einiger Zeit hatten sich die Teilnehmer(innen) an den wackeligen Aufenthalt in der Zille gewöhnt und es wurden bereits die ersten Steuerbewegungen mit dem Ruder erfolgreich gemeistert. Dass Zillenfahren anstrengend ist, war auch schnell klar – trotzdem kommen die interessierten Mitglieder gerne wieder – schließlich will auch noch das Gegenwärtsschieben mit den Schubstangen probiert werden!

Das AFKDO Stockerau dankt für das Interesse am Wasserdienst und hofft auf weiteren Zuspruch für dieses Sachgebiet in den Feuerwehren!

Bildnachweis: FF Zaina

125 Jahre FF Weinsteig – Fahrzeugsegnung HLFA 2 – Ehrungen
125 Jahre FF Weinsteig – Fahrzeugsegnung HLFA 2 – Ehrungen 1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Ein ereignisreiches Wochenende ging am 23. und 24. August in Weinsteig über die Bühne. Im Zuge des Feuerwehrfestes, das am Samstag mit Live-Musik begann, folgte am Sonntag Vormittag ein Ereignis auf das Nächste!

09:30 Uhr – Eintreffen der Feuerwehren, der Musikkapelle Ernstbrunn, der Ehrengäste und der Besucher

Die Hauptstraße war gesperrt, die Bänke aufgestellt, der Altar stand am rechten Platz und das neue Hilfeleistungsfahrzeug 2 stand geschmückt auf seiner Position.

10:00 Uhr – Beginn der Feldmesse, Segnung des HLFA 2-3000, Ehrungen

Bei hervorragendem Spätsommerwetter hielt der gebürtige Prälat Dr. Matthias Roch eine Feldmesse direkt vor dem Dorfzentrum Weinsteig ab. Während der Zeremonie ging er auf den Schutzpatron der Feuerwehr, den Hl. Florian, ein und fand sehr passende Worte zum Leitsatz „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“. So hob er hervor, dass es funktionierende Vereine und Organisationen nur in guten Gemeinschaften geben kann – wie am Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr Weinsteig!

Nach der Kommunion konzentrierten sich die Blicke der Besucher in Richtung Hilfeleistungsfahrzeug 2, welches nun offiziell unter Gottes Segen steht und somit immer heil von Übungen und Einsätzen zurückkommen soll.

Im Anschluss begrüßte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Weinsteig, OBI Dominik Vlasits, alle Ehrengäste und Besucher und übergab nach einigen Worten an seinen Stellvertreter FT Thomas Aigner. Der Stellvertreter des Leiters des Verwaltungsdienstes im Abschnitt Korneuburg ging primär auf die Anschaffungskosten des neuen Fahrzeuges ein. Nach einer kurzen Rede des Abschnittsfeuerwehrkommandanten BR Christoph Nebenführ kamen der Bürgermeister der Marktgemeinde Großrußbach Josef Zimmermann, der Bezirkshauptmann Andreas Strobl, der Landtagsabgeordnete Andreas Minnich sowie der Bezirksfeuerwehrkommandant Stellvertreter BR Hannes Holzer zu Wort.

Kurz darauf wurde mit den Ehrungen begonnen. Zahlreiche Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weinsteig wurden für ihren außerordentlichen Einsatz während dem Hochwasser im September 2024 mit der „Katastrophenschutzmedaille Hochwasser 2024“ ausgezeichnet. Weiters wurden Ehrungen für 25, 40 und 50-jährigen verdienstvolle Tätigkeiten im Feuerwehr- und Rettungswesen verliehen. Außerdem wurden Verdienstzeichen des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes 3. Klasse in Bronze verliehen.

Im Anschluss wurde ein Blumenstrauß an die Fahrzeugpatin Nicole Aigner übergeben!

11:30 Uhr – Frühschoppen mit der Musikapelle Ernstbrunn

Nachdem die Ernstbrunner schon die Feldmesse musikalisch begleitet hatten, packten sie ihre Instrumente zusammen und zogen gemeinsam auf den Platz hinter dem Feuerwehrhaus um mit dem Frühschoppen den gemütlichen Teil des Festtages einzuläuten.

15:00 Uhr – Verlosung der Tombola

Wie geplant wurde um 15:00 Uhr mit der Verlosung der Tombola begonnen.

Bericht und Fotos: BFKDO Korneuburg Presseteam / SB Tobias Neumayer

67. NÖ Landeswasserdienstleistungsbewerb in Mauternbach
67. NÖ Landeswasserdienstleistungsbewerb in Mauternbach 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Vom 21. bis 24. August fand der 67. NÖ Landeswasserdienst-Leistungsbewerb und der 50. Bewerb um das Wasserdienstleistungsabzeichen in Gold in Mauternbach im Bezirk Krems statt.  Aus dem Bezirk Korneuburg nahmen einige Zillenbesatzungen an diesem Bewerb teil. 

Am Bewerb um das Wasserdienstleistungsabzeichen in Gold nahmen Franz Hübl von der FF Unterparschenbrunn und Florian Zehetner von der FF Oberrohrbach teil und konnte zusammen mit 60 Teilnehmern das Abzeichen erreichen. 

Beim Bewerb in Gold Disziplin Zillenfahren nahmen Andreas Effenberger von der FF Langenzersdorf, Andreas Schirxl von der FF Spillern und Karl Lindner von der FF-Zaina erfolgreich teil.  

Beim Bewerb in Bronze ohne Alterspunkte traten folgende Zillenbesatzungen aus dem Bezirk an:  

Elvir Ramadanovic und Andreas Schirxl (FF Spillern) 

David Neckam und Ferdinand Schweiger (FF Spillern) 

Dabei konnte Elvir Ramadanovic von der FF Spillern das Wasserdienstleistungsabzeichen in Bronze erstmals erreichen. 

Beim Bewerb in Bronze mit Alterspunkten traten folgende Zillenbesatzungen aus dem Bezirk an:  

Christoph Gruber mit Josef Kortisch (FF Bisamberg) 

Philipp Hadrigan mit Gerhard Kretschy (FF Bisamberg) 

Karl Lindner mit Harald Czapka (FF Zaina/FF Gießhübl) 

Den Bewerb in Silber ohne Alterspunkte absolvierten: 

Andreas Schirxl mit Daniel Senekowitsch (FF Spillern) 

Philipp Hadrigan mit Josef Kortisch (FF Bisamberg) 

Andreas Effenberger mit Daniel Haimböck (FF-Langenzersdorf/FF-Dietersdorf) 

Erwin Lorenz und Matthias Brennenstuhl (FF Zaina/FF Hausleiten) 

Dabei konnte Daniel Senekowitsch von der FF Spillern und Matthias Brennenstuhl von der FF Hausleiten erstmals das Wasserdienstleistungsabzeichen in Silber erreichen! 

Den Bewerb in Silber mit Alterspunkten absolvierten: 

Franz Hübl mit Otto Kirchmayer (FF Unterparschenbrunn) 

Karl Lindner mit Harald Czapka (FF Zaina/FF Gießhübl) 

Im Zillen-Einer ohne Alterspunkte nahmen aus dem Bezirk teil: 

Andreas Schirxl (FF Spillern), Andreas Effenberger (FF Langenzersdorf) sowie Philipp Hadrigan und Patrick Fischer (FF Bisamberg) 

Im Zillen-Einer mit Alterspunkte traten aus dem Bezirk an: 

Karl Lindner (FF Zaina), Josef Kortisch (FF Bisamberg) und Otto Kirchmayer (FF Unterparschenbrunn) 

Für das Gruppenfoto nach der Siegerehrung haben sich vor der Bundesheerkaserne in Mautern eingefunden:  

(vlnr)  

Forian Zehetner (FF Oberrohrbach), Karl Lindner (FF Zaina), Otto Kirchmayer (FF Unterparschenbrunn), Christoph Gruber (FF Bisamberg), Norbert Kretschy (FF Bisamberg), Elvir Ramadanovic (FF Spillern), Andreas Effenberger (FF Langenzersdorf), Matthias Brennenstuhl (FF Hausleiten), Andreas Schirxl (FF Spillern), Franz Hübl (FF Unterparschenbrunn), Daniel Senekowitsch (FF Spillern), Bezirksfeuerwehrkommandant Landesfeuerwehrrat Wilfried Kargl 

Feuerwehrbasiswissen und Abschluss Truppmann Langenzersdorf
Feuerwehrbasiswissen und Abschluss Truppmann Langenzersdorf 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 2. Und 3. August wurden in Langenzersdorf die Module Feuerwehrbasiswissen und Abschluss Truppmann durchgeführt. 

Am ersten Tag standen neben einem Theorieblock auch schon einige praktische Einheiten am Plan. Am zweiten Tag folgten weitere praktische Stationen zur Vorbereitung auf das Abschlussmodul „Abschluss Truppmann“. 

Bei der abschließenden Prüfung am Sonntagnachmittag, mussten die Teilnehmer neben einer praktischen Prüfung auch in einem schriftlichen Test mit ihrem Wissen überzeugen. 

Modulleiter EOBI Gerald Friczmann und das gesamte Prüferteam überzeugten sich von den gezeigten Leistungen und alle Feuerwehrmitglieder konnten das Modul mit Erfolg meistern. Wir gratulieren allen Feuerwehrfrauen und Männern hierzu herzlich! 
 
Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg

Schwerer Verkehrsunfall auf der B3 in Spillern
Schwerer Verkehrsunfall auf der B3 in Spillern 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr kam es auf der B3 in Spillern zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw.  

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau führten wir zwei Menschenrettungen durch. Parallel dazu wurden ein zweifacher Brandschutz aufgebaut sowie die Unfallstelle umfassend abgesichert. 

Die Bundesstraße B3 musste für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt werden. 

Nach der erfolgreichen Befreiung der beiden Fahrzeuglenker aus den Unfallwracks wurden diese umgehend dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend erfolgten die Bergung der Fahrzeuge durch zwei Wechselladefahrzeuge der FF Stockerau sowie die Reinigung der Fahrbahn, um den Verkehrsweg wieder freizugeben. 

Ein ernster Appell an die Bevölkerung: Erneut mussten unsere Kameradinnen und Kameraden Decken als Sichtschutz einsetzen, da sich zahlreiche Schaulustige ungebeten in den unmittelbaren Einsatzbereich begaben. Trotz Aufforderung durch die Polizei zeigten sich viele uneinsichtig und räumten den Bereich nur widerwillig. 

Wir appellieren eindringlich: Bitte machen Sie den Einsatzkräften Platz, leisten Sie den Anweisungen der Einsatzorganisationen Folge und zeigen Sie Respekt gegenüber den verunfallten Personen. Jeder unnötige Blick und jedes zögerliche Verhalten gefährdet den Ablauf der Rettungsmaßnahmen. 

Im Einsatz standen: 

  • Freiwillige Feuerwehr Spillern 
  • Freiwillige Feuerwehr Stockerau 
  • Notruf NOE – Acute Community Nursing 
  • Rotes Kreuz Bezirk Korneuburg 
  • Notarzthubschrauber 
  • Polizei 
  • Straßenmeisterei 

Wir danken allen eingesetzten Kräften für die professionelle Zusammenarbeit. 

Fotos und Bericht: Freiwillige Feuerwehr Spillern 

Ausbildungsprüfung Feuerwehrboote
Ausbildungsprüfung Feuerwehrboote 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Nacht intensiver Vorbereitung absolvierten gestern 12 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Spillern die Ausbildungsprüfung Feuerwehrboote in der Stufe Bronze. 

Wir dürfen folgenden Bootsbesatzungen gratulieren: 

Boot 1 
  • LM Mergim Januzi (hatte Abzeichen bereits) 
  • OV Daniel Bisko 
  • V Oliver Tober 
Boot 2
  • HFM Dominik Tober 
  • FM Peter Krautsack 
  • FM David Neckam 
Boot 3 
  • HBM Gernot Mattausch 
  • FM Elvir Ramadanovic 
  • SB Peter Laa 
Boot 4
  • OBM Andreas Warschitz 
  • OFM Petra Kedl 
  • LM Mario Kedl 
Boot 5
  • OBI Andreas Schirxl (hatte Abzeichen bereits) 
  • HBI Alexander Mattausch 
  • OV Daniel Bisko 

Außerdem möchten wir uns bei dem Prüferteam des Bezirkes Tulln bedanken, sowie bei unseren Kameraden OBI Andreas Schirxl und LM Mergim Januzi, welche die Teilnehmer die vergangenen Wochen perfekt vorbereiteten. 

Fotos und Bericht: Freiwillige Feuerwehr Spillern