Einsätze

Einsatz KHD beim Waldbrand in St. Egyden am Steinfeld
Einsatz KHD beim Waldbrand in St. Egyden am Steinfeld 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 05. August brach im Föhrenwald im Raum St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ein Wald- und Flurbrand aus, der sich aufgrund der vorherrschenden Dürre und den hohen Temperaturen rasch auf an die 100 ha Waldgebiet ausbreitete.

Die örtlichen Kräfte wurden rasch durch Feuerwehren aus der Region, aus dem Bezirk Neunkirchen und Wiener Neustadt, unterstützt. Ebenfalls wurde der Sonderdienst „Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung“ hinzugezogen. Der Bezirksführungsstab Neunkirchen wurde ab dem 06. August vom Landesführungsstab unterstützt.

Zu Spitzenzeiten waren bis zu 500 Feuerwehrfrauen und -männer im kräftezehrenden Einsatz, welcher aufgrund der drehenden Winde auch äußerst gefährlich war. Sechs Feuerwehrmitglieder wurden durch Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen verletzt, zahlreiches Einsatzmaterial musste zurückgelassen werden und auch Feuerwehrfahrzeuge wurden durch die Hitze beschädigt.

Am 06. August vormittags erreichte das BFKDO Korneuburg die Anforderung des LFÜST, für den darauffolgenden Tag einen KHD-Zug zur Ablöse der in der Nacht von 06. auf 07. August im Einsatz stehenden KHD-Züge zu stellen. Nach der Organisation der Fahrzeuge und Mannschaft im Laufe des Tages fand um 17:00 Uhr eine Dienstbesprechung im FF-Haus Korneuburg statt, um die letzten Informationen zu teilen und Abfahrtszeiten und Treffpunkte festzulegen.

Zusätzlich zum KHD-Zug aus dem Bezirk Korneuburg standen auch die Waldbrandgruppen Ernstbrunn und Stockerau des Sonderdienstes-Waldbrand, Zug Ost, im Einsatz. Die beiden Gruppen rückten mit einem VFA und einem HLF2-WB sowie insgesamt 12 Feuerwehrmitgliedern in das Einsatzgebiet aus.

Einsatztag

Am 07. August um 3:30 Uhr trafen sich die Kräfte beim Lidl-Parkplatz in Korneuburg und fuhren um 4:00 Uhr geschlossen in Richtung Einsatzgebiet. Das Vorauskommando unter der Führung von KHD-Bereitschaftskommandant HBI Alexander Mattausch und BFKDTSTV Stefan Hoffmann fuhr ebenfalls um 4:00 Uhr vom FF-Haus Korneuburg los.

Nach der Besprechung mit der Einsatzleitung vor Ort um 05:30 Uhr gab es die Befehlsausgabe an die Einheiten. Ein unserem Zug zugewiesenes Waldstück wurde in sechs Abschnitte unterteilt. Die Aufgabe bestand in der Kontrolle und im Ablöschen noch bestehender Glutnester.

Seitens des Versorgungszuges wurde eine Verpflegungsstation aufgebaut und die im Wald verteilten Einheiten regelmäßig mit Getränken versorgt. Ebenfalls standen zwei Kameraden als FMD bereit.

Gegen Mittag waren die Glutnester vollständig bearbeitet. Der weitere Auftrag war das Einsammeln von zurückgelassenem Schlauchmaterial der vor uns eingesetzten Feuerwehren.

Nach dem Mittagessen im FF-Haus Saubersdorf wurde unser Waldstück noch einmal kontrolliert und vereinzelt neue Glutnester abgelöscht.

Nach einer letzten Besprechung mit der Einsatzleitung um 14:00 Uhr wurde unser Einsatz beendet. ZGKDT FT Martin Rother bedankte sich bei der Mannschaft für ihre Einsatzbereitschaft und ließ anschließend vom Einsatzort abrücken.

Eingesetzte Kräfte KHD-Zug

RLFA-2000-200 Großmugl
HLF2 Senning
RLFA-2000 Spillern
HLF3 Stetteldorf am Wagram
HLF3 Langenzersdorf
HLF2 Weinsteig
KDOF Spillern
MTF Stockerau
MTF Bisamberg
VF Langenzersdorf
2x KDOF BFKDO

62 Feuerwehrmitglieder

Sonderdienst Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung, Zug Ost

Waldbrandgruppe Ernstbrunn
Waldbrandgruppe Stockerau
VFA
HLF2-WB

12 Feuerwehrmitglieder

Bericht: HBI Thomas Florian / FF Sierndorf
Fotos: Freiwillige Feuerwehren aus dem KHD-Zug und Sonderdienst Waldbrand

Waldbrandgruppen aus dem Bezirk Korneuburg bei Großbrand in Groß-Enzersdorf im Einsatz
Waldbrandgruppen aus dem Bezirk Korneuburg bei Großbrand in Groß-Enzersdorf im Einsatz 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Dienstagnachmittag, dem 4. August 2026, wurde der Sonderdienst Waldbrandbekämpfung – Zug Ost zur Unterstützung der Einsatzkräfte bei einem ausgedehnten Flur- und Waldbrand im Bereich Groß-Enzersdorf an der Stadtgrenze zu Wien alarmiert.

Aus dem Bezirk Korneuburg standen die Waldbrandgruppen der Freiwilligen Feuerwehren Ernstbrunn, Langenzersdorf und Stockerau im Einsatz. Insgesamt rückten knapp 20 speziell ausgebildete Mitglieder mit fünf Fahrzeugen in das Einsatzgebiet aus.

Nach dem Sammeln an einem vordefinierten Bereitstellungsraum wurde der gesamte Waldbrandzug geschlossen in das Einsatzgebiet verlegt. Vor Ort unterstützten die Kräfte des Sonderdienstes die bereits laufenden Löscharbeiten. Zu ihren Aufgaben zählten das Aufspüren und Ablöschen von Glutnestern sowie verbliebenen Brandherden, um ein erneutes Aufflammen des Vegetationsbrandes zu verhindern.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis tief in die Nacht an. Die hochsommerlichen Temperaturen von rund 40 Grad Celsius sowie teils kräftiger Wind stellten die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen und erschwerten die Arbeiten im unwegsamen Gelände erheblich.

Erst kurz nach 1 Uhr konnten die Mitglieder der Waldbrandgruppen aus dem Bezirk Korneuburg ihren Einsatz beenden und die Heimreise antreten.

Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig spezialisierte Sonderdienste und die bezirksübergreifende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Vegetations- und Waldbränden sind. Dank der speziellen Ausbildung und Ausrüstung des Sonderdienstes Waldbrandbekämpfung können die Einsatzkräfte auch bei großflächigen und herausfordernden Schadenslagen rasch und gezielt unterstützen.

Einen ausführlichen Bericht über das gesamte Einsatzgeschehen finden Sie auf der Website des Bezirksfeuerwehrkommandos Gänserndorf.

Starkwindereignis in Steinabrunn
Starkwindereignis in Steinabrunn 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, dem 1. August 2026, zog gegen 16:30 Uhr ein außergewöhnlich heftiges Unwetter über Steinabrunn. Die massiven Windböen verursachten auf engstem Raum erhebliche Schäden. Mehrere Dächer wurden abgedeckt, zahlreiche Bäume entwurzelt oder umgerissen. Nach ersten Eindrücken dürfte es sich um ein lokal begrenztes Starkwindereignis mit außergewöhnlich hoher Windgeschwindigkeit gehandelt haben.

Ein Baum stürzte auf ein Wohnhaus und musste mithilfe der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Großmugl entfernt werden. Im Zuge des mehrstündigen Einsatzes wurden gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Steinabrunn weitere umgestürzte Bäume beseitigt sowie Sicherungs- und Aufräumarbeiten durchgeführt.

Die Freiwilligen Feuerwehren Steinabrunn und Großmugl standen mehrere Stunden im Einsatz.

Bericht und Fotos: HBI Christoph Oberschlick / Freiwillige Feuerwehr Großmugl

Kurzvideo

Dachgeschossbrand in Gasthaus am Bisamberg fordert Großeinsatz
Dachgeschossbrand in Gasthaus am Bisamberg fordert Großeinsatz 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Dienstagnachmittag, dem 23. Juni 2026, kam es am Bisamberg im Bereich der Gamshöhe zu einem Brandeinsatz größeren Ausmaßes. In einem Gasthaus brach im Dachgeschoss, in dem sich mehrere Wohneinheiten befinden, ein Feuer aus.

Die Freiwilligen Feuerwehren Bisamberg, Kleinengersdorf, Korneuburg und Langenzersdorf wurden mit der Alarmstufe B3 zu dem Einsatz alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Dachgeschoss bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff im Innen- und Außenbereich eingeleitet. Nachdem die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg in Stellung gebracht worden war, konnte auch ein Löschangriff über das Dach vorgenommen werden.

Im Zuge der Löscharbeiten konnten drei Katzen aus dem Gebäude gerettet werden. Drei Personen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar, da sich im Nahbereich des Gebäudes kein Hydrantennetz befindet. Das benötigte Löschwasser musste daher im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden. Zusätzlich erschwerten die hohen Außentemperaturen die Arbeiten der Einsatzkräfte erheblich.

Aufgrund der großen Anzahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde im weiteren Einsatzverlauf auch der Atemluftcontainer der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau angefordert.

Insgesamt standen fünf Freiwillige Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und rund 100 Mitgliedern, das Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen und sieben Mitgliedern, die Polizei mit fünf Fahrzeugen und sieben Mitgliedern, die EVN-Wasser mit einem Fahrzeug und zwei Mitarbeitern sowie die Wiener Netze mit einem Fahrzeug und zwei Mitarbeitern im Einsatz.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO-Korneuburg

Bericht FF-Bisamberg

Rehkitz in Lagerhalle
Rehkitz in Lagerhalle 576 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 26.05.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Seyring kurz vor 11 Uhr zu einer Tierrettung in einer Lagerhalle alarmiert.
Am Einsatzort angekommen, entdeckten sie ein Rehkitz, das sich versteckt hinter der Lagerware befand. Nach wenigen Minuten konnte die Einsatzkräfte das Tier unverletzt in das Feld auf der anderen Seite der Straße freilassen.

Bericht und Fotos: FF Seyring

Wohnhausbrand (B3) in Korneuburg 
Wohnhausbrand (B3) in Korneuburg  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Nachmittag des 01. Mai 2026 wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Bisamberg zu einem B3 Wohnhausbrand alarmiert.  In einem Gartenhaus, in einer Kleingartensiedlung, war aus unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehren befand sich das Holzhaus bereits in Vollbrand und Flammen schlugen bereits aus dem Dachstuhl. 
Nach Erkundung der Einsatzstelle wurde entschieden, den ersten Löschangriff unter Atemschutz und mittels drei C-Rohren vorzunehmen, um die Flammen einzudämmen. Hierfür wurde durch den Garten, sowie das Nachbargrundstück ein Zugang geschaffen. Ebenfalls wurde die Wasserversorgung für die Löschleitungen aufgebaut.  
Mittels auf der anderen Seite des Grundstücks platzierten Drehleiter Korneuburg, konnte eine Dachöffnung geschaffen, sowie gezielte Nachlöscharbeiten mit Wasser und Schaum von oben vorgenommen werden.  

Zur Unterstützung wurden ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr Langenzersdorf, welche Atemschutzgeräteträger, sowie Einsatzmaterialien zur Verfügung stellte.  
Um die große Anzahl an Atemschutzgeräteträgern bewältigen zu können, wurde ebenfalls der Atemluftcontainer der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau angefordert, um Atemluftflaschen direkt an der Einsatzstelle füllen zu können und einen geeigneten Atemschutzsammelplatz aufbauen zu können.  

Die Feuerwehren standen mit 75 Mann, sowie 15 Fahrzeugen bis in die Nachtstunden im Einsatz! Ebenfalls anwesend waren Polizei und Rettungsdient anwesend, um einen sicheren Verlauf des Einsatzes zu gewährleisten.  

Um 21.30 Uhr erfolgte eine Nachkontrolle der Brandstelle, um Glutnester oder weitere Brandherde ausfindig zu machen und abzulöschen.  

 
Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg, BFKDO Korneuburg Presseteam 
Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam  

Unfall mit Gefahrguttransport auf der S1 – Auffahrt A22 
Unfall mit Gefahrguttransport auf der S1 – Auffahrt A22  1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 13. März, um die Mittagszeit, ereignete sich auf der S1 bei Korneuburg West auf der Auffahrt auf die A22 ein Unfall mit einem LKW. Der LKW kippte in einer Kurve um und blieb seitlich liegen. Eine kleine Menge des Ladeguts, ein Reststoff aus der Papierverarbeitung, trat daraufhin aus dem Tank aus. Neben der Bezirkshauptmannschaft wurde der Schadstoffzug Gänserndorf, sowie ein Abschleppdienst alarmiert. Parallel dazu wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Der Gefahrenbereich wurde abgesperrt, Brandschutz aufgebaut und die Lage laufend überwacht, um eine mögliche Gefährdung für Einsatzkräfte, Verkehrsteilnehmer und Umwelt auszuschließen. 

Nach einer detaillierten Erkundung des LKW´s durch die Experten des Schadstoffzugs, wurde entschieden, dass der Gefahrenstoff mittels spezieller Pump- und Umfülltechnik in einen geeigneten Transport LKW umgepumpt werden muss, um die Bergung des Fahrzeugs möglich zu machen. Diese Arbeiten erfolgten unter Schutzstufe 2. Die Arbeiten wurden dauerhaft überwacht, um weitere Austritte oder Gefährdungen sofort erkennen und entsprechend auf sie reagieren zu können.  

Knapp 8 Stunden nach Einsatzbeginn konnte mit dem Aufstellen des umgekippten LKW begonnen werden. Die Bergung wurde durch eine spezialisierte Fachfirma durchgeführt. Der beschädigte LKW wurde abtransportiert und entsprechend gesichert abgestellt. Während der Bergungsmaßnahmen blieben die Kräfte des Schadstoffzugs Gänserndorf ebenfalls an der Einsatzstelle, um weiterhin die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten zu können.  

Insgesamt standen rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Straßenverwalter, Bezirkshauptmannschaft, sowie eine Fachfirma für die Bergung von Schwerfahrzeugen seit dem Vormittag im Einsatz. Die Auffahrt blieb bis in die Nachtstunden gesperrt.  

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit bei diesem langwierigen Einsatz!


 

Fotos: BFKDO Korneuburg Presseteam, BFKDO Presseteam Gänserndorf 

Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam 

Pony aus Brunnen gerettet – aufwendige Tierrettung in Oberrohrbach
Pony aus Brunnen gerettet – aufwendige Tierrettung in Oberrohrbach 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagvormittag wurden die Freiwilligen Feuerwehren Oberrohrbach und Unterrohrbach zu einer Tierrettung nach Oberrohrbach alarmiert. Ein Pony war in einen etwa drei Meter tiefen Brunnen unterhalb eines Verschlags gestürzt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich eine heikle Situation. Das Tier befand sich im Brunnen und nur noch die Nase ragte aus dem Wasser. Um ein weiteres Absinken zu verhindern und dem Pony etwas Luft zu verschaffen, wurde zunächst mittels Unterwasserpumpe der Wasserstand im Brunnen abgesenkt.

Parallel dazu wurde über die Polizei der Tierarzt Mag. Wolfgang Babinek alarmiert, der kurze Zeit später am Einsatzort eintraf und die Feuerwehrkräfte mit seiner fachlichen Expertise unterstützte.

Da sich rasch abzeichnete, dass für die Rettung Spezialausrüstung erforderlich sein würde, wurde zusätzlich das NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum aus Tulln zum Einsatz gerufen. Drei speziell geschulte Mitarbeiter machten sich umgehend mit entsprechender Ausrüstung auf den Weg nach Oberrohrbach.

Währenddessen begannen die Einsatzkräfte damit, den über dem Brunnen errichteten Verschlag teilweise abzubauen, um ausreichend Platz für die Rettungsarbeiten zu schaffen. In aufwendiger und sorgfältiger Kleinarbeit gelang es schließlich, dem im Brunnen verkeilten Pony geeignete Anschlagmittel anzulegen.

Mithilfe eines Baggers der Firma Erdbau Dam konnte das Tier schließlich behutsam aus dem Brunnen gehoben werden. Direkt danach wurde das Pony vom Tierarzt untersucht und versorgt.

Da das Tier stark unterkühlt war, stellte die Firma Esarom kurzfristig einen IBC-Container mit Warmwasser zur Verfügung, um das Pony langsam wieder aufzuwärmen.

Nach der Versorgung zeigte sich schließlich ein positives Bild. Das Pony konnte selbstständig aufstehen, machte erste Schritte und nahm auch wieder Futter auf.

Gegen Mittag konnten die Einsatzkräfte den Einsatz erfolgreich beenden und wieder einrücken.


Bericht und Fotos: FF Oberrohrbach

B3 Gebäudebrand, Brünner Strasse
B3 Gebäudebrand, Brünner Strasse 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 28.02.2026 wurden wir um 17:18 Uhr gemeinsam mit der FF Gerasdorf zu einem Gebäudebrand nach Föhrenhain alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit sind wir voll besetzt mit vier Fahrzeugen (HLF, TLF, SRF, MTF) ausgerückt.

Beim Eintreffen am Einsatzort stand der erste Stock eines Einfamilienhauses in Brand und dem Einsatzleiter wurde vom Hausbewohner mitgeteilt, dass noch eine Katze vermisst wird.

Während der erste Atemschutztrupp mit der Löschleitung gegen den Brandherd im ersten Obergeschoss vorging, suchte der zweite Trupp nach der vermissten Katze und konnte diese auch kurze Zeit später retten. Parallel zum Innenangriff wurde das Haus mittels Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht und durch die Drehleiter Gerasdorf die Fassade oberhalb des ersten Obergeschosses kontrolliert, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Nachdem der Brand abgelöscht war, wurde das Obergeschoss nochmals mittels Wärmebildkamera auf Glutnester abgesucht. Nach zwei Stunden konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken, um alle verwendeten Gerätschaften einsatzbereit zu machen.

Wir bedanken uns bei allen anwesenden Blaulichtorganisationen für die professionelle und gewohnt gute Zusammenarbeit.

Fotos: FF Seyring & Gerasdorf
Bericht: FF Seyring

Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf
Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Mit dem Alarmstichwort „T2 – Menschenrettung Notlage“ wurden am 10. Jänner um 09:21 Uhr gemäß Alarmplan die Feuerwehren Oberolberndorf, Sierndorf und Stockerau auf die L1131 zum Bahnübergang in Oberolberndorf alarmiert. Ein Traktor samt Anhänger hatte die Oberleitung der ÖBB Strecke mit dem Kran des Anhängers abgerissen. Der Fahrdraht blieb dabei am Kran hängen.

Glücklicherweise blieb der Fahrer dabei unverletzt und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen.

Die Unfallstelle wurde in beide Richtungen abgesichert und über die BAZ Stockerau wurde der ÖBB-Einsatzleiter alarmiert. Ein Kamerad der FF Sierndorf, der selbst ÖBB Mitarbeiter und mit der Materie vertraut ist, konnte bereits erste Maßnahmen setzen. Nach Eintreffen des ÖBB Einsatzleiters wurde die Oberleitung in beide Richtungen geerdet, sodass der Traktor samt Anhänger zurücksetzen und der Fahrdraht vom Gespann entfernt werden konnte.

Es wurde die Straßenmeisterei Sierndorf verständigt, damit die Straße L1131 für den Verkehr gesperrt werden konnte. Die ÖBB Bahnstrecke von Stockerau Richtung Hollabrunn ist bis auf weiteres gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Die Feuerwehren Oberolberndorf und Sierndorf standen bis ca. 11:45 Uhr im Einsatz, die Kameraden der FF Stockerau konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken. Insgesamt war die Feuerwehr mit 11 Fahrzeugen und rund 60 Kameradinnen und Kameraden im vor Ort. Ebenfalls im Einsatz standen der ÖBB Einsatzleiter, 2 Störungstrupps der ÖBB, eine Streife der Polizei, die Straßenmeisterei Sierndorf sowie ein Fahrzeug des Roten Kreuz. Weiters wurde aufgrund der zunächst unklaren Lage auch die EVN mitalarmiert.

Fotos: FF Sierndorf und FF Oberolberndorf
Bericht: FF Oberolberndorf