Einsätze

Bahndammbrand in Stetteldorf entpuppte sich als Brand eines Wagons
Bahndammbrand in Stetteldorf entpuppte sich als Brand eines Wagons 799 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 26.08.2022 kam es auf der Zugspange zu einem Zwischenfall

Die Freiwillige Feuerwehr Stetteldorf am Wagram wurde am 26.08.2022, um 18:20 Uhr von der Bereichsalarmzentrale Stockerau mittels Sirene zu einem Bahndammbrand alarmiert. Im Gemeindegebiet von Stetteldorf befindet sich neben einem Teilstück der Bahn Stockerau – Absdorf, die Kaiser-Franz-Josefs-Bahn, sowie eine Verbindungsschleife beider genannter Bahnlinien.

Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges stellte sich heraus, dass nicht der Bahndamm, sondern ein Wagon des dort abgestellten Zuges in Brand geraten war und dieser bei Eintreffen der Feuerwehr bereits durch die Lokführerin mittels tragbaren Feuerlöscher gelöscht wurde. Es wird vermutet, dass eine Bremse des mit Kohle beladenen Zuges stecken geblieben ist und in weiterer Folge durch die Hitzeentwicklung einen kleinen Schwellbrand erzeugt hat. Unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera wurde die Temperatur der defekten Bremse gemessen. Der Zug konnte nach rund einer Stunde der „Abkühlphase“ seine Fahrt fortsetzen. In dieser Zeit hielt die FF Stetteldorf eine Brandsicherheitswache vor Ort ab und rückte anschließend in das FF Haus ein.

Bericht und Fotos
FF Stetteldorf/Wagram

Waldbrandeinsatz in Frankreich
Waldbrandeinsatz in Frankreich 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Drastische Lage in Frankreich: 8100 Hektar verbannter Wald, eine Fläche die der Stadt Tulln an der Donau entspricht. Immer wieder aufflammende Brandherde konnten von den über 1000 französischen Feuerwehrleuten alleine nicht unter Kontrolle gebracht werden.
Darum suchte Frankreich, im Rahmen des #EUCP (Union Civil Protection Mechanism) um internationale Hilfe an.
In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Inneres entsendete Niederösterreich das reduzierte EU-Modul “AT – Ground forest fire fighting using vehicles”, kurz GFFF-V, nach Hostens, südlich von Bordeaux.  

Seit Donnerstag, dem 11. August 2022 ist der Sonderdienst Wald- und Flurbrandbekämpfung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes mit 27 Fahrzeugen und 74 Kameradinnen und Kameraden in der Nähe von Bordeaux, im Bereich von Hostens im Einsatz.
Aus dem Bezirk Korneuburg waren ein Hilfeleistungsfahrzeug 2 Waldbrand und acht Waldbrandspezialisten im Einsatz.
In Zusammenarbeit mit den Kräften aus Polen, Deutschland und Rumänien unterstützen sie die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des großflächigen Waldbrandes.

Am Donnerstag, den 11. August 2022 brachen gegen 22 Uhr 27 Kameraden mit den Fahrzeugen Richtung Frankreich, darunter das HLF2-WB und zwei Mann der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau, auf. Nach fast 30 Stunden Fahrzeit und 1700 zurückgelegten Kilometern erreichten sie das Einsatzgebiet.
Die restliche Mannschaft startete am nächsten Tag mittels Charterflug nach Bordeaux und wurden dann mittels Busses ins Camp gebracht, sodass am Samstagmorgen mit dem Einsatz begonnen werden konnte.  

Einsatzbeginn für die niederösterreichischen Waldbrandbekämpfer!
Den Mitgliedern bot sich das Bild von verbrannten Wäldern, verlassenen Geisterstädten und Rauchsäulen, die bereits von Weitem sichtbar waren. Der Einsatzauftrag besteht darin, eine bedrohte Siedlung vor den Flammen zu schützen. Immer wieder führten Glutnester zu erneuter Entzündung von Bodenfeuern, die drohten sich auszubreiten. Die Einsatzkräfte arbeiten sich in mühsamer Handarbeit Meter für Meter durch den Waldboden und löschen Glutnester, die bis zu einem Meter tief im Boden brannten. Diese körperlich anspruchsvolle Arbeit wurde durch die Außentemperaturen von über 30 Grad Celsius zudem erschwert.

Das niederösterreichische Kontingent arbeitet in zwei Schichten zu je 30 Einsatzkräfte, um der Mannschaft Erholungsphasen nach dem körperlich hochanstrengenden Einsatz zu ermöglichen und um eine längere Einsatzdauer pro Tag zu erreichen.  

Die Zusammenarbeit mit den französischen Einsatzkräften vor Ort läuft reibungslos. Ortskundige Lotsen der französischen Feuerwehr wurden in den Sonderdienst Waldbrandbekämpfung integriert, um einen raschen und zielgerichteten Einsatz zu ermöglichen. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen EU-Modulen erfolgte erwähnenswert reibungslos und perfekt. Herzlichen Dank!

Der Kampf gegen die Glutnester hält an!
Trotz aller Löscherfolge und dem Zurückdrängen der Flammenwände lodert das Feuer munter im Erdreich weiter. Um der Wiederentzündung entgegenzuwirken, wurden in den bereits abgebrannten Bereich des Waldes mittels Wärmebildkameras nach Glutnestern gesucht und diese bekämpft. Diese Arbeit wird in der Randzone des verbrannten Gebietes zu intaktem Gebiet durchgeführt. Die Schwierigkeit liegt hier an der Tiefe der Glutnester, beziehungsweise an der raschen Ausbreitung der Glut über das Wurzelwerk der Kiefern.
Die Motivation in der Mannschaft ist trotz der harten Arbeit ungebrochen hoch. Die örtliche Bevölkerung ist für die Hilfe und Unterstützung durch die ausländischen Einsatzkräfte unglaublich dankbar und zeigt dies auch durch Banner und Plakate am Straßenrand.

Einsatzende für das Kontingent aus Niederösterreich
Mit dem 17. August 2022 endet der Einsatz in Frankreich für das Kontingent aus Niederösterreich und die Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich können in die Heimat verlegen.

Die Dankbarkeit für niederösterreichs Hilfseinsatz in Frankreich ist enorm
Mit großem Einsatzerfolg, einzigartigen Erfahrungen und vor allem viel Dankbarkeit der Bewohner von Hostens im Gepäck sind die Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich bereits auf der Heimreise. Um 7:00 Uhr in der Früh startete am 17. August der Fahrzeugkonvoi mit 26 Feuerwehrleuten seine 1700 Kilometer lange Fahrt. Die übrige Mannschaft übernimmt den Abbau des Camps und wird von einer Chartermaschine von Bordeaux nach Wien geflogen, wo sie gegen 20:30 Uhr eintreffen werden. 

Erste Kameraden wieder auf österreichischem Boden
Nachdem der Waldbrandeinsatz im französischen Hostens, nahe Bordeaux, für die niederösterreichischen Einsatzkräfte für beendet erklärt wurde, landete ein Charterflug mit 46 Kameraden am 17. August um 20:30 Uhr in Wien-Schwechat. Eine hohe Abordnung an Feuerwehrfunktionären, darunter LBD Dietmar Fahrafellner, begrüßte die Einsatzkräfte und bedankte sich für das große Engagement im Einsatz. 

Das restliche Kontingent von 26 Feuerwehrleuten, die mit den eingesetzten Fahrzeugen im Konvoi auf dem Weg zurück nach Österreich sind, ist bereits kurz vor der Ankunft beim geplanten Zwischenstopp in Colmar, 30 km entfernt von Mulhouse, im deutsch-französischen Grenzgebiet. Nach einer Übernachtung startet morgen Früh die Weiterfahrt Richtung Heimat.

Vollständige Rückkehr der niederösterreichischen Einsatzkräfte
Nachdem das erste Kontingent mit 46 Kameraden bereits gestern mittels Charterfluges in Wien gelandet ist, folgte am 18. August das zweite Kontingent mit 26 Feuerwehrleuten. 

Der Konvoi, bestehend aus 12 Fahrzeugen, passierte am späten Nachmittag die österreichische Grenze und erreichte in den Abendstunden Haag, wo eine Begrüßung durch eine Abordnung hoher Feuerwehrfunktionäre erfolgte. LBD Dietmar Fahrafellner bedankte sich dabei nochmals für das große Engagement im Einsatz. Auch Einsatzleiter LFR Josef Huber und Kommandant der Sondergruppe Waldbrand OBR Franz Spendlhofer waren Teil des Begrüßungskomitees. 

 

Fotos des Einsatzes: https://pixx.n.feuerwehr.gv.at/index.html?gs=gi8Udw04m4aDcRS24 

 

Fotos: SID-Team / NÖLFK, FF-Ernstbrunn, FF-Stockerau
Bericht: SID-Team / NÖLFK, ÖA-Team BFKDO-KO

Erneut ein Mähdrescherbrand – dieses mal in Pettendorf
Erneut ein Mähdrescherbrand – dieses mal in Pettendorf 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstag den 21. Juli um 19:55 Uhr wurden die Feuerwehren Pettendorf, Gaisruck, Hausleiten und Seitzersdorf-Wolfpassing zu einen Mähdrescherbrand alarmiert.

Der Brand konnte mit dem Hilfeleistungsfahrzeuges der FF Pettendorf unter Atemschutz mittels Schnellangriffseinrichtung rasch gelöscht werden. Danach wurde das Fahrzeug mittels Wärmebildkameras kontrolliert und Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Der Mähdrescher wurde im Anschluss mit einen Traktor in ein benachbartes Feld gezogen und die Brandstelle mittels Traktor und Grubber aufgelockert.

Bericht und Fotos
FF Pettendorf

Mähdrescherbrand bei Au
Mähdrescherbrand bei Au 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstagabend, den 16. Juli 2022 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Au, Ernstbrunn und Klement zu einem Mähdrescherbrand auf die Bundesstraße 6, Höhe Römerbrücke, alarmiert.
Die erst eintreffende Freiwillige Feuerwehr Au konnte den Brand mithilfe von Wasser aus dem Kleinlöschfahrzeug-Wasser und mehreren Feuerlöschern zum Großteil bekämpfen.
Der Atemschutztrupp von dem Hilfeleistungsfahrzeug 3 Ernstbrunn nahm die weitere Brandbekämpfung im Inneren des Erntegerätes vor.
Mit den zwei Schnellangriffseinrichtungen wurden die letzten Flammen bekämpft.
Das noch nicht abgeerntete Feld und der Mähdrescher wurden mit der Wärmebildkamera immer wieder auf Glutnester und heißen Stellen kontrolliert.
Die Freiwillige Feuerwehr Au führte im Anschluss gemeinsam mit dem Landwirt die Bergung des abgebrannten Mähdreschers durch.

Bericht und Fotos
Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Brand eines Holzhauses in Stockerau
Brand eines Holzhauses in Stockerau 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag gegen 21:30 Uhr bemerkte ein Bewohner einen Brand im Inneren des Gebäudes. Sofort wurde die Feuerwehr verständigt.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das Holzhaus bereits im Vollbrand, glücklicherweise wurden keine Personen im Gebäude vermisst. Einsatzleiter Bezirksfeuerwehrkommandant LFR Willfried Kargl forderte daher weitere Kräfte an und die Alarmstufe wurde auf B3 erhöht. Da an einen Innenangriff nicht mehr zu denken war, wurde ein umfassender Außenangriff mit mehreren Löschleitungen sowie einem Wasserwerfer durchgeführt.

Die Löschwasserversorgung wurde mittels Hydranten und dem nahen Senningbach sichergestellt. Nach rund 45 Minuten waren die Flammen Großteils gelöscht, zahlreiche Glutnester im Inneren des Gebäudes glosten aber weiter. Mit Hilfe eines Baggers wurde das Holzhaus nach und nach abgetragen, damit auch die restlichen Brandstellen und Glutnester abgelöscht werden könnten.

Nach rund 1,5 stunden konnten bereits die ersten Kräfte wieder abrücken, die Feuerwehren Stockerau und Spillern blieben noch am Einsatzort, um ev. Nachlöscharbeiten durchführen zu können. Gegen 4 Uhr konnte dann endlich Brand-Aus gegeben werden und auf die verbliebenen Feuerwehren konnten nach einer langen Nacht wieder einrücken.

Ebenfalls vor Ort war jeweils ein Fahrzeug der Polizei sowie des Roten Kreuz.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Stockerau, Ober- und Unterzögersdorf, Spillern sowie Leitzersdorf mit 76 Mann und 15 Fahrzeugen.

Bericht und Fotos
Presseteam BFKDO Korneuburg

Schwerer Verkehrsunfall auf der S3
Schwerer Verkehrsunfall auf der S3 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwochmorgen kam es aus uns unbekannter Ursache im derzeit einspurig geführten Baustellenbereich der S3 zwischen Göllersdorf und Obermallebarn zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Lieferwagen und einem mit Flüssiggas befüllten LKW. Dabei wurde der Fahrer des Lieferwagens massiv im Fahrzeug eingeklemmt.

Laut Alarmplan wurden die Freiwilligen Feuerwehren Göllersdorf, Viendorf und Sierndorf mittels Sirene/Personenrufempfänger/SMS zum Unfallort gerufen.
Die FF Sierndorf unterstützte die örtlich zuständige Feuerwehr Göllersdorf bei der Absicherung der Unfallstelle sowie der Menschenrettung aus dem Lieferwagen mit hydraulischem Rettungsgerät und bauten einen zweifachen Brandschutz beim LKW auf. Die vom LKW auslaufenden Betriebsmittel wurden aufgefangen und gebunden.
Leider konnte der Notarzt nur noch den Tod vom Lenker des Lieferwagens feststellen.
Der verunfallte Lieferwagen wurde nach Freigabe durch die Polizei von der Freiwilligen Feuerwehr Göllersdorf abtransportiert.

Die FF Sierndorf konnte nach rund 3 Stunden wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Im Anschluss wurde noch das Flüssiggas in einen Ersatzwagen umgepumpt und der LKW von einer Spezialfirma geborgen.
Die S3 war während der Bergungsarbeiten bis etwa 16:00 Uhr für den gesamten Verkehr zwischen Göllersdorf und Obermallebarn gesperrt.

Unsere tiefe Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des Unfallopfers.

Bericht und Fotos
FF Sierndorf

Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf der S1
Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf der S1 576 384 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 18. April wurde die Freiwillige Feuerwehr Gerasdorf um 20.58 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf die S1 alarmiert. Laut Alarmplan wurden auch zeitgleich die Kameraden der Feuerwehr Seyring mitalarmiert.

Am Unfallort angekommen, wurde der Einsatzleiter von der Rettung informiert, dass eine Person bereits aus dem PKW befreit werden konnte und sich noch zwei weitere Personen im Fahrzeug befinden. Sofort wurde der hydraulische Rettungssatz beim verunfallten PKW in Stellung gebracht und mittels den hydraulischen Spreizer eine Fahrzeugtüre geöffnet und die eingeklemmten Personen gerettet. Zeitgleich dazu wurde von den Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Seyring ein Brandschutz aufgebaut und in Stellung gebracht. Die geretteten Personen wurden durch den Notarzt und der Rettung erstversorgt und danach mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Wir wünschen allen drei Verletzten eine baldige Genesung.

Danach wurde das verunfallte Fahrzeug mit dem Wechselladefahrzeug an einer gesicherten Stelle abgestellt.

Nach rund zwei Stunden konnten die Feuerwehren wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Die FF Gerasdorf bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die rasche und reibungslose Zusammenarbeit.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Gerasdorf : 25 Mann und 5 Fahrzeuge
Feuerwehr Seyring : 25 Mann und 4 Fahrzeuge
Rettung : 3 Fahrzeuge und 1 Notarztfahrzeug
Autobahnpolizei : 2 Fahrzeuge
Borna Ventura : 2 Fahrzeuge

Bericht und Fotos:
FF Gerasdorf

Erdäpfel für die Ukraine
Erdäpfel für die Ukraine 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Nach mehreren Wochen Krieg in der Ukraine, erreichte jetzt Österreich auch die Bitte um Lebensmittel-Hilfe.
Sofort wurde im Land reagiert und aus Niederösterreich wurde durch mehrerer bäuerliche Organisationen 300 Tonnen Erdäpfel gespendet.
Die Transporte in Niederösterreich übernahm der Niederösterreichische Landesfeuerwehrverband.

Am Dienstag, dem 05. April erreichte der Einsatzbefehl den Bereitschaftskommandanten der 9. KHD-Bereitschaft des Bezirkes Korneuburg, „Erdäpfel für die Ukraine Transport“.
Das Wechselladefahrzeug Allrad mit Kran und Wechselladepritsche der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn wurde gemeinsam mit dem Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau und der Wechselladepritsche der Freiwilligen Feuerwehr Sierndorf zu diesem Einsatz eingeteilt.

Start des Transportes war Donnerstag, der 07. April 2022.
Um 05:00Uhr früh fuhren zwei Mann, der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn, mit dem Lastzug ins Waldviertel nach Gradnitz, dort wurde der LKW und Anhänger mit 11 Paletten Kartoffeln beladen.
Nach der aufwendigen Ladungssicherung war das Ziel der Abladeplatz in Gallbrunn, nähe Schwechat.
Am Freitagmorgen, dem 08.04. setzte sich der Transport, des Katastrophenhilfsdienstes, wieder in Richtung Waldviertel in Bewegung. Dieses Mal ging es in die Ortschaft Nonndorf bei Groß Gerungs. Auch dort wurde der Lastzug wieder mit 11 Paletten Erdäpfel beladen.
Nachdem diese abermals in Gallbrunn abgeladen wurden, war der Einsatz nach zwei Tagen und über 800 km Fahrt abgeschlossen.

„Wir leisteten nur einen kleinen Beitrag und transportierten rund 24 Tonnen Kartoffeln.
Gemeinsam mit den anderen Lastzügen aus anderen KHD-Zügen des Landes, konnten somit 300 Tonnen Erdäpfel in ein Logistik-Lager gebracht werden, wo sie für den weiteren Transport in die Ukraine verladen wurden.
Wir hoffen, aber gehen leider nicht davon aus, dass dieser schon lieblich genannte „Bramburi-Express“ der letzte war.“ So der Fahrer des KHD-Lastzuges der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn.

Fotos Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen in Niederrußbach
Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen in Niederrußbach 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Abend des 03.04.2022 ereignete sich auf der B4 bei Niederrußbach ein folgenschwerer Verkehrsunfall.

Die FF-Niederrußbach wurde um 19:40 mittels Pager, SMS und Sirene zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die B4 bei der Auffahrt Weinberghof Stumwöhrer gerufen.

Beim Eintreffen an der Unfallstelle stellte sich heraus, dass es sich um mehrere eingeklemmte Personen handelte.

Ein silberner BMW mit Wiener Kennzeichen verlor aus Richtung Horn kommend auf der Höhe Weinberghof aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem entgegenkommenden weißen Seat mit Horner Kennzeichen.

Beide Autos kamen bei der Auffahrt zum Stillstand, dabei wurden im BMW 5 Personen eingeklemmt und verletzt, im Seat befanden sich zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Beim Eintreffen kümmerten sich bereits einige eingetroffene Rettungskräfte und zum Unfall hinzugekommene Privatpersonen um die Verunglückten.

Die FF-Niederrußbach begann sofort den Zugang für die Rettungskräfte beim BMW mittels Spreizer und Schere frei zu machen, dabei musste das Dach des Fahrzeuges komplett entfernt werden um an die Verletzten zu gelangen.

Die hinzualarmierten Kräfte der FF-Seitzersdorf/Wolfpassing unterstützten mit besten Kräften und Geräten.

Es handelte sich um 5 Damen die gerade dabei waren eine Ausflug zu beenden. Zwei Personen wurden noch an der Unfallstelle von Rot Kreuz Kräften und Feuerwehrkameraden wiederbelebt, erlagen dann aber später ihren schweren Verletzungen. Die anderen drei Unfallpersonen wurden mit vermutlich schweren Verletzungen mittels der hinzugekommenen drei Christophorus-Hubschrauber abtransportiert.

Die verunglückten Personen im Seat konnten leichter aus dem Fahrzeug befreit werden, und waren nicht unmittelbar eingeklemmt. Die Eltern und die Kinder wurden von den Rot Kreuz Kräften medizinisch versorgt.

Im Anschluß an die Rettungsmaßnahmen wurden die beiden Fahrzeuge von der FF-Niederrußbach mittels Abschleppachse und Kranfahrzeug geborgen und gesichert abgestellt.

An dieser Stelle dürfen wir den Angehörigen der beiden Verstorbenen unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken und wünschen allen Verletzten hoffentlich gute und baldige Genesung.

B2 Garagenbrand in Karnabrunn
B2 Garagenbrand in Karnabrunn 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Montag, dem 21.03.2022 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Großrußbach, Hipples, Karnabrunn, Kleinebersdorf, Weinsteig und Wetzleinsdorf zu einem Zimmerbrand in Karnabrunn alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Garage in Brand geraten war.
Ein Atemschutztrupp bekämpfte das Feuer und konnte nach wenigen Minuten „Brand aus“ geben.
Nachdem die Räume belüftet und das restliche Brandgut nach draußen gebracht wurde, konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.
Nach knapp einer Stunde konnten alle Freiwillige Feuerwehren ihre Einsatzbereitschaft wieder herstellen.
Verletzt wurde niemand.

 

Fotos Freiwillige Feuerwehr Weinsteig