BFKDO Korneuburg

32. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Stockerau
32. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Stockerau 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

32. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Stockerau

Am Samstag, dem 20. Juni 2026, fanden in Stockerau die 32. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerbe des Bezirkes Korneuburg statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen stellten sich zahlreiche Feuerwehrjugendmitglieder den Bewerben in den Disziplinen Bronze und Silber. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau.

Ab 9 Uhr zeigten sowohl die Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber der unter 12-Jährigen als auch die Bewerbsgruppen der über 12-Jährigen ihr Können. Insgesamt wurden in Bronze und Silber rund 25 Durchgänge absolviert. Im Einzelbewerb traten rund 80 Feuerwehrjugendmitglieder in Bronze und rund 30 in Silber an.

Einzelbewerb

Im Einzelbewerb der unter 12-Jährigen sicherte sich Jonas Kreuzmann von der Feuerwehrjugend Leitzersdorf den Sieg. Die Plätze zwei und drei gingen ebenfalls an die Feuerwehrjugend Leitzersdorf – an Camillo Rudnay und Lukas Böck-Schneps.

Gruppenwertung

Im Bewerb der über 12-Jährigen in Bronze setzte sich die Bewerbsgruppe Leitzersdorf mit starken 1.046,62 Punkten durch. Den zweiten Platz erreichte die Gruppe Sierndorf mit 1.021,96 Punkten, Rang drei ging an die Bewerbsgruppe Hausleiten-Seitzersdorf-Wolfpassing mit 1.016,20 Punkten.

Auch im Bewerb der über 12-Jährigen in Silber war die Feuerwehrjugend Leitzersdorf nicht zu schlagen. Mit ihrem Sieg sicherte sich die Gruppe zugleich auch den Wanderpokal. Platz zwei belegte Spillern 1, Rang drei ging an die Bewerbsgruppe Stetten.

Die Siegerehrung wurde von Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer gemeinsam mit Bewerbsleiter und Bezirkssachbearbeiter Feuerwehrjugend BSB Karl „Noko“ Großhaupt eröffnet. Begrüßt werden konnten der Kommandant der austragenden Freiwilligen Feuerwehr Stockerau, BR Roland Richentsky, die Bürgermeisterin der Stadt Stockerau, Andrea Völkl, der Bürgermeister der Stadt Korneuburg und Landtagsabgeordnete Christian Gepp sowie Bezirkshauptmann Andreas Strobl. Ebenso willkommen geheißen wurden die beiden Abschnittsfeuerwehrkommanden Korneuburg und Stockerau sowie alle anwesenden Gäste.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau für die Organisation und Durchführung des Bewerbes, dem Bewerterteam, allen Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum reibungslosen Ablauf dieser Bezirksbewerbe beigetragen haben.

Besondere Worte fand Bewerbsleiter BSB Karl „Noko“ Großhaupt in seinen Schlussworten. Mit dem Ende des 32. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerbes legte er nach mehr als 30 Jahren seine Funktion als Bezirkssachbearbeiter Feuerwehrjugend und Bewerbsleiter zurück. In einer sehr persönlichen Verabschiedung bedankte er sich bei allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, Unterstützern sowie bei der Feuerwehrjugend des Bezirkes Korneuburg für die vielen gemeinsamen Jahre.

Mit dem Einholen der Bewerbsfahne, dem Abspielen der Landeshymne und der Defilierung fand der 32. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Stockerau einen würdigen Abschluss.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren hervorragenden Leistungen und bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

Ergebnisliste Einzelwertung
Ergebnisliste Gruppenwertung


Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg

Save the Date – BFJLB in Stockerau
Save the Date – BFJLB in Stockerau 724 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, dem 20. Juni 2026, findet am Sportplatz Alte Au in Stockerau der 32. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb des Bezirks Korneuburg statt. Gleichzeitig feiert die Feuerwehrjugend Stockerau ihr 50-jähriges Bestehen.

Ab 9:00 Uhr stellen die Feuerwehrjugendgruppen des Bezirkes ihr Können in den Bewerbsdisziplinen unter Beweis. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Leistungen der Jugendlichen zu verfolgen und die Feuerwehrjugend hautnah zu erleben.

Zusätzlich erwartet die Gäste von 10:00 bis 13:00 Uhr eine Fahrzeugschau. Eine Schutzhundevorführung ist für 13:15 Uhr geplant.

Das Antreten zur Siegerehrung beginnt um 13:45 Uhr, die anschließenden Ansprachen und die Siegerehrung finden ab 14:00 Uhr statt.

Für das leibliche Wohl sorgt die Freiwillige Feuerwehr Stockerau.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg und die Freiwillige Feuerwehr Stockerau freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Erfolgreicher Atemschutzkurs AT20 für den Bezirk Korneuburg
Erfolgreicher Atemschutzkurs AT20 für den Bezirk Korneuburg 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 30. und 31. Mai 2026 fand der Atemschutzkurs AT20 des Bezirks Korneuburg statt. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Ausbildung erfolgreich absolvieren und damit einen wichtigen Schritt für ihren weiteren Einsatzdienst im Atemschutzwesen setzen.

Aufgrund verschiedener Umstände konnte die Übungsstrecke im Bezirk Korneuburg diesmal nicht genutzt werden. Dank der hervorragenden Unterstützung des Bezirksfeuerwehrkommandos Tulln und der Freiwilligen Feuerwehr Großweikersdorf war es jedoch möglich, den Kurs im Bezirk Tulln durchzuführen.

Neben den Ausbildern des Bezirks Tulln unterstützten auch acht Ausbilder aus dem Bezirk Korneuburg bei den einzelnen Ausbildungsstationen sowie im Hintergrund und trugen so zum reibungslosen Ablauf der Ausbildung bei.

Ein besonderer Dank gilt dem Bezirksfeuerwehrkommando Tulln, den Ausbildern des Bezirks sowie der Freiwilligen Feuerwehr Großweikersdorf für die Bereitstellung der Infrastruktur, die ausgezeichnete Organisation und die professionelle Durchführung des Kurses. Stellvertretend für das gesamte Team gilt der Dank insbesondere Bezirkssachbearbeiter Atemschutz Hannes Mann und seinen Kameradinnen und Kameraden, die ohne zu zögern ihre Unterstützung zugesagt haben.

Die erfolgreiche Durchführung dieser Ausbildung zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert der bezirksübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb des Feuerwehrwesens. Durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten konnte den Teilnehmern eine qualitativ hochwertige Ausbildung ermöglicht werden.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreich abgeschlossenen Atemschutzgeräteträgerkurs und bedankt sich bei allen Mitwirkenden für die hervorragende Zusammenarbeit.

Fotos: BFKDO-KO Presseteam, FF Leitzersdorf

Großübung der Schadstoffzüge im Weinviertel bei MOL Austria in Korneuburg 
Großübung der Schadstoffzüge im Weinviertel bei MOL Austria in Korneuburg  1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 09. Mai 2026 fand auf dem Betriebsgelände der Firma MOL Austria in Korneuburg eine groß angelegte Schadstoffübung der Schadstoffzüge aus den Bezirken Gänserndorf, Mistelbach und Korneuburg statt. Rund 100 Einsatzkräfte nahmen an der bezirksübergreifenden Ausbildung teil und trainierten gemeinsam den Ernstfall bei Schadstoff- und Gefahrguteinsätzen. 

Im Mittelpunkt der Übung standen drei realitätsnahe Szenarien, welche die Einsatzkräfte sowohl technisch als auch taktisch forderten. 

Szenario 1: Personenrettung aus einem Überlaufring

Im ersten Übungsszenario, welches durch den Schadstoffzug Gänserndorf abgearbeitet wurde, wurde die Menschenrettung aus dem Überlaufring eines Lagertanks simuliert. Im Zuge routinemäßiger Kontroll- und Wartungsarbeiten wurde ein Arbeiter bewusstlos neben einer Rohrleitung aufgefunden, nachdem zuvor Feuchtigkeit sowie ein auffälliger Geruch im Bereich der Leitung festgestellt worden waren. 

Die Einsatzkräfte rückten unter Schutzstufe 3 und unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen in den Gefahrenbereich vor. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Zugänglichkeit dar, da der Zugang zum Lagertank lediglich über eine schmale Öffnung möglich war. Die bewusstlose Person wurde gerettet und die Umgebung gleichzeitig auf mögliche Schadstoffkonzentrationen kontrolliert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem sicheren Vorgehen in engen sowie potenziell kontaminierten Bereichen. 

Im weiteren Verlauf der Übung wurde zusätzlich angenommen, dass es beim eingesetzten Trupp zu einem Notfall gekommen war. Ein verunfallter Kamerad musste daraufhin von einem Rettungstrupp aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Für die Dekontamination der geretteten Personen wurde zudem eine Notdekontaminationsstelle aufgebaut. 

Szenario 2: Stoffaustritt aus einem Lagertank

Im zweiten Szenario wurde ein Austritt von Acrylnitril aus einem Lagertank angenommen. Nach einem Druckabfall im Leitungssystem trat eine klare bis leicht gelbliche Flüssigkeit aus einer Flanschverbindung aus. Zusätzlich wurde ein stechender, lösungsmittelartiger Geruch wahrgenommen. 

Die Aufgabe der Einsatzkräfte bestand darin, den Gefahrenbereich abzusichern, Messungen durchzuführen, den Stoffaustritt einzudämmen sowie geeignete Dekontaminationsmaßnahmen vorzubereiten. Gleichzeitig mussten die eingesetzten Schadstoffgruppen das richtige Vorgehen bei hochgefährlichen Chemikalien trainieren. 

Szenario 3: Schadstoffaustritt bei der Schiffsanlegestelle 

Das dritte Szenario spielte sich im Bereich der Schiffsanlegestelle ab. Während eines Umschlagvorganges trat bei einer Verladeleitung vermutlich Ammoniaklösung aus. Durch den Stoffaustritt bildete sich rasch eine sichtbare Dampf- und Nebelwolke, die mehrere Arbeiter erfasste. 

Mehrere Personen klagten über Atembeschwerden und Augenreizungen, während eine Person bewusstlos im Inneren der Anlegestelle gerettet werden musste. 

Die Einsatzkräfte mussten unter Schutzanzügen mehrere Menschen retten, kontaminierte Personen dekontaminieren, den Gefahrenbereich absichern sowie den Schadstoffaustritt unter Kontrolle bringen. Besonders die Zusammenarbeit der einzelnen Schadstoffzüge sowie die Koordination mehrerer Einsatzabschnitte standen dabei im Fokus. 

Nach der Dekontamination wurden die verletzten beziehungsweise kontaminierten Personen durch das Österreichisches Rotes Kreuz übernommen und zur weiteren Versorgung abtransportiert. 

Zusammenarbeit und Ausbildung im Mittelpunkt 

Die Übung zeigte eindrucksvoll die hohe Professionalität und die gute Zusammenarbeit der Schadstoffeinheiten im Weinviertel. Durch die realitätsnahen Szenarien konnten wichtige Abläufe gefestigt und die Zusammenarbeit zwischen den Bezirken weiter verbessert werden. 

Von dieser vorbildlichen Zusammenarbeit überzeugten sich auch zahlreiche Funktionäre aus Politik und Feuerwehrwesen. Unter den Vertretern der Politik befanden sich der Bezirkshauptmann von Korneuburg, Mag. Andreas Strobl, sowie der Bürgermeister der Stadt Korneuburg, LAbg. Christian Gepp, MSc. Seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Korneuburg nahmen Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Manfred Kreitmayer und der Leiter des Verwaltungsdienstes Verwaltungsrat Gerald Pany teil. Seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Gänserndorf war Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Brandrat DI Markus Fellner, MSc, anwesend. 

Ein besonderer Dank gilt der Firma MOL Austria für die Möglichkeit, das Betriebsgelände für diese groß angelegte Übung zur Verfügung zu stellen. 

Ebenso bedankt sich die Übungsleitung bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg, welche im Anschluss an die Übung die Versorgung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernahm. 

Fotos: Presseteams BFKDOs-Gänserndorf, Korneuburg und Mistelbach

Warnung vor erhöhter Wald- und Vegetationsbrandgefahr im Bezirk Korneuburg
Warnung vor erhöhter Wald- und Vegetationsbrandgefahr im Bezirk Korneuburg 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg weist auf die aktuell erhöhte Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden hin. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit herrschen derzeit Bedingungen, unter denen sich Brände rasch ausbreiten und große Schäden verursachen können.

Mit 28. April 2026 ist im Bezirk Korneuburg die Waldbrandverordnung in Kraft getreten. Diese dient dem Schutz von Menschen, Tieren und der Natur und ist von der Bevölkerung unbedingt einzuhalten.

In diesem Zusammenhang wird insbesondere darauf hingewiesen, dass

  • das Entzünden von offenem Feuer im Wald sowie in dessen Gefährdungsbereich strengstens verboten ist,
  • das Rauchen im Wald sowie das Wegwerfen von Rauchwaren untersagt ist.

Selbst kleinste Zündquellen können unter den aktuellen Bedingungen ausreichen, um einen Brand auszulösen.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg ersucht daher alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und diese Vorschriften konsequent einzuhalten.

Im Notfall wählen Sie bitte umgehend den Notruf 122.

Abschluss FLA-Gold Vorbereitung
Abschluss FLA-Gold Vorbereitung 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Abend des 28. April fand der Abschluss der FLA-Gold-Vorbereitung statt und markierte damit das Ende einer intensiven Ausbildungsphase. Nach Wochen des Lernens und Übens nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihren Ausbildern für ihren Einsatz und die umfassende Vorbereitung auf die „Feuerwehrmatura“ zu danken.

Ein besonderer Dank galt auch der Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn, die während der gesamten Vorbereitungszeit für die Verpflegung der Teilnehmer und Ausbilder sorgte.

Als Zeichen der Wertschätzung überreichte Klassensprecher Tobias Cepera den Ausbildern den neuen Floriani-Wein 2026. Stellvertretend für die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn nahm Hausherr HBI Mario Liebhart den Wein entgegen.

Bereits in der vergangenen Woche besuchte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer den letzten Vorbereitungsabend. Dabei würdigte er die Entscheidung der Teilnehmer, sich der höchsten Ausbildung im Feuerwehrwesen zu stellen, und sprach auch den Ausbildern seinen Dank für ihr Engagement in den vergangenen Wochen aus. Abschließend wünschte er allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg für die Prüfung am 9. Mai im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Tulln.

Nach dem offiziellen Teil ließ man den Abend bei einem gemeinsamen Essen in der Pizzeria Speranza gemütlich ausklingen.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles Gute und viel Erfolg bei der bevorstehenden Prüfung zum Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.

Auszeichnungen für Bestandsjubiläen
Auszeichnungen für Bestandsjubiläen 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstag, dem 22. April 2026, wurden im Containerterminal des NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrums zahlreiche niederösterreichische Feuerwehren für ihre langjährige Bestandsdauer geehrt. Insgesamt 116 Freiwillige Feuerwehren erhielten Auszeichnungen für Jubiläen von 100, 120, 125, 140 und 150 Jahren.

Auch aus dem Bezirk Korneuburg nahmen mehrere Feuerwehren an der feierlichen Veranstaltung teil. Die Freiwilligen Feuerwehren Enzersfeld, Flandorf, Gerasdorf, Ottendorf und Stetteldorf wurden für ihre langjährige und engagierte Tätigkeit ausgezeichnet. Bei der Übergabe der Ehrenurkunden war auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer anwesend.

Die Ehrungen wurden im Rahmen eines würdigen Festaktes durch Johanna Mikl-Leitner, Stephan Pernkopf sowie Dietmar Fahrafellner und seinen Stellvertreter Martin Boyer gemeinsam mit den jeweiligen Bürgermeistern vorgenommen.

Die Veranstaltung stellte einmal mehr die lange Tradition und das große Engagement der Freiwilligen Feuerwehren in den Mittelpunkt und würdigte deren unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in den Gemeinden.

Fotos: Matthias Fischer NÖLFV

Informations- und Auftaktbesprechung KHD und BFÜST
Informations- und Auftaktbesprechung KHD und BFÜST 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagabend, dem 16. April, fand im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg eine Informations- und Auftaktbesprechung für den Bezirksführungsstab (BFÜST) sowie den Katastrophenhilfsdienst (KHD) im Bezirk Korneuburg statt. Der Einladung folgten zahlreiche interessierte Feuerwehrmitglieder aus dem gesamten Bezirk.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den Hausherrn, den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg sowie Bezirkskommandant-Stellvertreter BR Stefan Hofmann. In seinen einleitenden Worten betonte er die Bedeutung gut vorbereiteter Strukturen, um bei Großschadensereignissen, Katastrophenlagen und überörtlichen Einsätzen rasch und effizient handeln zu können.

Der Fachvortrag wurde vom neuen Bereitschaftskommandanten des KHD, HBI Alexander Mattausch (FF Spillern), sowie seinem Stellvertreter OBI Michael Harold (FF Bisamberg) abgehalten. Dabei wurden sowohl die zukünftige Ausrichtung als auch konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre präsentiert.

Im Mittelpunkt standen die Kernziele für den Zeitraum 2026 bis 2031

So soll insbesondere die Unterstützung des örtlichen Einsatzleiters durch das Bereitschaftskommando weiter gestärkt werden. Geplant ist die dauerhafte Sicherstellung von vier KHD-Zügen sowie eines Wasserdienstzuges. Zur Festigung der Einsatzbereitschaft sind jährliche Zugs- bzw. Bereitschaftsübungen vorgesehen, ergänzt durch eine groß angelegte Gesamtübung im Zweijahresrhythmus.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau und der intensiven Ausbildung des Bezirksführungsstabes. Im Bezirk Korneuburg sollen insgesamt vier vorbereitete BFÜST-Standorte eingerichtet werden. Zusätzlich ist die Etablierung eines Verbindungsoffiziers zur Bezirkshauptmannschaft Korneuburg geplant.

Auch die gezielte Teilnahme an überörtlichen Einsätzen innerhalb des Bezirks soll künftig verstärkt werden. Ergänzend dazu ist die Implementierung moderner und unterstützender Einheiten vorgesehen, darunter eine Drohnengruppe im Kommandozug sowie eine eigene Versorgungseinheit.

Besonders hervorgehoben wurde, dass die Mitarbeit im Bezirksführungsstab und im KHD allen engagierten Feuerwehrmitgliedern offensteht, unabhängig von Funktion oder Dienstgrad. Neben klassischen Einsatzfunktionen bieten sich auch zahlreiche Möglichkeiten in den Bereichen Organisation, Kommunikation, Lageführung und Dokumentation. Damit können sich auch Kameradinnen und Kameraden einbringen, die nicht im aktiven Einsatzdienst stehen oder ihre Erfahrung aus früheren Funktionen weiterhin sinnvoll einsetzen möchten.

Abschließend wurde auf die bevorstehende KHD-Übung am 9. und 10. Mai im Tritolwerk hingewiesen. Dabei wird jeder Zug mit einer Gruppe von rund zehn Mitgliedern vertreten sein, um praxisnah zu trainieren und die Zusammenarbeit weiter zu festigen.

Die Veranstaltung bildete einen wichtigen Auftakt für die Weiterentwicklung der Einsatzstrukturen im Bezirk Korneuburg und zeigte eindrucksvoll das große Interesse und Engagement der Feuerwehrmitglieder für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen.

Erste Bezirksfeuerwehrkommandositzung mit Sachbearbeitern
Erste Bezirksfeuerwehrkommandositzung mit Sachbearbeitern 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Montag, dem 13. April 2026, fand die erste Bezirksfeuerwehrkommandositzung gemeinsam mit den Bezirkssachbearbeitern statt. Im Rahmen dieser Sitzung wurden alle Sachbearbeiter offiziell in den Dienst gestellt und erhielten ihre Ernennungsurkunden von Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer überreicht.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Ernennung des Kommandanten sowie des Kommandant-Stellvertreters der 9. KHD-Bereitschaft des Bezirks Korneuburg. In diesem Zusammenhang wird am Donnerstag, dem 16. April, ein Infoabend im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg stattfinden.

Neben organisatorischen Themen stand vor allem die zukünftige Zusammenarbeit sowie das weitere Vorgehen im Feuerwehrbezirk Korneuburg im Mittelpunkt der Gespräche.

Im Anschluss an die Sitzung wurden neue Profilfotos für die Website des Bezirksfeuerwehrkommandos erstellt. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein, bei dem das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund stand.

Wiederwahl des Landesfeuerwehrkommandos
Wiederwahl des Landesfeuerwehrkommandos 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, dem 20. März 2026, fand im Leopoldsaal des NÖ Landhauses in St. Pölten die Wahl des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommandos statt. Dabei wurden Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner sowie sein Stellvertreter Martin Boyer in ihren Funktionen eindrucksvoll bestätigt.

Die Wiederwahl des bewährten Führungsduos unterstreicht das große Vertrauen in ihre Arbeit und steht für Kontinuität sowie Stabilität an der Spitze des NÖ Landesfeuerwehrverbandes. Gerade in den vergangenen Jahren, die von zahlreichen herausfordernden Einsätzen geprägt waren, zeigte sich die Bedeutung einer starken und verlässlichen Führung für die Feuerwehren des Landes.

Auch das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg war bei diesem wichtigen Anlass vertreten, Bezirkskommandant OBR Manfred Kreitmayer und sein Stellvertreter BR Stefan Hofmann nahmen an der Veranstaltung teil und gratulierten zur Wiederwahl.

Fotos: Matthias Fischer / NÖ LFKDO

  • 1
  • 2