Sierndorf

Abschnittsleistungsbewerb in Sierndorf 
Abschnittsleistungsbewerb in Sierndorf  1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, dem 27. Juni 2026, wurde Sierndorf zum Schauplatz des Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerbs des Feuerwehrabschnitts Stockerau. Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber eröffnete den Bewerb und wünschte allen teilnehmenden Gruppen viel Erfolg und einen fairen Wettkampf. 

Bei sehr heißem Sommerwetter stellten sich knapp 40 Bewerbsgruppen dem sportlichen Vergleich.  

Mit Präzision, Teamgeist und vollem Einsatz kämpften die Gruppen um jede Sekunde und jeden Punkt, ganz im Zeichen der Feuerwehrkameradschaft und Leistungsbereitschaft. 

Zur feierlichen Siegerehrung, die aufgrund der Hitze in verkürzter Form im Festzelt stattfand, durfte BR Markus Schauhuber zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter den Ehrengästen waren etwa Nationalratsabgeordneter Andreas Minnich und Bürgermeister der Gemeinde Sierndorf Ernst Kreuzinger.  

Seitens der Feuerwehr nahmen Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Manfred Kreitmayer, das gesamte Abschnittsfeuerwehrkommando Stockerau sowie Vertreter des Abschnittsfeuerwehrkommandos Korneuburg an der Siegerehrung teil. 

Die Ehrengäste nutzten die Gelegenheit, um in kurzen Ansprachen die Leistungen der Bewerbsgruppen zu würdigen und der Freiwilligen Feuerwehr Sierndorf für die gelungene Organisation zu danken. 

Im Anschluss wurden die Siegergruppen des Abschnittsbewerbs mit Pokalen ausgezeichnet. Die Freude über die erbrachten Leistungen war den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutlich anzusehen – ein gelungener Abschluss eines erfolgreichen Bewerbstages. 

Bronze ohne Alterspunkte /Eigene: 

  1. Pettendorf 1 – 462,88 Punkte 
  1. Herzogbirbaum 1 – 458,30 Punkte 
  1. Senning 1 – 449,11 Punkte 

Bronze mit Alterspunkte/Eigene: 

  1. Niederrußbach 3 – 466,25 Punkte 
  1. Wiesen – 450,95 Punkte 
  1. Ringendorf 2 – 435,26 Punkte 

Silber ohne Alterspunkte / Eigene 

  1. Senning 1 – 450,42 Punkte 
  1. Niederrußbach 1 – 450,21 Punkte 
  1. Pettendorf 1 – 448,99 Punkte 

Bronze ohne Alterspunkte / verschiedene Feuerwehren 

  1. Naglern –  418,13 Punkte 
  1. Stockerau 1 – 412,77 Punkte 

Silber ohne Alterspunkte / verschiedene Feuerwehren 

  1. Naglern – 450,00 Punkte 
  1. Stockerau 1 – 407,23 Punkte 
  1. Herzogbirbaum 1 – 383,48 Punkte 

Bronze ohne Alterspunkte / Gäste 1 

  1. Mollmansdorf – 463,45 Punkte 
  1. Stetten – 460,82 Punkte 
  1. Ernstbrunn 1 – 459,15 Punkte 

Silber ohne Alterspunkte / Gäste 1  

  1. Ernstbrunn 1 – 44,64 Punkte 
  1. Simonsfeld 1 – 438,77 Punkte 
  1. Seyring – 437,61 Punkte 

Silber U180 / Eigene 

  1. Ringendorf 1 – 423,23 Punkte 
Einsatzübung auf der S3
Einsatzübung auf der S3 1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 13. Juni abends fand auf der Weinviertler Schnellstrasse S3 eine aufwändig angelegte Einsatzübung für die Feuerwehren Göllersdorf und Sierndorf, sowie für das Rote Kreuz statt.

Aufgund von Bauarbeiten war die Richtungsfahrbahn Wien zwischen Göllersdorf und Stockerau an diesem Wochenende gesperrt, was uns die Möglichkeit eröffnete, auf einem Teilstück des gemeinsamen Einsatzbereiches zu üben.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten PKW und insgesamt 13 eingeklemmten Personen, dargestellt durch Übungspuppen sowie vom Roten Kreuz professionell geschminkten Feuerwehrkameraden.
Drei PKW waren auf der Fahrbahn verteilt, davon ein PKW mit einem Gefahrgutschild gekennzeichnet, ein weiterer PKW lag in einem Graben unterhalb der Schnellstrasse auf dem Dach und begann zu brennen.

Als erstes Fahrzeug war das HLF3 Göllersdorf vor Ort, der Einsatzleiter begann sofort mit der Erkundung und verschaffte sich einen Überblick über das Schadensausmaß. In weiterer Folge trafen das VRF und RLFA-2000 Sierndorf ein. Nach kurzer Absprache der Gruppenkommandanten und Triagierung der Verletzten durch die Notärztin der FF Göllersdorf begannen die KameradInnen mit den Arbeiten.
Die Mannschaft des HLF3 Göllersdorf arbeitete am umgekippten Kastenwagen. Aufgrund des Gefahrguts wurden Atemschutzgeräte angelegt. Vom Übungsleiter wurde die Situation spontan noch verschärft, als er drei Kameraden nach Einatmen des Schadstoffes „umkippen“ ließ.

Vom VRF und RLFA-2000 Sierndorf wurde die Rettung der Personen in den beiden anderen PKW auf der Fahrbahn durchgeführt. Parallel dazu übernahm ein Trupp des RLFA-2000 die Brandbekämpfung des PKW im Graben und die anschließende Rettung der eingeschlossenen Personen.

Besonders knifflig gestaltete sich die Befreiung von zwei unter den PKW eingeklemmten Übungspuppen. In Zusammenarbeit der KameradInnen beider Feuerwehren konnte auch dies rasch und effektiv umgesetzt werden.

Insgesamt wurden u.a. vier hydraulische Rettungssätze, Hebekissen , eine Rettungssäge und zwei Atemschutztrupps mit Schlauchleitungen eingesetzt um alle Personen nach nur 40 min aus den Fahrzeugen zu befreien.

In der Nachbesprechung vor Ort wurde von den Kommandanten beider Feuerwehren, sowie vom Übungsbeobachter Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber (AFKDO Stockerau) die hervorragende Zusammenarbeit hervorgehoben.

Nach dem Verräumen der Einsatzgeräte und dem Abtransport der Wracks durch das WLF-K Göllersdorf und das WLFA-K Sierndorf kamen alle KameradInnen noch beim FF-Haus Sierndorf zu Getränken und weiteren Gesprächen zusammen.

 
Bericht: FF Sierndorf
Fotos: AFKDO Hollabrunn, AFKDO Stockerau, FF Sierndorf

Ausbildungsprüfung „Technischer Einsatz“ in Sierndorf
Ausbildungsprüfung „Technischer Einsatz“ in Sierndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Nach einer 3-monatiger Vorbereitungszeit fand am 28. Februar 2026 in Sierndorf die Ausbildungsprüfung „Technischer Einsatz“ (APTE) in Bronze und Silber statt.

Die Besonderheit bei dieser Ausbildungsprüfung war, dass sich die beiden Gruppen für den Antritt in „Bronze“ und „Silber“ aus Mitgliedern von drei Feuerwehren zusammensetzten. Die Sierndorfer Mannschaft wurde von einer Kameradin der FF Großmugl sowie von zwei Kameraden der FF Oberolberndorf, die bereits 2018 zusammen mit uns die Ausbildungsprüfung in „Bronze“ ablegten, komplettiert.  

Unter den strengen Augen des Bewerterteams rund um Hauptbewerter BI Georg Hammerschmidt wurden beide Bewerbe mit Bravour absolviert.

Besonders erfreulich war die Anwesenheit des Bezirksfeuerwehrkommandantstellvertreters BR Stefan Hofmann, des Stellvertreters des Leiters des Verwaltungsdienstes im Bezirk Korneuburg VI Franz Tittler, sowie den Vertretern des AFKDO Stockerau, Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Werner Braun, dem Leiter des Verwaltungsdienstes VI Michael Hambeis und dem Gehilfen des Leiters des Verwaltungsdienstes und Leiter der Verwaltung der FF Sierndorf OV Franz Helfer. Sie drückten ihrem Chef Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber, welcher die Prüfung in „Silber“ ablegte, die Daumen. Der Unterabschnittskommandant des UA4 und Feuerwehrwehrkommandant der FF Sierndorf, HBI Thomas Florian, überzeugte sich ebenfalls von den großartigen Leistungen seiner KameradInnen.

Nach ein paar kurzen Worten von BR Hofmann, BR Schauhuber und HBI Florian fand die Übergabe der begehrten Abzeichen statt.

Im Anschluss waren alle Teilnehmer, Prüfer und Gäste noch zu Speis und Trank eingeladen.

Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg / VI Michael Hambeis
Bericht: FF Sierndorf / HBI Thomas Florian

Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf
Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Mit dem Alarmstichwort „T2 – Menschenrettung Notlage“ wurden am 10. Jänner um 09:21 Uhr gemäß Alarmplan die Feuerwehren Oberolberndorf, Sierndorf und Stockerau auf die L1131 zum Bahnübergang in Oberolberndorf alarmiert. Ein Traktor samt Anhänger hatte die Oberleitung der ÖBB Strecke mit dem Kran des Anhängers abgerissen. Der Fahrdraht blieb dabei am Kran hängen.

Glücklicherweise blieb der Fahrer dabei unverletzt und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen.

Die Unfallstelle wurde in beide Richtungen abgesichert und über die BAZ Stockerau wurde der ÖBB-Einsatzleiter alarmiert. Ein Kamerad der FF Sierndorf, der selbst ÖBB Mitarbeiter und mit der Materie vertraut ist, konnte bereits erste Maßnahmen setzen. Nach Eintreffen des ÖBB Einsatzleiters wurde die Oberleitung in beide Richtungen geerdet, sodass der Traktor samt Anhänger zurücksetzen und der Fahrdraht vom Gespann entfernt werden konnte.

Es wurde die Straßenmeisterei Sierndorf verständigt, damit die Straße L1131 für den Verkehr gesperrt werden konnte. Die ÖBB Bahnstrecke von Stockerau Richtung Hollabrunn ist bis auf weiteres gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Die Feuerwehren Oberolberndorf und Sierndorf standen bis ca. 11:45 Uhr im Einsatz, die Kameraden der FF Stockerau konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken. Insgesamt war die Feuerwehr mit 11 Fahrzeugen und rund 60 Kameradinnen und Kameraden im vor Ort. Ebenfalls im Einsatz standen der ÖBB Einsatzleiter, 2 Störungstrupps der ÖBB, eine Streife der Polizei, die Straßenmeisterei Sierndorf sowie ein Fahrzeug des Roten Kreuz. Weiters wurde aufgrund der zunächst unklaren Lage auch die EVN mitalarmiert.

Fotos: FF Sierndorf und FF Oberolberndorf
Bericht: FF Oberolberndorf

Unterabschnittsübung in Stockerau
Unterabschnittsübung in Stockerau 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 4. November 2025 fand in Stockerau eine groß angelegte Übung des Unterabschnittes Stockerau statt. An der Übung nahmen die Feuerwehren Stockerau, Unterzögersdorf, Oberzögersdorf, Sierndorf, Leitzersdorf und Spillern sowie das Rote Kreuz teil.

Als Übungsannahme galt der Brand einer Lagerhalle, in der sich mehrere vermisste Personen befanden. Die eingesetzten Einsatzkräfte mussten die Personen unter Einsatz von Atemschutzgeräten im stark verrauchten Gebäude lokalisieren und über Leitern ins Freie bringen.

Da in der Übungsannahme die nächstgelegenen Hydranten defekt waren, musste die Wasserversorgung über lange Schlauchleitungen sichergestellt werden. Mehrere Löschleitungen wurden von unterschiedlichen Seiten des Gebäudes vorgenommen, zusätzlich kam die Drehleiter zur Brandbekämpfung zum Einsatz.

Zur Koordination der Einsatzkräfte wurde eine Einsatzleitung eingerichtet, die den Überblick über alle eingesetzten Trupps behielt. Ein Atemschutzsammelplatz wurde ebenfalls errichtet, um den geordneten und sicheren Einsatz der Atemschutzträger zu gewährleisten.

Durch das koordinierte Zusammenwirken aller beteiligten Feuerwehren konnten sämtliche vermissten Personen erfolgreich gerettet und der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Die Übung diente der Vertiefung der Zusammenarbeit innerhalb des Unterabschnitts sowie den umliegenden Feuerwehren und der Verbesserung der Abläufe bei größeren Schadensereignissen.

Bericht und Fotos: FF Stockerau, Presseteam BFKDO Korneuburg / SB Robin Richentsky

Großeinsatzübung in Höbersdorf
Großeinsatzübung in Höbersdorf 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Kurz vor 19:00 Uhr wurden sechs Feuerwehren von der Übungsleitung zur Unterabschnittsübung bei der Firma Ulrich Etiketten alarmiert. Insgesamt rückten 72 Mitglieder mit zwölf Fahrzeugen zum Übungsobjekt aus.

Am Übungsort bot sich der Mannschaft folgendes Szenario:
Ein Brand im Expedit des Übungsobjekts hatte mehrere Brandmelder ausgelöst. Nach Rücksprache mit dem Brandschutzbeauftragten wurde die Halle zwar evakuiert, jedoch galten fünf Personen weiterhin als vermisst.

Der Einsatzleiter befahl, eine Zubringerleitung vom Hydranten zu den beiden Tanklöschfahrzeugen herzustellen und mit zwei Angriffsleitungen in das Objekt vorzudringen. Sechs Atemschutztrupps waren erforderlich, um die vermissten Personen zu retten, bevor die Atemschutzüberwachung den Rückzug aus dem Objekt anordnete.

Eingeklemmter unter Container und ein Vermisster auf dem Dach:
Währenddessen wurde eine weitere Person unter einem Container entdeckt, die dort eingeklemmt war, sowie ein Arbeiter auf dem Dach, der mit Untertagsarbeiten beschäftigt gewesen war. Der Container wurde gegen ein mögliches Absinken gesichert, um den Eingeklemmten aus seiner Notlage zu befreien und zur weiteren Versorgung zu übergeben.

Bei der Erkundung des Dachs und der Versorgung des Verunfallten stellte sich heraus, dass eine Rettung über die Leiter nicht möglich war. Daher wurde das Kranfahrzeug der FF Sierndorf nachalarmiert, um den Verunfallten sicher vom Dach zu retten.

Übungsende und Nachbesprechung:
Nach rund Eineinviertel Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Zwischendurch gab es von den Übungsbeobachtern ABI Werner Braun, HBI Mario Teufelhart und HBI Herbert Schabel immer wieder Feedback zu den Übungabläufen.

​Bei der anschließenden Nachbesprechung dankten Feuerwehrkommandant OBI Stefan Berger, Abschnittskommandant-Stellvertreter ABI Werner Braun und Bürgermeister Ernst Kreuzinger den anwesenden Kameradinnen und Kameraden für die zahlreiche Teilnahme sowie HLM Peter Geyrhofer für die Ausarbeitung der Übung und der Firma Ulrich Etiketten für die Zurverfügungstellung ihrer Räumlichkeiten.

Eingesetzte Kräfte:

FF Höbersdorf:KLF, MTF18 Einsatzkräfte
FF Obermallebarn:HLF 17 Einsatzkräfte
FF Senning:HLF 2, TLF 1000, MTF19 Einsatzkräfte
FF Sierndorf:RLFA-2000, VRF, LAST, WLFA-KRAN17 Einsatzkräfte
FF Unterhautzental:KLF3 Einsatzkräfte
FF Untermallebarn:KLF-W, MTF8 Einsatzkräfte

Fotos: LM Herbert Hainisch – FF Höbersdorf
Bericht: HVM Roland Binder – FF Höbersdorf

UA-Übung des UA4 Sierndorf in Unterhautzental
UA-Übung des UA4 Sierndorf in Unterhautzental 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, dem 19. September, fand die jährliche Unterabschnittsübung des UA4, diesmal in Unterhautzental, statt.

Um 19:00 Uhr wurden die 5 Feuerwehren (Sierndorf, Unterhautzental, Oberhautzental, Unterparschenbrunn und Oberolberndorf) mit dem Stichwort „Explosion in einem Wohnhaus, mehrere vermisste Personen“ alarmiert.

Die ersteintreffende FF Unterhautzental ließ sofort den Bereich um das Wohnhaus absichern und stellte den Brandschutz sicher. Die erste Erkundung ergab, dass 7 Personen vermisst sind.
in weitere Folge trafen die anderen Feuerwehren ein, drei Atemschutztrupps der FF Oberhautzental, FF Oberolberndorf und der FF Sierndorf wurden mit der Personensuche beauftragt. Die FF Sierndorf baute weiters die Einsatzleitung auf, die FF Unterparschenbrunn richtete den Atemschutzsammelplatz ein. Ein weiterer Atemschutztrupp aus Mitgliedern der FF Unterhautzental, FF Sierndorf und FF Unterparschenbrunn stand in Bereitschaft. Zur Rettung einer Person wurden auch Hebekissen eingesetzt.
Nachdem nach kurzer Zeit 3 Personen gerettet wurden, kam es zu erneuten Explosion, wodurch ein Atemschutztrupp im Gebäude vermisst wurde.
Nun wurde auch der 4. Trupp in den Einsatz geschickt. Die Rettung der Atemschutzträger über die Fenster war kräfteraubend und wurde durch die Mannschaft von außen unterstützt.
Nach ca. 45 Minuten waren alle vermissten Personen gefunden und gerettet.

An der Übung nahmen 40 Kameradinnen und Kameraden teil.
Bei der Nachbesprechung konnte der Kommandant der FF Unterhautzental OBI Erwin Schreitzmayer UA-Kommandant HBI Markus Schauhuber und Übungsbeobachter OBI Franz Tittler sowie Vizebürgermeister Marcus Dostal begrüßen. Er bedankte sich bei allen Feuerwehren für die zahlreiche Teilnahme und bei den Kameraden der FF Sierndorf, OBI Daniel Weismayer und OLM Christian Resinger für die Unterstützung bei der Ausarbeitung des Übungsszenarios.

Sowohl HBI Schauhuber als auch OBI Tittler hoben besonders das „Miteinander“ bei dieser Übung hervor. Sie wurde mit Hilfe der Nachbarwehr ausgearbeitet, es wurden gemischte Trupps eingesetzt, die Ausrüstung der „anderen“ Feuerwehr verwendet und sowohl im Übungsobjekt als auch außerhalb wurde Hand in Hand gearbeitet.

Vizebürgermeister Marcus Dostal bedankte ich ebenfalls bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hob die sehr gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und derern Wichtigkeit in der Marktgemeinde Sierndorf hervor.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg / HBI Thomas Florian, LM Sebastian Jüthner

Gefahrguteinsatz in Stockerau: Ammoniak-Austritt erfordert koordinierten Großeinsatz
Gefahrguteinsatz in Stockerau: Ammoniak-Austritt erfordert koordinierten Großeinsatz 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Montag, 28 Juli kam es in einem Betrieb im Stadtgebiet von Stockerau zu einem Austritt von Ammoniak. Durch ein defektes Ventil im Bereich des Trockenlagers trat der Gefahrstoff aus, was einen umfassenden Einsatz mehrerer Feuerwehren sowie weiterer Einsatzorganisationen erforderlich machte.

Die Feuerwehr Stockerau wurde als erste Einheit alarmiert und stellte bei Eintreffen fest, dass die Evakuierung der betroffenen Bereiche bereits im Gange war. Glücklicherweise konnten sich die Mitarbeiter rechtzeitig ins Freie begeben. Umgehend wurde Unterstützung durch die Feuerwehren Leobendorf, Sierndorf und Spillern angefordert, um die Einsatzlage unter Kontrolle zu bringen.

Durch das rasche und koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte konnte der Austritt gestoppt und das Gebäude kontrolliert belüftet werden. Zusätzlich standen das Rote Kreuz, ein Christophorus-Notarzthubschrauber sowie die Polizei im Einsatz, um medizinische Versorgung und Sicherheit vor Ort sicherzustellen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen eingesetzten Organisationen – insbesondere bei der FF Leobendorf, FF Sierndorf, FF Spillern, dem Roten Kreuz, dem Christophorus-Team und der Polizei – für die hervorragende Zusammenarbeit und die reibungslose Koordination während des gesamten Einsatzes.

Bericht und Fotos: FF Stockerau / SB Robin Richentsky

Atemschutzunterabschnittsübung des UA4 Sierndorf im Brandhaus des FSZ Tulln
Atemschutzunterabschnittsübung des UA4 Sierndorf im Brandhaus des FSZ Tulln 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, dem 24. Mai fand die Atemschutzunterabschnittsübung des UA4 Sierndorf statt. Für die Ausrichtung der Übung war in diesem Jahr die FF Oberolberndorf an der Reihe. Als Übungsort wurde das Brandhaus im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln gewählt.

Die 5 Feuerwehren des UA4 (Sierndorf, Unterhautzental, Oberhautzental, Unterparschenbrunn und Oberolberndorf) trafen sich bereits kurz vor 8 Uhr bei Servicecenter um pünktlich mit der Übung beginnen zu können. Als Übungsannahme wurde ein Zimmerbrand im ersten Obergeschoss angenommen. Die Trupps wurden vom Gruppenkommandanten beim Eingang ins Brandhaus eingewiesen. Jeder Trupp wurde auch von einem Ausbilder begleitet, um etwaige Verbesserungsvorschläge im Anschluss an den Durchgang an die Teilnehmer weitergeben zu können.

Insgesamt nahmen an der Übung 33 Kameradinnen und Kameraden teil. Dabei wurden 9 Atmeschutztrupps gestellt. Nach rund 2,5 Stunden konnte die Übung abgeschlossen werden.

Bei der Übungsnachbesprechung konnte UA-Kommandant HBI Markus Schauhuber Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Werner Braun und HBI Rene Wildner als Übungsbeobachter begrüßen. Ein großer Dank ging an alle Kameradinnen und Kameraden, die sich Samstags Vormittag für den Atemschutzübung Zeit genommen haben.

Bürgermeister Ernst Kreuzinger bedankte ich ebenfalls bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hob die sehr gute Zusammenarbeit der Feuerwehren in der Marktgemeinde Sierndorf hervor.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen, welches dankenswerterweise von den Kameraden der FF Oberhautzental vorbereitet wurde.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg / HBI Markus Schauhuber

Modul Grundlagen Führung in Sierndorf
Modul Grundlagen Führung in Sierndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 26. und 27. April fand in Sierndorf das erste Modul Grundlagen Führung in diesem Jahr statt.
 
Erfreulicherweise war das Modul mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder nahezu ausgebucht. Modulleiter Franz Tittler eröffnete am ersten Tag das Modul, bevor auch schon die ersten Themenblöcke auf dem Stundenplan standen. Den Kameradinnen und Kameraden, die sich für eine Führungsposition in den Feuerwehren entschieden haben, wurden so die Struktur und Organisation der Feuerwehr, die Führungsgrundsätze und Einsatzhilfen, sowie das Verhalten im Einsatz nähergebracht. Angesichts des ‚winterlichen‘ Wetters am ersten Tag, sicherlich bei allen willkommen.

Am zweiten Tag, bei wunderschönem Wetter, ging es schließlich ins Freie, wo die 4 praktischen Stationen aufgebaut waren. Diese sind der Brandeinsatz in einem Einfamilienhaus, der technische Einsatz, der Schadstoffeinsatz sowie der Brandeinsatz in einem Gewerbebetrieb.

Kurz nach Mittag erfolgte abschließend die Erfolgskontrolle vor dem Prüferteam des BFKDO Korneuburg. Erfreulicherweise konnten alle 30 Kameradinnen und Kameraden das Ziel erreichen und das Modul Grundlagen Führung erfolgreich abschließen.


Fotos : BI Jürgen Koller, HBI Dominik Eisenhut
Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg