UA-Übung

Unterabschnittsübung in der Arche Stockerau
Unterabschnittsübung in der Arche Stockerau 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwoch, den 30. September 2026, fand die Unterabschnittsübung des Unterabschnittes Stockerau in der Arche Stockerau statt.

An der Übung beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehren Stockerau, Unterzögersdorf und Oberzögersdorf. Aus den benachbarten Unterabschnitten nahmen außerdem die Feuerwehren Sierndorf und Spillern teil.

Als Übungsannahme wurde zunächst ein ausgelöster Brandmelder angenommen. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte wurde über Funk ein bestätigter Brand mit starker Rauchentwicklung in einer Bettenstation gemeldet.

Aufgrund der geänderten Lage wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Die Arche Stockerau stellt für die Feuerwehr aufgrund der zahlreichen dort betreuten, teilweise bettlägerigen Personen im Ernstfall eine besondere Herausforderung dar. Ein Schwerpunkt der Übung lag daher auf der Menschenrettung unter Atemschutz.

Da die reale Bettenstation während der Übung selbstverständlich belegt war, wurde das Übungsszenario im Kellerbereich des Gebäudes dargestellt. Insgesamt mussten 16 Statisten aus dem Kellerbereich gerettet werden. Mehrere Atemschutztrupps gingen dazu zur Personensuche und Menschenrettung vor.

Insgesamt nahmen 83 Feuerwehrmitglieder an der Übung teil. Zusätzlich waren mehrere Übungsbeobachter aus dem Bezirk Korneuburg vor Ort, um den Übungsablauf und die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte zu beobachten.

Durch das gemeinsame Üben mehrerer Feuerwehren konnten insbesondere die Zusammenarbeit, die Koordination der Einsatzkräfte sowie die Durchführung von Menschenrettungen bei einem angenommenen Brandereignis in einem Pflege- und Betreuungsobjekt trainiert werden.

Nach Abschluss der Übung fand im Speisesaal der Arche Stockerau ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem der Übungsabend in kameradschaftlicher Atmosphäre ausklang.

Bericht und Fotos: FF Stockerau

Unterabschnittsübung der Gemeinde Hausleiten
Unterabschnittsübung der Gemeinde Hausleiten 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag dem 25. September 2026 fand die Unterabschnittsübung des UA7 aus dem Abschnitt Stockerau in Zaina statt. Als Übungsszenario diente ein Verkehrsunfall, an dem ein Traktor und zwei PKW beteiligt waren – weiters entstand durch den Unfall ein Flurbrand, der sich auf einen angrenzenden Stadel ausbreitete, in dem gerade eine Feier stattfand. Beim Verkehrsunfall waren insgesamt 5 Personen in den Fahrzeugen eingeschlossen und teilweise nicht ansprechbar – im Stadel wurden 6 Personen im dichten Rauch vermisst. Für die Übung zeichnete Zainas FKDT-Stv. BI Sebastian Pegrisch verantwortlich, als Einsatzleiter fungierte UA-KDT OBI Franz Mayer. An der Übung nahmen die Feuerwehren Hausleiten, Seitzersdorf-Wolfpassing, Pettendorf, Gaisruck, Perzendorf, Schmida, Zissersdorf, Zaina und Oberrussbach teil. Als Übungsbeobachter waren AFKDT BR Markus Schauhuber, AFKDT-STV ABI Werner Braun, der Leiter des Verwaltungdienstes im Abschnitt Stockerau VI Michael Hambeis, HBI Alexander Muth aus Nursch sowie die Abschnittssachbearbeiter ASB Julian Hofmann und V Fabian Hambeis anwesend. Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Hausleiten, Andreas Neubauer, überzeugte sich von der Schlagkraft seiner Feuerwehren. Vizebürgermeister DI Johannes Planer nahm selbst in seiner Feuerwehr an der Übung teil. Insgesamt beteiligten sich knapp 90 FF-Mitglieder.

Die abschließende Übungsbesprechung fand am Sportplatz in Zaina statt – dabei hatten alle Gruppenkommandanten Gelegenheit, Ihre Aufgaben zu erklären und den Übungsablauf aus Ihrer Sicht darzustellen. Im Anschluss lud Bürgermeister Andreas Neubauer alle Beteiligten noch zu einer Stärkung in das Feuerwehrhaus Zaina ein.

Die FF Zaina bedankt sich an dieser Stelle besonders bei Familie Wunderlich für das zur Verfügung stellen von Stroh zur Darstellung des Flurbrandes, bei Tobias Bauer für die Mithilfe beim Vorbereiten der Unfallfahrzeuge und deren Transport von und zur Übungsstelle, bei Rudolf Aigner für die benötigte Ackerfläche sowie bei den Übungsdarstellern – sie alle haben ein realistisches Szenario möglich gemacht! Ein großer Dank geht auch an die Kameraden der FF Oberrussbach, die mit ihrem Atemluftkompressor dafür sorgten, dass alle Feuerwehren gleich nach der Übung ihre Atemluftflaschen wieder füllen konnten!

Fotos: Gerald Aigner, Sebastian Pegrisch (FF Zaina), Markus Schauhuber, Michael Hambeis (AFKDO Stockerau)
Bericht: Karl Lindner (FF Zaina)

UA-Atemschutzübung des UA3 in Bruderndorf
UA-Atemschutzübung des UA3 in Bruderndorf 1024 682 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Abend des 18. September fand in Bruderndorf eine Atemschutz-Unterabschnittsübung des UA3 Niederhollabrunn statt. Übungsannahme war ein Brand im Keller eines Wohnhauses mit mehreren vermissten Personen. Dazu wurde der Keller stark verraucht, um ein möglichst einsatzgerechtes Szenario abzubilden.

Die Feuerwehr Bruderndorf baute umgehend eine Einsatzleitung im Kommandofahrzeug der FF Niederhollabrunn-Streitdorf auf, weiters wurde ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet.
Ein Atemschutztrupp der FF Niederfellabrunn begann umgehend mit der Suche nach den vermissten Personen im Keller. Die erste Person konnte rasch gefunden und ins Freie gebracht werden. Nach und nach wurden Atemschutztrupps der Feuerwehren Niederfellabrunn, Niederhollabrunn-Streitdorf und Haselbach zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Die Aufzeichnung der eingesetzten Trupps erfolgt direkt beim Eingang in das Objekt.

Nach rund 45 Minuten konnten alle Personen aus dem Gebäude gerettet werden.

In der nachfolgenden Übungsbesprechung wurde vom Einsatzleiter BI Benjamin Lederbauer das Übungsszenario nochmals erklärt. Im Anschluss hatten die Gruppenkommandanten und eingesetzten Atemschutztrupps Gelegenheit, ihre Eindrücke von der Übung zu schildern.

Abschließend richteten Feuerwehrkommandant OBI Peter Lederbauer, Unterabschnittskommandant HBI Martin Kogler und Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Markus Schauhuber noch Dankeswort an die Kameradinnen und Kameraden der 4 Feuerwehren des Unterabschnittes Niederhollabrunn. Die Übungsbeobachter HBI Otto Wohlmuth und ASB Julian Hofmann waren mit dem Übungsablauf ebenfalls sehr zufrieden. Bürgermeister Jürgen Duffek dankte ebenfalls allen anwesenden Teilnehmern und lud im Anschluss zu Speis und Trank ins Feuerwehrhaus Bruderndorf ein.

Insgesamt nahmen rund 50 Kameradinnen und Kameraden an der Übung in Bruderndorf teil.

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg / BR Markus Schauhuber

UA-Übung des UA4 Sierndorf in Oberolberndorf
UA-Übung des UA4 Sierndorf in Oberolberndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 11.09. fand in Oberolberndorf die UA-Übung des UA4 Sierndorf statt.
Übungsannahme war ein ausgedehnter Flurbrand im Bereich des Lagerhauses, Ziel der Übung war die Wasserentnahme aus dem Göllersbach sowie ein Testlauf mit einer alternativen Wasserversorgung durch ein 18.000 l Vakuumfass.

Nach der Alarmierung traf die FF Oberolberndorf als erste Wehr ein und begann nach der Erkundung sofort mit der Errichtung einer Einsatzleitung und einer Wasserversorgung aus dem Göllersbach mit einer A-Unterwasserpumpe, die die Tragkraftspritze und in weiterer Folge 2 Löschleitungen speisen sollte.
Unmittelbar darauf trafen die weiteren Feuerwehren aus dem Unterabschnitt ein und erhielten ihre Aufträge. Die FF Unterparschenbrunn baute ebenfalls eine Wasserentnahme aus dem Göllersbach mittels Tragkraftspritze auf und versorgte zwei weitere Löschleitungen.
Die FF Unterhautzental stellte die Wasserversorgung aus dem Göllersbach mittels Tragkraftspritze für das RLFA-2000 Sierndorf sicher, die Mannschaften von RLFA-2000 Sierndorf und VRF Sierndorf nahmen ebenfalls Löschleitungen vor.
Die FF Oberhautzental bereitete eine weitere B-Löschleitung vor, die Tragkraftspritze wurde vom kurze Zeit später eintreffenden 18.000 l Vakuumfass eines Oberhautzentaler Kameraden gespeist.

Interessant war der direkte Vergleich zwischen der Wasserentnahme mittels A-UWP und der klassischen Saugleitung mit Tragkraftspritze, sowie der Einsatz des Vakuumfasses, welches im Unterabschnitt in Zeiten von vorherrschender Waldbrandverordnung einsatzbereit steht.

Übungsbeobachter HBI Martin Gruber und Unterabschnittskommandant HBI Thomas Florian zeigten sich äußerst zufrieden mit der technischen Umsetzung der Aufträge, die zum gewünschten Erfolg dieser Übung führten. Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Stockerau BR Markus Schauhuber und Bürgermeister Ernst Kreuzinger bedankten sich bei den 50 Kameradinnen und Kameraden für die Teilnahme an dieser Übung und deren Engagement.
Die Übung ging im Feuerwehrhaus Oberolberndorf auf Einladung der Gemeinde bei Speis und Trank zu Ende.

Fotos: Feuerwehren des UA4 Sierndorf
Bericht: HBI Thomas Florian

Unterabschnittsatemschutzübung des Unterabschnittes 6, des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau
Unterabschnittsatemschutzübung des Unterabschnittes 6, des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 11.09.2026 fand die diesjährige Unterabschnittsatemschutzübung des Unterabschnittes 6 (die Feuerwehren der Gemeinden Rußbach und Stetteldorf), des Abschnittsfeuerwehrkommandos Stockerau statt.

Die Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf war für die Ausarbeitung des Übungsszenarios verantwortlich. Unter der Übungsleitung von BI Stefan TRÄXLER wurde ein brennender Stadel mit einer vermissten Person als Übung angenommen. Im Zuge dieser Übung wurden auch „Notfälle“ eingebaut, um so die Übungsteilnehmer in ein höheres Stresslevel zu versetzen.

Aufgrund der großen Anzahl an teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern wurde das Szenario mehrfach beübt, sodass die Übung von mehreren Seiten abgearbeitet werden konnte. So konnten die Mitglieder der diversen Feuerwehren, die Trupps der nachbarfeuerwehren beobachten, wie diese an die Sache herangingen, da es bekanntlich immer mehrere Lösungsansätze gibt.

Im Zuge der Nachbesprechung zeigten sich der Übungsleiter, sowie die anwesenden Übungsbeobachter sichtlich begeistert, vom Ausgang der Übung. Der anwesende Unterabschnittskommandant HBI Albert KAINZBAUER bedankte sich einerseits bei der FF Stranzendorf, sowie bei den teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern, für ihre Einsatzbereitschaft, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einzusetzen, um auf einem hohen Niveau zu bleiben und diesen im Ernstfall abzurufen.

Nach Abschluss der Übung lud die Gemeinde Rußbach die teilnehmenden Feuerwehrmitglieder auf Essen und Getränk ins Feuerwehrhaus Stranzendorf ein.

Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Unterabschnittsübung in Herzogbirbaum
Unterabschnittsübung in Herzogbirbaum 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, dem 24.04.2026, fand in Herzogbirbaum die jährliche Unterabschnittsübung des UA9 statt.

Übungsannahme war ein ausgebrochener Waldbrand im Gebiet von Herzogbirbaum. Der Einsatz wurde in zwei Abschnitte unterteilt.

Abschnitt Süd:

Im Abschnitt Süd errichteten die Feuerwehren Herzogbirbaum und Nursch eine Riegelstellung, um die Ausbreitung des Brandes auf das restliche Waldgebiet zu verhindern. Dafür wurde ein Löschwasserbehälter als Puffer aufgebaut, der von einem Landwirt laufend mittels Vakuumfass befüllt wurde. Zusätzlich wurde bei einem Waldteich mit der Tragkraftspritze der Feuerwehr Nursch angesaugt. Mit den verfügbaren Mitteln des HLF3 Herzogbirbaum und des HLF1 Nursch konnte so eine Riegelstellung von rund 300 Metern Länge aufgebaut werden.

Abschnitt Nord:

Im Abschnitt Nord bestand die Aufgabe für die Besatzung des HLF1 Ottendorf darin, Nachlöscharbeiten durchzuführen. Mittels Traktor wurde ein Wasserbehälter über unwegsames Gelände in den Wald transportiert. Von dort aus wurden Löschrucksäcke befüllt, mit denen noch glimmende Bäume und Wurzelstöcke lokalisiert und abgelöscht wurden.

Anhand des Übungsszenarios wurde deutlich, wo die Grenzen der im Unterabschnitt verfügbaren Mittel liegen. Gleichzeitig zeigte sich jedoch auch, dass durch taktisch richtiges Vorgehen dennoch beachtliche Erfolge erzielt werden können.

Fotos: FF Herzogbirbaum, FF Ottendorf
Bericht: FF Herzogbirbaum

Unterabschnittsübung in Steinabrunn
Unterabschnittsübung in Steinabrunn 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Im Rahmen einer groß angelegten Unterabschnittsübung wurde am 17. April ein Brandeinsatz der Alarmstufe B3 im bewohnten Turm des Schlosses Steinabrunn simuliert. Übungsannahme war ein ausgedehnter Brand im Turmbereich sowie eine vermisste Person im Gebäude.

Der Innenangriff erfolgte über den Schlosshof. Dabei kam die Drehleiter Hollabrunn gemeinsam mit den Feuerwehren aus Geitzendorf und Roseldorf zum Einsatz. Ziel war es, die Brandbekämpfung in den oberen Stockwerken zu unterstützen und gleichzeitig einen raschen Zugang zu den betroffenen Bereichen sicherzustellen. Die Feuerwehren Geitzendorf und Roseldorf lieferten dabei die notwenige Wasserversorgung für die Drehleiter Hollabrunn aus einem Schlosseigenen Brunnen.

Parallel dazu führte die Feuerwehr Großmugl den Außenangriff mittels Wasserwerfer durch. Aufgrund des hohen Wasserbedarfs musste eine Zubringerleitung über eine Strecke von rund 250 Metern aufgebaut werden, die durch zwei unabhängige Versorgungsleitungen gespeist wurde.

Die Sicherstellung der Wasserversorgung übernahmen die Feuerwehren Ringendorf, Füllersdorf und Senning. Durch ihr koordiniertes Vorgehen konnte eine durchgehend stabile und ausreichende Löschwasserversorgung gewährleistet werden.

Im Inneren des Turms standen mehrere Atemschutztrupps im Einsatz. Unter anspruchsvollen Bedingungen arbeiteten sie sich bis in den vierten Stock vor, um die vermisste Person zu lokalisieren und zu retten. Diese konnte schließlich erfolgreich aufgefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

Die Übung verdeutlichte eindrucksvoll die hohe Einsatzbereitschaft sowie die ausgezeichnete Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren, sowohl auf Unterabschnitts, als auch auf Bezirksebene.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Hollabrunn und der Feuerwehr Senning für ihre Teilnahme und Unterstützung. Solche gemeinsamen Übungen sind von großer Bedeutung, um im Ernstfall eine effiziente und reibungslose Zusammenarbeit sicherzustellen.

Ebenso bedanken wir uns bei Bürgermeister Gerhard de Witt, dem zuständigen geschäftsführenden Gemeinderat für das Feuerwehrwesen in Großmugl, Peter Gamsjäger, dem Abschnittsfeuerwehrkommando BR Markus Schauhuber,ABI Werner Braun, VI Michael Hambeis, OV Franz Helfer, UA-Kommandant HBI Christoph Oberschlick, UA-Kommandant HBI Alexander Muth sowie dem Schlossbesitzer Gregor Koller, die die Übung vor Ort beobachteten.

Bericht und Fotos: FF Steinabrunn

Unterabschnittsübung in Stockerau
Unterabschnittsübung in Stockerau 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 4. November 2025 fand in Stockerau eine groß angelegte Übung des Unterabschnittes Stockerau statt. An der Übung nahmen die Feuerwehren Stockerau, Unterzögersdorf, Oberzögersdorf, Sierndorf, Leitzersdorf und Spillern sowie das Rote Kreuz teil.

Als Übungsannahme galt der Brand einer Lagerhalle, in der sich mehrere vermisste Personen befanden. Die eingesetzten Einsatzkräfte mussten die Personen unter Einsatz von Atemschutzgeräten im stark verrauchten Gebäude lokalisieren und über Leitern ins Freie bringen.

Da in der Übungsannahme die nächstgelegenen Hydranten defekt waren, musste die Wasserversorgung über lange Schlauchleitungen sichergestellt werden. Mehrere Löschleitungen wurden von unterschiedlichen Seiten des Gebäudes vorgenommen, zusätzlich kam die Drehleiter zur Brandbekämpfung zum Einsatz.

Zur Koordination der Einsatzkräfte wurde eine Einsatzleitung eingerichtet, die den Überblick über alle eingesetzten Trupps behielt. Ein Atemschutzsammelplatz wurde ebenfalls errichtet, um den geordneten und sicheren Einsatz der Atemschutzträger zu gewährleisten.

Durch das koordinierte Zusammenwirken aller beteiligten Feuerwehren konnten sämtliche vermissten Personen erfolgreich gerettet und der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Die Übung diente der Vertiefung der Zusammenarbeit innerhalb des Unterabschnitts sowie den umliegenden Feuerwehren und der Verbesserung der Abläufe bei größeren Schadensereignissen.

Bericht und Fotos: FF Stockerau, Presseteam BFKDO Korneuburg / SB Robin Richentsky

Unterabschnittsübung in Kleinwilfersdorf
Unterabschnittsübung in Kleinwilfersdorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Freitag, den 19. September fand in Kleinwilfersdorf die Unterabschnittsübung des UA2 Leitzersdorf statt. An der Übung nahmen die Feuerwehren Leitzersdorf, Spillern, Wiesen, Kleinwilfersdorf, Hatzenbach und Wollmannsberg teil

Es wurden 2 Szenarien vorbereitet

1.Szenario – Brandeinsatz

Eine vermisste Person musste in einem verrauchten Gebäude mittels Atemschutz gerettet werden. Die eingesetzten Trupps hatten dabei etliche Hindernisse zu bewältigen. Weiters war die Person im Inneren des Gebäudes auch noch eingeklemmt. Mit Hilfe von Hebekissen konnte die Person schließlich befreit und ins Freie gebracht werden, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurde. Zusätzlich wurde noch die Wasserversorgung für das RLF Spillern aufgebaut und ein Außenangriff auf das Brandobjekt durchgeführt. Die Menschenrettung wurde von den Feuerwehren Spillern, Wiesen und Kleinwilfersdorf abgearbeitet.

2.Szenario – Verkehrsunfall

Im zweiten Szenario wurde ein Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Personen vorbereitet. Dabei wurde der Lenker unter dem Fahrzeug eingeklemmt, er war aber ansprechbar. Die 2. Person ist vom Unfallort im Schock weggelaufen.
Die eintreffenden Feuerwehren Leitzersdorf, Hatzenbach und Wollmannsberg sicherten zunächst die Unfallstelle ab. Danach wurde die eingeklemmte Person mit Hilfe eines Spineboards aus seiner misslichen Lage befreit und ebenfalls dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Während der Arbeiten am Fahrzeug wurde nach der 2. Person in der Umgebung gesucht. Abschließend wurde das Fahrzeug mit der Seilwinde des RLF Leitzersdorf geborgen und die Verkehrswege frei gemacht.

Insgesamt nahmen an der Übung 46 Kameradinnen und Kameraden mit 7 Fahrzeugen teil.

In der anschließenden Übungsnachbesprechung konnte Kommandant OBI Josef Bachinger Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Werner Braun sowie die beiden Übungsbeobachter HBI Erwin Schretzmeier und BI Christian Müllner begrüßen. Es wurden die wichtigsten Punkte beider Übungsobjekte nochmals erläutert. Seitens der Gemeinde Leitzersdorf war Vizebürgermeister Erich Westermeier anwesend. Ein großer Dank erging an die Kameradinnen und Kameraden, dass sie sich für die Übungen Zeit nehmen umso für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Auch an die Kameraden der FF Kleinwilfersdorf ein Dank für die Ausarbeitung der Unterabschnittsübung.

Bericht und Fotos: Feuerwehren des UA Leitzersdorf

Unterabschnittsübung des UA3 Niederhollabrunn in Bruderndorf
Unterabschnittsübung des UA3 Niederhollabrunn in Bruderndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Die Unterabschnittsübung des UA3 Niederhollabrunn fand am 9. Mai in Bruderndorf statt. Übungsannahme war ein Brand in einem landwirtschaftlichen Objekt mit vermissten Personen.

Umgehend wurde mit der Suche nach den vermissten Personen begonnen. Die Trupps rüsteten sich mit Atemschutz aus uns durchsuchten das Innere des Objektes. Parallel wurde mit dem Außenangriff zur Brandbekämpung begonnen. Mit mehreren Löschleitungen wurde der Brand bekämpft und die Ausbreitung auf weitere Objekte verhindert. Die Wasserversorgung wurde mit 3 Zubringerleitungen sichergestellt.

Die Suche nach den vermissten Personen konnte ebenfalls nach kurzer Zeit erfolgreich abgeschlossen und dem Team des Roten Kreuz zu weiteren Behandlung übergeben werden.

Übungsbeobachter Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Werner Braun sowie die beiden Unterabschnittskommandanten VI Martin Kogler und HBI Albert Kainzbauer konnten bei der anschließenden Übungsnachbesprechung noch auf den ein oder anderen Punkt eingehen. An der Übung nahmen insgesamt 60 Kameradinnen und Kameraden von 6 Feuerwehren teil.

Fotos: Feuerwehren des UA3 Niederhollabrunn
Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg