Einsätze

Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf
Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Mit dem Alarmstichwort „T2 – Menschenrettung Notlage“ wurden am 10. Jänner um 09:21 Uhr gemäß Alarmplan die Feuerwehren Oberolberndorf, Sierndorf und Stockerau auf die L1131 zum Bahnübergang in Oberolberndorf alarmiert. Ein Traktor samt Anhänger hatte die Oberleitung der ÖBB Strecke mit dem Kran des Anhängers abgerissen. Der Fahrdraht blieb dabei am Kran hängen.

Glücklicherweise blieb der Fahrer dabei unverletzt und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen.

Die Unfallstelle wurde in beide Richtungen abgesichert und über die BAZ Stockerau wurde der ÖBB-Einsatzleiter alarmiert. Ein Kamerad der FF Sierndorf, der selbst ÖBB Mitarbeiter und mit der Materie vertraut ist, konnte bereits erste Maßnahmen setzen. Nach Eintreffen des ÖBB Einsatzleiters wurde die Oberleitung in beide Richtungen geerdet, sodass der Traktor samt Anhänger zurücksetzen und der Fahrdraht vom Gespann entfernt werden konnte.

Es wurde die Straßenmeisterei Sierndorf verständigt, damit die Straße L1131 für den Verkehr gesperrt werden konnte. Die ÖBB Bahnstrecke von Stockerau Richtung Hollabrunn ist bis auf weiteres gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Die Feuerwehren Oberolberndorf und Sierndorf standen bis ca. 11:45 Uhr im Einsatz, die Kameraden der FF Stockerau konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken. Insgesamt war die Feuerwehr mit 11 Fahrzeugen und rund 60 Kameradinnen und Kameraden im vor Ort. Ebenfalls im Einsatz standen der ÖBB Einsatzleiter, 2 Störungstrupps der ÖBB, eine Streife der Polizei, die Straßenmeisterei Sierndorf sowie ein Fahrzeug des Roten Kreuz. Weiters wurde aufgrund der zunächst unklaren Lage auch die EVN mitalarmiert.

Fotos: FF Sierndorf und FF Oberolberndorf
Bericht: FF Oberolberndorf

Verkehrsunfall PKW gegen Zug
Verkehrsunfall PKW gegen Zug 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 04.01.2026, um 11:35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stetteldorf am Wagram von der Bereichsalarmzentrale Stockerau zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer Zuggarnitur auf der L1262 zwischen Starnwörth und Neuaigen alarmiert. Aufgrund der Schadensmeldung wurden zeitgleich auch die Freiwilligen Feuerwehren Absdorf, Eggendorf, Neuaigen und Niederrussbach alarmiert. Der Einsatzleiter HBI Albert KAINZBAUER konnte beim Eintreffen feststellen, dass entgegen der Alarmierung der PKW Lenker sich bereits aus dem Unfallfahrzeug befreien konnte. Dieser wurde nach der Erstversorgung von Ersthelfern und Mitgliedern des feuerwehrmedizinischen Dienstes versorgt und anschließend an das Rote Kreuz sowie dem Notarzthubschrauber übergeben. Der Patient wurde mit dem Christophorus 2 ins Landesklinikum Krems geflogen.

Warum es zum Zusammenstoß zwischen der Schnellbahngarnitur und dem PKW kam, ist die Ermittlungsaufgabe der Polizei, die mit Unterstützung einer Drohne die Unfallaufnahme durchführte. Die sich im Zug befundenen neun Fahrgäste wurden durch Feuerwehrkräfte aus dem Zug evakuiert und zu den umliegenden Bahnhöfen bzw. Haltestellen durch die Feuerwehr verbracht.

Die Landesstraße wurde nach Begutachtung des Streckendienstes für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Wie lange die Bahnstrecke gesperrt bleibt, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden, da Teams der ÖBB die Strecke sowie den Zug begutachten müssen. Gleichzeitig konnte mit Hilfe des Krankfahrzeuges der FF Niederrußbach das verunfallte Fahrzeug aus dem Acker geborgen werden. Die sich im Einsatz befundenen Feuerwehrkräfte konnten um 14:00 Uhr wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

Die Freiwillige Feuerwehr Stetteldorf am Wagram wünscht den am Unfall beteiligten Personen alles Gute beim Verarbeiten des Unfallgeschehens.

Bericht & Fotos: FF Stetteldorf

Weitere Fotos: https://www.feuerwehr-stetteldorf.at/

Vermuteter Gasaustritt fordert ein Tierleben
Vermuteter Gasaustritt fordert ein Tierleben 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Sonntagnachmittag, dem 14. Dezember, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn zu einem Gasaustritt in einem Wohngebäude alarmiert. Der Alarmierungstext, sowie die Einsatzadresse ließen nichts Gutes erahnen. Unverzüglich rückte das Hilfeleistungsfahrzeug 3 und das Mannschaftstransportfahrzeug mit 12 Mann zur Einsatzadresse aus. Zeitgleich traf auch die Polizei am Einsatzort ein. Bereits vor Ort befanden sich ein Notarzt-Einsatzfahrzeug sowie drei Rettungswagen.

Aufgrund mehrerer Anwohner, die über Übelkeit und Kopfschmerzen klagten, wurde eine Kohlenmonoxidvergiftung vermutet. Eine Katze war zu diesem Zeitpunkt bereits tot von einem Anwohner geborgen worden, einer weiteren ging es sehr schlecht.

Bereits während der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus. Dadurch konnte der Feuerwehr-Einsatzleiter den Trupp unmittelbar nach dem Eintreffen mit einem Mehrgasmessgerät zur Kontrolle in das Gebäude entsenden. Zeitgleich wurde über die Bereichsalarmzentrale der Energieversorger Netz Niederösterreich nachgefordert.

Während des Kontrolldurchgangs des Atemschutztrupps wurde das gesamte Wohngebäude gelüftet. In dieser Zeit konnten die Rettungskräfte drei Personen mit stark beeinträchtigtem Gesundheitszustand aus dem Gebäude retten und in ein Krankenhaus bringen. Auch eine dritte Katze konnte gerettet werden, befand sich jedoch aufgrund der vermutlichen CO-Vergiftung ebenfalls in einem schlechten Zustand.

Nach dem Eintreffen des diensthabenden Monteurs der Netz Niederösterreich GmbH wurde die Gaszufuhr der betroffenen Wohnung gesperrt, da ein Defekt an der Gastherme vermutet wurde.

Bei der anschließenden Kontrolle aller Räume im gesamten Wohnhaus konnten keine erhöhten oder ungewöhnlichen Werte mehr festgestellt werden. Nach einer Einsatzdauer von rund eineinhalb Stunden konnten die Feuerwehr und Rettungskräfte vom Einsatzort einrücken.

Nur durch das rasche Handeln aller Blaulichtorganisationen konnte Schlimmeres verhindert werden.

Bericht und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Bergung eines 42t Sattelfahrzeuges
Bergung eines 42t Sattelfahrzeuges 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Freitagmittag, dem 14. November kam ein 42-Tonnen-Sattelschlepper auf der B6 zwischen Klement und Oberleis von der Straße ab und drohte seitlich umzustürzen. Das Fahrzeug, das mit Zitronensäuregranulat beladen war, blieb im aufgeweichten Straßenbankett stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Die Freiwilligen Feuerwehren Klement und Ernstbrunn rückten zu dem Einsatz aus, sicherten die Unfallstelle und stabilisierten den LKW, der bereits stark zur Seite lehnte. Da das Fahrzeug tief eingesunken war, wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Mistelbach Stadt mit dem Kranfahrzeug angefordert.

In Zusammenarbeit aller eingesetzten Freiwilliger Feuerwehren konnte der Auflieger zunächst angehoben und anschließend der komplette Sattelzug mit mehreren Seilwinden zurück auf die Fahrbahn gezogen werden. Die Polizei Ernstbrunn sperrte während der Arbeiten die Straße.

Nach der erfolgreichen Bergung wurden sowohl der LKW als auch die Fahrbahn gereinigt. Mit Unterstützung der Firma Riedl konnten Erd- und Schottermassen rasch entfernt werden. Die Straßenmeisterei führte anschließend eine provisorische Reparatur des beschädigten Banketts durch.

Der Fahrer blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand kaum Schaden. Nach etwa dreieinhalb Stunden war die B6 wieder frei befahrbar.

Ein ausführlicher Bericht und weitere Bilder finden Sie auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn.
Fotos und Bericht: Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Schwerer Arbeitsunfall in Ernstbrunner Mühle
Schwerer Arbeitsunfall in Ernstbrunner Mühle 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagabend, dem 13. November, kam es in der Mühle in Ernstbrunn zu einem schweren Arbeitsunfall. Zwei Arbeiter wurden während Arbeiten in einer Getreidebox von nachrutschendem Getreide verschüttet. Die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn, das Rote Kreuz und die Polizei standen daraufhin in einem umfangreichen Rettungseinsatz.

Der erste Arbeiter konnte von den Einsatzkräften rasch befreit werden. Während der weiteren Sucharbeiten wurde auch der zweite verschüttete Mann lokalisiert. Aufgrund der großen Menge an nachrutschendem Getreide gestaltete sich die Rettung äußerst schwierig. Mithilfe von Pfosten und Spineboards versuchten die Einsatzkräfte, den Materialfluss zu stoppen, um den Mann freizuschaufeln und schließlich aus dem Getreide zu ziehen.

Im Freien wurden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Trotz des schnellen und professionellen Einsatzes der Feuerwehrkräfte, der Sanitäter und der Notärztin konnten die Reanimationsmaßnahmen nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Der junge Arbeiter verstarb noch an der Einsatzstelle.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn mit drei Fahrzeugen und über zwanzig Einsatzkräften, die Polizei Ernstbrunn mit zwei Beamten sowie das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, einem Bezirkseinsatzleiterfahrzeug und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt waren sechs Sanitäter sowie eine Notärztin vor Ort.

Ein ausführlicher Bericht und weitere Bilder finden Sie auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn.
Fotos und Bericht: Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn
Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag den 01.11 wurde die Feuerwehr Hagenbrunn zu einer Brandmeldeauslösung, in einem Betrieb alarmiert. Durch die Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr, die das Feuer über eine Kamera gesehen haben, wurde die BAZ Stockerau informiert, dass es sich nicht um eine fehlerhafte Auslösung, sondern um einen bestätigten Brand handelte. Die Alarmstufe wurde somit auf B3 und in weiterer Folge auf B4 erhöht, um ausreichend Kräfte für die Brandbekämpfung, Schutz von weiteren Gebäuden, Wasserversorgung und Versorgung der Kamerad:innen vor Ort zu haben. Um eine bessere Übersicht über das Einsatzgeschehen zu haben, wurde dieser in zwei Einsatzabschnitte geteilt und eine Einsatzleitung eingerichtet. Ebenso wurde ein Atemschutzsammelplatz für die Atemschutzgeräteträger eingerichtet. 

Durch die große Brandlast erfolgte der Löschangriff unter Atemschutz von mehreren Seiten mit mehreren Löschleitungen. Auch Wasserwerfer waren im Einsatz, um das Brandgut zu kühlen. In weiterer Folge wurde das gelagerte Material von Baggern und Radladern zerteilt, um ein Ablöschen von Brandherden und Glutnestern möglich zu machen. Immer wieder entzündete sich durch das Umlagern Brandgut, welches aber durch die Löschtrupps schnell gelöscht werden konnte.

Auch die Versorgung mit Essen und Getränken für alle Kameraden wurde vom Betrieb, sowie Betrieben aus der Umgebung sichergestellt.

Im Einsatz standen bis in die Abendstunden ungefähr 130 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Betriebsfeuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei. 

Nach etwa 5 Stunden aktiver Brandbekämpfung konnte die Einsatzstelle an die Betriebsfeuerwehr übergeben werden. 

Ein großer Dank gilt allen Feuerwehren, die die Brandsicherheitswache und Nachlöscharbeiten in der Nacht über durch rasches Handeln und eine großartige Arbeit eine weitere Brandausbreitung verhindern konnten. 

Anwesende Feuerwehren:
Hagenbrunn, Flandorf, Königsbrunn, Enzersfeld, Klein-Engersdorf, Seyring und Gerasdorf

Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Gebäudebrand in Stockerau 
Gebäudebrand in Stockerau  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Dienstag, dem 14. Oktober 2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Stockerau gegen 17:20 Uhr zu einer Rauchentwicklung in die Gemeindegasse alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Werkstatt samt angrenzendem Lager in Vollbrand stand. 

Umgehend wurden die Feuerwehren Spillern, Oberzögersdorf und Unterzögersdorf zur Unterstützung nachalarmiert. Die Feuerwehr Stockerau begann zeitgleich mit einem Löschangriff von mehreren Seiten sowie über die Drehleiter. Der Einsatz gestaltete sich aufgrund der Ausbreitung des Feuers als langwierig und dauerte mehrere Stunden an. 

Gemeinsam gelang es den eingesetzten Feuerwehren, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Nachdem auch die letzten Glutnester abgelöscht waren, konnten die Einsatzkräfte schließlich wieder einrücken.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand.  

Bericht und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Stockerau

Fahrzeugbrand nach Unfall bei Ernstbrunn
Fahrzeugbrand nach Unfall bei Ernstbrunn 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagmorgen, dem 25. September, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ernstbrunn und Steinbach zu einem Fahrzeugbrand auf der Landesstraße Richtung Klement, beim oberen Kalkwerk, alarmiert.

Ein Autofahrer kam mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab, rutschte in den Straßengraben und prallte gegen ein Betonrohr. In Folge des Aufpralls geriet das Fahrzeug in Brand. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information: „PKW in Vollbrand, keine Person mehr im Fahrzeug.“

Am Einsatzort war die Unfallstelle bereits durch die Polizei abgesichert, der Lenker wurde vom Roten Kreuz medizinisch betreut. Ein Atemschutztrupp des Hilfeleistungsfahrzeuges 3 Ernstbrunn begann umgehend mittels Schnellangriff mit der Brandbekämpfung. Nach wenigen Minuten konnte „Brand aus“ gemeldet werden.

Zur Bergung des ausgebrannten Hybridfahrzeuges wurde das Wechselladefahrzeug Ernstbrunn eingesetzt. Das Wrack kam anschließend in eine für Elektrofahrzeuge vorgesehene Abstellbox am Bauhof Ernstbrunn.

Für die Dauer der Löscharbeiten und der Fahrzeugbergung musste die Landesstraße 3085, die derzeit auch als Umleitungsstrecke für die Bundesstraße 40 dient, in beide Richtungen gesperrt werden.

Der Fahrer wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet.

Bericht und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Gefahrguteinsatz in Stockerau: Ammoniak-Austritt erfordert koordinierten Großeinsatz
Gefahrguteinsatz in Stockerau: Ammoniak-Austritt erfordert koordinierten Großeinsatz 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Montag, 28 Juli kam es in einem Betrieb im Stadtgebiet von Stockerau zu einem Austritt von Ammoniak. Durch ein defektes Ventil im Bereich des Trockenlagers trat der Gefahrstoff aus, was einen umfassenden Einsatz mehrerer Feuerwehren sowie weiterer Einsatzorganisationen erforderlich machte.

Die Feuerwehr Stockerau wurde als erste Einheit alarmiert und stellte bei Eintreffen fest, dass die Evakuierung der betroffenen Bereiche bereits im Gange war. Glücklicherweise konnten sich die Mitarbeiter rechtzeitig ins Freie begeben. Umgehend wurde Unterstützung durch die Feuerwehren Leobendorf, Sierndorf und Spillern angefordert, um die Einsatzlage unter Kontrolle zu bringen.

Durch das rasche und koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte konnte der Austritt gestoppt und das Gebäude kontrolliert belüftet werden. Zusätzlich standen das Rote Kreuz, ein Christophorus-Notarzthubschrauber sowie die Polizei im Einsatz, um medizinische Versorgung und Sicherheit vor Ort sicherzustellen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen eingesetzten Organisationen – insbesondere bei der FF Leobendorf, FF Sierndorf, FF Spillern, dem Roten Kreuz, dem Christophorus-Team und der Polizei – für die hervorragende Zusammenarbeit und die reibungslose Koordination während des gesamten Einsatzes.

Bericht und Fotos: FF Stockerau / SB Robin Richentsky

Schwerer Verkehrsunfall auf der B3 in Spillern
Schwerer Verkehrsunfall auf der B3 in Spillern 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr kam es auf der B3 in Spillern zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw.  

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau führten wir zwei Menschenrettungen durch. Parallel dazu wurden ein zweifacher Brandschutz aufgebaut sowie die Unfallstelle umfassend abgesichert. 

Die Bundesstraße B3 musste für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt werden. 

Nach der erfolgreichen Befreiung der beiden Fahrzeuglenker aus den Unfallwracks wurden diese umgehend dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend erfolgten die Bergung der Fahrzeuge durch zwei Wechselladefahrzeuge der FF Stockerau sowie die Reinigung der Fahrbahn, um den Verkehrsweg wieder freizugeben. 

Ein ernster Appell an die Bevölkerung: Erneut mussten unsere Kameradinnen und Kameraden Decken als Sichtschutz einsetzen, da sich zahlreiche Schaulustige ungebeten in den unmittelbaren Einsatzbereich begaben. Trotz Aufforderung durch die Polizei zeigten sich viele uneinsichtig und räumten den Bereich nur widerwillig. 

Wir appellieren eindringlich: Bitte machen Sie den Einsatzkräften Platz, leisten Sie den Anweisungen der Einsatzorganisationen Folge und zeigen Sie Respekt gegenüber den verunfallten Personen. Jeder unnötige Blick und jedes zögerliche Verhalten gefährdet den Ablauf der Rettungsmaßnahmen. 

Im Einsatz standen: 

  • Freiwillige Feuerwehr Spillern 
  • Freiwillige Feuerwehr Stockerau 
  • Notruf NOE – Acute Community Nursing 
  • Rotes Kreuz Bezirk Korneuburg 
  • Notarzthubschrauber 
  • Polizei 
  • Straßenmeisterei 

Wir danken allen eingesetzten Kräften für die professionelle Zusammenarbeit. 

Fotos und Bericht: Freiwillige Feuerwehr Spillern