Einsätze

Unfall mit Gefahrguttransport auf der S1 – Auffahrt A22 
Unfall mit Gefahrguttransport auf der S1 – Auffahrt A22  1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 13. März, um die Mittagszeit, ereignete sich auf der S1 bei Korneuburg West auf der Auffahrt auf die A22 ein Unfall mit einem LKW. Der LKW kippte in einer Kurve um und blieb seitlich liegen. Eine kleine Menge des Ladeguts, ein Reststoff aus der Papierverarbeitung, trat daraufhin aus dem Tank aus. Neben der Bezirkshauptmannschaft wurde der Schadstoffzug Gänserndorf, sowie ein Abschleppdienst alarmiert. Parallel dazu wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Der Gefahrenbereich wurde abgesperrt, Brandschutz aufgebaut und die Lage laufend überwacht, um eine mögliche Gefährdung für Einsatzkräfte, Verkehrsteilnehmer und Umwelt auszuschließen. 

Nach einer detaillierten Erkundung des LKW´s durch die Experten des Schadstoffzugs, wurde entschieden, dass der Gefahrenstoff mittels spezieller Pump- und Umfülltechnik in einen geeigneten Transport LKW umgepumpt werden muss, um die Bergung des Fahrzeugs möglich zu machen. Diese Arbeiten erfolgten unter Schutzstufe 2. Die Arbeiten wurden dauerhaft überwacht, um weitere Austritte oder Gefährdungen sofort erkennen und entsprechend auf sie reagieren zu können.  

Knapp 8 Stunden nach Einsatzbeginn konnte mit dem Aufstellen des umgekippten LKW begonnen werden. Die Bergung wurde durch eine spezialisierte Fachfirma durchgeführt. Der beschädigte LKW wurde abtransportiert und entsprechend gesichert abgestellt. Während der Bergungsmaßnahmen blieben die Kräfte des Schadstoffzugs Gänserndorf ebenfalls an der Einsatzstelle, um weiterhin die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten zu können.  

Insgesamt standen rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Straßenverwalter, Bezirkshauptmannschaft, sowie eine Fachfirma für die Bergung von Schwerfahrzeugen seit dem Vormittag im Einsatz. Die Auffahrt blieb bis in die Nachtstunden gesperrt.  

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit bei diesem langwierigen Einsatz!


 

Fotos: BFKDO Korneuburg Presseteam, BFKDO Presseteam Gänserndorf 

Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam 

Pony aus Brunnen gerettet – aufwendige Tierrettung in Oberrohrbach
Pony aus Brunnen gerettet – aufwendige Tierrettung in Oberrohrbach 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagvormittag wurden die Freiwilligen Feuerwehren Oberrohrbach und Unterrohrbach zu einer Tierrettung nach Oberrohrbach alarmiert. Ein Pony war in einen etwa drei Meter tiefen Brunnen unterhalb eines Verschlags gestürzt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich eine heikle Situation. Das Tier befand sich im Brunnen und nur noch die Nase ragte aus dem Wasser. Um ein weiteres Absinken zu verhindern und dem Pony etwas Luft zu verschaffen, wurde zunächst mittels Unterwasserpumpe der Wasserstand im Brunnen abgesenkt.

Parallel dazu wurde über die Polizei der Tierarzt Mag. Wolfgang Babinek alarmiert, der kurze Zeit später am Einsatzort eintraf und die Feuerwehrkräfte mit seiner fachlichen Expertise unterstützte.

Da sich rasch abzeichnete, dass für die Rettung Spezialausrüstung erforderlich sein würde, wurde zusätzlich das NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum aus Tulln zum Einsatz gerufen. Drei speziell geschulte Mitarbeiter machten sich umgehend mit entsprechender Ausrüstung auf den Weg nach Oberrohrbach.

Währenddessen begannen die Einsatzkräfte damit, den über dem Brunnen errichteten Verschlag teilweise abzubauen, um ausreichend Platz für die Rettungsarbeiten zu schaffen. In aufwendiger und sorgfältiger Kleinarbeit gelang es schließlich, dem im Brunnen verkeilten Pony geeignete Anschlagmittel anzulegen.

Mithilfe eines Baggers der Firma Erdbau Dam konnte das Tier schließlich behutsam aus dem Brunnen gehoben werden. Direkt danach wurde das Pony vom Tierarzt untersucht und versorgt.

Da das Tier stark unterkühlt war, stellte die Firma Esarom kurzfristig einen IBC-Container mit Warmwasser zur Verfügung, um das Pony langsam wieder aufzuwärmen.

Nach der Versorgung zeigte sich schließlich ein positives Bild. Das Pony konnte selbstständig aufstehen, machte erste Schritte und nahm auch wieder Futter auf.

Gegen Mittag konnten die Einsatzkräfte den Einsatz erfolgreich beenden und wieder einrücken.


Bericht und Fotos: FF Oberrohrbach

B3 Gebäudebrand, Brünner Strasse
B3 Gebäudebrand, Brünner Strasse 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 28.02.2026 wurden wir um 17:18 Uhr gemeinsam mit der FF Gerasdorf zu einem Gebäudebrand nach Föhrenhain alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit sind wir voll besetzt mit vier Fahrzeugen (HLF, TLF, SRF, MTF) ausgerückt.

Beim Eintreffen am Einsatzort stand der erste Stock eines Einfamilienhauses in Brand und dem Einsatzleiter wurde vom Hausbewohner mitgeteilt, dass noch eine Katze vermisst wird.

Während der erste Atemschutztrupp mit der Löschleitung gegen den Brandherd im ersten Obergeschoss vorging, suchte der zweite Trupp nach der vermissten Katze und konnte diese auch kurze Zeit später retten. Parallel zum Innenangriff wurde das Haus mittels Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht und durch die Drehleiter Gerasdorf die Fassade oberhalb des ersten Obergeschosses kontrolliert, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Nachdem der Brand abgelöscht war, wurde das Obergeschoss nochmals mittels Wärmebildkamera auf Glutnester abgesucht. Nach zwei Stunden konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken, um alle verwendeten Gerätschaften einsatzbereit zu machen.

Wir bedanken uns bei allen anwesenden Blaulichtorganisationen für die professionelle und gewohnt gute Zusammenarbeit.

Fotos: FF Seyring & Gerasdorf
Bericht: FF Seyring

Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf
Unfall auf Bahnübergang in Oberolberndorf 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Mit dem Alarmstichwort „T2 – Menschenrettung Notlage“ wurden am 10. Jänner um 09:21 Uhr gemäß Alarmplan die Feuerwehren Oberolberndorf, Sierndorf und Stockerau auf die L1131 zum Bahnübergang in Oberolberndorf alarmiert. Ein Traktor samt Anhänger hatte die Oberleitung der ÖBB Strecke mit dem Kran des Anhängers abgerissen. Der Fahrdraht blieb dabei am Kran hängen.

Glücklicherweise blieb der Fahrer dabei unverletzt und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen.

Die Unfallstelle wurde in beide Richtungen abgesichert und über die BAZ Stockerau wurde der ÖBB-Einsatzleiter alarmiert. Ein Kamerad der FF Sierndorf, der selbst ÖBB Mitarbeiter und mit der Materie vertraut ist, konnte bereits erste Maßnahmen setzen. Nach Eintreffen des ÖBB Einsatzleiters wurde die Oberleitung in beide Richtungen geerdet, sodass der Traktor samt Anhänger zurücksetzen und der Fahrdraht vom Gespann entfernt werden konnte.

Es wurde die Straßenmeisterei Sierndorf verständigt, damit die Straße L1131 für den Verkehr gesperrt werden konnte. Die ÖBB Bahnstrecke von Stockerau Richtung Hollabrunn ist bis auf weiteres gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Die Feuerwehren Oberolberndorf und Sierndorf standen bis ca. 11:45 Uhr im Einsatz, die Kameraden der FF Stockerau konnten nach rund 30 Minuten wieder einrücken. Insgesamt war die Feuerwehr mit 11 Fahrzeugen und rund 60 Kameradinnen und Kameraden im vor Ort. Ebenfalls im Einsatz standen der ÖBB Einsatzleiter, 2 Störungstrupps der ÖBB, eine Streife der Polizei, die Straßenmeisterei Sierndorf sowie ein Fahrzeug des Roten Kreuz. Weiters wurde aufgrund der zunächst unklaren Lage auch die EVN mitalarmiert.

Fotos: FF Sierndorf und FF Oberolberndorf
Bericht: FF Oberolberndorf

Verkehrsunfall PKW gegen Zug
Verkehrsunfall PKW gegen Zug 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 04.01.2026, um 11:35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stetteldorf am Wagram von der Bereichsalarmzentrale Stockerau zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer Zuggarnitur auf der L1262 zwischen Starnwörth und Neuaigen alarmiert. Aufgrund der Schadensmeldung wurden zeitgleich auch die Freiwilligen Feuerwehren Absdorf, Eggendorf, Neuaigen und Niederrussbach alarmiert. Der Einsatzleiter HBI Albert KAINZBAUER konnte beim Eintreffen feststellen, dass entgegen der Alarmierung der PKW Lenker sich bereits aus dem Unfallfahrzeug befreien konnte. Dieser wurde nach der Erstversorgung von Ersthelfern und Mitgliedern des feuerwehrmedizinischen Dienstes versorgt und anschließend an das Rote Kreuz sowie dem Notarzthubschrauber übergeben. Der Patient wurde mit dem Christophorus 2 ins Landesklinikum Krems geflogen.

Warum es zum Zusammenstoß zwischen der Schnellbahngarnitur und dem PKW kam, ist die Ermittlungsaufgabe der Polizei, die mit Unterstützung einer Drohne die Unfallaufnahme durchführte. Die sich im Zug befundenen neun Fahrgäste wurden durch Feuerwehrkräfte aus dem Zug evakuiert und zu den umliegenden Bahnhöfen bzw. Haltestellen durch die Feuerwehr verbracht.

Die Landesstraße wurde nach Begutachtung des Streckendienstes für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Wie lange die Bahnstrecke gesperrt bleibt, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden, da Teams der ÖBB die Strecke sowie den Zug begutachten müssen. Gleichzeitig konnte mit Hilfe des Krankfahrzeuges der FF Niederrußbach das verunfallte Fahrzeug aus dem Acker geborgen werden. Die sich im Einsatz befundenen Feuerwehrkräfte konnten um 14:00 Uhr wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

Die Freiwillige Feuerwehr Stetteldorf am Wagram wünscht den am Unfall beteiligten Personen alles Gute beim Verarbeiten des Unfallgeschehens.

Bericht & Fotos: FF Stetteldorf

Weitere Fotos: https://www.feuerwehr-stetteldorf.at/

Vermuteter Gasaustritt fordert ein Tierleben
Vermuteter Gasaustritt fordert ein Tierleben 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Sonntagnachmittag, dem 14. Dezember, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn zu einem Gasaustritt in einem Wohngebäude alarmiert. Der Alarmierungstext, sowie die Einsatzadresse ließen nichts Gutes erahnen. Unverzüglich rückte das Hilfeleistungsfahrzeug 3 und das Mannschaftstransportfahrzeug mit 12 Mann zur Einsatzadresse aus. Zeitgleich traf auch die Polizei am Einsatzort ein. Bereits vor Ort befanden sich ein Notarzt-Einsatzfahrzeug sowie drei Rettungswagen.

Aufgrund mehrerer Anwohner, die über Übelkeit und Kopfschmerzen klagten, wurde eine Kohlenmonoxidvergiftung vermutet. Eine Katze war zu diesem Zeitpunkt bereits tot von einem Anwohner geborgen worden, einer weiteren ging es sehr schlecht.

Bereits während der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus. Dadurch konnte der Feuerwehr-Einsatzleiter den Trupp unmittelbar nach dem Eintreffen mit einem Mehrgasmessgerät zur Kontrolle in das Gebäude entsenden. Zeitgleich wurde über die Bereichsalarmzentrale der Energieversorger Netz Niederösterreich nachgefordert.

Während des Kontrolldurchgangs des Atemschutztrupps wurde das gesamte Wohngebäude gelüftet. In dieser Zeit konnten die Rettungskräfte drei Personen mit stark beeinträchtigtem Gesundheitszustand aus dem Gebäude retten und in ein Krankenhaus bringen. Auch eine dritte Katze konnte gerettet werden, befand sich jedoch aufgrund der vermutlichen CO-Vergiftung ebenfalls in einem schlechten Zustand.

Nach dem Eintreffen des diensthabenden Monteurs der Netz Niederösterreich GmbH wurde die Gaszufuhr der betroffenen Wohnung gesperrt, da ein Defekt an der Gastherme vermutet wurde.

Bei der anschließenden Kontrolle aller Räume im gesamten Wohnhaus konnten keine erhöhten oder ungewöhnlichen Werte mehr festgestellt werden. Nach einer Einsatzdauer von rund eineinhalb Stunden konnten die Feuerwehr und Rettungskräfte vom Einsatzort einrücken.

Nur durch das rasche Handeln aller Blaulichtorganisationen konnte Schlimmeres verhindert werden.

Bericht und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Bergung eines 42t Sattelfahrzeuges
Bergung eines 42t Sattelfahrzeuges 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Freitagmittag, dem 14. November kam ein 42-Tonnen-Sattelschlepper auf der B6 zwischen Klement und Oberleis von der Straße ab und drohte seitlich umzustürzen. Das Fahrzeug, das mit Zitronensäuregranulat beladen war, blieb im aufgeweichten Straßenbankett stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Die Freiwilligen Feuerwehren Klement und Ernstbrunn rückten zu dem Einsatz aus, sicherten die Unfallstelle und stabilisierten den LKW, der bereits stark zur Seite lehnte. Da das Fahrzeug tief eingesunken war, wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Mistelbach Stadt mit dem Kranfahrzeug angefordert.

In Zusammenarbeit aller eingesetzten Freiwilliger Feuerwehren konnte der Auflieger zunächst angehoben und anschließend der komplette Sattelzug mit mehreren Seilwinden zurück auf die Fahrbahn gezogen werden. Die Polizei Ernstbrunn sperrte während der Arbeiten die Straße.

Nach der erfolgreichen Bergung wurden sowohl der LKW als auch die Fahrbahn gereinigt. Mit Unterstützung der Firma Riedl konnten Erd- und Schottermassen rasch entfernt werden. Die Straßenmeisterei führte anschließend eine provisorische Reparatur des beschädigten Banketts durch.

Der Fahrer blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand kaum Schaden. Nach etwa dreieinhalb Stunden war die B6 wieder frei befahrbar.

Ein ausführlicher Bericht und weitere Bilder finden Sie auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn.
Fotos und Bericht: Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Schwerer Arbeitsunfall in Ernstbrunner Mühle
Schwerer Arbeitsunfall in Ernstbrunner Mühle 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagabend, dem 13. November, kam es in der Mühle in Ernstbrunn zu einem schweren Arbeitsunfall. Zwei Arbeiter wurden während Arbeiten in einer Getreidebox von nachrutschendem Getreide verschüttet. Die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn, das Rote Kreuz und die Polizei standen daraufhin in einem umfangreichen Rettungseinsatz.

Der erste Arbeiter konnte von den Einsatzkräften rasch befreit werden. Während der weiteren Sucharbeiten wurde auch der zweite verschüttete Mann lokalisiert. Aufgrund der großen Menge an nachrutschendem Getreide gestaltete sich die Rettung äußerst schwierig. Mithilfe von Pfosten und Spineboards versuchten die Einsatzkräfte, den Materialfluss zu stoppen, um den Mann freizuschaufeln und schließlich aus dem Getreide zu ziehen.

Im Freien wurden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Trotz des schnellen und professionellen Einsatzes der Feuerwehrkräfte, der Sanitäter und der Notärztin konnten die Reanimationsmaßnahmen nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Der junge Arbeiter verstarb noch an der Einsatzstelle.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn mit drei Fahrzeugen und über zwanzig Einsatzkräften, die Polizei Ernstbrunn mit zwei Beamten sowie das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, einem Bezirkseinsatzleiterfahrzeug und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt waren sechs Sanitäter sowie eine Notärztin vor Ort.

Ein ausführlicher Bericht und weitere Bilder finden Sie auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Ernstbrunn.
Fotos und Bericht: Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn

Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn
Großbrand Entsorgungsbetrieb Hagenbrunn 768 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag den 01.11 wurde die Feuerwehr Hagenbrunn zu einer Brandmeldeauslösung, in einem Betrieb alarmiert. Durch die Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr, die das Feuer über eine Kamera gesehen haben, wurde die BAZ Stockerau informiert, dass es sich nicht um eine fehlerhafte Auslösung, sondern um einen bestätigten Brand handelte. Die Alarmstufe wurde somit auf B3 und in weiterer Folge auf B4 erhöht, um ausreichend Kräfte für die Brandbekämpfung, Schutz von weiteren Gebäuden, Wasserversorgung und Versorgung der Kamerad:innen vor Ort zu haben. Um eine bessere Übersicht über das Einsatzgeschehen zu haben, wurde dieser in zwei Einsatzabschnitte geteilt und eine Einsatzleitung eingerichtet. Ebenso wurde ein Atemschutzsammelplatz für die Atemschutzgeräteträger eingerichtet. 

Durch die große Brandlast erfolgte der Löschangriff unter Atemschutz von mehreren Seiten mit mehreren Löschleitungen. Auch Wasserwerfer waren im Einsatz, um das Brandgut zu kühlen. In weiterer Folge wurde das gelagerte Material von Baggern und Radladern zerteilt, um ein Ablöschen von Brandherden und Glutnestern möglich zu machen. Immer wieder entzündete sich durch das Umlagern Brandgut, welches aber durch die Löschtrupps schnell gelöscht werden konnte.

Auch die Versorgung mit Essen und Getränken für alle Kameraden wurde vom Betrieb, sowie Betrieben aus der Umgebung sichergestellt.

Im Einsatz standen bis in die Abendstunden ungefähr 130 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Betriebsfeuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei. 

Nach etwa 5 Stunden aktiver Brandbekämpfung konnte die Einsatzstelle an die Betriebsfeuerwehr übergeben werden. 

Ein großer Dank gilt allen Feuerwehren, die die Brandsicherheitswache und Nachlöscharbeiten in der Nacht über durch rasches Handeln und eine großartige Arbeit eine weitere Brandausbreitung verhindern konnten. 

Anwesende Feuerwehren:
Hagenbrunn, Flandorf, Königsbrunn, Enzersfeld, Klein-Engersdorf, Seyring und Gerasdorf

Fotos und Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Gebäudebrand in Stockerau 
Gebäudebrand in Stockerau  1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Dienstag, dem 14. Oktober 2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Stockerau gegen 17:20 Uhr zu einer Rauchentwicklung in die Gemeindegasse alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Werkstatt samt angrenzendem Lager in Vollbrand stand. 

Umgehend wurden die Feuerwehren Spillern, Oberzögersdorf und Unterzögersdorf zur Unterstützung nachalarmiert. Die Feuerwehr Stockerau begann zeitgleich mit einem Löschangriff von mehreren Seiten sowie über die Drehleiter. Der Einsatz gestaltete sich aufgrund der Ausbreitung des Feuers als langwierig und dauerte mehrere Stunden an. 

Gemeinsam gelang es den eingesetzten Feuerwehren, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Nachdem auch die letzten Glutnester abgelöscht waren, konnten die Einsatzkräfte schließlich wieder einrücken.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand.  

Bericht und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Stockerau