Einsätze

Verkehrsunfall auf der L3114 bei Seyring
Verkehrsunfall auf der L3114 bei Seyring 1024 577 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 14.10.2026 wurden wir kurz nach 19 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Ausgerückt mit HLF und SRF trafen wir innerhalb von Minuten am Einsatzort ein, wo die Rettung und Polizei schon eingetroffen waren. Vor Ort befanden sich zwei verunglückte PKW. Ein PKW hatte einen Frontschaden und der andere lag auf der Fahrerseite. Unser VF mit dem Bergeanhänger wurde nachgefordert, um mit dem Kran des SRF den PKW von der Verkehrsfläche zu entfernen und an einer sicheren Ort abzustellen. Der zweite PKW konnte wieder auf die Räder gestellt werden. Da dieser PKW kein Verkehrshindernis darstellte, waren keine weiteren Maßnahmen unsererseits erforderlich. Danke an die anderen Blaulichtorganisationen für die gewohnt gute Zusammenarbeit.

  • Einsatzleiter: EHBI Schmid Gerald
  • Einsatzdauer: 01:30
  • Mannschaft: 17
  • Fahrzeuge: HLF, SRF, MTF, VF, Bergeanhänger

Fotos und Bericht: FF Seyring

Rasches Eingreifen des LKW-Lenkers verhindert Vollbrand
Rasches Eingreifen des LKW-Lenkers verhindert Vollbrand 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Stetten und Harmannsdorf-Rückersdorf zu einem Fahrzeugbrand eines Transportfahrzeuges alarmiert.

Der Lenker eines LKW bemerkte während der Fahrt, dass der geladene Abfall auf seinem Fahrzeug zu brennen begonnen hatte. Geistesgegenwärtig reagierte der Fahrer, lud den brennenden Abfall auf der Straße ab und begann umgehend mit der Brandbekämpfung mittels Handfeuerlöscher. Durch sein rasches Handeln konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes auf das Fahrzeug verhindert werden.

Nach dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehren wurde die Einsatzstelle abgesichert und unverzüglich mit den Löscharbeiten begonnen. Ein Atemschutztrupp bekämpfte die Flammen mittels C-Schnellangriff. Um sämtliche Brandherde erreichen und gezielt ablöschen zu können, wurde der abgeladene Abfall mit Handwerkzeugen auseinandergeräumt.

Parallel zu den Löscharbeiten wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte das Brandgut sorgfältig mit einer Wärmebildkamera, um mögliche verbliebene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.

Nachdem sämtliche Brandherde erfolgreich bekämpft und die Nachkontrollen abgeschlossen waren, konnten die Feuerwehren ihren Einsatz beenden. Die anschließenden Aufräumarbeiten und die Beseitigung des abgeladenen Abfalls von der Fahrbahn wurden durch das zuständige Entsorgungsunternehmen übernommen.

Insgesamt standen die beiden Freiwilligen Feuerwehren mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war die Polizei.

Besonders hervorzuheben ist das rasche und geistesgegenwärtige Handeln des LKW-Lenkers. Durch seine schnelle Reaktion und die ersten Löschmaßnahmen konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Fahrzeug und somit ein möglicher Vollbrand des LKW verhindert werden.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Harmannsdorf-Rückersdorf

Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg

Verkehrsunfall mit drei PKW und vermutlich eingeklemmter Person auf der S1
Verkehrsunfall mit drei PKW und vermutlich eingeklemmter Person auf der S1 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Montag, dem 12. Oktober 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Korneuburg und Langenzersdorf um 06:58 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW und einer vermutlich eingeklemmten Person auf die S1 alarmiert.

Der Unfall ereignete sich während des morgendlichen Berufsverkehrs in Fahrtrichtung Korneuburg, kurz vor dem Tunnel Kreuzenstein.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und der Erkundung der Unfallstelle durch den Einsatzleiter konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Entgegen der ursprünglichen Alarmmeldung waren glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Die verletzten Personen wurden vom ebenfalls alarmierten Roten Kreuz medizinisch versorgt.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der betroffene Streckenabschnitt der S1 für den Verkehr gesperrt werden. Nachdem die Unfallstelle entsprechend abgesichert war, konnte die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg mit der Bergung der drei beschädigten Fahrzeuge beginnen.

Mithilfe des Wechselladefahrzeugs (WLF) und des Abschleppfahrzeugs (ASP) wurden die Unfallfahrzeuge von der Schnellstraße abtransportiert und anschließend gesichert abgestellt.

Die abschließende Reinigung der Fahrbahn von den unfallbedingten Verunreinigungen wurde durch die zuständige Autobahnmeisterei übernommen. Während der gesamten Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb der betroffene Streckenabschnitt für den Verkehr gesperrt.

Insgesamt standen die Freiwilligen Feuerwehren Korneuburg mit vier Fahrzeugen und Langenzersdorf mit zwei Fahrzeugen sowie über 20 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, der Polizei sowie Mitarbeiter des Straßenerhalters Bonaventura.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg

Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg

Brand in einem Schweinestall in Karnabrunn
Brand in einem Schweinestall in Karnabrunn 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Mittwochnachmittag, dem 09. September, kam es in einem Schweinestall in Karnabrunn zu einem Brand. Aufgrund der Größe des Objektes und der exponierten Lage des Betriebes wurde von der Bereichsalarmzentrale die Alarmstufe B3 ausgelöst. Dadurch wurden die Freiwilligen Feuerwehren Großrußbach, Hipples, Karnabrunn, Kleinebersdorf, Obergänserndorf, Weinsteig und Wetzleinsdorf alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Brand im Bereich der elektrischen Anlage bereits durch den Besitzer mit einem Handfeuerlöscher bekämpft worden. Ein Atemschutztrupp kontrollierte daraufhin den Technikraum sowie den Deckenbereich über der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera auf mögliche weitere Glut- oder Brandstellen.

Zum Glück wurde der Brand frühzeitig bemerkt und konnte noch rechtzeitig abgelöscht werden. Menschen und Tiere kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Zur Sicherheit waren auch zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes vor Ort.

Nach Abschluss der Kontrollen konnte die Einsatzstelle an die Polizei und die Brandursachenermittlung übergeben werden. Nach rund einer Stunde konnten schließlich alle eingesetzten Kräfte ihren Einsatz beenden und wieder einrücken.

Fotos: Freiwillige Feuerwehren UA7, BFKDO Korneuburg Presseteam
Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Vegetationsbrand im Gemeindegebiet Kleinrötz
Vegetationsbrand im Gemeindegebiet Kleinrötz 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 14. August 2026 kam es im Gemeindegebiet Kleinrötz zu einem großflächigen
Vegetationsbrand. Aufgrund der raschen Brandausbreitung wurde die Alarmstufe von
B2 auf B3 erhöht.

Die Löscharbeiten wurden im Rahmen eines bezirksübergreifenden Einsatzes
gemeinsam durchgeführt. Aus dem Bezirk Korneuburg standen die Feuerwehren
Kleinrötz, Würnitz und Harmannsdorf-Rückersdorf im Einsatz.
Aus dem Bezirk Mistelbach unterstützten die Feuerwehren Manhartsbrunn, Großebersdorf, Putzing,
Eibesbrunn, Schleinbach, Münichsthal, Ulrichskirchen, Pfösing und Wolkersdorf.

Durch den raschen und koordinierten Einsatz konnte ein Übergreifen der Flammen auf
den angrenzenden Wald großteils verhindert werden. Wärmebildkameras und
Drohnen unterstützten die Einsatzleitung bei der Lokalisierung von Glutnestern.
Umfangreiche Nachlöscharbeiten waren erforderlich. Die anschließende Brandwache
wurde durch die FF Kleinrötz bis Samstag früh sichergestellt.

Insgesamt standen 13 Feuerwehren mit rund 170 Feuerwehrmitglieder mit 28
Fahrzeugen im Einsatz.

Ein besonderer Dank gilt allen eingesetzten Feuerwehren für die hervorragende
bezirksübergreifende Zusammenarbeit. Ebenso bedanken wir uns beim Roten Kreuz
und der Polizei für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit während des
Einsatzes.
Herzlichen Dank an Herrn Bürgermeister Ing. Alexander Raicher für die
Verpflegung während des Einsatzes.

Bericht und Fotos: FF Kleinrötz

Einsatz KHD beim Waldbrand in St. Egyden am Steinfeld
Einsatz KHD beim Waldbrand in St. Egyden am Steinfeld 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 05. August brach im Föhrenwald im Raum St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ein Wald- und Flurbrand aus, der sich aufgrund der vorherrschenden Dürre und den hohen Temperaturen rasch auf an die 100 ha Waldgebiet ausbreitete.

Die örtlichen Kräfte wurden rasch durch Feuerwehren aus der Region, aus dem Bezirk Neunkirchen und Wiener Neustadt, unterstützt. Ebenfalls wurde der Sonderdienst „Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung“ hinzugezogen. Der Bezirksführungsstab Neunkirchen wurde ab dem 06. August vom Landesführungsstab unterstützt.

Zu Spitzenzeiten waren bis zu 500 Feuerwehrfrauen und -männer im kräftezehrenden Einsatz, welcher aufgrund der drehenden Winde auch äußerst gefährlich war. Sechs Feuerwehrmitglieder wurden durch Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen verletzt, zahlreiches Einsatzmaterial musste zurückgelassen werden und auch Feuerwehrfahrzeuge wurden durch die Hitze beschädigt.

Am 06. August vormittags erreichte das BFKDO Korneuburg die Anforderung des LFÜST, für den darauffolgenden Tag einen KHD-Zug zur Ablöse der in der Nacht von 06. auf 07. August im Einsatz stehenden KHD-Züge zu stellen. Nach der Organisation der Fahrzeuge und Mannschaft im Laufe des Tages fand um 17:00 Uhr eine Dienstbesprechung im FF-Haus Korneuburg statt, um die letzten Informationen zu teilen und Abfahrtszeiten und Treffpunkte festzulegen.

Zusätzlich zum KHD-Zug aus dem Bezirk Korneuburg standen auch die Waldbrandgruppen Ernstbrunn und Stockerau des Sonderdienstes-Waldbrand, Zug Ost, im Einsatz. Die beiden Gruppen rückten mit einem VFA und einem HLF2-WB sowie insgesamt 12 Feuerwehrmitgliedern in das Einsatzgebiet aus.

Einsatztag

Am 07. August um 3:30 Uhr trafen sich die Kräfte beim Lidl-Parkplatz in Korneuburg und fuhren um 4:00 Uhr geschlossen in Richtung Einsatzgebiet. Das Vorauskommando unter der Führung von KHD-Bereitschaftskommandant HBI Alexander Mattausch und BFKDTSTV Stefan Hoffmann fuhr ebenfalls um 4:00 Uhr vom FF-Haus Korneuburg los.

Nach der Besprechung mit der Einsatzleitung vor Ort um 05:30 Uhr gab es die Befehlsausgabe an die Einheiten. Ein unserem Zug zugewiesenes Waldstück wurde in sechs Abschnitte unterteilt. Die Aufgabe bestand in der Kontrolle und im Ablöschen noch bestehender Glutnester.

Seitens des Versorgungszuges wurde eine Verpflegungsstation aufgebaut und die im Wald verteilten Einheiten regelmäßig mit Getränken versorgt. Ebenfalls standen zwei Kameraden als FMD bereit.

Gegen Mittag waren die Glutnester vollständig bearbeitet. Der weitere Auftrag war das Einsammeln von zurückgelassenem Schlauchmaterial der vor uns eingesetzten Feuerwehren.

Nach dem Mittagessen im FF-Haus Saubersdorf wurde unser Waldstück noch einmal kontrolliert und vereinzelt neue Glutnester abgelöscht.

Nach einer letzten Besprechung mit der Einsatzleitung um 14:00 Uhr wurde unser Einsatz beendet. ZGKDT FT Martin Rother bedankte sich bei der Mannschaft für ihre Einsatzbereitschaft und ließ anschließend vom Einsatzort abrücken.

Eingesetzte Kräfte KHD-Zug

RLFA-2000-200 Großmugl
HLF2 Senning
RLFA-2000 Spillern
HLF3 Stetteldorf am Wagram
HLF3 Langenzersdorf
HLF2 Weinsteig
KDOF Spillern
MTF Stockerau
MTF Bisamberg
VF Langenzersdorf
2x KDOF BFKDO

62 Feuerwehrmitglieder

Sonderdienst Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung, Zug Ost

Waldbrandgruppe Ernstbrunn
Waldbrandgruppe Stockerau
VFA
HLF2-WB

12 Feuerwehrmitglieder

Bericht: HBI Thomas Florian / FF Sierndorf
Fotos: Freiwillige Feuerwehren aus dem KHD-Zug und Sonderdienst Waldbrand

Waldbrandgruppen aus dem Bezirk Korneuburg bei Großbrand in Groß-Enzersdorf im Einsatz
Waldbrandgruppen aus dem Bezirk Korneuburg bei Großbrand in Groß-Enzersdorf im Einsatz 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Dienstagnachmittag, dem 4. August 2026, wurde der Sonderdienst Waldbrandbekämpfung – Zug Ost zur Unterstützung der Einsatzkräfte bei einem ausgedehnten Flur- und Waldbrand im Bereich Groß-Enzersdorf an der Stadtgrenze zu Wien alarmiert.

Aus dem Bezirk Korneuburg standen die Waldbrandgruppen der Freiwilligen Feuerwehren Ernstbrunn, Langenzersdorf und Stockerau im Einsatz. Insgesamt rückten knapp 20 speziell ausgebildete Mitglieder mit fünf Fahrzeugen in das Einsatzgebiet aus.

Nach dem Sammeln an einem vordefinierten Bereitstellungsraum wurde der gesamte Waldbrandzug geschlossen in das Einsatzgebiet verlegt. Vor Ort unterstützten die Kräfte des Sonderdienstes die bereits laufenden Löscharbeiten. Zu ihren Aufgaben zählten das Aufspüren und Ablöschen von Glutnestern sowie verbliebenen Brandherden, um ein erneutes Aufflammen des Vegetationsbrandes zu verhindern.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis tief in die Nacht an. Die hochsommerlichen Temperaturen von rund 40 Grad Celsius sowie teils kräftiger Wind stellten die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen und erschwerten die Arbeiten im unwegsamen Gelände erheblich.

Erst kurz nach 1 Uhr konnten die Mitglieder der Waldbrandgruppen aus dem Bezirk Korneuburg ihren Einsatz beenden und die Heimreise antreten.

Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig spezialisierte Sonderdienste und die bezirksübergreifende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Vegetations- und Waldbränden sind. Dank der speziellen Ausbildung und Ausrüstung des Sonderdienstes Waldbrandbekämpfung können die Einsatzkräfte auch bei großflächigen und herausfordernden Schadenslagen rasch und gezielt unterstützen.

Einen ausführlichen Bericht über das gesamte Einsatzgeschehen finden Sie auf der Website des Bezirksfeuerwehrkommandos Gänserndorf.

Starkwindereignis in Steinabrunn
Starkwindereignis in Steinabrunn 1024 768 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, dem 1. August 2026, zog gegen 16:30 Uhr ein außergewöhnlich heftiges Unwetter über Steinabrunn. Die massiven Windböen verursachten auf engstem Raum erhebliche Schäden. Mehrere Dächer wurden abgedeckt, zahlreiche Bäume entwurzelt oder umgerissen. Nach ersten Eindrücken dürfte es sich um ein lokal begrenztes Starkwindereignis mit außergewöhnlich hoher Windgeschwindigkeit gehandelt haben.

Ein Baum stürzte auf ein Wohnhaus und musste mithilfe der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Großmugl entfernt werden. Im Zuge des mehrstündigen Einsatzes wurden gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Steinabrunn weitere umgestürzte Bäume beseitigt sowie Sicherungs- und Aufräumarbeiten durchgeführt.

Die Freiwilligen Feuerwehren Steinabrunn und Großmugl standen mehrere Stunden im Einsatz.

Bericht und Fotos: HBI Christoph Oberschlick / Freiwillige Feuerwehr Großmugl

Kurzvideo

Dachgeschossbrand in Gasthaus am Bisamberg fordert Großeinsatz
Dachgeschossbrand in Gasthaus am Bisamberg fordert Großeinsatz 1024 683 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Dienstagnachmittag, dem 23. Juni 2026, kam es am Bisamberg im Bereich der Gamshöhe zu einem Brandeinsatz größeren Ausmaßes. In einem Gasthaus brach im Dachgeschoss, in dem sich mehrere Wohneinheiten befinden, ein Feuer aus.

Die Freiwilligen Feuerwehren Bisamberg, Kleinengersdorf, Korneuburg und Langenzersdorf wurden mit der Alarmstufe B3 zu dem Einsatz alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Dachgeschoss bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Löschangriff im Innen- und Außenbereich eingeleitet. Nachdem die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Korneuburg in Stellung gebracht worden war, konnte auch ein Löschangriff über das Dach vorgenommen werden.

Im Zuge der Löscharbeiten konnten drei Katzen aus dem Gebäude gerettet werden. Drei Personen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar, da sich im Nahbereich des Gebäudes kein Hydrantennetz befindet. Das benötigte Löschwasser musste daher im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden. Zusätzlich erschwerten die hohen Außentemperaturen die Arbeiten der Einsatzkräfte erheblich.

Aufgrund der großen Anzahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde im weiteren Einsatzverlauf auch der Atemluftcontainer der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau angefordert.

Insgesamt standen fünf Freiwillige Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und rund 100 Mitgliedern, das Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen und sieben Mitgliedern, die Polizei mit fünf Fahrzeugen und sieben Mitgliedern, die EVN-Wasser mit einem Fahrzeug und zwei Mitarbeitern sowie die Wiener Netze mit einem Fahrzeug und zwei Mitarbeitern im Einsatz.

Bericht und Fotos: Presseteam BFKDO-Korneuburg

Bericht FF-Bisamberg

Rehkitz in Lagerhalle
Rehkitz in Lagerhalle 576 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 26.05.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Seyring kurz vor 11 Uhr zu einer Tierrettung in einer Lagerhalle alarmiert.
Am Einsatzort angekommen, entdeckten sie ein Rehkitz, das sich versteckt hinter der Lagerware befand. Nach wenigen Minuten konnte die Einsatzkräfte das Tier unverletzt in das Feld auf der anderen Seite der Straße freilassen.

Bericht und Fotos: FF Seyring