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SB ÖA/EDV - Tobias Neumayer

Ausbildungsprüfung Atemschutz Bronze in Flandorf
Ausbildungsprüfung Atemschutz Bronze in Flandorf 1024 681 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Nach einigen Monaten Vorbereitung, fand am Samstag, den 15. März 2025, die Ausbildungsprüfung Atemschutz in Bronze (APAS) bei der Freiwilligen Feuerwehr Flandorf statt.

Nach einer kurzen Begrüßungs- und Einleitungsrunde startete der erste von drei Trupps mit der ersten Station der Prüfung:

Station 1 – Ausrüsten im Fahrzeug

Unter genauer Beobachtung der Prüfer und des Gruppenkommandanten musste sich der Trupp, bestehend aus drei Atemschutzgeräteträgern, direkt im TLFA ausrüsten und anschließend alle Ausrüstungsgegenstände, die sie für das weitere Vorgehen benötigen, aus dem Fahrzeug holen.

Station 2 – Personensuche in einem verrauchten Gebäude

Nachdem die Mannschaft vollständig ausgerüstet war, bekam der Trupp vom Gruppenkommandant die Anweisung, eine vermisste Person im Turnsaal bzw. in der Garderobe zu suchen und zu retten.

Nach etlichen Hindernissen und Gefahrenquellen konnte der Atemschutztrupp eine Person auf einer Ablage finden und diese umgehend aus dem Gefahrenbereich retten und auf das mitgebrachte Tragetuch ablegen.
Anschließend wurde die betroffene Person, nachdem sie noch einige Meter getragen wurde, „an die Rettungskräfte übergeben“.

Nachdem die Personenrettungs abgeschlossen war, berichtete der Trupp dem Gruppenkommandanten die Lage und skizzierte diese auf einem Plan.

Station 3 – Bewältigen eines Hindernisparcours

Kurz darauf ging es zu einem Parcour, der bereits vor dem Feuerwehrhaus aufgebaut war.

Nachdem die Löschleitung vom Wassertruppführer an den Verteiler angekuppelt wurde, musste der Trupp über einen Tisch, weiter durch einen Tunnel und anschließend über eine schräge Rampe mit Sprossen über ein Hindernis und wieder hinunter.

Hierbei wurde von den Prüfern besonders auf die Vorgehendweise, die Kommunikation und vor allem auf die Sicherheit geachtet. Ein wichtiger Punkt war zudem das gemeinsame Arbeiten im Trupp!

Station 4 – Ablegen und Einsatzbereitschaft wiederherstellen

Sichtlich erschöpft durfte die Mannschaft die Atemschutzausrüstung in der Fahrzeughalle wieder ablegen. Um auch bei kommenden Einsätzen umgehend reagieren zu können, musste die gesamte Ausrüstung neu versorgt und kontrolliert werden.

Anschließend wurden die drei verwendeten Atemschutzgeräte sowie die Ausrüstung wieder im Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Flandorf verstaut.

Station 5 – Theoretische Prüfung des Gruppenkommandanten

Während der Trupp mit dem Versorgen der Geräte beschäftigt war, musste der Gruppenkommandant sein Wissen bei einer theoretischen Prüfung beweisen.

Hierbei mussten dem Hauptprüfer insgesamt 15 Fragen aus einem vorgegebenen Fragenkatalog beantwortet werden.

Urkunden & Danksagung

Nachdem sich die Prüfer beraten hatten, wurde verkündet, dass alle zehn angetreteten Kameraden die Ausbildungsprüfung Atemschutz in Bronze erfolgreich bestanden haben.

Sie dürfen ab nun das Ausbildungsabzeichen auf ihrer rechten Brusttasche führen!

Lobende Worte kamen neben den Prüfern auch vom anwesenden Kommadant der Freiwilligen Feuerwehr Flandorf OBI Herbert Fischer, vom Bezirksfeuerwehrkommandant Stellvertreter BR Hannes Holzer sowie vom Abschnittsfeuerwehrkommandant Stellvertreter ABI Karl Böhm.

Der Samstagvormittag wurde außerdem vom Abschnittsfeuerwehrkommandanten BR Christoph Nebenführ genauestens begleitet!

Prüferteam
  • Hauptprüfer: HLM Roman KÜSTNER
  • Prüfer 1: BI Andreas FUCHSBERGER
  • Prüfer 2: LM Robert SPATT

Fotos & Bericht: BFKDO Korneuburg Presseteam

Gemeinde-Atemschutzübung in Herzogbirbaum 
Gemeinde-Atemschutzübung in Herzogbirbaum  1024 645 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 7. März kamen die Feuerwehren der Unterabschnitte 8 und 9 in Herzogbirbaum zu einer gemeinsamen Atemschutzübung zusammen. 

Der Atemschutz-Sachbearbeiter der Feuerwehr Herzogbirbaum hatte dafür eine anspruchsvolle Übung mit verschiedenen Szenarien ausgearbeitet. Dabei standen einsatznahe Bedingungen im Fokus: 

  • Anlegen der Atemschutzgeräte während der Fahrt zur schnellen Einsatzbereitschaft
  • Anlegen des Atemschutzgeräts unter realistischem Stress 
  • Tragen schwerer Gegenstände zur Belastungssimulation 
  • Verlegen einer Schlauchleitung durch einen Parcours mit eingeschränkter Sicht 
  • Personensuche unter eingeschränkter Sicht  
  • Höhenrettung einer Person durch eine enge Dachbodenöffnung 

Ziel der Übung war es, alle Aufgaben in kurzer Zeit zu bewältigen – mit mehrmaligem An- und Ablegen der Atemschutzgeräte. 

Rund 40 Kameradinnen und Kameraden stellten sich dieser Herausforderung und sind nun bestens für kommende Einsätze vorbereitet. 

Bürgermeister Gerhard de Witt bedankte sich für die hohe Teilnehmerzahl und lud im Anschluss alle auf ein Getränk ein. 

Neujahrswünsche des Bezirksfeuerwehrkommandos
Neujahrswünsche des Bezirksfeuerwehrkommandos 1024 1024 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Werte Leserinnen und Leser, 

Das Jahr 2024 liegt hinter uns, und die Feuerwehren sind bereits mitten in der Planung für das aktuelle Jahr 2025.  

Dabei werden die Erfahrungen und Herausforderungen der vergangenen Jahre intensiv berücksichtigt. 

Ein besonderes Ereignis war der Starkregen im September 2024, der die Feuerwehren dazu bewog, verstärkt in moderne Ausrüstung zu investieren. Mit diesen Anschaffungen wurde schon im letzten Jahr begonnen, und sie werden auch 2025 fortgesetzt. Parallel dazu liegt ein starker Fokus auf der Ausbildung der Einsatzkräfte, die im Bezirk Korneuburg auf einem sehr hohen Standard erfolgt. 

Da solche Investitionen mit erheblichen Kosten verbunden sind, möchte ich mich bei der Bevölkerung ganz herzlich für ihre großzügige Spendenbereitschaft bedanken. Ohne Ihre Unterstützung wäre es den Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Korneuburg nicht möglich, in professionelle und moderne Gerätschaften zu investieren.  

Ich möchte weiterhin ermutigen, unsere Feuerwehren zu unterstützen – jede Spende hilft uns, noch besser auf künftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.  

Übrigens: Spenden an die Freiwillige Feuerwehr können im Lohnsteuerausgleich geltend gemacht werden. 

Ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2025 ist wie immer die Arbeit mit der Kinderfeuerwehr und der Feuerwehrjugend.  

Nur durch konsequente Jugendarbeit kann sichergestellt werden, dass auch in Zukunft ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, die unsere Ausrüstung sicher und professionell bedienen können. 

Mein besonderer Dank gilt allen Betreuerinnen und Betreuern, die sich mit großem Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen. 

Zum Abschluss möchte ich Ihnen alles Gute für das Jahr 2025 wünschen. Zugleich hoffe ich, dass alle Feuerwehrfrauen und -männer stets gesund von ihren Einsätzen zurückkehren. 

Ihr Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter

Hannes HOLZER, BR 

Weihnachtsgrüße
Weihnachtsgrüße 1024 576 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Werte Leserinnen, werte Leser! 

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und ich möchte nun die Zeit nützen, das Jahr 2024 Revue passieren zu lassen. 

Wie jedes Jahr, so auch heuer, kann man auf ein einsatzreiches Jahr zurückblicken. Sicherlich war es sehr geprägt vom Starkregenereignis im September. 

Leider hat es unseren Bezirk stark getroffen. Sehr viele Bewohner unseres Bezirkes waren mit enormen Schäden konfrontiert, die viele Hausbesitzer vor großes Leid stellte. Nichtsdestotrotz konnte man aber feststellen, dass man sich in schweren Zeiten auf die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr verlassen konnte. Mit enormem Einsatz wurden von unseren Feuerwehren, Einsatz für Einsatz abgearbeitet, Keller für Keller leergepumpt und zumindest versucht, das Leid der Betroffenen gering zu halten.  

Ich glaube genau in dieser Zeit sieht man, wie wichtig es ist, dass das Freiwilligen-System der Feuerwehren funktioniert. Für diese hervorragende Leistung der Feuerwehrmitglieder des Bezirks Korneuburg möchte ich mich recht herzlich bedanken.  

Abschließend möchte ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2025 wünschen. 

Meinen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden des Bezirks Korneuburg möchte ich nochmals meinen Dank ausdrücken und ich wünsche mir, dass sie von jedem Einsatz wieder gesund und heil zurückkommen. 

„Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr“ 

Ihr Wilfried KARGL 

Bezirksfeuerwehrkommandant 

Vortrag: PV-Anlagen und deren Speicheranlagen
Vortrag: PV-Anlagen und deren Speicheranlagen 800 532 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Dienstagabend sind zahlreiche Chargen des Abschnitts Korneuburg sowie Kameraden aus dem Bezirk Mistelbach und der Feuerwehr Wien-Breitenlee der Einladung von Abschnittssachbearbeiter Martin Swoboda gefolgt.

Ing. Martin Swoboda EUR ING ist beruflich seit 25 Jahren bei der TÜV Austria Akademie tätig und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Brandschutz – in seiner Freizeit ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld. Durch seine berufliche Tätigkeit ist er im Bereich Richtlinien immer am aktuellsten Stand und trägt teilweise maßgeblich dazu bei. Martin eignet sich daher bestens für die Position des Sachbearbeiters für vorbeugenden Brandschutz bei der (Freiwilligen) Feuerwehr. Durch seine Wissensvermittlung sind die Kameraden somit bestens für kommende Einsätze in diesem Bereich vorbereitet!

Thema der Veranstaltung, die im Dorfhaus Königsbrunn stattfand, waren diverse (neue) Richtlinien, die sich mit dem Thema Photovoltaik und deren Speicheranlagen und damit verbundenen Themen beschäftigen.

  • ÖBFV Info E-32 PV-Anlagen und deren Speicheranlagen
  • Ein wenig OIB2
  • TRVB 121 Brandschutzpläne
  • TRVB 108 Brandabschnitte
  • ÖBFV Info E-34 Behelf für die Blackout Vorsorge in den Feuerwehren

Während des ca. zwei stündigen Vortrags wurde zudem auf die unterschiedlichen Gebäudeklassen (GK 1-5) und deren spezielle Anforderungen eingegangen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Montage von PV-Modulen auf Dächern bzw. Fassaden sowie die unterschiedlichen Arten von Speichern. Auch Fassadenbegrünung ist zunehmend ein Thema. Hier gibt es genau definierte Abstände, die z.B. um ein Fenster eingehalten werden müssen.

Dank Martins fundiertem Wissen, konnten alle Fragen professionell und mit Beispielen aus der Praxis bzw. der Umgebung beantwortet und erklärt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn sorgte während der Veranstaltung für das leibliche Wohl!

Bericht & Fotos: Presseteam BFKDO Korneuburg

Scheunen-/Werkstattbrand in Seyring
Scheunen-/Werkstattbrand in Seyring 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Abend des 29.10.2024 wurden die Feuerwehren Seyring, Gerasdorf, Bisamberg und Hagenbrunn zu einem „B3 Scheunenbrand“ in das Ortsgebiet von Seyring alarmiert.

In einer Scheune war ein Feuer ausgebrochen, welches auf die Nachbargebäude übergreifen zu drohte. Gleich zu Beginn wurde der Einsatz in zwei Abschnitte aufgeteilt, um eine bessere Übersicht über das Geschehen und ein Bekämpfen der Flammen von mehreren Seiten zu ermöglichen.

Mittels mehrerer Löschleitungen im Innenangriff und einem Löschangriff und Schaumangriff über die Drehleiter Gerasdorf, konnten die Flammen rasch unter Kontrolle gebracht und mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Diese gestalteten sich schwierig, da in der Scheune viel Holz gelagert war, welches immer noch glühte und damit ein Risiko für eine erneute Entzündung des Feuers darstellte.

Mittels Benetzung der betroffenen Bereiche und einer großen Zufuhr von Wasser konnten aber auch diese gegen 23:00 Uhr beendet werden und nach mehreren Kontrollen das endgültige „Brandaus“ gegeben werden.  

Fotos und Bericht: Presseteam BFKDO Korneuburg

Staffelübung in Enzersfeld
Staffelübung in Enzersfeld 800 532 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Der 12. Oktober, ein sonniger Samstag im Herbst, stand bei der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld ganz im Zeichen der Feuerwehr!

Bereits zum vierten Mal hatten die Kameraden die Möglichkeit, an insgesamt drei Übungen, die ab 13:30 Uhr stattfanden, teilzunehmen. Dabei stand ihnen frei, an allen Übungen teilzunehmen oder zwischendurch zu den Szenarien um 15:00 bzw. 16:30 Uhr einzusteigen.

Nachdem sich eine Vielzahl der Mannschaft gegen 13:00 Uhr im Feuerwehrhaus eingefunden hatte, begann Oberbrandmeister (OBM) Roman Eichberger – in seiner Position des 1. Zugskommandanten – die Mannschaft grob einzuteilen. Hier wurden z.B. die Maschinisten und Gruppenkommandanten der beiden Fahrzeuge aufgrund ihrer Ausbildung definiert.

Pünktlich um 13:30 Uhr ging die Alarmierung auf die Fahrzeug-Tablets ein!

Teil 1 – 13:30 Uhr

Übung 1 – Gestürzter Radfahrer im Wald

Um dieses Szenario hatte sich die Mannschaft des HLFs zu kümmern. Ein Radfahrer sei im Wald zu Sturz gekommen und benötigt rasche Hilfe. Einsatzadresse lautete „Bründelweg“. Glücklicherweise wurden in der Alarmierung die genauen Koordinaten übermittelt, sodass man sich rasch einen Anfahrtsweg überlegen konnte.

An der Einsatzstelle suchte der Gruppenkommandant Sachbearbeiter (SB) Lukas Niedermayer den genauen Unfallort. In der Zwischenzeit machten sich auch zwei weitere Kameraden auf den Weg, um die undurchsichtige Waldstelle besser abzudecken und schneller reagieren zu können.

Unter anhaltendem Funkverkehr wurde laufend Ausrüstung an die Unglücksstelle gebracht. Da der Radfahrer in einem Graben zum Liegen kam, musste sich die Mannschaft an einem Baum gegensichern.

Anschließend wurde der Verletzte mittels Korbschleiftrage zurück zum Fahrzeug gebracht. Der Abstieg stellte sich aufgrund der unwegsamen Gegebenheiten im Wald als äußerst herausfordernd und schweißtreibend heraus!

Übung 2 – Radfahrer unter PKW

Zu dieser Einsatzadresse wurde das Rüstlöschfahrzeug (RLF) des Fuhrparks alarmiert. Die Kameraden fanden eine eingeklemmte Person unter einem Fahrzeug vor.

Unverzüglich wurde die Unfallstelle abgesichert sowie das Fahrzeug gegen Wegrollen und Einfedern befestigt.

Anschließend wurde die Person rasch durch den Einsatz von Hebekissen befreit!

Teil 2 – 15:00 Uhr

Nach einer kurzen Pause im Feuerwehrhaus, bei dem es die Möglichkeit zur Stärkung gab, ging es mit zwei Brandeinsätzen weiter:

Übung 3 – Fahrzeugbrand am Parkplatz der Volksschule Enzersfeld

Aus unbekannter Ursache kam es zu einem Vollbrand eines PKWs im Bereich der Volksschule Enzersfeld.
Bestens dafür geeignet, rückte das RLF mit seinem 2000 Liter Wasser und 200 Liter Schaummitteltank zum Einsatz aus.

Bereits auf der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus. Begonnen wurde ein Löschangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr und Wasser. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das Fahrzeug aufgrund unterschiedlicher Flüssigkeiten und um ein erneutes Entzünden zu verhindern, mit Schaum geflutet. Hier kam das Mittelschaumrohr zum Einsatz!

Übung 4 – Brand zweier Holzhaufen im Bereich der Kläranlage Enzersfeld

Das Hilfeleistungsfahrzeug (HLF), welches kein Wasser mit sich führt, wurde ebenso zu einem Brand alarmiert. Da sich am Areal der Kläranlage eine ortsfeste Saugstelle befindet, wurde vom Einsatzleiter beschlossen, mittels Tragkraftspritze von dieser anzusaugen.

Anschließend kümmerten sich zwei Atemschutzgeräteträger um das Löschen beider Haufen.

Teil 3 – 16:30 Uhr

Übung 5 – Verkehrsunfall mit einem LKW, zwei PKW und mehreren eingeklemmten Personen

Um halb fünf erfolgte die Alarmierung zu einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Scheunenstraße/Abt-Bonifaz-Straße. Aufgrund des großen Ausmaßes, wurden zu dieser Übung auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn sowie das Rote Kreuz hinzugerufen.

Kurz nach Eingang des Notfalls traf bereits das erste Enzersfelder Fahrzeug an der Unfallstelle ein.
Einsatzleiter OBM Roman Eichberger und sein Gruppenkommandant OBM René Reichmann erkundeten die Fahrzeuge koordiniert und verschafften sich so einen Überblick über die Lage, die Anzahl der beteiligten Personen und die Verletzungen der betroffenen Unfallopfer.

Da es direkt beim Geschehen kräftig rauchte, wurde umgehend einer Löschleitung vom RLF gelegt. Zeitlich kümmerte sich ein weiterer Trupp um die Bereitstellung des hydraulischen Rettungssatzes und der Bestückung der Bereitstellungsplane.

Wenige Augenblicke später traf auch die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn ein. Bei der Übergabe zwischen dem Einsatzleiter Enzersfeld und den Gruppenkommandanten aus der Nachbarfeuerwehr ging folgende Aufgabeneinteilung hervor:

KLFA-T (Kleines Löschfahrzeug mit Allrad und Tunnelausrüstung):

Da es insgesamt vier verletzte/eingeklemmte Personen gab, unterstützte ein Teil der Königsbrunner Mannschaft mit ihrem hydraulischen Rettungssatz und kümmerte sich um die Betreuung bzw. Rettung der Personen. Zusätzlich wurde auch gemeinsam an Rettungsaktionen gearbeitet!

HLFA-2000/100 (Hilfeleistungsfahrzeug 2 mit 2000 Liter Wasser und 100 Liter Schaummittel):

Die Mannschaft des Hilfeleistungsfahrzeugs 2 musste einen auslaufenden Tank abdichten und die ausgelaufene Flüssigkeit ordnungsgemäß binden. Da das Plastikfass kaum abdichten ging, entschieden sie sich für ein Umpumpen in eine Auffangwanne. Zusätzlich wurde ein Löscheimer untergestellt sowie einen Plane untergelegt.

Bei Verkehrsunfällen mit Personen ist grundsätzlich auch die Rettung fixer Bestandteil der Einsatzorganisationen vor Ort. So auch bei unserer Staffelübung!

Rotes Kreuz der Bezirksstelle Korneuburg

Kurz nach der Alarmierung um 16:30 Uhr traf auch das Rote Kreuz mit zwei Fahrzeugen ein.

Gemeinsam wurde die Rettung der eingeklemmten bzw. verletzten Personen untereinander besprochen. Nachdem die Unfallopfer von den Feuerwehren befreit waren, übernahmen die Helfer des Roten Kreuzes und kümmerten sich professionell um die weitere Betreuung.

Beobachter

Die Ausarbeitung der heurigen Übung lag diesmal beim Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld. Neben Kommandant OBI Christof Eichberger, BI Wolfgang Knie, V Daniel Musil und VM Gerhard Schwarz war auch Unterabschnittskommandant HBI Bernhard Hermann den ganzen Nachmittag über dabei!

Auch das Rote Kreuz hatte bei der letzten Übung eine Beobachterin ausgewählt, die vor allem den Ablauf ihres Teams sehr genau beobachtete.

Resümee & Danksagung – 18:00 Uhr

Nachdem alle Fahrzeuge versorgt waren und die Unfallfahrzeuge von den Fahrbahnen entfernt wurden, versammelten sich die Mannschaften im Feuerwehrhaus Enzersfeld.

Während die Feuerwehren in der Fahrzeughalle Platz nahmen, führte das Rote Kreuz ihre Nachbesprechung im Schulungsraum unseres Hauses durch.

Im Zuge der Feuerwehr-Nachbesprechung kamen die jeweiligen Einsatzleiter/Gruppenkommandanten zu Wort und blickten noch einmal fachlich auf die vergangenen Einsätze bzw. den gemeinsamen Nachmittag zurück.

Besonders hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren und die gute Koordination mit dem Roten Kreuz!

Bei einem gemeinsamen Abendessen aller Beteiligten mit Schnitzel und Salat gab es noch die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und zu plaudern.

Auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Enzersfeld finden sich zahlreiche Fotos des eindrucksvollen Nachmittag: Staffelübung 2024

Bericht & Titelbild: Freiwillige Feuerwehr Enzersfeld

Rettungstage in Weitra
Rettungstage in Weitra 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 05. und 06.10. fanden die Rettungstage Weitra statt. Insgesamt 27 Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehren Hagenbrunn, Korneuburg und des Roten Kreuzes Korneuburg nahmen an dem Lehrgang teil. Unter dem Motto „Technik – Taktik – Training“ mussten insgesamt acht Stationen mit verschiedenen Einsatzszenarien abgearbeitet werden. Bei den Stationen wurde vor allem die Menschenrettung aus KFZ unter verschiedensten erschwerten Bedingungen beübt, um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein.  

Das lehrreiche Wochenende hat für die Kameradinnen und Kameraden nicht nur einen Zuwachs an Wissen gebracht, sondern auch die Teamfähigkeit und die Zusammenarbeit enorm gefördert. Vielen Dank an das Team der Rettungstage Weitra, die dieses lehrreiche Wochenende organisiert und möglich gemacht haben.  

Zivilschutz-Probealarm am 5. Oktober 2024
Zivilschutz-Probealarm am 5. Oktober 2024 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Samstag, den 5. Oktober 2024, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr werden nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt werden. Zusätzlich werden Mobiltelefon- Benutzer mit Testwarnnachrichten über AT-Alert verständigt. 

Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden. 

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung. 

Die Signale können derzeit über 8.000 Sirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinations-Center des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarn-zentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen. 

https://zivilschutz.at/zivilschutz-probealarm-am-5-oktober-2024/

Unwettereinsätze im Gemeindegebiet Rußbach
Unwettereinsätze im Gemeindegebiet Rußbach 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Aufgrund eines Niederschlages von 60 mm binnen kürzester Zeit wurden die Feuerwehren aus dem westlichen Bezirksteil gestern Abend in das Gemeindegebiet Rußbach gerufen. Neben Oberrußbach zählen die Ortschaften Niederrußbach und Stranzendorf ebenfalls zu dem, vom Unwetter schwer getroffenen, Gebiet.  

Das Unwetter fordert mehr als 100 Einsatzkräfte bei Überflutungen von Häuser, Vermurung der Verkehrswege und umgestürzter Bäume auf Straßen und Dächer. 

Einer der bisher rund 50 Einsätze war ein Dammbruch in Oberrußbach, welcher mittels Sandsäcke provisorisch gedichtet wurde.  

Seit heute 07:00 Uhr morgens stehen die Einsatzkräfte erneut für die Abarbeitung der betroffenen Örtlichkeiten im Einsatz. Die Arbeiten dürften bis in den Nachmittag andauern. 

Fotos: UA 6