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ASB ÖA/EDV - HBI Markus Schauhuber

Chargenfortbildung FMD in Niederrußbach
800 533 BFKDO Korneuburg

Am Abend des 28. November fand im Feuerwehrhaus Niederrußbach eine Chargenfortbildung für den Feuerwehrmedizinischen Dienst (FMD) statt.

Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Manfred Kreitmayer konnte dazu 31 Kameradinnen und Kameraden im Lehrsaal der FF Niederrußbach sowie einige weitere Teilnehmer über MS Teams begrüßen.

Durch die Schulung führte ASB Feuerwehrmedizinischer Dienst Stefan Hütt. Themenschwerpunkt in diesem Abend war die Atemschutztauglichkeit mit allen dazugehörigen Untersuchungen.

Anhand einer Online-Umfrage wurde zunächst unter den anwesenden ermittelt, wie aktuell in den Feuerwehren die Atemschutzleistungstests durchgeführt werden. Hierbei ergaben sich schon die ersten interessanten Punkt, da es teilweise einige Unterschiede bei der Durchführung ergaben.
Anhand der Dienstvorschrift des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes erklärte ASB Stefan Hütt den richtigen Ablauf der Leistungstests und auf welche Punkte besonders geachtet werden soll.

Ein weiterer Themenpunkt waren die Untersuchungsformulare für den Feuerwehrdienst allgemein und im speziellen für die Atemschutztauglichkeit. Alle Formulare wurden nochmals erklärt und die Gültigkeitsdauer der einzelnen Untersuchungen beim Arzt nochmals in Erinnerung gerufen.
Die Teilnehmer hatten während und nach dem Vortrag ausreichend Gelegenheit, um noch offene Fragen an Stefan Hütt zu richten, der sie schnell und kompetent beantworten konnte.

BR Manfred Kreitmayer bedankte sich im Anschluss für die sehr informative Chargenfortbildung und bei den Teilnehmern für das große Interesse an der Fortbildung.

Abschließend waren alle Kameradinnen und Kameraden noch auf Speis und Trank eingeladen.

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AFKDO Stockerau

1. Platz beim TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis
799 533 BFKDO Korneuburg

Der TÜV Austria veranstaltete mit der TU Wien am 17.11.2022 den diesjährigen Wissenschaftspreis im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien. Mit dabei bei den Nominierten war Alexander SCHUSTER von der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau. Alexander SCHUSTER entwickelte mit einem Mitschüler im Zuge seiner Diplomarbeit als Schüler der HTL Hollabrunn einen Rauchtrainer.

Dieser Rauchtrainer ermöglicht eine Simulation eines verrauchten Raumes, ohne Verwendung von Nebelfluid. Die Übungsteilnehmer bekommen über die Atemschutzgerätemaske einen Aufsatz, dieser ermöglicht die Simulation eines Nebels. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, dass die Übungsbeobachter bei klarer Sicht das Arbeiten der Übungsteilnehmer genauer sehen, und so die Fehler besser erkennen können.

Der Feuerwehrkommandant der FF Stockerau, Landesfeuerwehrrat Wilfried KARGL gratulierte seinem Schützling ebenso und freute sich mit ihm über die erhaltene Auszeichnung.

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Presseteam BFKDO Korneuburg

Kalenderpräsentation des BFKDO in Stockerau
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Erstmals wurde im Jahr 2022 im Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg ein Kalender organisiert.
Am 17. November war es dann soweit, der Kalender des BFKDO für das Jahr 2023 konnte in Anwesenheit einiger Sponsoren im Feuerwehrhaus Stockerau präsentiert werden.

Durch die großzügige Unterstützung der Donau Versicherung, EVN, Fetter-Hagebaumarkt, Hainz Brandschutz, Hofer, Markhart Brandschutzservice und NÖN konnte der Kalender realisiert werden.

Die Kalender wurde den Feuerwehrjugendgruppen des Bezirkes Korneuburg übergeben, der Erlös aus dem Verkauf kommt der Feuerwehrjugend zugute.

Das Bezirksfeuerwehrkommando bedankt sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei allen Sponsoren!

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Presseteam BFKDO Korneuburg

Auszeichnungen für die Lehrbeauftragten Atemschutz in Stockerau
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Am 13. November wurden im Zuge der Atemschutzausbildung Ausbilderverdienstabzeichen in verschiedenen Stufen an die Lehrgangsbeauftragten Atemschutz von LFR Wilfried Kargl und VR Andreas Steuer überreicht

Ausbilderverdienstabzeichen in Bronze

OFM Stephanie Unterberger
SB Gregor Compostella

Ausbilderverdienstabzeichen in Silber

BSB Gerhard Mantlik
LM Rene Novak

Ausbilderverdienstabzeichen in Gold

BM Christian Haas

BSB Jochen Hofmann wurde das Verdienstabzeichen 2. Klasse des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes überreicht.

LFR Kargl  und VR Steuer gratulierten allen Ausgezeichneten.

Gruppenfoto von rechts nach links:
Küstener Roman, Compostella Gregor, Plattner Harald, Hofmann Jochen, Steuer Andreas, Unterberger Stephanie, Novak Rene, Lewandofsky Jucques, Wilfried Kargl, Mantlik Gerhard, Kangyal Julian, Haas Christian, Haselberger Josef

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Presseteam BFKDO Korneuburg

Kranzniederlegung des AFKDO Stockerau
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Am 27. Oktober fand wieder die traditionelle Kranzniederlegung am Ehrengrab von Josef Ecker im Friedhof in Stockerau statt. Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Manfred Kreitmayer konnte 15 Kameraden sowie ehemalige Funktionäre des Abschnittsfeuerwehrkommandos begrüßen.
Am Ehrengrab von Josef Ecker wurde ein Kranz niedergelegt. Josef Ecker war Gründer des Bezirkfeuerwehrverbandes Stockerau. Zahlreiche Feuerwehren wurden in dieser Zeit ebenfalls gegründet. Danach wurde noch das Grab des ehemaligen Bezirksfeuerwehrkommandanten Josef Els besucht.

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AFKDO Stockerau

Schnuppertag für Zillenfahrer
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Von der FF Niederrußbach haben sich zwei interessierte Kameraden beim Abschnittssachbearbeiter Wasserdienst – Karl Lindner von der FF Zaina – gemeldet, um das Zillenfahren kennen zu lernen. Am Samstag, 1. Oktober 2022 und Samstag, 22. Oktober 2022 waren die beiden Feuerwehrmänner daher bei der FF Zaina zu Gast, um am dortigen Landschaftsteich eine theoretische und praktische Einschulung am Wasserfahrzeug „Zille“ zu erhalten und selbst erste Versuche beim Rudern und Stangeln zu unternehmen. Bernd Kirchner und Mario Hütt hatten zuvor das Modul WD10 (Grundlagen Wasserdienst) im FSZ absolviert und waren sichtlich begeistert von diesen ersten praktischen Anwendungen. ASB Karl Lindner steht allen Kameraden im Abschnitt Stockerau gerne zur Verfügung, wenn Interesse am Zillenfahren besteht!

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ASB WD – EOBI Lindner

E-Mobilität – Brände und Technische Einsätze bei E-Autos
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Die Anzahl der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben steigt laufend an. Dies stellt natürlich auch die Feuerwehren bei Einsätzen vor immer größere Herausforderungen.

Am 14. Oktober bestand für die Feuerwehren des Bezirkes Korneuburg bei einem Vortrag von HBI Wolfgang Niederauer mehr Informationen zu diesem Thema zu bekommen. HBI Niederauer ist selbst Feuerwehrkamerad und zugleich Kommandant der FF Schwadorf. Beruflich ist er bei der Berufsfeuerwehr Wien tätig. Weiters ist er in verschiedenen Gremien tätig, die sich mit dem Thema alternative Antriebe ausgiebig befasst.

In einem sehr ausführlichen und informativen Vortrag wurden zunächst die unterschiedlichen Varianten der alternativen Antriebe vorgestellt.

– Flüssiggasfahrzeuge – LPG (Liquified Petroleum Gas)
– Erdgasfahrzeuge – CNG (Compressed Natural Gas)
– Antrieb mit verflüssigtem Erdgas – LNG (Liquified Natural Gas)
– Elektrofahrzeuge
– Fahrzeuge mit Brennstoffzelle

Die Funktionsweise der einzelnen Antriebe, sowie die Gefahren, die sich bei Einsätzen für die Feuerwehr ergeben wurde sehr detailliert und mit vielen Beispielen erklärt.
Das Hauptaugenmerk wurde auf E-Fahrzeuge gelegt. Der grundlegende Aufbau der Fahrzeuge sowie die Funktionsweise wurde anhand zahlreicher Bilder den Kameradinnen und Kameraden näher gebracht.

Nach einer kurzen Pause war das taktische Vorgehen bei Einsätzen mit E-Fahrzeugen Thema.
Anhand vieler Einsatzvideos und Bilder konnten die Teilnehmer die richtige Vorgangsweise kennenlernen.

Zum Schluss konnte das Gelernte mit einem Quiz überprüft werden.

Bezirkskommandantstellvertreter BR Hannes Holzer dankte HBI Wolfgang Niederauer für den ausgezeichneten Vortrag und bedankte sich weiters bei FT Martin Swoboda für die Organisation der Veranstaltung.

Im Anschluss hatten alle Teilnehmer noch die Gelegenheit, ein signiertes Buch über den aktiven Feuerwehrdienst von HBI Wolfgang Niederauer zu erwerben.

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Presseteam BFKDO Korneuburg

Atemschutz-Heißausbildung Stufe 4 in Stockerau
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Von 4. bis 9. Oktober hatten die Feuerwehren der Bezirke Korneuburg, Hollabrunn, Mistelbach und Gänserndorf die Möglichkeit, Atemschutztrupps zur Heißausbildung Stufe 4 anzumelden.

Der Container war dieses Mal bei der Feuerwehr Stockerau stationiert. Bei dieser Ausbildung wird der Container mit Gas befeuert. Die Trupps können bei Temperaturen um die 300 Grad Celsius verschiedene Szenarien im Inneren des Brandcontainers über bzw. trainieren. Bevor ein Trupp allerdings in den Container einmarschieren darf, wird im Freien der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr im Innenangriff geübt. Anschließend steht die sogenannte Gewöhnungsphase auf dem Programm. Dabei wird im Container ein Raum erhitzt um sich an die hohen Temperaturen einigermaßen zu gewöhnen. Dies dauert rund 2-3 Minuten.

Danach können die Trupps im Container üben. Simuliert wird dabei ein Kellerbrand. Nach dem Einstieg ins Innere gilt es einen Brand bei zwei Gasflaschen zu löschen und die Ventile der Flaschen zu schließen. Bei einer Türe kann das richtige Öffnen einer Türe zu einem Brandraum geübt werden. Auch eine Rauchgasdurchzündung (Backdraft) kann simuliert werden. Abschließend müssen noch zwei weitere Brände in einem Raum gelöscht werden.

Alle 3 Truppmitglieder haben die Möglichkeit, jede Position des Trupps einmal zu absolvieren. Nach rund 15 Minuten kann der Trupp wieder ins Freie ausmarschieren, wo im Anschluss mit dem jeweiligen Ausbilder eine Übungsnachbesprechung stattfindet.

Zahlreiche Trupps aus den 4 Bezirken nahmen die Gelegenheit wahr, um bei realistischen Bedingungen einen Atemschutzinnenangriff zu üben.

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Presseteam BFKDO Korneuburg

Atemschutz-Unterabschnittsübung in der Kläranlage Sierndorf
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Die Feuerwehren Sierndorf, Oberolberndorf, Oberhautzental, Unterhautzental und Unterparschenbrunn übten am 7. Oktober gemeinsam in der Kläranlage in Sierndorf.

Von der FF Sierndorf wurden zwei Übungsszenarien vorbereitet, beim ersten Einsatzort mussten aus einem verrauchten Raum mehrere Personen gerettet werden. Dabei konnten alle eingesetzten Trupps auch mit der Wärmebildkamera der FF Sierndorf arbeiten.

Beim zweiten Szenario musste eine bewusstlose Person aus einem Schacht gerettet werden. Dabei stellte der enge Raum mit zahlreichen Rohren und Leitungen eine große Herausforderung an die Atemschutztrupps. Mit Hilfe der Korbschleiftrage konnte schließlich von jedem Trupp die Person ins Freie gebracht werden.

Auch die Feuerwehrjugend der FF Sierndorf schaute bei der Übung der größeren Kameraden über die Schultern. Einige Kinder spielten dabei gleich die vermissten Personen.

Mit jedem Trupp wurde unmittelbar nach der Übung eine Nachbesprechung durchgeführt. Als Übungsbeobachter waren ABI Josef Haselberger, OBI Franz Tittler HBI Albert Kainzbauer und HBI Markus Schauhuber bei der Übung dabei.

Im Anschluss war im Feuerwehrhaus Sierndorf noch für das leibliche Wohl gesorgt. Seitens der Gemeinde war der Sierndorfer Ortsvorsteher und Gemeinderat Marcus Dostal anwesend.

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Presseteam BFKDO Korneuburg

Unterabschnittsübung in Leitzersdorf
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Am Freitag, dem 7. Oktober fand am Abend in Leitzersdorf die Unterabschnittsübung des UA2 am Gelände der Firma Reijnders statt. Übungsannahme war ein Vollbrand der Halle des Reifenlagers mit mehreren vermissten Personen im angrenzenden Aufenthaltsraum sowie drei unter Schock geflüchtete Jugendliche in Richtung Waschberg. Die Feuerwehren Hatzenbach, Kleinwilfersdorf, Leitzersdorf, Spillern, Wiesen und Wollmannsberg führten gemeinsam mit der Drehleiter und dem GTLF Stockerau die Menschenrettung, die Verhinderung der Brandausbreitung und die Brandbekämpfung durch. Sehr erfreulich war, dass die vorher errechneten 3000 Liter/Minute Löschwasser vom örtlichen Wasserversorgungsnetz problemlos bereitgestellt werden konnten. Gemeinsam mit der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) Staffel Korneuburg und dem Landeseinsatzleiter mit der mobilen Einsatzzentrale konnten die geflüchteten und zum Teil schwer verletzten Jugendlichen ebenfalls zeitnah gefunden werden. Alle verletzten Personen, welche professionell geschminkt wurden, konnten vom Feuerwehrmedizinischen Dienst erstversorgt werden und danach dem Rettungsteam übergeben werden.
In der nachfolgenden Übungsnachbesprechung fand Fr. Bürgermeister Sabine Hopf viele lobende Worte und war über die Tatsache beruhigt, dass die Wasserversorgung entsprechend ausreicht.
Besonders hervorgehoben wurde auch die gute Zusammenarbeit mit der Rettungshundestaffel und die klare Kommunikation zwischen deren Landeseinsatzleiter und der Einsatzleitung Feuerwehr.

Als Übungsbeobachter waren seitens des AFKDO Stockerau Abschnittskommandant Manfred Kreitmayer, die UA-Kommandanten Markus Glassl, Herbert Schabel und Werner Braun sowie die Sachbearbeiter Peter Gamsjäger, Gernot Mattausch und Gottfried Helfer vor Ort, welche ebenfalls wertvolles Feedback zur Übung gaben.

Bericht und Fotos
AFKDO Stockerau

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