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ASB ÖA/EDV - HBI Markus Schauhuber

LKW-Bergung stellte sich als Verkehrsunfall heraus
LKW-Bergung stellte sich als Verkehrsunfall heraus 533 800 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am Donnerstagnachmittag den 22.07.2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn und die Freiwillige Feuerwehr Klement zu einer LKW-Bergung mit dem Zusatz „Bergung eines Postbusses“ nach Klement alarmiert.

Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass eine Dame ein stehendes E-Postauto übersehen und dieses mit ihrem Wagen touchiert hatte.

Die Fahrerin, selbst Mitglied bei einer Freiwilligen Feuerwehr im Bezirk Mistelbach, wurde bereits vom Rotes Kreuz Bezirksstelle Korneuburg versorgt. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Klement das Absichern der Einsatzstelle und die Polizei die Unfallaufnahme abschloss, konnte die Freiwillige Feuerwehr Ernstbrunn die Bergung der beiden PKWs durchführen. Das Auto der Lenkerin wurde gesichert am Parkplatz des Sportplatzes in Klement abgestellt und von dort auch privat abgeschleppt. Das Elektrofahrzeug der Post wurde mit dem Wechsellader geborgen und am Ernstbrunner Bauhof gebracht. Dort wurde es in eine extra dafür bereitstehende Betonbucht für E-Fahrzeuge gesichert abgestellt.

Nach der Fahrbahnreinigung konnten beide Wehren wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person in Gaisruck
Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person in Gaisruck 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 21. Juli 2021 um 13:58 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Pettendorf, Gaisruck, Hausleiten und Seitzersdorf-Wolfpassing mittels Sirene, Pager und Blaulicht-SMS zu einem Verkehrsunfall (PKW gegen Motorrad) mit vermutlich eingeklemmter Person nach Gaisruck in die Wagramstraße gerufen.

Am Einsatzort angekommen wurde die Einsatzstelle abgesichert. Der verunfallte Motorradfahrer wurde durch den Notarzt und die Rettung versorgt. Nach Freigabe durch die Polizei wurde die Einsatzstelle gereinigt und das Motorrad gesichert abgestellt.

Unwetter und Dauerregen forderten 29 Feuerwehren
Unwetter und Dauerregen forderten 29 Feuerwehren 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Besonders betroffen waren die Gemeindegebiete Gerasdorf, Langenzersdorf und Hausleiten.  

In den frühen Abendstunden des 17.Juli wurden die Feuerwehren Langenzersdorf und Gerasdorf
zu den ersten Unwettereinsätzen alarmiert.
Aufgrund der enormen Wassermengen wurde zusätzliche
Unterstützung der Feuerwehren Bisamberg, Korneuburg Harmannsdorf-Rückersdorf und Seyring
angefordert.
 

Am Vormittag des 18.Juli traf die Wetterfront erneut den Bezirk Korneuburg und die Freiwilligen
Feuerwehren Gerasdorf und Langenzersdorf mussten nach nur wenigen Stunden erneut ausrücken.
Diverse Keller und das Flutbecken hinter dem Feuerwehrhaus mussten ausgepumpt werden.
 

Aufgrund der Prognosen des Pegelstandes der Donau wurde in den frühen Morgenstunden die
Hochwasservorwarnstufe ausgelöst. Unverzüglich begann die Feuerwehr Korneuburg mit dem
Aufbau des Hochwasserschutzes im Bereich des Hafens.
 

Da zahlreiche Radfahrer im Bereich des Treppelweges in Korneuburg die Gefahr des bereits am
Ufer stehenden Wassers nicht erkannt haben musste die Freiwillige Feuerwehr Korneuburg mit
dem A-Boot ausrücken, um die Radfahrer zu retten.
 

Am Nachmittag zog eine weitere Wetterfront über den Bezirk und überflutete Bereiche des
Gemeindegebietes von Hausleiten und abermals Gerasdorf. Dazu waren auch die Großpumpe
SPA 900 aus Laa/Thaya und ein Pumpanhänger SPA 200 aus Harmannsdorf-Rückersdorf
im Einsatz.
 

Insgesamt wurden am 18.Juli 91 Einsätze von 29 Feuerwehren und 725 Mann mit 106 Fahr-
zeugen abgearbeitet.
Während des gesamten Wochenendes wurden die Feuerwehren des
Bezirkes zu 199 Einsätzen alarmiert!
 

Kleines Details am Rande  – es wurden 7740 Meter Feuerwehrschläuche verlegt. 

Der Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirkes Korneuburg, Landesfeuerwehrrat Wilfried
Kargl bedankt sich bei allen eingesetzten Feuerwehrkameradinnen und Kammeraden für die
hervorragende erbrachte Einsatzbereitschaft. Weiters unterstrich er die Freiwilligkeit jedes
einzelnen, seine Freizeit zu opfern, um seinen Nächsten zu helfen.
 

Zimmerbrand (B2) in Niederhollabrunn
Zimmerbrand (B2) in Niederhollabrunn 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Aus ungeklärter Ursache war es in einem Regal im Technikraum eines Einfamilienhauses zu einer Brandentwicklung gekommen. Personen kamen keine zu Schaden. Der Brand wurde unter Atemschutz mittels Kleinlöschgeräten gelöscht, das glosende Brandgut ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Mittels Druckbelüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht.

Gemäß Alarmplan waren neben der FF Niederhollabrunn auch die FF Niederfellabrunn und
FF Bruderndorf im Einsatz.

Wie aus einer achtlos weggeworfenen Zigarette ein Brand entsteht
Wie aus einer achtlos weggeworfenen Zigarette ein Brand entsteht 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Die Feuerwehren Eggendorf am Wagram und Stetteldorf am Wagram wurden am 13.07.2021, um 13:23 Uhr mittels Sirene zu einem Flurbrand entlang der L14 am östlichen Ortsende von Eggendorf am Wagram gerufen.

Bei Eintreffen der FF Eggendorf (Einsatzleiter BI Harald GRUBAUER) standen rund 25 Meter des Straßenrandes in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der acht Feuerwehrmänner konnte Schlimmeres verhindert werden und der Brand wurde unverzüglich gelöscht. Aufgrund der derzeit vorherrschenden Dürre war nicht zu denken, was passieren hätte können, wenn die Feuerwehr nicht so rasch eingegriffen hätte.

Im Zuge der Nachlöscharbeiten konnte von den Feuerwehrmännern ein Rest eines Zigarettenstummels vorgefunden werden. Der Verdacht der Brandursache konnte vom herbeigerufenen Bezirksbrandermittler der Polizei bestätigt werden.

Nach kurzer Zeit konnten die Feuerwehren wieder einrücken. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt und weitere Sachen beschädigt.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg möchte Sie nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass achtlos weggeworfene, brennende Zigaretten aufgrund der vorherrschenden Dürre, Brände auslösen können. Es werden dadurch vermehrt Feuerwehreinsätze ausgelöst. Des Weiteren sollte man unbedingt bedenken, dass man sich mit solchen “Aktionen” strafbar macht.

Eine Übertretung der Waldbrandverordnung wird von der BH Korneuburg mit einer Strafe bis zu € 7.270,- bestraft.

Einen Tag wie die Großen – 24h Einsatztag der FJ Gerasdorf
Einen Tag wie die Großen – 24h Einsatztag der FJ Gerasdorf 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

„Ein Tag wie bei der Aktivmannschaft der Feuerwehr.“ So war das Motto bei der Feuerwehrjugend der Freiwilligen Feuerwehr Gerasdorf beim 24 Stundentag am 10. und 11. Juli. Pünktlich um 10:00 Uhr fanden sich zehn Jungflorianis beim Feuerwehrhaus ein. Nach dem verpflichtenden Covid 19 Test und der Begrüßung des Kommandanten besetzten die Jungfeuerwehrmänner das Feuerwehrhaus und durften erleben, wie es im aktiven Feuerwehrdienst so ist. Nach kurzem Vertraut machen mit den zugeteilten Fahrzeugen standen rund um die Uhr– natürlich unangekündigte – Einsätze am Programm. Zu Beginn galt es nach einer Gasexplosion bei einer Baufirma eine Menschenrettung vom Dach zu meistern und eine unter einer Metallplatte eingeklemmte Person zu retten. Ein weiteres Einsatzszenario war, eine eingeklemmte Person mit dem hydraulischen Rettungssatz nach einem PKW-Unfall zu retten. Natürlich stand auch ein Brandeinsatz am Programm. Mit Außen- und Innenangriff wurde der simulierte Zimmerbrand aber rasch gelöscht und es konnte auch die Handhabung der Wärmebildkamera in der Praxis geübt werden. Ein weiteres Highlight war als in der Nacht zu einer Personensuche in der vernebelten Waschbox alarmiert wurde. Natürlich musste auch für die Versorgung der Geräte und die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft gesorgt werden. Zwischen den Einsätzen gab es aber auch genug Zeit, um sich mit Karten- und Ballspielen die Zeit zu vertreiben und sich beim Grillen und mit einem ausgiebigen Frühstück zu stärken.

Vielen Dank gilt den Feuerwehrjugendführern OFM Thomas Gilg und OFM Raphael Loinger und allen mitwirkenden Kameraden für die tatkräftige Unterstützung bei diesem interessanten und abwechslungsreichen 24 Stundenprogramm für unsere Feuerwehrjugend.

Dachstuhlbrand (B3) nach Blitzschlag in Hagenbrunn
Dachstuhlbrand (B3) nach Blitzschlag in Hagenbrunn 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

In den frühen Morgenstunden des 9. Juli wurde die Freiwillige Feuerwehr Hagenbrunn per Sirene und
„blaulichtSMS“ zu einem Dachstuhlbrand (B3) alarmiert. Auf der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutz-
trupp aus, welcher nach Erkundung mit den Löscharbeiten begann.

Während das Gebäude von außen gekühlt wurde konnten die weiteren Atemschutztrupps der
Feuerwehren Klein Engersdorf,  Flandorf,  Königsbrunn und der Enzersfeld mittels Wärmebildkamera
nach weiten Brandherden suchen.

Auch eine glosende Stelle in einem Schacht wurde gefunden, die Schlussendlich wie alle Brände
abgelöscht werden konnte.

Während der Arbeiten kümmerte sich ein Team vom Roten Kreuz um die Bewohner des Hauses
und deren Nachbarn. Die Polizei sorgte für die Verkehrsregelung auf der Anfahrtsstrecke.

Nach knapp 2 ½ Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden und die Feuerwehren konnten wieder
in das Feuerwehrhaus einrücken. Nach Versorgung der Fahrzeuge, konnte auch die Einsatzbereitschaft
wieder an „Florian Stockerau“ gemeldet werden.

Die Feuerwehr Hagenbrunn bedankt sich bei Polizei, Rotem Kreuz, FF Klein Engersdorf, FF Flandorf,
FF Königsbrunn und FF Enzersfeld für die gewohnt gute Zusammenarbeit beim Einsatz.

13 neue Florianis in den Unterabschnitten Rußbach und Höbersdorf
13 neue Florianis in den Unterabschnitten Rußbach und Höbersdorf 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 25. – 26. Juni 2021 fand im Bereich der Unterabschnitte Rußbach und Höbersdorf die Grundausbildung für 13 Jungflorianis statt. Diese wurden in zwei Tagen in den diversen Geräten der Feuerwehren eingeschult.

Die Geräte wurden nicht nur in der Theorie gelehrt, sondern wurden gleich praktisch angewandt, sodass nach den beiden Tagen die Jungfeuerwehrfrauen und -männer ihr Erlerntes bereits bei diversen Einsätzen unter Beweis stellen konnten.

Am Ende der beiden Tage mussten die Feuerwehrmitglieder der Feuerwehren Eggendorf (2 Mitglieder), Höbersdorf (4 Mitglieder), Oberrußbach (1 Mitglied), Senning (1 Mitglied), Stranzendorf (1 Mitglied), Stetteldorf (4 Mitglieder) eine Wissenskontrolle ablegen, die von allen Mitgliedern erfolgreich absolviert wurde.

Somit konnte für diesen Grundausbildungslehrgang die “weiße Fahne” gehisst werden. Die Ausbildungsleiter wünschen allen Absolventen gutes auf ihren weiteren Weg in den diversen Feuerwehren und vor allem ein ständiges gesundes Einrücken von den diversen Einsätzen.

KHD-Einsatz nach Unwetter in Schrattenberg (MI)
KHD-Einsatz nach Unwetter in Schrattenberg (MI) 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Bei dem verheerenden Unwetter, das am 24. Juni 2021 über der Ortschaft Schrattenberg
(Bezirk Mistelbach) niederging, sind fast alle Häuser durch den Hagel stark beschädigt worden.
Seit dem stehen die Feuerwehren aus dem Bezirk Mistelbach täglich im Einsatz um die Dächer
provisorisch zu sichern und abzudichten.

Nachdem am 28. Juni ein KHD-Zug aus dem Bezirk Gänserndorf die örtlichen Kräfte unterstützte,
wurden am 29. Juni Spezialfahrzeuge aus dem Bezirk Korneuburg zur Unterstützung des KHD
Mistelbach angefordert. Unter der Führung von KHD-Bereitschaftskommandant HBI Alfred
Kiesling (FF Gerasdorf) wurde ein Zug aus drei WLFA-K (Ernstbrunn, Korneuburg, Sierndorf)
sowie eine DLK (Gerasdorf) zusammengestellt, welcher sich bereits frühmorgens in Schrattenberg
traf.

Der Auftrag war, mit Hilfe der Arbeitskörbe der WLFA-K und der DLK, Dachdecker und Spengler
auf die Dächer zu bringen und sie dort während der Sicherungs- und Abdeckarbeiten zu sichern.

In Zusammenarbeit mit den Feuerwehren um Laa a. d. Thaya wurden im Laufe des Tages 31 Einsatz-
stellen abgearbeitet. Im Zuge dieses Einsatzes kam es zu keinerlei Zwischenfällen, sodass alle
Kameraden gegen 18:00 Uhr wieder einrücken konnten.

Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in Niederhollabrunn
Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in Niederhollabrunn 800 533 Bezirksfeuerwehrkommando Korneuburg

Am 17. Juni absolvierte eine Gruppe der FF Niederhollabrunn die Ausbildungsprüfung
Technischer Einsatz. Dies war nach den Ausbildungsprüfungen Löscheinsatz und Atemschutz
innerhalb von 2 Monaten bereits das dritte Antreten zur einer Ausbildungsprüfung – rekordverdächtig!

Das Prüferteam unter der Leitung von BI Georg Hammerschmidt konnte sich von den praktischen
Fähigkeiten und dem theoretischen Wissen überzeugen. Die Gruppe unter dem Kommando von
VI Martin Kogler war bestens darauf vorbereitet. Somit konnte auch diese Ausbildungsprüfung
erfolgreich abgeschlossen werden.

Unter den Beobachtern waren auch BFKDT-STV BR Hannes Holzer, AFKDT BR Manfred Kreitmayer
und BGM Jürgen Duffek, die im Anschluss der Gruppe gratulieren konnten.